Sekiro: Shadows Die Twice - Test, Action, PlayStation 4, PC, PlayStation 4 Pro, Xbox One, Xbox One X - 4Players.de

 

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Action-Adventure
Entwickler: From Software
Publisher: Activision
Release:
22.03.2019
22.03.2019
22.03.2019
22.03.2019
22.03.2019
Alias: Sekiro
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Spielinfo Bilder Videos

Die vertikale Dynamik

Jetzt habe ich das Kampfsystem ausführlich besprochen, aber es gibt noch zwei andere Stärken, mit denen sich From Software von der Soulsreihe emanzipiert. Zum einen ist da das Schleichen: Hidetaka Miyazaki erwähnte, dass der Klassiker Tenchu eine große Inspiration für die Entwicklung war, dass man sogar fast daran dachte, die Reihe unter diesem alten Namen fortzusetzen. Es ist also kein Wunder, dass man einiges an Stealth-Action in Sekiro findet. Und wer die Burg Ashina erkundet, wird wunderbar taktisches vertikales Katz- und Mausspiel in einer Turm- und Dächerlandschaft erleben, das sich trotz der KI-Schwächen mit Dishonored messen kann.

Gerade wenn man sich an eine Wand drückt, mit einem Keramiksplitter eine Wache anlockt und diese dann zu sich heran zieht und meuchelt, erinnert das fast eins zu eins an Rikimaru aus Tenchu. Auch aus dem Hängen an an einer Kante kann man

Im Wald der Mönche bieten die Bäume gute Ziele für den Greifhaken.
Im Wald der Mönche bieten die Bäume gute Ziele für den Greifhaken.

sofort töten. Man kann sich auch unsichtbar machen, Feinden Asche ins Gesicht werfen, seine Geräuschdämpfung und Wahrnehmung verbessern, geheime Wege nutzen, Drehtüren finden und selbst Bosse hinterhältig meucheln - nur dass sie meist zwei Leben haben.

Aber der Schwerpunkt liegt eher auf der Guerilla-Taktik im Gelände à la Uncharted 4 als auf der Infiltration von Gebäuden, bei der man möglichst niemanden offensichtlich tötet und heimlich vergiftet, um hohe Punktzahlen zu erreichen wie noch in Tenchu. Zumal die flatterhafte Physik in den Gebäuden dafür sorgt, dass Bücher bei geringstem Kontakt wie Tauben auffliegen oder Stühle und Tische bersten - das hätte man eleganter lösen können. In Sekiro geht es aber weniger um exakte Bewegungen zwischen Interieur, sondern darum, eine Wache nach der anderen zu meucheln, Patrouillen zu trennen, Bogenschützen aus dem Weg zu gehen und vor allem Wachen mit Alarmfunktion zuerst zu töten. Denn gegen eine Übermacht wird es selbst für Sekiro zu schwer. Dafür bietet das Leveldesign wunderbare Möglichkeiten der Umgehung, man kann geheime Passagen finden, sowohl unterirdisch als auch ganz oben im Gebälk oder sich in komplexen Burganlagen über Kraxelei und Akrobatik aus der Höhe oder von hinten anschleichen.

Neuer Schwung in der Luft

Hier kommt die zweite Stärke ins Spiel: der Greifhaken. Er sorgt für ein Tempo und eine Vertikalität in der Erkundung, die man

asddas
Von den Dächern kann man alles gut beobachten, bevor man zuschlägt.

bisher nicht von From Software kannte. Man kann zwar nicht so frei schwingen wie in Bionic Commando, aber sich an grün markierte Punkte wie Dachspitzen, Bäume oder Mauern katapultieren, manchmal auch einmal direkt weiter schwingen - gerade in den bergigen Kulissen macht das unheimlich Spaß, denn man kann in Schwindel erregender Höhe risikoreiche Sprünge hin zu entfernten Stellen einleiten, um sich dann im letzten Augenblick an einen grün leuchtenden Punkt zu ziehen - cool!

Der Greifhaken beschleunigt und verstärkt ähnlich wie das Teleportieren in Dishonored die Stealth-Möglichkeiten: Natürlich kann man aus der Höhe wie ein Falke sofort Kills einleiten oder sich schnell aus Umzingelungen entziehen. Er wird auch in manchen Bosskämpfen nützlich, wenn man sich blitzschnell an Gegner heranzieht und zuschlägt; auch einige Fähigkeiten werten ihn auf.

Kommentare

papapischu schrieb am
EvilReaper hat geschrieben: ?
27.03.2019 14:34
Hühnermensch hat geschrieben: ?
27.03.2019 14:24
papapischu hat geschrieben: ?
27.03.2019 14:23
Eine 90 Prozentwertung, das ist ja die Selbe Wertung wie bei Bloodborne. Für mich ist Sekiro eines der größten Enttäuschungen der letzten Jahre, ein nettes Spiel mehr aber auch nicht. Sehr übersichtlich um nicht zu sagen klein, nach 30 Stunden ist alles gesehen. Für mich sind die 90% absolut nicht nachzuvollziehen, Schlauchlevel, immer gleich ablaufende Kämpfe, hat man einmal das Kampfsystem verinnerlicht, läuft es immer gleich ab. Da war Bloodborne, DS-Reihe schon einiges Abwechslungsreicher und vom Art-Design besser. Eine ziemliche Hype-Wertung,naja steht ja auch im Logo von 4player kritisch, ehrlich und ja Subjektiv, das hat man hier gemerkt. Ich hoffe das ein Bloodborne 2 bald kommt, das wäre wirklich eine gute Nachricht. Meine Wertung allenfalls 80-85% mehr auf keinen Fall.
Bullshit.
100% der hat das Spiel nicht gespielt, maximal Streams/Videos gesehen und dann nicht mal zu Ende gesehen. So viele Aussagen, die faktisch falsch sind. Vor allem das am wenigsten ?schlauchige? Spiel von FromSoftware anprangern, während man im selben Atemzug Bloodborne lobt, das ?schlauchiger? war als Dark Souls 1 und 2. Ich kann nicht mehr :lol:
Doch habe es gespielt und fands scheiße na und müssen die Geschmäcker immer gleicht sein.
Luigilein schrieb am
Gibt es hier eigentlich ein Update?
Kefka schrieb am
Uff, gestern hatte ich den ersten Bossfight, der mich wirklich ins Schwitzen gebracht hat.
(Achtung Spoiler)
Es war
Show
der Uhu (Vater), beim zweiten Besuch im Hirata Anwesen.
Normalerweise kann man sich ja nach einiger Zeit die Moves einprägen, aber bei dem ist mir das super schwer gefallen.
Astorek86 schrieb am
Minimax hat geschrieben: ?
03.05.2019 09:13
Randall Flagg78 hat geschrieben: ?
02.05.2019 13:06
Man muss sich sehr genau damit auseinandersetzen,
Findest Du?
Ich bin zwar nicht Minimax, möchte aber auch darauf antworten ;) . Das Kampfsystem hat halt wieder ein paar Kniffe, die einem das Spiel nicht erklärt und man selbst herausfinden muss. Etwa
Spoiler
Show
während man den Gegner mit eigenen Attacken angreift, dieser ebenfalls mit einem markanten Klirren der Schwerter parieren kann. Hat man das einmal intus, lernt man selbst automatisch, nach diesem markanten Ton ebenfalls zu parieren, da einem sonst der Gegner beim nächsten Angriff mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit viel Lebensenergie abzieht.
Das wird im Spiel mit keinem Wort erwähnt, ist aber für mich als Spieler absolut befriedigend, wenn ich das nach einigen Kämpfen selbst herausfinde. Zugegeben kann ich da auch irgendwo den Vorwurf eines Rhythmus-Spiels nachvollziehen, dennoch sind solche Momente, wo man die Mechanik durchschaut, das Salz in der Suppe.
Dark Souls hatte das auch, dort wurde es aber teils wirklich übertrieben (auf DS1 bezogen: Konter waren eklig und echt nicht gut ausführbar; und kein Hilfetext sagt dir, dass bereits 25% des Maximalgewichts etwas an deiner Mobilität ändert). Sekiro wirkt auf mich, als habe man genau diese Punkte verfeinert und das zieht sich durchs Spiel^^.
Der Fairness halber kann ich keinen Vergleich zu DS2 und DS3 anstellen, da ich beide nicht weit genug gespielt habe (ich wollte wenigstens noch DS1 vorher beenden...).
welche Taktik zielführend ist, welcher Konter,
Der Typ hat nen Speer mach ich nen Speer-Konter.
[/quote]
Macht er einen Rundumschlag, springst du.
Macht er einen Greifangriff, schlägst du zu oder nimmst Reißaus.
Mit dem Speer kann der Typ auch einen "normalen" Angriff machen, wodurch der praktische Mikiri-Konter nicht mehr wirkt.
Bei einem Sprungangriff mit großen Radius hilft dir auch nur eine bestimmte Taktik.
Das alles mit Souls-typischer Bestrafung bei Treffern (ein...
Minimax schrieb am
Gut ich ziehe das eindimensional zurück. Trotzdem ist bis auf die Innovation der Haltung noch sehr viel Luft nach oben. Plus ich mags halt einfach nicht :D
Randall Flagg78 hat geschrieben: ?
02.05.2019 13:06
Man muss sich sehr genau damit auseinandersetzen,
Findest Du?
welche Taktik zielführend ist, welcher Konter,
Der Typ hat nen Speer mach ich nen Speer-Konter.
ggf. welche Items.
Rote Augen - Öl+Flammenwerfer
Schild - Axt
Richtig spannend finde ich die Erkenntnis, dass die Anzeige der Haltung des Feindes sehr viel mehr Relevanz hat als sein Lebensbalken.
Das stand in jedem Test, was daran spannend? Technisch gesehen ein Gegner mit regenerierender Health. Abwartetaktik geht da halt nicht.
Auch das man nur eine Waffe hat stört mich nicht. In den meisten Spielen hast Du halt 1 Million verschiedene Waffen und nutzt am Ende auch nur eine.
Oder eben das Super Duper Schwert, welches Du nach einem Level Up durch das nächste ersetzt.
Definitiv. Die Waffenauswahl ist bei vielen Spielen schlecht. Dark Souls 3 war was die Waffen anging meines Erachtens ein Schritt nach vorne. Da musste (ich) öfters mal wechseln, im Gegensatz zu den Vorgängern.
schrieb am

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