Ori and the Will of the Wisps - Test, Plattformer, PC, Xbox One

 

Test: Ori and the Will of the Wisps (Plattformer)

von Jan Wöbbeking



Entwickler:
Publisher: Microsoft
Release:
11.03.2020
11.03.2020
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ab 29,99€
Spielinfo Bilder Videos
Detail-Überfluss

Ebenfalls überzeugen kann das aufrüstbare System der Anpassung mit Geistersplittern ohne starre Talentbäume. Sie lassen sich verdienen oder für Spielwährung erwerben. Je nach momentanem Ort sind Experimente damit durchaus wichtig und unterhaltsam. Die Auswahl reicht vom Dreifachsprung, dem Klettern oder einem Kugelmagneten bis hin zu Statusänderungen für mehr ausgeteilten und eingesteckten Schaden für Draufgänger.

Die offensichtlichste Stärke des Spiels ist aber die Liebe zum Detail, an der die um den Erdball verstreuten Entwickler jahrelang gefeilt haben - ob bei den losen Planken an einem riesigen Wasserrad, dem fein zerstäubten Wasserfall daneben oder der stimmungsvoll kontrastreichen Beleuchtung im finsteren Wald. Manchmal wird sogar die komplette Umgebung lebendig, z.B. in Form erratisch zuckender Insektenbeine vor der Höhle der Riesenspinne.

Technische Macken

Der Gruben-Torpedo hat es auf Ori abgesehen, lässt sich aber - wie vieles im Spiel - auf praktische Weise umlenken.
Der Gruben-Torpedo hat es auf Ori abgesehen, lässt sich aber - wie vieles im Spiel - auf praktische Weise umlenken.
Dabei scheint sich das Team allerdings ein wenig übernommen zu haben: Auf einem leistungsstarken Spiele-PC mit SSD-Installation lief fast alles sauber und flüssig – abgesehen von wenigen Bugs wie einem Respawn hinter verschlossenen Mauern oder einer fehlerhaften Online-Herausforderung. Auf der Xbox One X wird dagegen ab und zu deutlich, dass die Unity-Engine zu kämpfen hat. Hier und da haben wir wie zum Launch des Vörgängers Streaming-Ruckler erlebt.

Wenn Ori eine Sekunde lang stocksteif in der Luft hängen bleibt, kann das schon mal einen Run versauen. Allgemein fühlt sich die Steuerung ein kleines bisschen träger an als auf PC – z.B. in sehr lebendigen Szenen. Am ärgerlichsten waren auf der One X aber die gelegentlichen Abstürze, so dass wir dank Cross-Save lieber mit Windows 10 weitergespielt haben. Dort wird übrigens auch eine alternative Maus-und-Tastatur-Steuerung angeboten; es mangelt allerdings an Grafik-Optionen für schwächere Rechner. Auf der alten Xbox One leidet die Performance übrigens noch stärker unter Streaming-Rucklern sowie groben Pixelkanten - was aber keinen Einfluss auf unsere Wertung nimmt, da wir das Spiel auf der aktuellen One X getestet haben. Dort sind die Probleme zwar deutlich kleiner, aber groß genug für eine Abwertung im Vergleich zum PC.

Kommentare

c452h schrieb am
Puh, das Spiel ist nochmal in meiner Gunst gesunken, nachdem ich mir nebenbei ein Let's Play angeschaut habe.
Das platforming ist trivial und die Präsentation der Geschichte ist ekelhaft kitschig. Einzig die Grafik ist sehr hübsch. In meinem Metroidvania-Ranking nur noch irgendwo im Mittelfeld.
c452h schrieb am
Also das mit dem Bär, da gibt dir doch der Moki einen Tipp und das "Mit Feder an Nase kitzeln" ist doch klassisch, das kennt doch jeder?
Na ja, sonst wars halt zu einfach. Selbst ohne Kartenupgrade findet man so viel Lebensenergie, dass man einfach in Dornen springen kann, ohne nachzudenken und so auch diverse Bereiche trivialisiert.
red23 schrieb am
Bin ich der einzige der des 1. Teil VIEL besser fand? Ich hab mich durch diese durchgequält am Ende und war froh als es vorbei war.
Ich hab Stunden damit verbracht irgendwie an bestimmt Sachen zu kommen nur um dann später herauszufinden, das man viel einfacher an Sachen kommt mit Fähigkeiten, die man später bekommt. Klar an vielen kommt man nur mit bestimmten Fähigkeiten was mich dazu verleitet hat NOCHMALS UND NOCHMALS die gleichen Gebiete aufzusuchen. Suchen hat sich auch doof angefühlt, als ich dann rausgefunden habe, das man Karten kaufen kann um zu sehen, wo alles liegt. Das finde ich sehr gut, hätte nur gerne früher gewusst das es geht. Generall denke ich oft "Blind" spielen ist besser. In diesem Fall hat es nur mehr nerven gekostet.
Generell kann ich mich nicht so gut an den 1. Teil erinnern aber ich hab das Gefühl, hier wurde 90% des Spiels nur auf Exploration ausgelegt da fehlt mir die Balance. Viel zu wenig echte DESIGNTE Geschicklichkeits ebenen. Ich hatte da Gefühl es ist alles zu generisch.
Viel zu viel Krams, zu viel Fähigkeiten die man gar nicht braucht ... zu viel Upgrades die das ganze wieder zu leicht oder zu unbalanciert machen. Das ganze Konzept vom Kampf hätte ich so gar nicht gebraucht. Klarer Fall von "weniger ist mehr" für mich. Ich hab an den 1. viel angenehmerer Erinnerungen. Das ganze Dinger sammeln und sachen kaufen und Nebenquests die ich sogar vor Ende dann doch noch alle gemacht habe aber es hat sich angefühlt wie total Sinnlos, denn nichts von den rewards hab ich irgendwie gebraucht. Ob ich die jetzt gemacht hab oder nicht, und dieses samen sammeln ich weiß nicht mal, was das jetzt gebraucht hat. Belangloses Achievment wahrscheinlich.
Und die wenigen abschnitte wo man vor nem Boss wegrennt die wenigstens mal fordernd waren, waren dann teilweise aber zu frustrierend, weil keine Checkpoints da waren und man immer wieder vom Anfang musste oder auf jeden fall zu wenige Checkpoints.
Das ach so tolle "Meisterwerk" sehe ich hier nicht. Hatte...
c452h schrieb am
Auf Normal viel zu einfach:
Geld gibt es im Überfluss und das, ohne grinden zu müssen. Die Heilfähigkeit ist op. Man kann sie während der Bosskämpfe benutzen, während der Kampfschreine, eigentlich immer und an jeder Ecke der Welt liegen genug Energie und Lebenskraft herum. Selbst die Portschreine heilen einen und Gegner droppen auch HP. So werden Gegner und das Platforming völlig anspruchslos. Man bekommt auch viel zu früh den Dreifachsprung, der vieles an platforming trivialisiert. Dazu noch an jeder Ecke Autosaves, auch bei den Bossfights. Hard ist auch nicht viel besser, dann bleibe ich halt noch öfter stehen und heile mich. Völlig bedeutungslos. Problem auf hard ist die eine berüchtigte Chasesequenz, die, im Vergleich zum Rest des Spieles, unverhältnismäßig schwierig ist. Irgendwie stimmt das Balancing da nicht.
Ich erwarte ja kein git gud, aber so völlig anspruchslos muss es dann auch nicht sein. Auf Easy spielt sich das Spiel dann wahrscheinlich von selbst?
R3Play89 schrieb am
Bei mir hat das Spiel vor dem Download auf Steam 20 GB angezeigt. Jetzt wurden exakt 4,3 GB runtergeladen und ich kann das Spiel starten. Kommt da nicht noch ein Patch oder sowas? 8O
schrieb am

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