A Plague Tale: Innocence - Test, Action, Xbox One X, PlayStation 4 Pro, PC - 4Players.de

 

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


A Plague Tale: Innocence (Action) von Focus Home Interactive
Mit Licht und Tücke
Action-Adventure
Entwickler: Asobo Studio
Release:
14.05.2019
14.05.2019
14.05.2019
14.05.2019
kein Termin
Jetzt kaufen
ab 37,99€

ab 44,90€
Spielinfo Bilder Videos

Ähnlich wie Kingdom Come: Deliverance entführt A Plague Tale: Innocence auf PC, PS4 und Xbox One in das europäische Spätmittelalter. Als im Jahr 1348 der Ausbruch der Pest selbst die Schrecken des Hundertjährigen Krieges überschattet, schlüpft man in die Rolle der französischen Adelstochter Amicia. Mit ihrem kleinen Bruder Hugo muss sie nicht nur vor der Inquisition und Engländern, sondern auch vor einer mysteriösen Rattenplage fliehen.



Inseln aus Licht

Die Ratten sind überall. Eine Flut aus braunen Leibern kreischt und tobt, versucht von allen Seiten an die beiden Menschen heran zu kommen. Tapfer hält das junge Mädchen die Fackel in der einen, den kleinen Bruder an der anderen Hand. Nur ihr Licht bewahrt die beiden davor, mit Haut und Haaren gefressen zu werden. So können sie in Schulterperspektive vorwärts gehen, um sich langsam einen Weg durch das tödliche Meer aus Fell zu bahnen. Dabei müssen sie immer wieder vorhandene Inseln des Lichts erreichen oder sich selbst neue Ruhezonen schaffen, indem sie Feuer entfachen.

Amicia kann z.B. Stöcke entzünden, aber die brennen nur kurze Zeit, so dass sie schnell Gluthaufen finden muss, die für eine permanente Lichtquelle sorgen. Nach jedem erfolgreichen Schritt muss man erstmal das Gelände erkunden und nach
a
Amicia und ihr Bruder Hugo können die Ratten nur mit Licht verdrängen.
Lösungen suchen. Schon bald kann sie auch alchemistisches Feuer werfen, um weit entfernte Wagen, Windmühlräder oder Belagerungsgerät zu entzünden. Später kommen explosive Pulver hinzu, die sie direkt in die zischelnde Meute werfen kann, um zumindest einen Teil zu vernichten. Denn die Gefahr lauert immer zentimeternah: Gehen sie nur einen falschen Schritt, ist es vorbei! Zwar gibt es nur einen eher angenehmen Schwierigkeitsgrad, aber der sorgt trotzdem für einige anspruchvolle Situationen und Bildschirmtode. Manchmal müssen die beiden auch rennen, wenn etwa Blitze nur für kurze Zeit die Ratten verscheuchen. So kommt es zu spannenden Situationen, in denen sich Action und Rätselflair auf unterhaltsame Art ergänzen.


Die Macht der Schleuder

Die Schleuder spielt dabei eine wichtige Rolle: Mit ihr kann Amicia z.B. Schlösser sprengen, um Wege zu öffnen oder Kisten auf den Boden krachen zu lassen, die man bewegen und zum Klettern nutzen kann. Oder sie kappt damit Seile von Ködern wie
Historische Anmerkung: "Amicia"
Es gab tatsächlich eine bekannte Amicia im Mittelalter, aber mit der Klostergründerin Amicia de Montfort (1252 gest.), deren Vater Anführer des Albigenserkreuzzuges war, hat die Heldin des Spiels nichts zu tun. Ihre Familie "de Rune" ist fiktiv.
Schinken oder gar Leichen, auf die sich die gierigen Ratten stürzen, sobald sie auf den Boden treffen. Mal muss man einfach schnell wegrennen, mal muss man Fähigkeiten als Team kombinieren, um heil von A nach B zu kommen: Amicia kann ihren Bruder z.B. durch kleine Öffnungen oder zu Apparaten schicken; später arbeitet man auch in einer Dreier- oder Vierergruppe zusammen, wenn jeder einen Hebel bedient, um Schleusen zu öffnen, Gatter zu bewegen oder Boote heranzuziehen.

Zwar sind viele Lösungswege ebenso klar wie linear und manche Übergänge vorgegeben, aber es geht auch um Kampf und
qxsqxc
Meist ist man auf der Flucht rennend oder schleichend unterwegs - auch mit anderen Charakteren. Aber schon bald kann Amicia auch tödlich aus der Distanz schleudern oder alchemistisches Feuer entfachen.
Schleich-Taktik im Gelände. Amicia muss zwar in speziellen Duellsituationen so etwas wie Bosskämpfe meistern, aber hat ansonsten keine Chance in einem Nahkampf. Trotzdem sorgt ihre Schleuder für tödliche Kopftreffer, so dass sie einige Wachen aus der Distanz eliminieren kann. Trägt der Feind einen Helm, muss sie diesen allerdings erst mit einer Säure treffen, damit er ihn absetzt und verwundbar ist - danach stürzt er sich auf sie. Aber sie kann die Ratten auch in eine Waffe verwandeln: Wenn eine Wache mit Laterne durch sie hindurch spaziert, muss sie nur seine Lichtquelle zerstören, um den Mann in Futter zu verwandeln. Und wenn sie direkt hinter einem Feind steht, kann sie ihn mit alchemistischem Pulver von hinten betäuben - falls sie denn die Zutaten dafür hatte.

Historische Anmerkung: "Pest"

Die Pest breitete sich seit etwa 1348 in Europa aus und wured später "Schwarzer Tod" genannt. Innerhalb weniger Jahre wurde etwa ein Drittel bis fast die Hälfte der Bevölkerung ausgelöscht. Es entstanden bizarre Bewegungen wie die "Geißler" und die Schuld wurde u.a. bei den Juden gesucht, die angeblich Brunnen vergiftet hatten.
Das Handwerken und Aufrüsten bleibt aber eher dezente Nebensache, zumal die Auswirkungen der permanenten Verbesserungen nur gerinfügig spürbar sind. Man findet auf dem Weg diverse Zutaten wie Leder, Stoffe, Salpeter, Öl oder Fläschchen, mit denen man sofort diverse feurige, ätzende oder betäubende Substanzen oder nur an Werkbänken auch Erweiterungen für die Schleuder, die Beutel oder die Kleidung anfertigen kann - all das lässt Alicia schneller schießen, mehr tragen oder leiser gehen; klassische Charakterwerte wie in einem Rollenspiel gibt es nicht. Trotz der eher begrenzten Areale wird das Absuchen von Abzweigungen oder Gängen belohnt. Das Wenige, was man dort an Blumen oder Artefakten finden kann, wird sehr schön als 3D-Modell mit historischem Infotext archiviert. Da erfährt man dann z.B., wie lebensrettend das gute alte Bier schon im Pestzeitalter war.


Kommentare

Astorek86 schrieb am
So, bin nun auch durch. Man merkt dem Spiel an, dass das Studio am Ende ein bisschen Gas geben und das Spiel raus musste. Gameplay-technisch wird noch eine (kleine) Schippe draufgelegt (während das Balancing etwas drunter leidet) und storymäßig wurde sich merklich Mühe gegeben, das Spiel zu einem befriedigendem Abschluss zu bringen. Was den "Walking Simulator"-Aspekt angeht, der stimmt spätestens in den letzten beiden Kapiteln definitiv nicht mehr. Der stimmt davor schon nicht, aber gegen Ende merkt man das ganz besonders^^.
Die Story - um so spoilerfrei wie möglich zu bleiben - hat sich leider nicht ganz dahin entwickelt, wo ich sie mir vorgestellt habe^^. Als großer Pluspunkt bleiben jedoch die authentisch wirkenden Dialoge zwischen Amicia und Hugo, dass dann doch so selten in anderen Videospielen vorkommt, dass allein dieser Umstand der Titel zu einem Ausnahmespiel macht.
Gameplaytechnisch ist das Spiel abwechslungsreich (im letzten Drittel auch fordernd; lasst euch nicht vom einfachen Anfang an der Nase herumführen) und alle Mechaniken sind so eingebaut, dass sie mit der Immersion der Spielwelt harmoniert. Die Narration funktioniert derart ausgezeichnet, dass ich mich schwertue, Spiele aufzuzählen die es ähnlich hinbekommen haben... Sogar ein Witcher 3 harmoniert da nicht immer so gut (wobei natürlich auch die geringere Spielzeit von "A Plague Tale" eine Rolle spielt...). Vermutlich ist das auch der Grund, weshalb das Spiel vereinzelt sogar GOTY-Bewertungen abbekommt, aber so weit würde ich nicht gehen wollen... Dazu fehlt es gegen Ende dann doch hie und da an Feinschliff.
Unterm Strich aber ein tolles Spiel, was mich gut unterhalten hat und dem ich die wenigen, unpoliert wirkenden Stellen gerne verzeihe. Der Name "Asobo Studios" bleibt auf alle Fälle positiv in meinem Gedächtnis haften^^...
Ryo Hazuki schrieb am
Hab auch noch bis Kapitel 12 gespielt gestern, nun ist Pause bis Freitag, da hab ich frei und mach dann den Rest zu Ende. Wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Einfach nur tolles Spiel!
Crime Solving Cat schrieb am
Bin durch. Wirklich ein feines Spiel. Vielleicht wird es ja ein A Plague Tale: Revolution geben oder sowas^^
Hatte im letzten Viertel ein bisschen das Gefühl der Geschichte hätte noch eine kurze Verschnaufpause gut getan vor dem Showdown, aber sie hatten ihre Ressourcen ausgereizt. Dafür hat das Studio aber echt versucht die Sache nach besten Wissen und Gewissen zu Ende zu bringen. Hut ab davor.
Außerdem wird es im späteren Spielverlauf weniger starr bei den Lösungswegen. Man kann sich schon aussuchen wie man was löst.
Und ein dickes Plus gibt es für den Umstand, dass zumindest Mal im Ansatz in dem Spiel diskutiert wird, was das ganze Töten in den Games eigentlich für Auswirkungen auf die Spielfiguren haben könnte. (Ja, Ja, looking at you TR 2013... :roll: )
Viel Erfolg auf dem weiteren Weg, Asobo Studio.
Duugu schrieb am
Astorek86 hat geschrieben: ?
20.05.2019 00:15
Mir fehlen, glaube ich, noch ein oder zwei Kapitel bis zum Schluss. Bisherige Meinung:
SpoilerShow
Achtung, ich rede nur über die Story. Wer die selbst erleben will, bitte _nicht_ anklicken. Du wurdest gewarnt^^.
SpoilerShow
Alter Falter, die Story dreht im letzten Viertel komplett ab, plötzlich haben wir einen Rattenflüsterer, irgendeine erwähnte Prophezeiung, der örtliche Geistliche lässt sich mit Spritzen(!) das Blut von Hugo transferieren(!!), die Ratten sind plötzlich zu koordinierten Mini-Tornados fähig... Das ist ein Clusterf*ck an Story, der in den ersten Kapiteln so verdammt vielversprechend beginnt und am Ende in Fantasy abdriftet.
Ich hatte allen Ernstes Fibes von Superheldenfilmen, neben Spiderman, Aquaman oder Ant-Man gibt es nun auch einen jungen Rat-Man... Kann momentan echt noch nicht glauben, wie sich die Story entwickelt hat. Am Anfang wurde so viel Wert auf Authentizität und eine konsistente Welt gelegt, um am Ende noch allerlei spacigen Shit einzubauen... Da wurden Erinnerungen an das Spiel "Fahrenheit" (oder "Indigo Prophecy" in den USA) wach, dessen Story am Anfang auch so vielversprechend war und am Ende total abdreht... Ich rechne fast schon damit, dass der Endgegner des Spiels der Papst wird, der durch das Blut von Hugo das Fliegen und das Schießen von Feuerbällen gelernt hat...
Zum Rest schreib ich später was. Muss erstmal die Storywendung verarbeiten und 'ne Nacht drüber schlafen...
Das kann ich so voll unterschreiben. Entspricht 1:1 meinem Gefühl. :)
SpoilerShow
[e] Da ich nicht weiß, wie weit du bist, solltest du den folgenden Kommentar vielleicht erst lesen sobald du ganz durch bist.
SpoilerShow
Ich finde zwar das Steuern der Rattenschwäme eine echt ganz coole Mechanik ... aber wie wir da hingekommen sind ... *eyeroll*
Astorek86 schrieb am
Mir fehlen, glaube ich, noch ein oder zwei Kapitel bis zum Schluss. Bisherige Meinung:
SpoilerShow
Achtung, ich rede nur über die Story. Wer die selbst erleben will, bitte _nicht_ anklicken. Du wurdest gewarnt^^.
SpoilerShow
Alter Falter, die Story dreht im letzten Viertel komplett ab, plötzlich haben wir einen Rattenflüsterer, irgendeine erwähnte Prophezeiung, der örtliche Geistliche lässt sich mit Spritzen(!) das Blut von Hugo transferieren(!!), die Ratten sind plötzlich zu koordinierten Mini-Tornados fähig... Das ist ein Clusterf*ck an Story, der in den ersten Kapiteln so verdammt vielversprechend beginnt und am Ende in Fantasy abdriftet.
Ich hatte allen Ernstes Fibes von Superheldenfilmen, neben Spiderman, Aquaman oder Ant-Man gibt es nun auch einen jungen Rat-Man... Kann momentan echt noch nicht glauben, wie sich die Story entwickelt hat. Am Anfang wurde so viel Wert auf Authentizität und eine konsistente Welt gelegt, um am Ende noch allerlei spacigen Shit einzubauen... Da wurden Erinnerungen an das Spiel "Fahrenheit" (oder "Indigo Prophecy" in den USA) wach, dessen Story am Anfang auch so vielversprechend war und am Ende total abdreht... Ich rechne fast schon damit, dass der Endgegner des Spiels der Papst wird, der durch das Blut von Hugo das Fliegen und das Schießen von Feuerbällen gelernt hat...
Zum Rest schreib ich später was. Muss erstmal die Storywendung verarbeiten und 'ne Nacht drüber schlafen...
schrieb am

Angebote

Billiger.de Angebotshinweise:

Preise können jetzt höher sein.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der angegebene Preis seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein kann, da eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise technisch nicht immer möglich ist.

Der maßgebliche Verkaufspreis ist derjenige, welcher zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Webseite des Verkäufer-Shops ausgewiesen wurde.

A Plague Tale: Innocence
Ab 37.99€
Jetzt kaufen