Psychonauts 2 - Test, Plattformer, PC, Xbox Series X

 

Test: Psychonauts 2 (Plattformer)

von Jan Wöbbeking



Publisher: Microsoft
Release:
25.08.2021
25.08.2021
25.08.2021
25.08.2021
25.08.2021
25.08.2021
25.08.2021
Spielinfo Bilder Videos
Mängel bei der Technik

Einsteiger dürfen übrigens von Haus aus einen Unbesiegbarkeits-Modus aktivieren, der unter Fans bereits für kontroversen Gesprächsstoff sorgte. Durchschnittlich begabte Spieler können grob zwölf bis 14 Stunden für das Abenteuer einplanen. Ab und an stehen auch mehr oder weniger gelungene Minispiele wie ein riesiges Pillen-Pachinko auf dem Programm – oder auch cool inszenierte Bosskämpfe wie gegen die durchgepeitschte Lehrerin Hollis. Nachdem sie sich in einen glühenden „Glücktopus“ verwandelt und Raz’ Altersgenossen in Karten verbannt hat, liegt es am Spieler, die passende Fähigkeit gegen die explosiven Glühbirnen herauszufinden.

Beim Ausspucken der bizarren Bomben und anderen Soundeffekten lassen sich die Geräusche leider nicht immer ideal orten. Gelungen wirken dagegen das Sounddesign sowie die passenden Orchester- und Swing-Stücke. Der schwungvolle Soundtrack trägt viel zur cineastischen Stimmung bei. Beim Detailgrad und den Effekten macht sich die lange Entwicklungsdauer des Spiels bemerkbar. Der Unreal-Engine-Titel bleibt weit von einem Grafikfeuerwerk wie Ratchet & Clank: Rift Apart entfernt. Trotz einiger aus der Nähe unscharfer Texturen und seltenem Aufploppen nachladender Objekte ergibt sich beim Spielen aber ein insgesamt überzeugendes Bild.

Vorteil Xbox Series X

Raz
Raz' im Wald campende Abrobaten-Familie ist nur bedingt gut auf ihn zu sprechen.
Die PC-Fassung wurde mit einer GeForce RTX 2080 Ti sowie einem Intel Core i7 8700K getestet. Das Studio arbeitet derzeit übrigens an einem Patch für Ruckler bei neu gerenderten Shader-Permutations. Wir haben diese Probleme glücklicherweise nicht erlebt; lediglich im Fensterbetrieb wollte das Spiel nicht mit flüssigen 60 Bildern pro Sekunde laufen. Nur auf der Xbox Series X und S profitiert die knallbunte Kulisse von einer insgesamt gelungenen HDR-Darstellung, welche Farben und gleißende Lichter noch knalliger erscheinen lässt. Bei einem derart exzentrischen Artdesign ist das ein spürbarer Vorteil. Alternativ darf man auch bei verringerter Auflösung zu 60 oder 120 Bildern pro Sekunde wechseln, wobei es zu leichten, aber ständigen störenden Rucklern kommen kann. Umsetzungen für PS4, Xbox One und Xbox Cloud Gaming wurden übrigens ebenfalls veröffentlicht.

Kommentare

Khorneblume schrieb am
Ich fand die Länge genau richtig. Einzig ein bisschen kurzzeitigen Leerlauf hätte man vermeiden können. Aber ja, das Ende war perfekt. Hätte die 90% durchaus verdient.
monthy19 schrieb am
Bin jetzt kurz vor Schluss.
Am Ende ist es ein nahezu perfektes Spiel.
Was mich aber ungemein stört, ist die Länge.
Es zeiht sich nach einer Zeit doch schon noch enorm. Das hätte man besser lösen können.
Was jetzt nicht abwertend sein soll. Die Level sind fantastisch. Die Bosse super geil. Die Geschichte, richtig gut.
Aber 5 Stunden weniger, wären am Ende mehr gewesen.
Trotzdem ist es am Ende nah an der 90%.
Todesglubsch schrieb am
Sir Richfield hat geschrieben: ?03.09.2021 15:06 Gab es da nicht in der Zwischenzeit Patches, die den etwas entschärft haben?
Ach Mensch, und ich dachte, ich wurde über die Jahre einfach geschickter :(
schrieb am