The Pedestrian - Test, Logik & Kreativität, PC

 

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The Pedestrian (Logik & Kreativität) von Skookum Arts
Denksport im Schilderwald
Logik & Kreativität
Entwickler: Skookum Arts
Publisher: Skookum Arts
Release:
29.01.2020
Spielinfo Bilder Videos
Eine kluge Spielidee, kombiniert mit schnuckelig-reduzierter Grafik: The Pedestrian fordert eure grauen Zellen und macht richtig viel Spaß. Der Steam-Geheimtipp im Test!

Strichmännchen to go

Bis The Pedestrian von der Idee über die Kickstarter-Kampagne und Demo zu einem vollwertigen Spiel reifte, dauerte es Jahre. Wer den sympathischen drei Herren von Skookum Arts bei diesem schwierigen Prozess zusehen wollte, hatte dank vieler Blog-Posts und Videotagebücher reichlich Gelegenheit. Nun ist der Titel endlich für PC erschienen - und hat mich gut fünf, sechs Stunden lang vortrefflich unterhalten. Aber worum geht es eigentlich, in diesem Straßenschilder-Spiel? Und ist es ein Plattformer oder doch mehr Belastungstest fürs Oberstübchen?

Letzteres! Zwar hopst die Spielfigur schon mal über tödliche Laser oder erklimmt Leitern - allerdings treten die Geschicklichkeitselemente zu Gunsten der Denksport-Einlagen deutlich in den Hintergrund. Per Tasten- oder Knopfdruck - The Pedestrian lässt sich mit Maus und Tastatur sowie Gamepad klasse lenken - wechselt man vom Action-Modus, in dem das Strichmännchen kontrolliert wird, in den Bau- und Plan-Modus. Hier ordnet man einzelne Schild-Tafeln an und baut Verbindungswege zwischen Türen und Leitern. Und das geht so: Man kann eine Tür, die rechts aus einem Schild führt mit einer Tür verbinden, die links in ein anderes Schild hineingeht. Oder eben eine Leiter, die oben aus einem Raum ragt, mit einer anderen, die unten ins nächste Schild hineingeht. Zurück im Action-Modus, kann meine Figur dann den neu geschaffenen Durchgang nutzen und von einem Schild zum nächsten gelangen.


Um die Ecke denken


So geht The Pedestrian: Man ordnet Schilder an und verbindet deren Türen klug, damit die Spielfigur (im Schild links oben) zu Items oder ans Ziel kommt.
So geht The Pedestrian: Man ordnet Schilder an und verbindet deren Türen klug, damit die Spielfigur (im Schild links oben) zu Items oder ans Ziel kommt.
Warum das nötig ist? Weil der Weg zum Ausgang vielfach versperrt ist, weil Schalter bewegt oder Rätselgegenstände besorgt werden wollen. Mal liegt ein Schlüssel scheinbar unerreichbar, mal muss ein Stromkabel organisiert werden. Und durch kluges Schilder-Anordnen und Wege-Bauen kommt man eben doch irgendwie hin. Ein paar Kniffe machen euch das Leben schwer: Die Platzierung der einzelnen Schilder auf dem Hintergrund kann an einigen Punkten nicht beliebig verändert werden - z.B. ist ein Rohr im Weg oder eine der Tafeln fix mit einer Wand verschraubt. Zudem zeigt das Spiel im Bau- und Plan-Modus optisch an, welche Verbindungen ihr mit der Spielffgur schon benutzt habt - indem diese gestrichelt gekennzeichnet werden. Löscht oder verändert man nun diese Verbindung, werden Spielfigur und beschaffte Items zum Start des aktuellen Rätsels zurückgesetzt! Daher muss man stets vorausschauend planen, um zum Ziel zu gelangen.

Kommentare

Kant ist tot! schrieb am
Sehr schön, dass ihr solche Titel testet.
Bin letztens auch durch euren Test auf Lightmatter aufmerksam geworden und war damit sehr zufrieden. The Pedestrian wird auch geholt.
HardBeat schrieb am
Flojoe hat geschrieben: ?
29.01.2020 16:57
Jay Karraway hat geschrieben: ?
29.01.2020 15:15
p.s.: Ein extra Dankeschön für die korrekte Benutzung des Wortes scheinbar. Schön, dass es auch im Internet Autoren gibt, die das nicht mit anscheinend gleichsetzen.
Danke dafür, das hab ich mal gegoogelt. Das war mich auch nicht ganz klar, wo da der Unterschied ist. :D
Wo gerade dabei bist Google doch auch mal den Unterschied zwischen mich und mir :mrgreen:
Flojoe schrieb am
Jay Karraway hat geschrieben: ?
29.01.2020 15:15
p.s.: Ein extra Dankeschön für die korrekte Benutzung des Wortes scheinbar. Schön, dass es auch im Internet Autoren gibt, die das nicht mit anscheinend gleichsetzen.
Danke dafür, das hab ich mal gegoogelt. Das war mich auch nicht ganz klar, wo da der Unterschied ist. :D
HardBeat schrieb am
Hier kann man sich wirklich mal rühmen eine komplett neue Spielidee entwickelt zu haben. Ich spiele seit über 30 Jahren Videospiele aber so etwas ist mir in der ganzen Zeit noch nicht untergekommen. Oder ich hab es mit meinen 41 Jahren mittlerweile vergessen :lol:
schrieb am