Sekiro: Shadows Die Twice - Test, Action, Xbox One X, PlayStation 4 Pro, PC - 4Players.de

 

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Action-Adventure
Entwickler: From Software
Publisher: Activision
Release:
22.03.2019
22.03.2019
22.03.2019
22.03.2019
22.03.2019
Alias: Sekiro
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Spielinfo Bilder Videos

Die verlorene Ehre retten

Worum geht es erzählerisch? Sekiro, der "einarmige Wolf", will seinen Fürsten Kuro, der noch ein Junge ist, in dessen Blut eine uralte Macht schlummern soll, um jeden Preis retten - nicht für Geld, sondern um seine Ehre wieder zu erlangen. Diese Haltung entspricht dem Kodex der Samurai in der Sengoku-Zeit (1477-1603), die im Spiel von der Kleidung über Wappen bis zur Architektur auf wunderbare Art visualisiert wird. Noch in der darauf folgenden Edo-Zeit (1603-1868) wurde die bedingungslose Gefolgschaft im "Hagakure" übrigens von Tsunetomo Yamamoto propagiert. Und dass auch die oftmals für Geld agierenden Ninja diese Treue zu einem Fürsten kannten, betont die aktuelle Forschung. Mehr zur Geschichte der Ninja in unserer kleinen Einführung.

Aber From Software belebt das historische Gemälde immer wieder mit Farbtupfern des Mythologischen und Übernatürlichen - für die damaligen Chronisten der Sengoku-Zeit war das übrigens alles "real". Man begegnet also den klasse designten Vogelmenschen, den Tengu, dazu Untoten und Dämonen, Zwergen und Riesen. Auch wenn das Artdesign und die Figuren nicht so exzentrische Ausmaße annehmen wie im bildgewaltigen Bloodborne, gibt es genug Seltsames, Groteskes,

Es gibt auch düstere Verliese.
Es gibt nicht nur idyllische Panormanen, sondern auch düstere Verliese.

Unheimliches und auch derart Überwältigendes, dass man umgehend an God of War erinnert wird, wenn es sich bei lautem Getöse durch das Gebirge schlängelt - eine grandiose Szene, die in einen Bosskampf der anderen Art mündet.

Zwischen Shinobi und Samurai

Auch wenn Miyamoto Musashi als erste Regel "Sei nie arglistig in deinen Gedanken" festlegt, was nicht so ganz zu den vielen hinterhältigen Tötungen des Sekiro passen will, empfiehlt er in seinem Buch "Fünf Ringe" durchaus unkonventionelle Taktiken: Er springt schonmal aus dem Gebüsch und brüllt, um sich so einen Vorteil zu verschaffen. Er nutzt die Verwirrung seiner Feinde, um sie zu besiegen: "Im Kampf Mann gegen Mann benutzt man Körper, Langschwert und Stimme, um den Gegner zu erschrecken; sodann geht man plötzlich und unerwartet gegen ihn los."

Die Tatsache, dass Sekiro sein Katana mit nur einer Hand führt, hätte Miyamoto Musashi auch gefallen- denn genau das lehrte

Im maroden Tempel findet man Zuflucht.
Der marode Tempel dient Sekiro als Basis. Von hier teleportiert er sich andere Gebiete, außerdem warten Figuren wie Emma, die Ärztin auf weitere Hinweise.

er: "Wenn man etwas mit beiden Händen umklammert, kann man sich unmöglich frei nach links und rechts bewegen. Deshalb verlange ich, dass man das Katana mit nur einer Hand ergreife." Das muss Sekiro zwangsläufig, denn ein mächtiger Samurai schlägt ihm den linken Arm im Einstieg ab, außerdem kann man nicht wie in Nioh andere Waffen wie Speere oder Bögen ausrüsten.

Man wird von einer mysteriösen Gestalt gerettet und erwacht in einem maroden Tempel inmitten von Buddha-Statuen. Ab sofort ist das eine Basis, von der aus man in alle freigeschalteten Gebiete teleportieren kann. Hier bekommt man auch erzählerische Hinweise durch Ärztin Emma, die wie ein Nachhall der "Maiden in Black" aus Demon's Souls und all ihr folgenden Ladys wirkt. Und der Gastgeber, ein grummelnder Bildhauer, hat für Sekiro eine ganz besondere Prothese angefertigt. Allerdings passiert hier abgesehen von neuen Erkenntnissen oder Übungen mit Hanbei zu lange nichts; wie etwa neue Gäste, die man sonst in der Soulsreihe begrüßen konnte.

Kommentare

Kefka schrieb am
Uff, gestern hatte ich den ersten Bossfight, der mich wirklich ins Schwitzen gebracht hat.
(Achtung Spoiler)
Es war
SpoilerShow
der Uhu (Vater), beim zweiten Besuch im Hirata Anwesen.
Normalerweise kann man sich ja nach einiger Zeit die Moves einprägen, aber bei dem ist mir das super schwer gefallen.
Astorek86 schrieb am
Minimax hat geschrieben: ?
03.05.2019 09:13
Randall Flagg78 hat geschrieben: ?
02.05.2019 13:06
Man muss sich sehr genau damit auseinandersetzen,
Findest Du?
Ich bin zwar nicht Minimax, möchte aber auch darauf antworten ;) . Das Kampfsystem hat halt wieder ein paar Kniffe, die einem das Spiel nicht erklärt und man selbst herausfinden muss. Etwa
SpoilerShow
während man den Gegner mit eigenen Attacken angreift, dieser ebenfalls mit einem markanten Klirren der Schwerter parieren kann. Hat man das einmal intus, lernt man selbst automatisch, nach diesem markanten Ton ebenfalls zu parieren, da einem sonst der Gegner beim nächsten Angriff mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit viel Lebensenergie abzieht.
Das wird im Spiel mit keinem Wort erwähnt, ist aber für mich als Spieler absolut befriedigend, wenn ich das nach einigen Kämpfen selbst herausfinde. Zugegeben kann ich da auch irgendwo den Vorwurf eines Rhythmus-Spiels nachvollziehen, dennoch sind solche Momente, wo man die Mechanik durchschaut, das Salz in der Suppe.
Dark Souls hatte das auch, dort wurde es aber teils wirklich übertrieben (auf DS1 bezogen: Konter waren eklig und echt nicht gut ausführbar; und kein Hilfetext sagt dir, dass bereits 25% des Maximalgewichts etwas an deiner Mobilität ändert). Sekiro wirkt auf mich, als habe man genau diese Punkte verfeinert und das zieht sich durchs Spiel^^.
Der Fairness halber kann ich keinen Vergleich zu DS2 und DS3 anstellen, da ich beide nicht weit genug gespielt habe (ich wollte wenigstens noch DS1 vorher beenden...).
welche Taktik zielführend ist, welcher Konter,
Der Typ hat nen Speer mach ich nen Speer-Konter.
[/quote]
Macht er einen Rundumschlag, springst du.
Macht er einen Greifangriff, schlägst du zu oder nimmst Reißaus.
Mit dem Speer kann der Typ auch einen "normalen" Angriff machen, wodurch der praktische Mikiri-Konter nicht mehr wirkt.
Bei einem Sprungangriff mit großen Radius hilft dir auch nur eine bestimmte Taktik.
Das alles mit Souls-typischer Bestrafung bei Treffern (ein...
Minimax schrieb am
Gut ich ziehe das eindimensional zurück. Trotzdem ist bis auf die Innovation der Haltung noch sehr viel Luft nach oben. Plus ich mags halt einfach nicht :D
Randall Flagg78 hat geschrieben: ?
02.05.2019 13:06
Man muss sich sehr genau damit auseinandersetzen,
Findest Du?
welche Taktik zielführend ist, welcher Konter,
Der Typ hat nen Speer mach ich nen Speer-Konter.
ggf. welche Items.
Rote Augen - Öl+Flammenwerfer
Schild - Axt
Richtig spannend finde ich die Erkenntnis, dass die Anzeige der Haltung des Feindes sehr viel mehr Relevanz hat als sein Lebensbalken.
Das stand in jedem Test, was daran spannend? Technisch gesehen ein Gegner mit regenerierender Health. Abwartetaktik geht da halt nicht.
Auch das man nur eine Waffe hat stört mich nicht. In den meisten Spielen hast Du halt 1 Million verschiedene Waffen und nutzt am Ende auch nur eine.
Oder eben das Super Duper Schwert, welches Du nach einem Level Up durch das nächste ersetzt.
Definitiv. Die Waffenauswahl ist bei vielen Spielen schlecht. Dark Souls 3 war was die Waffen anging meines Erachtens ein Schritt nach vorne. Da musste (ich) öfters mal wechseln, im Gegensatz zu den Vorgängern.
winkekatze schrieb am
Swar hat geschrieben: ?
02.05.2019 18:35
nach einer gewissen Zeit stellt sie eins her und kannst die Opfer heilen.
einmal am buddah rasten reicht aus, dann ist es fertig.
Swar schrieb am
Folgendes muss beachtet werden.
Wenn man ins Lager zurückkehrt, sitzt Emma beim erkrankten Bildhauer, untersucht sein Blut und stellt fest, das es nicht ausreicht um die Drachenfäule zu heilen, dann bittet sie dich eine Probe von irgendeinen Opfer einzusammeln, um ein Heilmittel fertigzustellen, dann wird bei den Erkrankten die Option "Blutprobe sammeln" freigeschaltet und bringst ihr dann eine Probe, nach einer gewissen Zeit stellt sie eins her und kannst die Opfer heilen.
schrieb am

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