GreedFall - Test, Rollenspiel, PC, PlayStation 4, Xbox One, PlayStation 4 Pro, Xbox One X - 4Players.de

 

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3D-Rollenspiel
Entwickler: Spiders
Release:
10.09.2019
10.09.2019
kein Termin
10.09.2019
kein Termin
Alias: Greed Fall
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Spielinfo Bilder Videos
Leblose Städte

Und je tiefer man innerhalb einer Stadt versinken will, desto schneller stößt man auf die anderen Beschränkungen: Es gibt bis auf nächtliche Überfälle, meist direkt vor der Stadtwache, oder Überleitungen zu Quests keinerlei unvorhergesehene Ereignisse im städtischen Alltag. In den leidlich gefüllten Schenken kann man den Wirt ansprechen, aber obwohl von Spielen und Bordell im Untergeschoss geredet wird, kann man dort nicht an den Tischen oder in den Séparées interagieren.

Es gibt weder eine Art von Karten- oder Glücksspiel noch ein käufliches Techtelmechtel, manchmal nicht einmal irgendeine
In der Wildnis trifft man häufig auf ähnliche Bestien.
In der Wildnis trifft man häufig auf ähnliche Bestien.
Reaktion in einem Raum mit fünf, sechs Leuten - lediglich die Kampfarena in Neu-Sérène bietet etwas Abwechslung. So ansehnlich die Städte aus der Ferne wirken, so stimmungsvoll sie bei Nacht beleuchtet sind, so bieder und leblos sind sie letztlich aus der Nähe. Und es gibt so viel Unglaubwürdiges, wenn man als Rollenspieler wirklich genau hinsieht.

Figurenverhalten und Gefährten

Dazu trägt auch das Figurenverhalten bei: Selbst vor wichtigen Plätzen oder Palästen reagieren Wachen nicht auf gezückte Waffen. Und obwohl Passanten bei Überfällen von Banditen manchmal erschrecken, werden die Kämpfe ansonsten einfach so hingenommen. Trotzdem gelingt es Spider über einige Skripte für Realismus zu sorgen, so dass das Potenzial einer konsequenteren Regie zumindest aufblitzt: Wer den falschen Begleiter dabei hat, wird von der Wache am Palast aufgehalten - den Feind aus Thélème will man bei der Brückenallianz nicht reinlassen! Das sind die guten Momente, die zusammen mit der Party entstehen. Nur um dann wieder in sich zu zerfallen, wenn derselbe abgelehnte Petrus später doch dabei ist...

Trotzdem sorgen die Reaktionen auf und jene der Gefährten selbst immer wieder für Leben, so dass Story und Spielwelt
Die Landschaft kann immer wieder punkten.
Die Landschaft kann immer wieder punkten.
wieder verdichtet werden - da fühlt man sich stellenweise an die Gruppendynamik aus guten alten BioWare-Zeiten erinnert. Neben dem Waffenmeister Kurt, dem Nauten Vasco und der Einheimischen Siora gesellen sich u.a. der Bischof Petrus und die Forscherin Aphra der Brückenallianz hinzu, so dass jede Fraktion vertreten ist. Weil sie alle gut charakterisiert sind und interessante Perspektivwechsel bieten, lohnen sich Wechsel in der Zusammensetzung.

Zum einen kommentieren sie Ereignisse oder mischen sich ein, so dass man je nach Entscheidung bei ihnen punkten oder verlieren kann. Vor allem wenn man ihren persönlichen Questreihen folgt, kann man seinen Ruf so verbessern, dass er von "verächtlich" über "nett" bis hin zu "freundlich" ansteigt. Dann bekommt man in ihrer Begleitung sogar einen wertvollen Talentpunkt wie Stärke, Charisma oder Intuition.

Kommentare

fanboyauf3uhr schrieb am
NewRaven hat geschrieben: ?
16.09.2019 20:04
Spiders steht für mich für 3 Dinge:
- immer mehr Einbauen wollen, als man es von der Studiogröße oder vom Budget her schafft - was man dann auch oft überdeutlich merkt
Kenne nur "Bound by Flame" und "Technomancer" die ich beide schlecht fand und nach jeweils 2 Stunden in die Ecke gepfeffert habe. Greedfall spielt in einer anderen Liga.
NewRaven hat geschrieben: ?
16.09.2019 20:04
- technische Mittelmäßigkeit, sei es nun durch eine sich irgendwie falsch anfühlende Steuerung, Probleme in Optik oder Akustik oder eben Bugs und/oder schlechte Optimierung
Auf keinen Fall, Greedfall läuft super, ohne Ruckler, Grafik ist "gut". "Control" ist bei mir im Vergleich pro Abend 2x abgestürzt.
NewRaven hat geschrieben: ?
16.09.2019 20:04
- die Spiele beginnen inhaltlich (also Setting, Story, Charakterzeichnung) und gameplaytechnisch (Kampsystem, Dialoge) immer gut, nutzen sich aber entweder unnormal recht schnell ab oder werden mit steigendem Spielfortschritt sogar merklich schlechter in diesen Punkten
Greedfall fängt sehr stark an, nach 15 Stunden gab es einen Durchhänger und ich dachte "okay ende der Fahnenstange". Plötzlich zog es wieder enorm an und es wird sogar interessanter als am Anfang da das Spiel sich weiter öffnet.
Die einzige Macke die Greedfall hat ist das fehlende Budget der Entwickler, ansonsten denke ich haben die hier unglaubliches geleistet.
Finde übrigens die Stealth Technik gut. Vor allem in Verbindung mit dem "Nebel" Trank hat man hier nochmal eine taktische Ebene drin.
Ted Raven schrieb am
Erinnert mich stark an "Der Kinderdieb" von Brom. Die magische Wesen müssen sich auf einer Insel (Avalon) gegen die Eindringlinge aus der "zivilisierten" Welt verteidigen. Das Spiel werde ich mir näher ansehen.
NewRaven schrieb am
Die Verlockung ist da, aber nachdem ich jetzt schon mit drei Spiders-Games trotz ähnlicher Verlockung auf die Nase gefallen bin, halte ich trotzdem erstmal Abstand.
Spiders steht für mich für 3 Dinge:
- immer mehr Einbauen wollen, als man es von der Studiogröße oder vom Budget her schafft - was man dann auch oft überdeutlich merkt
- technische Mittelmäßigkeit, sei es nun durch eine sich irgendwie falsch anfühlende Steuerung, Probleme in Optik oder Akustik oder eben Bugs und/oder schlechte Optimierung
- die Spiele beginnen inhaltlich (also Setting, Story, Charakterzeichnung) und gameplaytechnisch (Kampsystem, Dialoge) immer gut, nutzen sich aber entweder unnormal recht schnell ab oder werden mit steigendem Spielfortschritt sogar merklich schlechter in diesen Punkten
Und irgendwie werden alle 3 Punkte, wenn auch etwas abgeschwächt im Vergleich zu früheren Titeln, auch bei GreedFall wieder in diesem wie auch anderen Tests angedeutet. Ich glaub echt, Spiders ist einfach nicht "mein" Studio auch wenn ich durchaus verstehen kann, warum andere mit den Titeln dieses Studios Spaß haben.
Todesglubsch schrieb am
Usul hat geschrieben: ?
14.09.2019 20:15
Meinst du mit PT denn Plague Tale? Da hat mich einfach gestört, daß es eben oftmals zu aufgesetzt wird bzw. es einfach nicht in die Atmoshpäre paßt. Bestes Beispiel bisher für mich war das Kriegslager, aus dem man flüchtet...
Klammern wir mal die Sammelgegenstände aus, die kann ich nicht rational erklären, außer die Dame ist schlicht kleptomanisch veranlagt. Aber die Bastelgegenstände nimmt sie ja nur mit, weil sie sie braucht um stärker zu werden. Nimm alles was du kriegen kannst. Natürlich wird das im Spiel überhaupt nicht so kommuniziert und es ist natürlich seltsam, dass so gewöhnliche Gegenstände wie Schnur und Leder so selten sind, dass man sich an Krümelware die man findet bedienen muss... aber naja.
Alternative wäre natürlich gewesen, dass man einfach an jeder Werkbank 1-2 Dinge upgraden kann und dann die Werkbank unbrauchbar wird. Dann würdest du in den Leveln aber die Werkbänke suchen :D
Immerhin brauchst du die Upgrades nicht um das Spiel zu schaffen, außer du willst alle Achievements sammeln.
Sharkie schrieb am
Usul hat geschrieben: ?
14.09.2019 20:15
Jetzt habe ich ja selbst gesagt, daß man das wohl nicht muß, d.h. ich bin ja eigentlich selbst schuld, wenn ich es dennoch tue - aber ich kann mich halt auch nicht komplett frei machen von solche widersprüchlichem Verhalten. :)
Klar ist das ein wenig paradox (geht mir übrigens genau so). Denke, das liegt im Endeffekt daran, dass auch der Spielertyp, der auf übertriebene bzw. unpassende Lootanreize keine Lust hat, ja dennoch i. d. R. seine Spielfigur verbessern möchte (denn Letzteres ist, im Gegensatz zu Looting, meiner Meinung nach für das Genre relativ essenziell). Wenn das Spiel dann so ausgelegt ist, dass Charakterverbesserung eben maßgeblich über Looting erreicht werden kann, entsteht halt dieser störende Interessenkonflikt. Deshalb ist das gerne gebrachte Gegenargument "Man muss es ja nicht machen, ignoriere die Fässer und Kisten doch einfach" für mich kein überzeugendes.
schrieb am

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