Descenders - Test, Rennspiel, PlayStation 4

 

Test: Descenders (Rennspiel)

von Benjamin Schmädig



Descenders (Rennspiel) von No More Robots
Mit Tricks und Drum and Bass
Entwickler:
Publisher: No More Robots
Release:
07.05.2019
25.08.2020
2020
07.05.2019
07.05.2019
Erhältlich: Digital (PSN)
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ab 26,51€
Spielinfo Bilder Videos
Im vergangenen Jahr verließ Descenders nicht nur den Early Access, sondern wurde auch auf Xbox One veröffentlicht, während eine Umsetzung für PS4 länger auf sich warten ließ. Erst jetzt rasen PlayStation-Radler steile Berge hinab, führen dabei Tricks aus und lauschen lässigem Drum and Bass. Weil RageSquid sein Spiel im vergangenen Jahr dabei weiter entwickelt hat, profitiert davon auch die Umsetzung – wie sehr, fanden wir im Test heraus.

Roguelike-Radeln

Downhill-Biken statt Snowboarden: Das erwartet euch auch auf PlayStation 4, falls ihr euch von Steep oder SSX kommend aufs Rad schwingt. Anders als bei Steep seid ihr allerdings nicht in einer offenen Welt unterwegs, sondern auf prozedural erstellten Hängen, die an den Seiten zwar begrenzt, aber deutlich offener sind als die Schläuche eines SSX. Für gewöhnlich dauert eine Abfahrt hier etwa 30 bis 60 Sekunden, falls ihr dem markierten Pfad folgt. Ihr dürft jedoch gerne den Kurs verlassen und euren eigenen Weg suchen.

Zunächst einmal geht es ja nur darum, ins Ziel zu kommen, und sollte euch das auf der Bremse stehend nach einer Stunde erst gelingen: bitteschön! Genießt einfach den coolen Drum-and-Bass-Cocktail, während ihr von einem Areal ins nächste radelt. Jedes Gebiet besteht nämlich aus einer Reihe von Strecken, denen ihr wie in einem verzweigten Roguelike à la FTL folgt, bis ihr den finalen Abschnitt erreicht. Dort müsst ihr einen besonders hohen Sprung meistern und schon reist ihr zum nächsten Schauplatz. So geht es vom Hügelland über einen Wald in die Steppe usw. Habt ihr den „Boss-Sprung“ (der heißt wirklich so) eines Gebiets dreimal gemeistert, könnt ihr das folgende Szenario sogar dauerhaft direkt anwählen.

Fahrt nicht im Dunkeln!

Spätestens in den Bikeparks müsst ihr das Rad wirklich beherrschen.
Spätestens in den Bikeparks müsst ihr das Rad wirklich beherrschen.
Alle paar Strecken wählt ihr zudem ein Team-Mitglied aus, was nichts anderes bedeutet, als dass ihr einen bestimmten Parameter der Zufalls-Strecken modifziert. Damit werden die markierten Wege breiter, weniger kurvig, vielleicht auch steiler oder mit mehr Hindernissen versehen sowie vieles mehr. Es kann also hilfreich sein, vor dem finalen Sprung ein paar Strecken mehr zu fahren, um später kleine Vorteile zu genießen. Hin und wieder gelangt ihr dabei zu Bonus-Kursen, die nicht nur komplett anders aussehen, sondern auf denen auch etwas andere Regeln gelten als auf den regulären Strecken.

Ihr solltet nur keine allzu lange Route wählen, da es irgendwann Nacht wird und das Fahren im Dunkeln zwar möglich, die Wahrscheinlichkeit von Stürzen dank stark eingeschränkter Sicht aber auch drastisch höher ist. Und mit jedem Sturz verliert ihr ein Leben. Zusätzliche Leben gibt es zum Glück für das Meistern von Bonus-Aufgaben wie das Gelingen bestimmter Tricks oder das Absolvieren zahlreicher Sprünge – auch dafür lohnt eventuell also eine längere Route. Für diese Herausforderungen muss man allerdings spätestens dann große Risiken eingehen, wenn man z.B. das Ziel erreichen soll ohne auch nur ein einziges Mal zu bremsen.

Kommentare

Scorplian schrieb am
Hat das Spiel eigentlich nur prozeduale Strecken oder gibt es auch ein paar feste, etwas extravagantere, Strecken?
ChrisJumper schrieb am
Das Spiel schaut ja richtig cool aus, besonders die Geschwindigkeit. Aber was mir ein wenig fehlt, zumindest bei dem Video ist die Bodeneigenschaft und der Wechsel in Ballance und im Speed-Rausch.
Die Physik wirkt nicht sonderlich ernst.
Ich beschreibe es mal mit Track Mania, da waren Bodenbelag, Fahrzeug und Schlaglöcher wichtig für ein gutes Timing und die Bestzeit. Hier wirkt das fast zu beliebig, vor allem auch wen man einfach durch Absperrungen durchfahren kann als würden sie nicht existieren und mal eben die Böschung komplett ignoriert wird.
MrLetiso schrieb am
Usul hat geschrieben: ?
24.08.2020 14:30
Die Schlagzeile ruft Erinnerungen an ein peinliches Job-Erlebnis wach...
Studentenjob bei nem Verlag, an dem Tag "durfte" ich am Empfang sitzen. Eine Redakteurin klingelt durch und fragt: "Was würde denn ein Radler kosten?" Ich sage: "Hmm, kommt darauf an, wo, aber ich schätze mal maximal 5-6 DM." Paar Minuten später war sie dann am Empfang mit dem Paket, das sie per Fahrrad-Kurier verschicken wollte... und fand es nicht lustig, daß sie sich blöd ausgedrückt und ich es falsch verstanden hatte. War aber auch eine nervige Zicke!
Der ist wirklich nicht schlecht :lol:
Dass es im Jahre 2020 immernoch Probleme mit Tearing gibt, finde ich echt eine Unart.
4P|Benjamin schrieb am
Ja, man kann jederzeit die Perspektive ändern. :) Ich mag Ego halt mit Abstand am liebsten.
Vogelsucht schrieb am
Kann man von Ego Perspektive zur 3. Person Wechseln oder wie lauft das ab? in den Bildern sehe ich nur Ego Perspektive. Suche ich aber im Internet nach Gameplay Videos aus der 3. Person. :?:
Oder bin ich einfach doof ^^'
schrieb am

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