Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske - Test, Action, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

 

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Stealth-Action
Entwickler: Arkane Studios
Release:
11.11.2016
11.11.2016
11.11.2016
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Spielinfo Bilder Videos
Der begehbare Zauberwürfel

Dass man sich dabei gerne umschaut, weil dieses Dishonored so malerisch inszeniert wird, kennt man aus dem Vorgänger – besonders gut gefallen hat mir das Konservatorium mit seinen ausgestopften Rieseneulen an der Decke. Aber diesmal versetzen einen die Leveldesigner in mindestens zwei von neun Kapitel regelrecht in Staunen. Zum einen ist da das faszinierende Maschinenhaus. Man fühlt sich wie in einem architektonischen Zauberwürfel, wenn sich Flure plötzlich aufrollen oder sich ganze Boden- und Wandkonstruktionen verschieben, um den Blick auf untere Etagen oder ganz neue Zimmer zu richten – das wird unheimlich gut inszeniert!

Die Wachen verhalten sich angenehm clever.
Die Wachen verhalten sich angenehm clever.
Während man diese labyrinthische Anlage mit all ihren prall gefüllten Vitrinen und skurrilen Exponaten erkundet, wird man nicht nur von cool designten Robotwächtern verfolgt, sondern von ihrem Schöpfer immer wieder angesprochen. Er kommentiert das eigene Verhalten sarkastisch und treibt einen wie eine Maus durch seinen tödlichen Käfig – da entstehen einige köstliche und überaus gefährliche Situationen, obwohl es ruhig noch anspruchsvoller hätte sein dürfen. Das Gehirn wird hier trotz der räumlichen Drehungen nicht so verzwirbelt wie etwa in Portal. Trotzdem: Nur wenn man die Umgebung genau studiert und für seine Zwecke einsetzt, wird man das Maschinenhaus meistern.

Der Fall des Hauses Stinter

Das ist schon ein außergewöhnliches Erlebnis, aber später gibt es in einem
gwerfgr
Im verfluchten Herrenhaus kann man per Chronowandler zwischen Gegenwart und Vergangenheit wechseln - links schaut man über einen kleinen Schirm in die jeweils andere Zeit.
verfluchten Anwesen ein weiteres Highlight, das den übersinnlichen Aspekt des Abenteuers sowie das Rätselflair nochmal intensiviert. Dort wird man zwar seiner Kräfte beraubt, kann also auch keine Teleports nutzen, darf aber im Gegenzug den so genannten „Chronowandler“ einsetzen, um die Zeit zu manipulieren. Auf Knopfdruck wechselt man von der traurigen Gegenwart des verfallenen Herrenhauses mit seinem irren Besitzer Stinter in die prächtige Vergangenheit, als noch alles in vollem Glanz erstrahlte und ein hoch brisanter Besuch stattfand.

Dieser Wechsel zwischen den Zeiten wird taktisch umso interessanter, weil man über dem Chronowandler auch ein Fenster in die jeweils andere Zeit öffnen kann, so dass man parallel sieht, was in der anderen Zone geschieht: Will ich eine Wache in der Vergangenheit ausknocken, kann ich mich gefahrlos und punktgenau in der Gegenwart an sie heranschleichen, weil ich sie ja links sehe – bin ich nah genug dran, wechsle ich die Zeit und schlage zu. So kann ich natürlich auch wunderbar nach einem Alarm fliehen, außerdem ist der Wechsel für die Route wichtig, denn manchmal gibt es in der Vergangenheit geschlossene Türen, aber heute einen offenen Korridor oder umgekehrt. Hinzu kommen kleine physikalische Manipulationen, die Wege frei machen. Und wo es im Maschinenhaus die bissigen Kommentare gibt, sorgt hier ein böses Flüstern in der düsteren Gegenwart für etwas Horrorflair: „Sie wollen dein Blut, also hol ich es.“

Kommentare

sourcOr schrieb am
padi3 hat geschrieben: ?
21.06.2017 17:56
Wäre noch besser, man hätte gleich auch das Waffenarsenal vereinfacht, da die Kämpfe auf Normal nicht sehr schwer sind. Oder freies Speichern durch Checkpoints begrenzen.
Ich weiß net, ob es erst durchs NG+ freigeschaltet wird, aber du kannst dir den Schwierigkeitsgrad verdammt genau anpassen, u.a. auch was Speichern angeht wenn ich mich recht entsinne.
padi3 schrieb am
Hab es auch durchgezockt - wirklich ein Meisterwerk.
Und wie gehofft spielt es sich ohne Fähigkeiten richtig gut. Spannendes Schleichen das mal wie in Deus Ex, mal an Ruinen eines Fallout 4 erinnert. Der erste Teil war aufgrund das Rumgespringe sehr vermittelmäßigt und wurde nur vom Überschwemmten Bezirk noch gerettet. Die DLCs hab ich da gar nicht mehr gespielt.
Wäre noch besser, man hätte gleich auch das Waffenarsenal vereinfacht, da die Kämpfe auf Normal nicht sehr schwer sind. Oder freies Speichern durch Checkpoints begrenzen.
mellohippo schrieb am
Das mit dem Ende ging mir ähnlich. Ich fand insbesondere den Bossfight zum Schluss etwas zu klischeehaft "rangeklatscht", wo das Spiel ja ansonsten vor genialen Ideen und Einfällen nur so übersprudelt wirkte der Endkampf in seiner Konventionalität auf mich ein bisschen wie ein Fremdkörper - so ähnlich wie die ganzen Bosskämpfe bei Deus Ex Human Revolution, fand das beim ersten Teil deutlich besser gelöst. Musste leider auch im Netz nachgucken wie man das gewaltlos löst, bin einfach ums verrecken nicht drauf gekommen - naja es war 3 Uhr morgens und ich hatte "etwas" Rotwein intus :)
Ansonsten volle Zustimmung, zusammen mit dem Vorgänger das Beste was ich so die letzten Jahre gezockt habe. Wobei ich beim Vorgänger im Nachhinein insgesamt die Story noch ein bisschen besser fand - hab alle Facetten auch erst nach zweimaligem Durchspielen entdeckt (1x gewaltlos und 1x mit hohem Chaosfaktor). Teil 2 harrt des zweiten Durchlaufes noch, will es unbedingt nochmal mit Emily als "Leichen pflastern ihren Weg"-Racheengel spielen :)
Freu mich jedenfalls total auf Prey, ich hoffe Arkane liefern wieder, haben mit Dishonored ja auf jeden Fall ordentlich vorgelegt.
Lord Hesketh-Fortescue schrieb am
Habe Dishonored 2 nun mit beiden Protagonisten durch und muss mich den (überwiegenden) Loben hier anschließen. Schon den ersten Teil fand ich in nahezu allen Belangen großartig. [Btw: shame on 4P, dass ihr dem Erstling 2012 unbedingt diesen einen popeligen Prozentpunkt zum Award versagen musstet; spürt meinen Zorn, ihr Haarspalter :Blauesauge: .]
Und auch beim zweiten Teil ist es bewundernswert, wie homogen und flüssig die einzelnen Aspekte (Artdesign inkl. Architektur, ausgefuchstes Leveldesign, Spielmechanik mit fantastischer Bewegungs- und Entscheidungsfreiheit, dieses ungemein atmosphärische ?Whalepunk?-Flair, das über allem rätselhaft wabert,...) ineinandergreifen und den Spieler permanent umgarnen und einsaugen. Ob ich Teil 2 stärker als den ersten Teil einschätze, weiß ich noch nicht, die Eindrücke müssen sich erst mal setzen und reifen. Die übergeordnete Story finde ich schwächer, dafür hat es spielerisch nochmal zugelegt. Bei mir entstand durch dieses ?Wie-aus-einem-Guss-Gefühl? jedenfalls wieder ein unwiderstehlicher Spielrausch, wie das zuletzt vielleicht nur der dritte Hexer hinbekommen hat. Ganz tolle Serie!
Einziger größerer Kritikpunkt: Das Ende.
SpoilerShow
War mir zu abrupt. Dafür, dass ja emotional alles auf die große Wiedervereinigung zwischen Vater und Tochter hinausläuft, war mir dieser Moment und die Folgen dann zu buchhalterisch-bilanzierend heruntergebetet (je nach den im Spiel getroffenen Entscheidungen).
Fand ich in Relation zu Rest dann doch erstaunlich schwach. Das hatte was vom Abwürgen eines gut laufenden Edelkarossen-Motors am Ende einer ansonsten sehr schönen Tour. Dennoch: Bin bekennender Dishonored-Fan!
padi3 schrieb am
werd es auch noch ausprobieren.
dass man es ohne fähigkeiten spielen kann, klingt super. das wollte ich auch beim ersten teil, es mehr wie ein altes Thief durchgehen.
schrieb am

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