Magic: The Gathering Arena - Test, Strategie, PC - 4Players.de

 

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Magic: The Gathering Arena (Strategie) von Wizard of the Coast
Die Mutter aller Sammelkartenspiele
Strategie
Release:
kein Termin
Spielinfo Bilder Videos

Mit Magic: The Gathering Arena betritt das erste Sammelkartenspiel der Welt endlich in modernem Gewand die digitale Bühne. Überzeugt die Umsetzung, oder verschwindet der Sammel-Spaß im Mahlstrom der übermäßigen Monetarisierung? Der Test gibt Antworten!



Das beste Kartenspiel der Welt 
Magic: The Gathering ist der Urknall der Sammelkartenspiele. Yu-Gi-Oh!, Pokémon, Force of Will, Gwent, Hearthstone – ohne das von Richard Garfield erdachte und 1994 von Wizards of the Coast veröffentlichte Spiel, das damals mit seinem schrägen Artwork und seinen düsteren Karten wie „Demonic Tutor“ oder „Contract from Below“ Eltern und Lehrer in Aufruhr versetzte, wären all diese Spiele in ihrer heutigen Form nicht entstanden.
Mit seinen Konventionen wie Mana-Kosten, Kartenrahmen, einheitlicher Beschreibungen und vor allem der „Goldenen Regel“, die Karten per Text die Grundregeln des Spiels verändern oder überschreiben lässt, prägte Magic: The Gathering ein völlig neues Genre von Kartenspielen, die ihrem Urahn bis heute nacheifern. Doch es ist in meinen Augen eben nicht nur das erste, sondern nach wie vor das mit Abstand beste Spiel seiner Art. Mit seinem zehntausende Karten umfassenden Archiv, das sich über 120 Erweiterungen erstreckt, ergeben sich in den fünf Farben zahllose Strategien, Deck-Archetypen und Kombinationen, die in unterschiedlichen kompetitiven Formaten wie Standard, Modern, Legacy oder dem Casual-König Commander zu grundlegend anderen Spielerlebnissen führen könne. Diese Tiefe, Variation und Abwechslung bietet keiner der Magic-Nachfahren.
Umso erstaunlicher ist es, dass Wizards of the Coast (WotC) für das digitale Abbild dieses Sammelkarten-Urgesteins jahrelang auf den hoffnungslos veralteten Magic: Online Client gesetzt hat, der zwar alle Karten und Formate abbilden konnte, aber visuell eher den Charme einer besseren Exceltabelle versprühte. Mit Magic: the Gathering Arena (MtG  Arena) fand erst vergangenes Jahr ein Umdenken statt. Der neue Client bot bereits zum Beta-Start Ende 2018 coole Animationen, schicke Hintergründe und übersichtliche Spielabläufe auf dem Bildschirm. Zunächst aber nur für das zentrale Standard-Format, bei dem nur die Karten der jüngsten Editionen gespielt werden dürfen. Somit standen keine 20.000 Karten, sondern zuletzt nur acht Sets virtuell zur Verfügung. Das war zwar schon damals eine äußerst gelungene Umsetzung des Spielprinzips, doch blieben zum Zeitpunkt meiner Vorschau einige wichtige Fragen offen: Wie würde WotC mit der alljährlichen Rotation des „Standard“-Formates umgehen, bei der gleich vier Sets aus dem erlaubten Kartenpool verschwinden? Würden weitere Format Einzug halten? Und vor allem: Wie aggressiv würde man an der Monetarisierungsschraube  drehen? Seit dem 26. September ist Magic the Gathering Arena jetzt offiziell erschienen – und die meisten Fragen wurden beantwortet. 
Feinschliff an der Oberfläche
An der Oberfläche hat sich wenig an Arena geändert. Stattdessen setzt WotC auf Feinschliff: Die von mir in der Beta noch kritisierten Abhandlung von Triggern auf dem Stack und die Auswahl von Zielen wurde verbessert. Eindeutige Einblendungen geben mir jetzt mehr Informationen über die Anzahl von Karten in der Hand, dem Friedhof und dem Exil des Gegners. Zudem werden aufgedeckte und abgeworfene Karten klarer kommuniziert und viele Karten-Effekte  wie z.B. Katalyse oder Totenwelt mit Symbolen versehen, sodass ich nicht von einem Chemisters Insight aus dem Friedhof des Gegners überrascht werde.  
Auch der Deckbaukasten wurde überarbeitet, sodass jetzt eine etwas bessere Übersicht beim Zusammenklicken der Manakurve und beim Durchsuchen des eigenen Kartenarchivs gegeben ist. Dennoch bleibt dieser Teil von MtG Arena etwas unübersichtlich, da die Filterung mit etwas zu großen Symbolen arbeitet und so zu wenige Karten auf einer Seite nebeneinander dargestellt werden. Dank der Suchfunktion können bestimmte Karten aber schnell gefunden werden – einzig das Stöbern ist nach wie vor klickintensiver als nötig. Zudem gibt es für Einsteiger jetzt ein mehrstufiges  Tutorial sowie Starter-Decks, mit denen man seine ersten Spiele in den Ranglisten bestreiten kann. Auch sind jetzt Spiele gegen die KI möglich, etwa um Decklisten zu testen, Kombos auszuprobieren oder einfach nur die Abfolge von Triggern oder Zaubersprüchen zu üben. 
Das beste Kartenspiel der Welt

Magic: The Gathering (Zum Brettspiel-Test) ist der Urknall der Sammelkartenspiele. Yu-Gi-Oh!, Pokémon, Force of Will, Gwent, Hearthstone – ohne das von Richard Garfield erdachte und 1994 von Wizards of the Coast veröffentlichte Spiel, das damals mit seinem schrägen Artwork und seinen düsteren Karten wie „Demonic Tutor“ oder „Contract from Below“ Eltern und Lehrer in Aufruhr versetzte, wären all diese Spiele in ihrer heutigen Form nicht entstanden. Mit seinen Konventionen wie Mana-Kosten, Kartenrahmen, einheitlicher Beschreibungen und vor allem der „Goldenen Regel“, die Karten per Text die Grundregeln des Spiels verändern oder überschreiben lässt, prägte Magic: The Gathering ein völlig neues Genre von Kartenspielen, die ihrem Urahn bis heute nacheifern. (Zum Video: So spielt man Magic: The Gathering). Doch es ist in meinen Augen eben nicht nur das erste, sondern nach wie vor das mit Abstand beste Spiel seiner Art. Mit seinem zehntausende Karten umfassenden Archiv, das sich über 120 Erweiterungen erstreckt, ergeben sich in den fünf Farben zahllose Strategien, Deck-Archetypen und Kombinationen, die in unterschiedlichen kompetitiven Formaten wie Standard, Modern, Legacy oder dem Casual-König Commander zu grundlegend anderen Spielerlebnissen führen könne. Diese Tiefe, Variation und Abwechslung bietet keiner der Magic-Nachfahren.

Sehr viel schicker als Magic Online: MtG Arena punktet mit Übersicht und Animationen.
Sehr viel schicker als Magic Online: MtG Arena punktet mit Übersicht und Animationen.
Umso erstaunlicher ist es, dass Wizards of the Coast (WotC) für das digitale Abbild dieses Sammelkarten-Urgesteins jahrelang auf den hoffnungslos veralteten Magic: Online Client gesetzt hat, der zwar alle Karten und Formate abbilden konnte, aber visuell eher den Charme einer besseren Exceltabelle versprühte. Mit Magic: the Gathering Arena (MtG  Arena) fand erst vergangenes Jahr ein Umdenken statt. Der neue Client bot bereits zum Beta-Start Ende 2018 coole Animationen, schicke Hintergründe und übersichtliche Spielabläufe auf dem Bildschirm. Zunächst aber nur für das zentrale Standard-Format, bei dem nur die Karten der jüngsten Editionen gespielt werden dürfen. Somit standen keine 20.000 Karten, sondern zuletzt nur acht Sets virtuell zur Verfügung. Das war zwar schon damals eine äußerst gelungene Umsetzung des Spielprinzips, doch blieben zum Zeitpunkt meiner Vorschau einige wichtige Fragen offen: Wie würde WotC mit der alljährlichen Rotation des „Standard“-Formates umgehen, bei der gleich vier Sets aus dem erlaubten Kartenpool verschwinden? Würden weitere Format Einzug halten? Und vor allem: Wie aggressiv würde man an der Monetarisierungsschraube  drehen? Seit dem 26. September ist Magic the Gathering Arena jetzt offiziell erschienen – und die meisten Fragen wurden beantwortet.

Feinschliff an der Oberfläche

An der Oberfläche hat sich wenig an Arena geändert. Stattdessen setzt WotC auf Feinschliff: Die von mir in der Beta noch kritisierten Abhandlung von Triggern auf dem Stack und die Auswahl von Zielen wurde verbessert. Eindeutige Einblendungen geben mir jetzt mehr Informationen über die Anzahl von Karten in der Hand, dem Friedhof und dem Exil des Gegners. Zudem werden aufgedeckte und abgeworfene Karten klarer kommuniziert und viele Karten-Effekte  wie z.B. Katalyse oder Totenwelt mit Symbolen versehen, sodass ich nicht von einem Chemisters Insight aus dem Friedhof des Gegners überrascht werde. 

Wo die Magie passiert: Der Deckbaukasten ist neben der Arena das Herzstück von MtG Arena.
Wo die Magie passiert: Der Deckbaukasten ist neben der Arena das Herzstück von MtG Arena.
Auch der Deckbaukasten wurde überarbeitet, sodass jetzt eine etwas bessere Übersicht beim Zusammenklicken der Manakurve und beim Durchsuchen des eigenen Kartenarchivs gegeben ist. Dennoch bleibt dieser Teil von MtG Arena etwas unübersichtlich, da die Filterung mit etwas zu großen Symbolen arbeitet und so zu wenige Karten auf einer Seite nebeneinander dargestellt werden. Dank der Suchfunktion können bestimmte Karten aber schnell gefunden werden – einzig das Stöbern ist nach wie vor klickintensiver als nötig. Zudem gibt es für Einsteiger jetzt ein mehrstufiges  Tutorial sowie Starter-Decks, mit denen man seine ersten Spiele in den Ranglisten bestreiten kann. Auch sind jetzt Spiele gegen die KI möglich, etwa um Decklisten zu testen, Kombos auszuprobieren oder einfach nur die Abfolge von Triggern oder Zaubersprüchen zu üben. 

Kommentare

Grauer_Prophet schrieb am
UAZ-469 hat geschrieben: ?
08.10.2019 21:53
Ryan2k6 hat geschrieben: ?
08.10.2019 13:13
godsinhisheaven hat geschrieben: ?
08.10.2019 13:03
Das beste TCG bleibt dennoch Yu-Gi-Oh! .
Ich opfere zwei meiner Monster und beschwöre den WEIßEN DRACHEN MIT EISKALTEM BLICK!!!!!
Ja, durch die Serie war ich da auch näher dran als an Magic. Aber nach den Yugi Staffeln war das nix mehr.
Yu-Gi-Oh! ist ebenfalls mein Favorit, obwohl ich von Magic gerne die "Duels of the Planeswalkers"-Titel gespielt habe. Aber nachdem ich daraufhin einige Zeit mit "Eternal" (F2P-Magic-Kopie) verbracht hatte, stellte ich schließlich fest dass mir der zusätzliche RNG-Faktor mit dem Mana zu sehr den Spielspaß verhagelt.
Klar kann man auch verlieren wenn man ständig nur Müll zieht - aber stell dir mal vor du ziehst die dollsten Karten aber es fehlt das Mana zum Ausspielen. :x
Ich weiß nicht wie es bei Magic aussieht, aber zumindest bei Eternal scheint es viele zu geben die sich ein anderes System wünschen weil es eben ziemlich doof ist entweder zu viele oder zu wenige Siegel (Mana-Ersatz) zu ziehen.
Versuch mal Keyforce
casanoffi schrieb am
UAZ-469 hat geschrieben: ?
08.10.2019 21:53
Ich weiß nicht wie es bei Magic aussieht, aber zumindest bei Eternal scheint es viele zu geben die sich ein anderes System wünschen weil es eben ziemlich doof ist entweder zu viele oder zu wenige Siegel (Mana-Ersatz) zu ziehen.
Es gibt zwar unendlich viele Möglichkeiten, wie man den Deck-Bau gestaltet, aber sicher, auch bei MTG kann man Pech haben und man hat entweder zu viel, oder zu wenig Länder/Mana.
Und auch hier wird es sicher einige geben, die sich ein anderes System wünschen.
Aber die gibt es ja immer und überall ^^
Ich denke, dass sehr viele unter sich ihre eigenen Regeln schnitzen.
UAZ-469 schrieb am
Ryan2k6 hat geschrieben: ?
08.10.2019 13:13
godsinhisheaven hat geschrieben: ?
08.10.2019 13:03
Das beste TCG bleibt dennoch Yu-Gi-Oh! .
Ich opfere zwei meiner Monster und beschwöre den WEIßEN DRACHEN MIT EISKALTEM BLICK!!!!!
Ja, durch die Serie war ich da auch näher dran als an Magic. Aber nach den Yugi Staffeln war das nix mehr.
Yu-Gi-Oh! ist ebenfalls mein Favorit, obwohl ich von Magic gerne die "Duels of the Planeswalkers"-Titel gespielt habe. Aber nachdem ich daraufhin einige Zeit mit "Eternal" (F2P-Magic-Kopie) verbracht hatte, stellte ich schließlich fest dass mir der zusätzliche RNG-Faktor mit dem Mana zu sehr den Spielspaß verhagelt.
Klar kann man auch verlieren wenn man ständig nur Müll zieht - aber stell dir mal vor du ziehst die dollsten Karten aber es fehlt das Mana zum Ausspielen. :x
Ich weiß nicht wie es bei Magic aussieht, aber zumindest bei Eternal scheint es viele zu geben die sich ein anderes System wünschen weil es eben ziemlich doof ist entweder zu viele oder zu wenige Siegel (Mana-Ersatz) zu ziehen.
Grauer_Prophet schrieb am
ChickenJoE hat geschrieben: ?
08.10.2019 00:25
Noseman4ever hat geschrieben: ?
08.10.2019 00:03
Naja vorallem aus dem Video hört man dann doch recht viel frust ^^ da werden doch so einige sachen verdreht.
- man bekommt nicht alle 7 oder 8 Stufen irgendwas sondern alle 2 stufen :roll:
- den sesonpass kauft auch keiner für 20 ? :roll: wenn überhaupt bezahlt man 15 ? und bekommt noch nen paar kartenskins dazu
- allerdings kann sich jeder der 1-2 mal die woche spielt jeden seasonpass für ingamewährung erspielen. Und daduch bekommt man dann auch skins ohne auf karten zu verzichten ^^
Fänds aberschön wenn es skins auch in packs geben würde :) Find ich irgendwie spannender als die einfach so zu holen ^^
Du redest dir aber gerade auch weitausschöner, als sie auch im entferntesten tatsächlich sind.
Erst einmal musst du limited spielen können um tatsächlich ingame währung in brauchbare währung umzuwandeln.
Und bei deinem vergleich mit 1-2 mal die Woche würde das rundherum ca 20 wochen dauern bis du dir den Seasonpass über ingamewährung leisten kannst.
Und hier liegt der crux, dass limited so wie es in mtga angeboten wird(als bo1)für Unerfahrene nahezu unerlernbar ist, und das ist auch vermutlich so gewollt.
Magic Arena hat halt recht schnell schon einen hohen Schwierigkeitsgrad.Bei Dark Souls finden das alle super.
Man muss sich damit beschäftigen wer nur Tier1 Listen zusammenstellt und nicht "spielen" kann wird halt trotztem oft verlieren.Beim Limitit noch mehr.
Die 4Players Tester waren wohl nur sauer weil sie nur verloren haben :mrgreen:
Grauer_Prophet schrieb am
Bei einigen Fragt man sich halt was sie erwarten...
Magic im RL kostet nun mal Geld,bei Arena kann man Tier1 Decks,Draften und Sealdet spielen plus verschiedene Funevents ohne einen Cent auszugeben.(Standard-da gibt es verschiedene Formate -Standard sind die neuesten Editionen mit Rotation)
Wer Modern spielen will muss sogar auf Magic Online 100erte von Euros für ein Meta Deck ausgeben.
In Echt sind es eher über 1000 Euro.
Auf dieser Ebene ist Magic halt teuer wie andere Hobbys auch.Nur weil sich ein paar "hin und wieder" Magic Spieler Modern für Lau wünschen wäre das weder Wünschenswert noch gewollt für die Magic Community ?.
Dann würden nämlich Karten die gekauft worden sind massiv an Wert verlieren (was die Teuren Karten im Normalfall nicht tun da diese nicht nachgedruckt werden (bzw nur gewisse Sachen) etc...
Würde man das alles für Lau online anbieten-(Arena ist bzw auch E Sports) würde man Jahrelange RL Spieler die Geld Zeit und Herz investiert haben vor den Kopf stoßen und das tut man nun mal nicht-was auch gut so ist ?
Das Aufregen über Microtransaktionen bei einem Spiel wo man sie locker komplett ignorieren kann ist halt lächerlich...
Und wenn man es nicht schafft in unter 10Stunden genug Ingamewährung für den Season Pass zu erspielen sollte man es vil eh besser lassen^^
schrieb am