Sekiro: Shadows Die Twice - Test, Action, Xbox One X, PlayStation 4 Pro, PC - 4Players.de

 

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Sekiro: Shadows Die Twice (Action) von Activision
Schwertgewitter
Action-Adventure
Entwickler: From Software
Publisher: Activision
Release:
22.03.2019
22.03.2019
22.03.2019
22.03.2019
22.03.2019
Alias: Sekiro
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Spielinfo Bilder Videos

Drei Jahre nach Dark Souls 3 präsentiert From Software ein neues Kampf-Abenteuer. Hidetaka Miyazaki und sein Team entführen in das späte 16. Jahrhundert des alten Japan, in die Welt der Samurai und Shinobi. Man schlüpft in die Rolle eines Ninja, der seinem entführten Lord nachjagt. Und dafür muss man in zig heiklen Duellen bis an seine Grenzen gehen. Ob Sekiro: Shadows Die Twice überzeugt, verrät der Test.



Der neue Rhythmus

"In der Kampfkunst haben wir es auf vielfache Weise mit dem Rhythmus zu tun. Sei eifrig in der Übung des Weges." Diese Sätze stammen von Miyamoto Musashi (1584-1654), der in seinem Buch "Fünf Ringe" seine Philosophie des Schwertkampfes festgehalten hat. Auf mehrere Arten beschreibt seine alte Weisheit zum einen das, was From Software in diesem modernen Abenteuer gelingt. Zum anderen das, was man als digitaler Krieger braucht, um es zu  meistern - Geduld und Training.

 Obwohl man zwischen Bambuswäldern, Festungsmauern und Gebirgstempeln immer wieder auf die seit einem Jahrzehnt gewachsenen Wurzeln der Soulsreihe trifft, die sich in Figuren, Interaktionen und Oberflächen zeigen, erlebt man im Kampf und der Erkundung eine derart kreative Entwicklung, dass ein ganz neuer Rhythmus entsteht. Die intensiven Klingentänze sorgen zusammen mit der Greifhakenakrobatik und dem Schleichen für ein herrlich frisches, temporeiches und anspruchsvolles Spielerlebnis.

Ferner japanischer Spiegel

Auch das authentische Szenario hat seinen Anteil daran. Selbst wenn Sekiro: Shadows Die Twice ein Action-Adventure mit vielen phantasievollen Überzeichnungen und keine mittelalterliche Simulation à la Kingdom Come: Deliverance sein will, wirkt

ed
Brennende Burgen, viele Tote: Sekiro spielt im 16. Jahrhundert in Japan, als nicht enden wollende Bürgerkriege das Land verheerten. Die "Sengoku-Zeit" war geprägt von Gewalt und Krieg. Mehr dazu sowie zur Rolle der Ninja in unserer historischen Einführung.

es über 400 Jahre nach der Schlacht von Sekigahara (1600) manchmal wie ein ferner Spiegel in das alte Japan, zumal gerade das hier abgebildete Gebiet Ashina als Quelle vieler Sagen gilt; mehr zu den authentischen Aspekten in diesem Video.

Die klangvolle Musik sowie die en detail vielleicht nicht brillanten, aber sehr ansehnlichen Kulissen bilden für diese Zeitreise jedenfalls ein sauberes technisches Fundament - die Bildrate war stabil, ich hatte weder Abstürze noch Bugs auf der PS4 Pro.

Aber zurück zu Miyamoto Musashi, der euch in diesem Test noch öfter begegnen wird: Dieser historische Samurai-Meister hätte diesen fiktiven Sekiro vielleicht gemocht - auch wenn sie zwei verschiedene Klassen repräsentieren, zwei Pole einer Gesellschaft, die sich vor allem über den Krieg definierte.

Er folgte dem Bushido, dem mit dem Buddhismus verschmolzenen tugendhaften Weg der Samurai, wohingegen man auf PC, PS4 oder Xbox One in die Rolle eines Shinobi, also eines Ninja schlüpft. Diese Agenten, Spione, Saboteure und Attentäter galten als unehrenhafte Gesellen, die als anonyme Söldner die Drecksarbeit erledigen. Sie widersprachen quasi dem ritterlichen Ideal, man schaute auf sie herab, obwohl man ihre Fähigkeiten respektierte - diese Mischung aus Verachtung und Bewunderung wird im Spiel deutlich, wenn man den Dialogen und Wachen lauscht, was an bestimmten Stellen markiert wird. Hier sowie in manchen Dokumenten bekommt man zudem nützliche Hinweise zu Missionen oder Schwächen von Feinden.

Kommentare

sabienchen schrieb am
Platin....^^'
SpoilerShow
Bild
...XP-Farming im NG++... kA ob s die Beste Stelle ist, aber gab zumindest über 12000 XP pro Minute ohne sich großartig konzentieren zu müssen... außer man vercsheißts wie ich am Ende etwas... :Häschen:

...was mich etwas stört ist, dass ich mit menem Geld nichts wirklich anfangen kann.
Hab über 265000... und items auch en masse...
SpoilerShow
Wird wohl in Konfetti und Zucker gesteckt..^^
Etwas "plöde" find ich auch, dass ich sowohl im NG+ als auch ++ ...nie das Heilmittel für Dragonrot erfahren habe.
Das nötige Item hab ich massig, aber weil ich net oft genug gestorben in war ausschließlich der Bildhauer infiziert... und somit konnte kein Blut gesammelt werden.. -_____-
War in der Hinsicht "nervig", dass ich dadurch immer nur 15% Chance nach Tod auf XP/Geld hatte..
Bin pro Durchgang ca. 3x gestorben, und das waren dann Sachen wie "vom Gegner in den Abgrund geschubst" zu werden.
...XP wurden dann in allen Fällen halbiert. :Blauesauge:
sourcOr schrieb am
Gesichtselfmeter hat geschrieben: ?
19.04.2019 17:39
Ja, sehe ich teilweise auch so. Der Witz ist, jetzt wo Farmen mein letzter Akt in diesem Spiel sein wird, hätte ich mir in Retrospektive tatsächlich lieber ein neues Tenchu mit Sekiros Kampfsystem gewünscht. Die Welt bzw. den Erkundungsreiz fand ich ebenfalls viel schwächer als in den Spielen zuvor. Das Uprade-System hat mir nichts gegeben. Ein Tenchu mit 20 traditionellen + abgeschlossenen Stealth-Missionen und 5-10 guten Boss-Fights wäre deutlich besser gewesen. So fühlt es sich in manchen Punkten wie ein verwässertes Souls mit nem neuen KS an. Dieses Feeling von deinem ersten Souls-Spiel, ( bei mir DS1)...diesen Überlebenskampf und die Spannung z.B. in dem dunklen Gebiet fängt Sekiro null ein. Deswegen habe ich auch gesagt, dass mich der Gedanke an ein Sekiro 2 ziemlich kalt lässt...brauche in nächster Zeit nicht noch mehr Pagoden, Klippen und Bambus, wenn sich mechanisch nicht grundlegend was ändert. Auf Ghost hab ich natürlich Bock, weil ich auf das geerdetere Setting richtig Bock habe und, sofern es nicht down-gegraded wird, der Art-Style und die Athmo absolut Bombe ist.
Ich hab das Spiel noch nicht annährend durch, aber das ist auch so in etwa mein Eindruck bislang.
Sekiro entfernt sich auch nicht weit genug von Souls als dass man das mit "ja, aber es is ja kein Souls-Spiel" wegwischen könnte.
Schwanke immer wieder zwischen ernüchtert und begeistert. Momentan hänge ich an dem Miniboss mit der Knarre Richtung Gun Fort und es kommen Gedanken auf, ob ich überhaupt weiterspielen soll. Denn diese vielen Kämpfe gegen """""Mini""""""-Bosse geben mir einfach nicht viel, und beim Erkunden stolpere ich auch nur über irgendwelche langweiligen Items oder die x-te Idol.
Naja, mal schauen wie sich das noch entwickelt.
Civarello schrieb am
Bei mir war die Motivation in den Soulsspielen auch größer einen neuen Playthrough mit einer neuen Klasse zu beginnen. Aber ganz ehrlich, schon Bloodborne war was das angeht schwächer als die Souls-Spiele. Nichtsdestotrotz wird auch Sekiro eines der Spiele sein die ich immer wieder mal anschmeißen werde. Ich persönlich brauche keine verschiedenen Klassen/Builds um in einem Spiel einen Wiederspielwert zu sehen. Das Beispiel (modernes) Ninja Gaiden wurde ja schon häufiger genannt. Bietet auch keine Klassen/Builds, dennoch ein Spiel welches man immer wieder Spielen kann (der Vorteil von NG ist natürlich die Anzahl der Waffen).
Im Gegensatz dazu wird es zb. bei einem God of War 2018 ersteinmal bei dem einen Playthrough bleiben. Vom reinen Gameplay hat mir Sekiro um einiges besser gefallen als der letzte Kratos-Auftritt. Zb. der Kampf mit der Axt hat bei mir nie so wirklich gezündet; erst ab old-school-Kratos wurde es dann besser.
Stalkingwolf schrieb am
Ich finde die Bewertung ( auch auf anderen Plattformen ) seit Anbeginn überzogen.
Das Spiel ist nie besser als Dark Souls 1, 3 oder BB. Mich hat es irgendwann mittendrin so gelangweilt das ich aufgehört habe es zu spielen.
Gesichtselfmeter schrieb am
rSchreck hat geschrieben: ?
19.04.2019 17:59
Gesichtselfmeter hat geschrieben: ?
19.04.2019 17:39
[?]So fühlt es sich in manchen Punkten wie ein verwässertes Souls mit nem neuen KS an.[?]
Das ist auch mein Problem mit dem Spiel + das was Gildarts sagt, zumindest in Teilen, kann ich auch für mich bestätigen. vA die NPCs sind eine einzige Enttäuschung. Wären's mehr würde es vllcht gar nicht so sehr auffallen, ist es doch vom Prinzip ähnlich zu den anderen Spielen. Aber als ich die Quest vom zB Samurai bis ans Ende verfolgt hab, war das schon ein Headscratcher :?
Die größte Enttäuschung war für mich die Dragon-Mask, da ich eigentlich gehofft hab ein Gebiet bereisen zu dürfen a là CainhurstCastle.
Überhaupt ist es anhand von BB und der Souls-Historie schon ein wenig Content-arm. Und ich mein jetzt nicht die Spielzeit. Die ist ca. auf gleichem Niveau wie BB. Geht eher darum, dass ich nun im NG+ einfach Null Verwendung hab für auch nur irgendeines der Items, da man derart vollgeschissen wird damit. Das Einzige, das man später noch braucht sind XP. Geld ist ab ca. 2/3 komplett überflüssig, Upgrade-Mats fehlen mir nur 2/4 Lapislazuli und die krieg ich eh nur im Endgame.
Auch die Items, die in der Welt verteilt wurden sind ziemlich lame und eher Wegweiser-Glühwürmchen.
Zudem der Activision-Einfluss, nenn ichs mal, schon sehr deutlich ist. Es ist mir einfach auch zu zugänglich teilweise.
Das muss jetzt natürlich nichts Schlechtes sein... aber irgendwie doch :lol:
Besser als DS3 will ichs dennoch einordnen, einfach weil mal was anderes und nicht "Same Procedure as before" aber unter BB... allein schon weil BB unschlagbar zu sein scheint was die reine Atmo angeht. Wäre ich kein Fan vom Setting, würde ich es wohl eher niedriger einordnen.
Stimme in allen Punkten zu. Wiederspielwert geht abseits von Trophäen gegen null. Ich weiß noch wie ich in DS1 nach 60 Stunden einfach mal nen neuen Spielstand gestartet habe um den parallel mit anderer Ausrichtung zu zocken. Sowas haste bei Sekiro...
schrieb am

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