GreedFall - Test, Rollenspiel, PC, PlayStation 4, Xbox One, PlayStation 4 Pro, Xbox One X - 4Players.de

 

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3D-Rollenspiel
Entwickler: Spiders
Release:
10.09.2019
10.09.2019
kein Termin
10.09.2019
kein Termin
Alias: Greed Fall
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Spielinfo Bilder Videos
Offene Charakterentwicklung

Spiders verzichtet aber auf feste Klassen und ermöglicht eine freie, angenehm komplexe Entwicklung des Charakters in den drei Bereichen Fähigkeiten, Attribute und Talente. Für jeden Teilbereich bekommt man nach Levelaufstiegen eigene Punkte. In den Fähigkeiten kann man Kampfaktionen über fünf initiale Waffengattungen freischalten, wobei sich Nahkampfwaffen, Schusswaffen, Fallen, Magieringe und Beschwörungen kreisförmig treffen, so dass man sich in einem Bereich stark spezialisieren kann oder auch mächtige Fusionen wie die Schattenexplosion erreicht.

Wählt man dazu die richtigen der sechs Attribute, z.B. Präzision für Schusswaffen oder mentale Kraft für Zauber, kann man
asxsax
Zu Beginn sind sowohl die Beziehungen zu anderen Fraktionen als auch die Fähigkeiten eher mager.
die Effekte der Waffen verstärken und manche sogar erst benutzbar machen: Bessere Klingen verlangen z.B. eine bestimmte Stufe der Beweglichkeit, bestimmte Halsketten die Willenskraft. Schließlich gibt es noch sechs Talente, darunter das Schlösser knacken, das Handwerk oder die Wissenschaft, die Aktionen freischalten. Man kann sich nicht "verskillen": Falls man etwas anderes probieren möchte, kann man einen Erinnerungskristall aktivieren und alles neu verteilen.

Mantel & Degen

Kaum ist man als Gesandter der Händlerkongregation und Vetter des Prinzen Constantin von Orsay in offizieller Mission unterwegs, fühlt man sich wie d'Artagnan - oder zumindest eine Art Musketier im Geiste. Aber bevor man in die neue Welt auf die Insel Teer Fradee segelt, um ein Heilmittel gegen eine Seuche zu finden, an der auch die eigene Mutter erkrankt ist, muss man Constantin erstmal aufspüren. Immerhin soll er dort als Gouverneur für die Händler regieren. Hat er nur einen über den Durst getrunken oder ist was Schlimmeres passiert?

Zwischen Dreispitz und Herrenrock, Helm und Harnisch entsteht auch aufgrund der heroisch aufspielenden, aber behutsam,
Im Kampf kann man pausieren und zig Aktionen in Ruhe ausführen.
Im Kampf kann man pausieren und zig Aktionen in Ruhe ausführen.
manchmal melancholisch dahin trabenden Musik so etwas wie gemütliches Mantel&Degen-Flair. Wenn man die majestätischen Flure mit all ihren Portraits und Landschaftsbildern erkundet und sich die Pforte zur Hafenstadt Sérène öffnet, ist der Ausblick überraschend pompös, zumal die Übergänge zwischen Licht und Dunkel den Effekt stärken. Und hier entstehen sogar noch lebendige Eindrücke, wenn man in einer Kaserne den Soldaten der Groschengarde bei Liegestützen oder dem Exerzieren zuschauen kann.

Spiders gelingt eine wesentlich höhere audiovisuelle Anziehungskraft als noch in The Technomancer. Und dieses Spiel sieht nicht nur wesentlich besser aus als ein The Sinking City, es hat auch überraschend wenige Bugs - wenn man davon absieht, dass die Kamera im Dialog mal hinter einer Textur verschwindet, selbige später nachgeladen werden oder dass man mal nicht über eine Brücke kommt, weil die Passanten einfach nicht ausweichen. Es empfiehlt sich zudem die Sensitivität auf den Konsolen herunter zu regeln, damit Held und Kamera nicht so nervös zappeln, während man die Umgebung erkundet.

Kommentare

fanboyauf3uhr schrieb am
NewRaven hat geschrieben: ?
16.09.2019 20:04
Spiders steht für mich für 3 Dinge:
- immer mehr Einbauen wollen, als man es von der Studiogröße oder vom Budget her schafft - was man dann auch oft überdeutlich merkt
Kenne nur "Bound by Flame" und "Technomancer" die ich beide schlecht fand und nach jeweils 2 Stunden in die Ecke gepfeffert habe. Greedfall spielt in einer anderen Liga.
NewRaven hat geschrieben: ?
16.09.2019 20:04
- technische Mittelmäßigkeit, sei es nun durch eine sich irgendwie falsch anfühlende Steuerung, Probleme in Optik oder Akustik oder eben Bugs und/oder schlechte Optimierung
Auf keinen Fall, Greedfall läuft super, ohne Ruckler, Grafik ist "gut". "Control" ist bei mir im Vergleich pro Abend 2x abgestürzt.
NewRaven hat geschrieben: ?
16.09.2019 20:04
- die Spiele beginnen inhaltlich (also Setting, Story, Charakterzeichnung) und gameplaytechnisch (Kampsystem, Dialoge) immer gut, nutzen sich aber entweder unnormal recht schnell ab oder werden mit steigendem Spielfortschritt sogar merklich schlechter in diesen Punkten
Greedfall fängt sehr stark an, nach 15 Stunden gab es einen Durchhänger und ich dachte "okay ende der Fahnenstange". Plötzlich zog es wieder enorm an und es wird sogar interessanter als am Anfang da das Spiel sich weiter öffnet.
Die einzige Macke die Greedfall hat ist das fehlende Budget der Entwickler, ansonsten denke ich haben die hier unglaubliches geleistet.
Finde übrigens die Stealth Technik gut. Vor allem in Verbindung mit dem "Nebel" Trank hat man hier nochmal eine taktische Ebene drin.
Ted Raven schrieb am
Erinnert mich stark an "Der Kinderdieb" von Brom. Die magische Wesen müssen sich auf einer Insel (Avalon) gegen die Eindringlinge aus der "zivilisierten" Welt verteidigen. Das Spiel werde ich mir näher ansehen.
NewRaven schrieb am
Die Verlockung ist da, aber nachdem ich jetzt schon mit drei Spiders-Games trotz ähnlicher Verlockung auf die Nase gefallen bin, halte ich trotzdem erstmal Abstand.
Spiders steht für mich für 3 Dinge:
- immer mehr Einbauen wollen, als man es von der Studiogröße oder vom Budget her schafft - was man dann auch oft überdeutlich merkt
- technische Mittelmäßigkeit, sei es nun durch eine sich irgendwie falsch anfühlende Steuerung, Probleme in Optik oder Akustik oder eben Bugs und/oder schlechte Optimierung
- die Spiele beginnen inhaltlich (also Setting, Story, Charakterzeichnung) und gameplaytechnisch (Kampsystem, Dialoge) immer gut, nutzen sich aber entweder unnormal recht schnell ab oder werden mit steigendem Spielfortschritt sogar merklich schlechter in diesen Punkten
Und irgendwie werden alle 3 Punkte, wenn auch etwas abgeschwächt im Vergleich zu früheren Titeln, auch bei GreedFall wieder in diesem wie auch anderen Tests angedeutet. Ich glaub echt, Spiders ist einfach nicht "mein" Studio auch wenn ich durchaus verstehen kann, warum andere mit den Titeln dieses Studios Spaß haben.
Todesglubsch schrieb am
Usul hat geschrieben: ?
14.09.2019 20:15
Meinst du mit PT denn Plague Tale? Da hat mich einfach gestört, daß es eben oftmals zu aufgesetzt wird bzw. es einfach nicht in die Atmoshpäre paßt. Bestes Beispiel bisher für mich war das Kriegslager, aus dem man flüchtet...
Klammern wir mal die Sammelgegenstände aus, die kann ich nicht rational erklären, außer die Dame ist schlicht kleptomanisch veranlagt. Aber die Bastelgegenstände nimmt sie ja nur mit, weil sie sie braucht um stärker zu werden. Nimm alles was du kriegen kannst. Natürlich wird das im Spiel überhaupt nicht so kommuniziert und es ist natürlich seltsam, dass so gewöhnliche Gegenstände wie Schnur und Leder so selten sind, dass man sich an Krümelware die man findet bedienen muss... aber naja.
Alternative wäre natürlich gewesen, dass man einfach an jeder Werkbank 1-2 Dinge upgraden kann und dann die Werkbank unbrauchbar wird. Dann würdest du in den Leveln aber die Werkbänke suchen :D
Immerhin brauchst du die Upgrades nicht um das Spiel zu schaffen, außer du willst alle Achievements sammeln.
Sharkie schrieb am
Usul hat geschrieben: ?
14.09.2019 20:15
Jetzt habe ich ja selbst gesagt, daß man das wohl nicht muß, d.h. ich bin ja eigentlich selbst schuld, wenn ich es dennoch tue - aber ich kann mich halt auch nicht komplett frei machen von solche widersprüchlichem Verhalten. :)
Klar ist das ein wenig paradox (geht mir übrigens genau so). Denke, das liegt im Endeffekt daran, dass auch der Spielertyp, der auf übertriebene bzw. unpassende Lootanreize keine Lust hat, ja dennoch i. d. R. seine Spielfigur verbessern möchte (denn Letzteres ist, im Gegensatz zu Looting, meiner Meinung nach für das Genre relativ essenziell). Wenn das Spiel dann so ausgelegt ist, dass Charakterverbesserung eben maßgeblich über Looting erreicht werden kann, entsteht halt dieser störende Interessenkonflikt. Deshalb ist das gerne gebrachte Gegenargument "Man muss es ja nicht machen, ignoriere die Fässer und Kisten doch einfach" für mich kein überzeugendes.
schrieb am

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