Code Vein - Test, Rollenspiel, PlayStation 4 - 4Players.de

 

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Code Vein (Rollenspiel) von Bandai Namco Entertainment
Souls-like für Anime-Fans?
Action-Rollenspiel
Release:
27.09.2019
27.09.2019
27.09.2019
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ab 42,49€

ab 24,99€
Spielinfo Bilder Videos

Die God-Eater-Entwickler beschwören auch mit Code Vein ein Endzeitszenario im Anime-Stil herauf, das sich dieses Mal allerdings mehr an Dark Souls als an Monster Hunter orientiert. Wir haben uns auf der PlayStation 4 in die postapokalyptische Bluthatz gestürzt und Bandai Namcos Action-Rollenspiel auf Herz und Nieren getestet.



Roter Lebenssaft

Nach einer mysteriösen Katastrophe liegt die Welt in Schutt und Asche, während ein tödlicher Giftnebel durch die Luft zieht. Die Menschheit scheint nahezu ausgelöscht. Doch Mitten in den Ruinen kämpft eine Geheimgesellschaft von Wiedergängern mit Atemmasken und übermenschlichen Kräften, die sie gegen den Verlust ihrer Erinnerungen und den Durst nach Blut eingetauscht haben, ums Überleben. Ein Schicksal, das man am eigenen Leib erfährt, nachdem man seinen Spielcharakter in einem facettenreichen Editor selbst erstellt hat.

In einem facettenreichen Charaktereditor gestaltet man die Hauptfigur des Spiels.
In einem facettenreichen Charaktereditor gestaltet man die Hauptfigur des Spiels.

Man kann Geschlecht, Aussehen, Name und sogar die Stimme festlegen. Nur sprechen kann das Alter Ego nicht, wodurch es mehr wie eine Marionette als wie ein verzweifelter Überlebenskämpfer wirkt. Dieser schwingt sich später auch noch völlig wortlos zum Führer einer Widerstandsgruppe auf, die nicht länger die Drecksarbeit für andere und Jagd auf begehrte Blutkonserven machen will.

Man selbst ist sogar in der Lage die eigene Blutcodierung spontan zu wechseln und so verschiedene Charakterklassen mit individuellen Attributen und Fähigkeiten anzunehmen. Letztere kann man sich mit ausreichend Kampferfahrung sogar dauerhaft aneignen und so auch mit anderen Blutcodierungen nutzen, was immer facettenreichere und flexiblere Kampfstile erlaubt.

Klares Vorbild

Beobachten und im richtigen Moment zustoßen: Die Kämpfe werden in Souls-Manier bestritten.
Beobachten und im richtigen Moment zustoßen: Die Kämpfe werden in Souls-Manier bestritten.

Die in Souls-Manier bestrittenen Auseinandersetzungen laufen direkt an Ort und Stelle in Echtzeit ab. Alle gewöhnlichen Aktionen wie Sprints, Angriffe oder Blocks kosten ein bestimmtes Maß an Ausdauer, die sich automatisch oder durch bestimmte Manöver wiederherstellen lässt. Sonderaktionen wie Zauber, Stärkungen oder Spezialangriffe sind hingegen nur mit ausreichend Ichor-Energie möglich, die man Gegnern mit bestimmten Parade-, Stealth- und Kombo-Attacken entziehen kann. So entsteht ein dynamisches Wechselspiel.

Mit dem richtigen Timing kann man Angriffe abwehren und kontern, sich in den Rücken des Gegners rollen und ihn zu Boden werfen oder Gegner mit harten Treffern ins Wanken bringen und sie kurzzeitig sämtlicher Verteidigungsmöglichkeiten berauben. Die Zielfixierung leistet dabei gute Dienste, springt aber trotz entsprechender Option nur selten automatisch aufs nächste Ziel weiter. Auch Kamera und Kollisionsabfrage haben so ihre Macken - vor allem bei besonders großen Waffen und auf engem Raum sowie bei Konter- und Ausweichmanövern. So setzt man oft ungewollt auf eher distanzorientierte oder träge, aber durchschlagskräftige Setups.

Kommentare

VaniKa schrieb am
LePie hat geschrieben: ?
09.10.2019 03:39
Evtl. auch mal in Demon Slayer / Kimetsu no Yaiba reingeschaut?
Danke für den Tipp. Leider finde ich das weder bei Netflix, noch bei Amazon Prime. Na ja, gibt sicher genug andere Sachen. :)
LePie schrieb am
VaniKa hat geschrieben: ?
08.10.2019 23:18
Was Code Vein auch geschafft hat, ist meine Lust auf Anime etwas zu wecken. Schaue daher gerade Attack on Titan und wäre das Spiel dazu (Teil 2) nicht so verdammt teuer, hätte ich wohl schon zugeschlagen.
Evtl. auch mal in Demon Slayer / Kimetsu no Yaiba reingeschaut? Das ist nämlich von Ufotable, d.h. demselben Studio, welches u.a. auch das Anime-Intro von Code Vein produziert hat.
(Passenderweise hat genau dasselbe Studio vor einigen Jahren auch eine Serie zu God Eater rausgebracht und für die God Eater Spiele einige Cutscenes beigesteuert.)
VaniKa schrieb am
@papapischu: Code Vein und The Surge 2 sind halt sehr unterschiedliche Spiele. Ich würde von allen 3D-Soulslikes Code Vein auch am äußersten Rand einordnen. Es ist halt nicht so auf Schwierigkeit getrimmt. Man kommt ziemlich fluffig durch und es ist sehr storygetrieben. Ich fand es richtig gut und nachdem ich es durch habe, spiele ich nun The Surge 2, bei dem man viel methodischer und langsamer vorgehen muss (was aber eben auch nerven kann). Das eine schließt das andere also nicht aus. Ich fand tatsächlich die Level sehr stimmig in Code Vein und die Grafik trotz objektiver Mängel doch durchaus ansehnlich. Das Gesamtbild hat überzeugt. Ich hoffe, dass sie noch Content nachliefern und irgwann mal ein Nachfolger kommt. Was Code Vein auch geschafft hat, ist meine Lust auf Anime etwas zu wecken. Schaue daher gerade Attack on Titan und wäre das Spiel dazu (Teil 2) nicht so verdammt teuer, hätte ich wohl schon zugeschlagen. Also Code Vein hat mich die 50 Stunden echt gut unterhalten, ähnlich lange wie Greedfall zuvor, ohne dass ich anders als in The Surge 2 gezielt Zeit mit Grinding verbringen musste.
Handwerklich ist das Kampfsystem von The Surge 2 allerdings richtig gut. Bei Code Vein hat mich immer wieder gestört, dass man einmal gestartete Aktionen nicht mehr abbrechen konnte. Dadurch hab ich viele unnötige Treffer kassiert. Bei The Surge 2 (hab den Vorgänger nicht gespielt) fiel mir gleich positiv auf, dass ich meinen Ansatz zum Sprung auch rechtzeitig abbrechen und ausweichen konnte. So macht natürlich jeder einzelne Kampf richtig Spaß. Bei Code Vein ist der Kampf weniger ausgearbeitet, dafür verdrischt man die Monster wesentlich schneller. Es ist halt eher ein "Soulslite", was aber nicht schlecht sein muss. Es kann auch Absicht sein, dass einmal Gestartetes auch durchgezogen werden muss. Muss man halt besser das Gegnerverhalten vorausahnen.
papapischu schrieb am
Schade habe mich so auf dieses Spiel gefreut aber die Kollisionsabfrage ist eine Zumutung. Die Grafik ist auf Niveau der PS3, ok die From-Softwaretitel außer Sekiro toppen auch nicht mit Grafik und Flüssigkeit aber eine so Sterile Welt habe ich selten gesehen. Der Protagonist bleibt stumm und die Begleiter sind viel zu stark. Schade mehr als 60 Prozent hätte das Spiel von mir nicht bekommen. Wenn man das Game mit der Surge 1 und Surge 2 vergleicht, geht es komplett unter. The Surge 2 ist ein wahres fun Spiel, hier will ich nach einer halben Stunde immer das Spiel weglegen. Sonst stimme ich mit diesem guten Test komplett zu. Nur die Bewertung ist mir zu hoch. Es hätte mit einem halben Jahr mehr Entwicklung noch was werden können. Gott sei Dank ist Greedfall und the Surge 2 erschienen, da gibt es mehr als genug zu tun. Danke für den guten Test.
Tyrantino schrieb am
Todesglubsch hat geschrieben: ?
08.10.2019 15:04
Tyrantino hat geschrieben: ?
08.10.2019 14:57
Oha hier postet mal wieder jemand was zu einem Thema, von dem er ne Meeeeeeeeeeeeeeeeeeenge Ahnung hat. Nicht :!:
Na dann erklärs doch besser.
Selbst wenn man den jungen Kratos aus den PS2-Teilen nimmt, hat man hier keinen "schützenswerten" Charakter. Auch die nackten Frauen dort (deren Sexszene damals z.T. übrigens durchaus kritisiert oder zumindest als überflüssig betrachtet wurde) sind sichtlich volljährig und, viel wichtiger, zum Setting passend.
Seufz, wieso mach ich mir überhaupt die Mühe, mich vor nem Troll zu rechtfertigen.
Achso jetzt bin ich ein Troll weil ich dich kritisiere? Wie alt bist du? Du hast ziemlich undifferenziert geantwortet und das ganze God of War Universum nur auf den letzten Teil reduziert um deine Meinung duchzuboxen. Mit dieser Antwort hast du das jetzt behoben also wäre alles gut, würdest du nicht direkt wie ein kleines Kind rumheulen :roll:
schrieb am

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