Sekiro: Shadows Die Twice - Test, Action, Xbox One X, PlayStation 4 Pro, PC - 4Players.de

 

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Action-Adventure
Entwickler: From Software
Publisher: Activision
Release:
22.03.2019
22.03.2019
22.03.2019
22.03.2019
22.03.2019
Alias: Sekiro
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Spielinfo Bilder Videos

Das innovative Kampfsystem

Was ist so innovativ daran? Im Gegensatz zum klassischen Hit&Run, bei dem man recht zügig in eine Routine aus Ausweichen und Zuschlagen gerät, die eher das defensive Belauern belohnt, muss man hier in die Offensive - auch und vor allem gegen Bosse. Denn die feindliche Haltung, immer angezeigt durch einen orangen Balken, baut sich nicht nur bei Treffern auf die Deckung, sondern auch bei eigenen Paraden und direkten Kontern ab. Dafür muss man also rechtzeitig, und zwar kurz vor einem Treffer L1 und dann für den Gegenschlag R1 drücken. Geht man wieder auf Distanz, also in die Defensive, um einen Heiltrank zu nehmen, lädt sich die Haltung des Feindes wieder auf - alles war umsonst, denn der direkte Schaden auf die Vitalität ist meist recht klein.

Das heißt, man muss immer nah ran! Aber nicht über wilde Knopfdrückerei, denn simple Schlagfolgen mit R1 helfen nur

Jeder General verfügt über zwei rote Lebenspunkte.
Jeder General verfügt über andere Kampfmanöver - sie gehören zu den mittleren Bossen.

gegen sehr einfache oder überraschte Feinde - schon die normalen Wachen können eine Gefahr sein, weil sie selbst parieren, und vor allem in Überzahl sind sie sehr gefährlich. Gegen bessere Gegner muss man in einen Fluss aus Block, Parade, Konter und Schlag kommen, also ein, zwei oder dreimal geduldig parieren und dann treffen, blocken, wieder parieren, treffen, ausweichen, Shuriken werfen und immer Druck aufbauen, damit die Haltung des Feindes früh aufgebrochen wird. Die Belohnung für diese anspruchvollen Reaktionen: Ein sofortiger Todeshieb, selbst wenn der Lebensbalken noch voll ist!

Stoß, Wirbel oder Griff?

Dass dieses Kampfsystem eines der besten der Videospielgeschichte ist, auch wenn ich einen Tritt oder Schulterstoß in den

Diese Lady verlangt Sekiro alles ab: Nur wenn er sie erfolgreich kontert, hat er eine Chance.
Diese Lady verlangt Sekiro alles in zwei Phasen ab: Nur wenn er sie erfolgreich kontert, hat er eine Chance. Ein gut gemeinter Rat: Kämpft erst gegen sie, wenn ihr den brennenden Stier und Burg Ashina gemeistert habt.

Abgrund vermisse, hat noch andere Gründe neben dieser intensiven Dynamik: Schon die mittleren Bosse (hier die ersten fünf im Video), darunter mit Katana bewaffnete Generäle, die alle ihren eigenen Stil haben (!), aber auch feindliche Ninja oder übernatürliche Gestalten, agieren sehr schnell und vielfältig, so dass man sich nicht auf ein, sondern zwei oder drei Muster einstellen muss. Hinzu kommen Schadenstypen wie Feuer, Gift, Blitz oder Grauen. Und gegen sie spielen vor allem die drei unblockbaren Attacken, die mit dem roten japanischen Schriftzeichen für "Gefahr" kurz angekündigt werden, eine sehr große Rolle. Kommen sie durch, ist man meist sofort tot.

Man muss genau hinschauen und in Sekundenschnelle erkennen, ob der Feind sie als Stoß, als Wirbel oder als Griff ausführt - es gibt kein klares Symbol oder eine

wedde
Der Oger ist schon ein mächtiger Brocken, dem man mit Feuer und Greifhaken begegnen sollte.

Farbe wie bei einem klassischen Reaktionstest! Man muss über die Beobachtung der Bewegung die Attacke antizipieren oder ganze Abläufe auswendig lernen. Jede dieser unblockbaren Attacken muss dann anders gekontert werden - man kann z.B. auf den Speer treten, über die Wirbel springen oder ausweichen. Man kann sie also kaum bis gar nicht mit L1 abwehren. Trotzdem wechseln diese in normale Schlagfolgen, ohne rotes Schriftzeichen, die man wiederum mehrmals über L1 parieren kann. Und wenn das in einer Serie gelingt, nimmt der Gegner schweren Haltungsschaden. Mehr dazu en detail sowie andere Hinweise für die ersten Stunden findet ihr im Einsteiger-Guide, der als Text etwas ausführlicher ist als im Video.

Kommentare

Kefka schrieb am
Uff, gestern hatte ich den ersten Bossfight, der mich wirklich ins Schwitzen gebracht hat.
(Achtung Spoiler)
Es war
SpoilerShow
der Uhu (Vater), beim zweiten Besuch im Hirata Anwesen.
Normalerweise kann man sich ja nach einiger Zeit die Moves einprägen, aber bei dem ist mir das super schwer gefallen.
Astorek86 schrieb am
Minimax hat geschrieben: ?
03.05.2019 09:13
Randall Flagg78 hat geschrieben: ?
02.05.2019 13:06
Man muss sich sehr genau damit auseinandersetzen,
Findest Du?
Ich bin zwar nicht Minimax, möchte aber auch darauf antworten ;) . Das Kampfsystem hat halt wieder ein paar Kniffe, die einem das Spiel nicht erklärt und man selbst herausfinden muss. Etwa
SpoilerShow
während man den Gegner mit eigenen Attacken angreift, dieser ebenfalls mit einem markanten Klirren der Schwerter parieren kann. Hat man das einmal intus, lernt man selbst automatisch, nach diesem markanten Ton ebenfalls zu parieren, da einem sonst der Gegner beim nächsten Angriff mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit viel Lebensenergie abzieht.
Das wird im Spiel mit keinem Wort erwähnt, ist aber für mich als Spieler absolut befriedigend, wenn ich das nach einigen Kämpfen selbst herausfinde. Zugegeben kann ich da auch irgendwo den Vorwurf eines Rhythmus-Spiels nachvollziehen, dennoch sind solche Momente, wo man die Mechanik durchschaut, das Salz in der Suppe.
Dark Souls hatte das auch, dort wurde es aber teils wirklich übertrieben (auf DS1 bezogen: Konter waren eklig und echt nicht gut ausführbar; und kein Hilfetext sagt dir, dass bereits 25% des Maximalgewichts etwas an deiner Mobilität ändert). Sekiro wirkt auf mich, als habe man genau diese Punkte verfeinert und das zieht sich durchs Spiel^^.
Der Fairness halber kann ich keinen Vergleich zu DS2 und DS3 anstellen, da ich beide nicht weit genug gespielt habe (ich wollte wenigstens noch DS1 vorher beenden...).
welche Taktik zielführend ist, welcher Konter,
Der Typ hat nen Speer mach ich nen Speer-Konter.
[/quote]
Macht er einen Rundumschlag, springst du.
Macht er einen Greifangriff, schlägst du zu oder nimmst Reißaus.
Mit dem Speer kann der Typ auch einen "normalen" Angriff machen, wodurch der praktische Mikiri-Konter nicht mehr wirkt.
Bei einem Sprungangriff mit großen Radius hilft dir auch nur eine bestimmte Taktik.
Das alles mit Souls-typischer Bestrafung bei Treffern (ein...
Minimax schrieb am
Gut ich ziehe das eindimensional zurück. Trotzdem ist bis auf die Innovation der Haltung noch sehr viel Luft nach oben. Plus ich mags halt einfach nicht :D
Randall Flagg78 hat geschrieben: ?
02.05.2019 13:06
Man muss sich sehr genau damit auseinandersetzen,
Findest Du?
welche Taktik zielführend ist, welcher Konter,
Der Typ hat nen Speer mach ich nen Speer-Konter.
ggf. welche Items.
Rote Augen - Öl+Flammenwerfer
Schild - Axt
Richtig spannend finde ich die Erkenntnis, dass die Anzeige der Haltung des Feindes sehr viel mehr Relevanz hat als sein Lebensbalken.
Das stand in jedem Test, was daran spannend? Technisch gesehen ein Gegner mit regenerierender Health. Abwartetaktik geht da halt nicht.
Auch das man nur eine Waffe hat stört mich nicht. In den meisten Spielen hast Du halt 1 Million verschiedene Waffen und nutzt am Ende auch nur eine.
Oder eben das Super Duper Schwert, welches Du nach einem Level Up durch das nächste ersetzt.
Definitiv. Die Waffenauswahl ist bei vielen Spielen schlecht. Dark Souls 3 war was die Waffen anging meines Erachtens ein Schritt nach vorne. Da musste (ich) öfters mal wechseln, im Gegensatz zu den Vorgängern.
winkekatze schrieb am
Swar hat geschrieben: ?
02.05.2019 18:35
nach einer gewissen Zeit stellt sie eins her und kannst die Opfer heilen.
einmal am buddah rasten reicht aus, dann ist es fertig.
Swar schrieb am
Folgendes muss beachtet werden.
Wenn man ins Lager zurückkehrt, sitzt Emma beim erkrankten Bildhauer, untersucht sein Blut und stellt fest, das es nicht ausreicht um die Drachenfäule zu heilen, dann bittet sie dich eine Probe von irgendeinen Opfer einzusammeln, um ein Heilmittel fertigzustellen, dann wird bei den Erkrankten die Option "Blutprobe sammeln" freigeschaltet und bringst ihr dann eine Probe, nach einer gewissen Zeit stellt sie eins her und kannst die Opfer heilen.
schrieb am

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