Borderlands 3 - Test, Shooter, PC, PlayStation 4, Xbox One, PlayStation 4 Pro, Xbox One X

 

Test: Borderlands 3 (Shooter)

von Benjamin Schmädig



Entwickler:
Publisher: 2K
Release:
13.09.2019
13.09.2019
13.09.2019
12.11.2020
17.12.2019
13.09.2019
13.09.2019
10.11.2020
Erhältlich: Digital (PSN, Xbox Store, Epic Games Store), Einzelhandel
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Ach, und hat man erst mal die richtigen Waffen in der Hand, dann rattert und knallt es auch hier so wunderbar brachial, dass es eine Wonne ist! Spätestens dort, wo angerichtete Elementarschäden wie Springbrunnen aus Gegnern sprühen, lohnt sich die Action. In den angenehm zahlreichen, erfreulich abwechslungsreichen und nicht zuletzt fordernden Bosskämpfen ist der Einsatz der richtigen Elementarkräfte sogar unabdingbar, zumal es in der Umgebung viele Möglichkeiten gibt, z.B. Wasser unter Strom zu setzen, Giftiges aus Abflussrohren fließen zu lassen oder verschieden beladene Fässer zu sprengen.

Drohnen, Mechs und Biester

Eine wichtige Rolle spielen selbstverständlich auch die Fähigkeiten der Helden, denen man durch vielseitige Spezialisierungen zusätzliche Besonderheiten verleiht. Dabei kann man wählen, welche von jeweils drei Fähigkeiten aktiv sein soll, wobei einer der Kammerjäger, Zane, sogar zwei aktiviert, wenn er auf das Verwenden von Granaten verzichtet. Er stellt dann einen Schutzschild auf und aktiviert eine Drohne, die automatisch Gegner attackiert, oder nutzt Letztere vielleicht in Verbindung mit einem Hologramm, das die Aufmerksamkeit von Feinden auf sich zieht.

Mit diesem Hologramm kann er blitzschnell Plätze tauschen und hat man die entsprechende Besonderheit entwickelt, vereist er dabei noch nahe Angreifer. Er hat sogar die Möglichkeit, das Hologramm manuell zu sprengen oder steht an dessen Position sofort wieder auf, falls er verwundet auf dem Boden kniet.
Ein Tipp übrigens für Gamepad-Nutzer: Im Spiel wird nirgendwo erklärt, wie man Gesten bzw. Emojis eigentlich aktiviert. Über das Gedrückthalten der Options- bzw. Starttaste wird das entsprechende Kreismenü aktiviert.
Kamerad FL4K wird hingegen von mächtigen Biestern begleitet und macht sich unsichtbar, die kleine Moze richtet in einen Mech Chaos an und Amara wütet mit den Kräften einer Sirene. Auch hier fallen zwar Kleinigkeiten auf wie FL4Ks Begleiter, die gerne mal in der Umgebung feststecken, dennoch gilt: Hat man sich endlich durch den zähen Einstieg gequält, ist es ungemein motivierend alle Facetten einer Figur zu ergründen! Gut, dass man die beim Levelaufstieg in Fähigkeiten investierten Punkte auf der Sanctuary komplett zurücksetzen darf und sich zusätzlich spezialisiert, indem man ausgewählte Eigenschaften durch Modifikatoren noch weiter verstärkt. So erschafft man individuelle Kämpfer und wird belohnt, weil deren Kräfte nicht nur mächtig, sondern sichtbar cool sind.

Mit Umweg zur Karte

Schade ist hingegen, dass man das so entwickelte Alter Ego in einer recht altmodischen Welt spazieren führt. Obwohl es einige sehr unterhaltsame Nebenaufgaben gibt, fehlen mir interessante Aktionsmöglichkeiten wie dynamische Ereignisse oder fordernde Arenakämpfe. Von einer lebendigen Welt wie sie Division 2 inszeniert, fehlt hier jede Spur. Im Vergleich wirkt
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Borderlands 3 relativ starr und das gilt auch für eine Übersichtskarte, die man per Gamepad seltsamerweise nicht mit einem einzigen Knopfdruck aufrufen kann, sondern ausschließlich übers Charaktermenü. Dass man dann auch erst meist herauszoomen muss, um die Zielmarkierung überhaupt zu sehen, unterstreicht das nur. Man kommt ja nicht drum rum, denn anhand der Zielführung allein im Spiel erkennt man oft den Weg gar nicht.

Hinzu komm eine Gamepad-Steuerung, mit der man nicht direkt auf eine der vier Waffen wechselt, sondern stets das komplette Arsenal durchschaltet. Das geht zwar schnell, ist bei einer sich ständig ändernden Zusammenstellung der Waffen aber denkbar unübersichtlich. Nicht zuletzt erlaubt die Fahrzeugsteuerung z.B. das Gasgeben mit der linken Schultertaste, aber partout nicht mit der rechten. Alles in allem hat Gearbox in Sachen Steuerung einfach nicht die Sorgfalt walten lassen, die man von großen Spielen gewöhnt ist.
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Kommentare

hA1Nz schrieb am
Starte heute mit meinem Kumpel erneut die Kampagne. Haben es damals nie zu Ende gespielt (ich denke vielleicht bis zur Hälfte). Und das jetzt mit PS5 und der überarbeiteten Version dafür. Wird bestimmt mega Spaß machen :mrgreen:
Ghrex schrieb am
Leider ein ausgesprochen schlechter und vor allem oberflächlicher Test. Aussagen, dass man die Controllerbelegung nicht individualisieren kann und somit die Waffenshortcuts weg sind zeigen deutlich wie sorgfältig hier gearbeitet wurde. :( Großer Fan von 4P aber das war echt ne 6. Das Spiel ist kein Meiterwerk. Insb. die Story hinkt nach dem grandiosen 2ten Teil deutlich. Das Gameplay ist aber deutlich besser und agiler ggü. den Vorgängern.
MaxDetroit schrieb am
Swar hat geschrieben: ?11.12.2019 19:56 So nach exakt 65 Spielstunden habe ich Teil 3 mit meiner Kammerjägerin Moze auf Level 43 beendet und es hat mir sehr viel Spaß bereitet, mir war nicht bewusst wie umfangreich das Teil am Ende war und würde ich eine Wertung geben passen 85 %.
Eines meiner Spiele des Jahres :)
Ich spiele es auch gerade und kann mich dem anschließen. Es ist ein bekloppter Ballerspass und macht Bock.
Swar schrieb am
So nach exakt 65 Spielstunden habe ich Teil 3 mit meiner Kammerjägerin Moze auf Level 43 beendet und es hat mir sehr viel Spaß bereitet, mir war nicht bewusst wie umfangreich das Teil am Ende war und würde ich eine Wertung geben passen 85 %.
Eines meiner Spiele des Jahres :)
Civarello schrieb am
AchillesSehne hat geschrieben: ?01.10.2019 16:21 @ Civarello
das stimmt so nicht. Ein Waffenrad und dann wählen dauert doch viel länger.
Es gibt 4 Waffenslots. Sagen wir mal 1 sniper, 2 rifle, 3 Pistole, 4 Rocketluncher.
bin ich auf der 1 beim sniper und will direkt zum Rocketluncher tippe ich ganz schnell 3 x dreieck an und springe sofort dahin ohne erst durch die anderen zu switchen.
bin ich auf dem luncher und will zur rifle tippe ich 2 x schnell auf dreieck und springe sofort dahin ohne über die sniper zu gehen.
Viel einfacher geht es bei der Anzahl an Tasten ja nun wirtklich nicht.
Warum kommst du wieder mit der Geschwindigkeit ? Ich habe doch ebenso geschrieben dass es schnell geht. Genauso wie der Redakteur. Es ist doch Geschmackssache ob man nicht eher eine direkte Wahlmöglichkeit bevorzugt; und die war eben im ersten Teil noch gegeben. Habe gerade extra nochmal getestet wie groß der Unterschied in Borderlands 1 zwischen mehrmaligem drücken der Taste (3x) und dem Nutzen des Waffenkreuzes ist. Ja, der Wechsel per mehrmaligem Tastendruck ist ETWAS schneller; von "viel länger" kann aber absolut keine Rede sein. So viel geben sich beide nicht. Das Waffenkreuz aufzurufen dauert nur einen Bruchteil einer Sekunde.
Außerdem bleibe ich dabei dass die Wahl durch mehrfaches drücken in hektischen Situationen fehleranfälliger ist. Es geht ja nicht nur um die Waffengattung, sondern auch um das richtige Element. Und das ändert sich halt auch öfter.
Den größten Vorteil den ich durch die alleinige Nutzung der Dreieck/Y-Taste sehe ist dass man seinen Daumen nicht vom Linken Stick nehmen muss, man also immer in Bewegung bleiben kann. Außer natürlich man bedient das Steuerkreuz mit einem anderen Finger.
Aber wie gesagt betrifft dieses Problem mich selber nicht so wirklich; da ich solche Spiele auf dem PC hauptsächlich mit Maus/Tastatur spiele. Und dort stellt sich diese Problematik einfach nicht.
Und sorry, es heißt LAUNCHER, nicht luncher.
schrieb am

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