Borderlands 3 - Test, Shooter, PC, PlayStation 4, Xbox One, PlayStation 4 Pro, Xbox One X - 4Players.de

 

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Shooter
Entwickler: Gearbox Software
Publisher: 2K Games
Release:
13.09.2019
13.09.2019
13.09.2019
kein Termin
13.09.2019
13.09.2019
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Spielinfo Bilder Videos
Sammeln und Entsorgen

Typisch Borderlands ist dabei auch, dass man die Ausrüstung nicht modifizieren kann, wie das in Destiny und besonders Warframe oder gar The Division der Fall ist. Nun war das war schon immer so, allerdings hat sich die Shooter-Beutejagd in den letzten Jahren weiterentwickelt, weshalb mir dieser Aspekt heute noch stärker fehlt als schon im allerersten Serienteil. So fällt nämlich umso stärker auf, dass das pure Herumlaufen und Aufsammeln dutzender Beuteteile hier viel mehr Zeit verschlingt als anderswo – so viel, dass es oft ermüdend ist. Das Meiste schmeißt man ja ohnehin weg und diese Schleife aus sammeln, ansehen und wegwerfen ist für sich genommen nicht gerade aufregend. Immerhin muss man zusätzlich tausende Spinde, Mülleimer und andere Verstecke durchsuchen, um stets volle Gesundheit und Magazine zu haben.

Zu allem Überfluss erschwert das ebenso träge wie unhandliche Menü das Sortieren. Ständige kurze Ladepausen stören da auf den Konsolen ebenso wie das mitunter umständliche Vergleichen von Gegenständen. Abgesehen davon kann man Waffen, die sofort als nutzlos erkennbar sind, nicht beim Aufheben schon als Schrott markieren, sondern muss sie einsammeln, das lahme Menü öffnen, sie in der eher unübersichtlichen Sortierung zunächst suchen – dann erst darf man sie kennzeichnen. Man kann ungewollte Gegenstände zudem nur an entsprechenden Automaten verkaufen, weshalb ich mich nach mehreren Bosskämpfen zurück an den Leveleingang teleportiert habe, um dort allen Schrott loszuwerden und anschließend durchs komplette Level wieder in den am weitesten entfernten Winkel zu laufen und die eigentliche Beute aufzulesen.

Apropos Menü: Falls ihr lokal am selben Bildschirm spielt, was ohnehin nur auf Konsolen möglich ist, dann seid gewarnt, dass das Spiel bei jedem kurzen Ladestottern kurz anhält – auch bei eurem Partner, der sich gerade im Kampf befindet! An dieser Stelle leistet die Technik wirklich „ganze Arbeit“ und ich frage mich, weshalb man ein Spiel, in dem der Rucksack eine so zentrale Rolle spielt, nicht besser an seine eigenen Bedürfnisse angepasst hat.
Das oft benutzte Menü hat leider Schwächen, denn es ist nicht nur träge, sondern teilweise auch unhandlich.
Das oft benutzte Menü hat leider Schwächen, denn es ist nicht nur träge, sondern teilweise auch unhandlich.

30, 60 oder mittendrin?

Überhaupt ist Borderlands 3 leider ein technisch schwaches Spiel, schafft es die auf PlayStation 4 Pro und Xbox One X angepeilten 60 Bilder pro Sekunde doch nur in wenigen Situationen. In späteren Abschnitten ging die Bildrate sogar so weit in die Knie, dass ich nachgeschaut habe, ob ich aus Versehen den Auflösungs-Modus aktiviert hatte. Der stellt die Action nämlich nicht wie der Performance-Modus nur in 1080p dar, sondern schafft zumindest 1800p, bringt es auf PS4 Pro dann allerdings nicht einmal auf die angestrebten 30 Sekundenbilder. Mit anderen Worten: In dieser Form ist der Shooter überhaupt nicht vernünftig spielbar. Eine Xbox One X schafft zumindest die minimal nötigen 30.

Zum Glück sieht das Spiel in der geringeren Auflösung der Performance-Einstellung nicht wesentlich schlechter aus – was freilich auch an der recht einfach gehaltenen Grafik liegt. Die Kulisse hat durchaus Stärken und zeigt schicke Umgebungen! In dem von Graffiti-Kunst und Neon-Reklame durchzogenen Meridian fühle ich mich ebenso wohl wie auf Skywell-27, wo eine geringere Schwerkraft Erinnerungen an das Pre-Sequel weckt. Der
Auf PC läuft Borderlands 3 naturgemäß flüssiger - allerdings berichten einige Spieler über ein Mikrostottern und in jedem Fall ist die Performance im noch nicht fertiggestellten DirectX-12-Modus dermaßen schlecht, dass wir selbst Besitzern leistungsfähiger Systeme davon abraten den zu verwenden.

Abgesehen davon bietet die PC-Version zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, sodass ma u.a. mit unbegrenzter Bildrate, variabler Auflösungsskalierung oder an Ultrabreitbild-Monitoren spielt.
Gedanke, dass zwischen dem letzten und diesem Teil eine komplette Generation liegt, drängt sich aber nicht gerade auf. Von einem Destiny, das in ähnlich weitläufigen Levelschläuchen spielt, ist man hier meilenweit entfernt.

Was die Welt hergibt

Auch deshalb hätte ich erwartet, dass das Spiel die magische 60 weitgehend hält, wobei sich gerade Destiny mit seinen 30 Bildern pro Sekunde ohnehin besser anfühlt als dieses Borderlands bei etwa 50. Zumal man übrigens immer noch in Objekten der Umgebung hängenbleibt, während sich alle Bewegungen nach wie vor wie ein leichtes Schweben anfühlen. Eine gelungene Neuerung ist dafür das hinzugekommene Rutschen nach einem Sprint sowie das Festhalten an hohen Kanten, falls man die gerade so erreicht. Im Kampf gewinnt die Vertikale dadurch zwar kaum an Bedeutung, allerdings befindet sich manches Versteck auf einem hohen Dach, was dem Erkunden zusätzlichen Reiz verschafft.

Kommentare

Civarello schrieb am
AchillesSehne hat geschrieben: ?
01.10.2019 16:21
@ Civarello
das stimmt so nicht. Ein Waffenrad und dann wählen dauert doch viel länger.
Es gibt 4 Waffenslots. Sagen wir mal 1 sniper, 2 rifle, 3 Pistole, 4 Rocketluncher.
bin ich auf der 1 beim sniper und will direkt zum Rocketluncher tippe ich ganz schnell 3 x dreieck an und springe sofort dahin ohne erst durch die anderen zu switchen.
bin ich auf dem luncher und will zur rifle tippe ich 2 x schnell auf dreieck und springe sofort dahin ohne über die sniper zu gehen.
Viel einfacher geht es bei der Anzahl an Tasten ja nun wirtklich nicht.
Warum kommst du wieder mit der Geschwindigkeit ? Ich habe doch ebenso geschrieben dass es schnell geht. Genauso wie der Redakteur. Es ist doch Geschmackssache ob man nicht eher eine direkte Wahlmöglichkeit bevorzugt; und die war eben im ersten Teil noch gegeben. Habe gerade extra nochmal getestet wie groß der Unterschied in Borderlands 1 zwischen mehrmaligem drücken der Taste (3x) und dem Nutzen des Waffenkreuzes ist. Ja, der Wechsel per mehrmaligem Tastendruck ist ETWAS schneller; von "viel länger" kann aber absolut keine Rede sein. So viel geben sich beide nicht. Das Waffenkreuz aufzurufen dauert nur einen Bruchteil einer Sekunde.
Außerdem bleibe ich dabei dass die Wahl durch mehrfaches drücken in hektischen Situationen fehleranfälliger ist. Es geht ja nicht nur um die Waffengattung, sondern auch um das richtige Element. Und das ändert sich halt auch öfter.
Den größten Vorteil den ich durch die alleinige Nutzung der Dreieck/Y-Taste sehe ist dass man seinen Daumen nicht vom Linken Stick nehmen muss, man also immer in Bewegung bleiben kann. Außer natürlich man bedient das Steuerkreuz mit einem anderen Finger.
Aber wie gesagt betrifft dieses Problem mich selber nicht so wirklich; da ich solche Spiele auf dem PC hauptsächlich mit Maus/Tastatur spiele. Und dort stellt sich diese Problematik einfach nicht.
Und sorry, es heißt LAUNCHER, nicht luncher.
AchillesSehne schrieb am
@ Civarello
das stimmt so nicht. Ein Waffenrad und dann wählen dauert doch viel länger.
Es gibt 4 Waffenslots. Sagen wir mal 1 sniper, 2 rifle, 3 Pistole, 4 Rocketluncher.
bin ich auf der 1 beim sniper und will direkt zum Rocketluncher tippe ich ganz schnell 3 x dreieck an und springe sofort dahin ohne erst durch die anderen zu switchen.
bin ich auf dem luncher und will zur rifle tippe ich 2 x schnell auf dreieck und springe sofort dahin ohne über die sniper zu gehen.
Viel einfacher geht es bei der Anzahl an Tasten ja nun wirtklich nicht.
shuffleharddietrying schrieb am
DEMDEM hat geschrieben: ?
21.09.2019 17:17
Das Gunplay in Borderlands 3 ist halt mehr RPG als Shooter, während das Gunplay in Destiny (2) mehr Shooter als RPG ist.
Auf einer Skala von Mass Effect 1 bis 3 ist da Gunplay von Destiny 2 ganz klar weit rechts von Mass Effect 3 einzuordnen und das Gunplay von Borderlands 3 so zwischen Mass Effect 1 und 2.
Was für viele den Reiz aber in Borderlands ausmachen ist das Waffendesign, das ist einfach fantastischer und weniger langweilig. Auch wenn Destiny 2 nicht ganz so langweilig ist im Design wie Anthem, so unterscheiden sich doch noch etwas zu viele Waffen nur in der Farbe.
Hmm naja fand beide ziemlich ähnlich zumindest vom endresultat was den Schaden angeht.
Civarello schrieb am
AchillesSehne hat geschrieben: ?
23.09.2019 14:54
Mal wieder Ärgere ich mich über 4Players. Wie kann man das Waffenwechseln auf der PS4 bemängeln, nur weil man nicht verstanden hat, dass man durch schnelles merhfaches drücken der Dreicktaste die Waffen einzeln wählt. Solche Fehler passieren euch einfach zu häufig. Die Waffen sind im Menü übrigens auch sortiert. (nach Waffengattung).
Zum Spiel selber. EIn paar mehr Innovationen wären gut gewesen und hätten mich gefreut, ansonsten die gewohnte Borderlandsqualität. Es liefert ab und macht eine Menge Spaß. Schön das es schwerer als die alten Teile geworden ist.
Vor ein paar Jahren habe ich noch nur eurer Tests gelesen, da ich die durchaus kritische Art oft erfrisched und ehrlich fand. Aber so wie hier werden Tests einfach unsauber durchgeführt und zu schnell geschrieben. Schade eigentlich.
Ich würde mal behaupten wollen dass dem Redakteur durchaus klar war dass man durch mehrfaches drücken die Waffen schneller wechselt; ist ja jetzt kein Hexenwerk und wird von zig Spielen so gehandhabt. Er schreibt ja sogar dass es schnell geht. Ich denke es geht eher darum dass es keine DIREKTE Wahlmöglichkeit mehr gibt (wenn man nicht auf andere Features verzichten möchte; wie zb. dem Wechsel der Quests im Spiel selber; oder dem wichtigen Umschalten der Waffenmodi). In Borderlands 1 zb. war es noch möglich durch gedrückt halten der Dreiecktaste ein "Ringmenü" (oder besser Kreuzmenü) aufzurufen; um auch dort die Waffen direkt wechseln zu können. Hätte man auch in BL3 so lösen können......Ist halt angenehmer und weniger Fehleranfällig als in hektischen Kampfsituationen 2 oder 3-mal auf die Taste drücken zu müssen wenn man zu einer bestimmten Waffe wechseln möchte; vor allem in einem Spiel wo sich die Waffenzusammenstellung so oft ändert (wird ja auch im Test angesprochen). Mit einer Maus kann ich die Waffen auch per Mausrad wechseln; trotzdem ist es einfach schneller und angenehmer einfach die entsprechende Taste drücken zu müssen.
AchillesSehne schrieb am
Mal wieder Ärgere ich mich über 4Players. Wie kann man das Waffenwechseln auf der PS4 bemängeln, nur weil man nicht verstanden hat, dass man durch schnelles merhfaches drücken der Dreicktaste die Waffen einzeln wählt. Solche Fehler passieren euch einfach zu häufig. Die Waffen sind im Menü übrigens auch sortiert. (nach Waffengattung).
Zum Spiel selber. EIn paar mehr Innovationen wären gut gewesen und hätten mich gefreut, ansonsten die gewohnte Borderlandsqualität. Es liefert ab und macht eine Menge Spaß. Schön das es schwerer als die alten Teile geworden ist.
Vor ein paar Jahren habe ich noch nur eurer Tests gelesen, da ich die durchaus kritische Art oft erfrisched und ehrlich fand. Aber so wie hier werden Tests einfach unsauber durchgeführt und zu schnell geschrieben. Schade eigentlich.
schrieb am

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