The Surge 2 - Test, Rollenspiel, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

 

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Action-Rollenspiel
Entwickler: Deck13
Release:
24.09.2019
24.09.2019
24.09.2019
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ab 42,99€

ab 52,71€
Spielinfo Bilder Videos

Rüstungen und Module

Es gibt nicht nur leichte, mittlere und schwere Rüstungen, die alle einzeln aufrüstbar sind und in einem kompletten Set von Kopf bis Fuß wertvolle Boni spendieren. Es gibt auch zig ein- und zweihändige Waffen von Schwertern, Speeren, Äxten, Hämmern bis hin zu Klauen und hybriden Klingen in zehn aufrüstbaren Stufen, die eigene Bewegungs-, Kombo- und Reichweitenmerkmale besitzen sowie evtl. Zusatzschaden wie Strom, Feuer, Nano etc. anrichten.

Es lohnt sich also, zu experimentieren! Im Zentrum der Charakterentwicklung steht der modulare Ausbau der eigenen Mech-Rüstung, der ein wenig Puzzle-Charme versprüht: Man hat nur begrenzt Platz für Module, die spezielle Eigenschaften wie

Die Auswahl an Modulen wird immer größer: Aber welche baut man ein? Man hat nur begrenzt Energie.
Die Auswahl an Modulen wird immer größer: Aber welche baut man ein? Man hat nur begrenzt Energie.

Heilinjektionen, Energie- oder Ausdauerboni, weniger Gift- oder Nanoschaden, mehr Feindschaden oder diverse Hilfsanzeigen haben können. Wer Platz sparen will, kann übrigens auch die Statusanzeigen der Feinde oder die visuelle Hilfe bei Angriffen deaktivieren.

Weil diese Module unterschiedlich viel Energie benötigen, überlegt man immer, welche Kombo man für welches Areal oder welchen Boss aktiviert. Innerhalb bestimmter Intervalle des Aufstiegs schaltet man weitere Modulplätze frei, so dass ein sehr motivierender Kreislauf des Aufrüstens und Umverteilens entsteht. Fühlt man sich in Nioh z.B. eher erschlagen von der Beute, wird hier aus der Fülle ein kombinierbares Spiel, in dem man sowohl aus Modulen als auch Rüstungen eigene Sets für andere Situationen erstellen kann. So zeigt The Surge 2 auch, dass Kisten, Beute und Sammelei nicht per se schlecht sind, sondern unterhalten können - wenn man sie kreativ einbindet.

Reaktionen und Figurenverhalten

Warum habe ich bisher nicht viel zur Story gesagt? Weil die Geschichte innerhalb der totalitären Stadt von Jericho City keine all zu große Anziehungskraft entwickeln kann. Dafür wirken der Einstieg mit dem Absturz des Helden, die Fraktionen, Konflikte,
Innerhalb der dystopischen Science-Fiction werden die Bewohner überwacht und von Polizeitruppen in Schach gehalten.
Innerhalb der dystopischen Science-Fiction werden die Bewohner überwacht und von Polizeitruppen in Schach gehalten.
Figuren und Dramaturgie nur in Ansätzen interessant, aber meist zu durchschaubar oder bemüht konstruiert, zumal man nichts politisch beeinflussen kann, obwohl es zu Beginn tatsächlich noch so scheint, als würde hier etwas Deus Ex grüßen. Da wirkt es auch fast so, als könne man Begleiter rekrutieren, aber es bleibt bei der Drohne als Helfer.

Lediglich die Visionen eines verschwundenen Mädchens sowie das mysteriöse Monster, das seine Nano-Spuren hinterlässt und von einem Spezialtrupp gejagt wird, können als erzählerische Köder etwas länger neugierig machen. Trotzdem haben sich die Frankfurter erzählerisch gesteigert, indem sie über Audiologs und Gespräche ein dystopisches Bild zwischen Bladerunner und Fallout zeichnen, zumal sie immer ein Augenzwinkern und teilweise köstlichen schwarzen Humor parat haben - selbst innerhalb einer Quest kann man böse überrascht werden.


Dabei beweisen sie stellenweise mehr Fingerspitzengefühl als so manches ausgewachsene Rollenspiel: Es gibt eine Szene, in der man einem Händler etwas stehlen kann, das hinter der Theke rot leuchtet. Aber anstatt das einfach zuzulassen, beschwert

Innerhalb der neun Sektoren werden auch kleine Geschichten erzählt.
Innerhalb der neun Sektoren werden auch kleine Geschichten erzählt.

sich der Händler und aus dem Diebstahl wird eine Quest um eine gescheiterte Beziehung, wenn man weiter nachfragt - genau solche Situationen sorgen für atmosphärische Verdichtung.

Die gelingt The Surge 2 hinsichtlich des Figurenverhaltens zwar nicht immer, wenn sich etwa die Jünger eines gerade getöteten Priesters über sein Fehlen wundern, während die ganze Stadt schon über seinen Mörder tratscht. Aber es lohnt sich, die Leute nicht nur nach erfolgreichen Quests, sondern auch nach Ereignissen wie Bosskämpfen nochmal anzusprechen. So entsteht zumindest etwas Rollenspielflair und die situative Illusion einer reaktiven Spielwelt. Allerdings kann man sich weder Fraktionen anschließen noch den Lauf der Geschichte beeinflussen. Lobend erwähnen muss man, dass das Spiel komplett auf Deutsch angeboten wird und die Sprecher einen guten Job machen.

Kommentare

fanboyauf3uhr schrieb am
Minimax hat geschrieben: ?
06.10.2019 15:30
"Geld": Ich finde das das Geld/Scrap/Seelen/Blutechos bei den soulslikes zu bedeutungslos ist. Ich versuche zwar immer mein verlorenen Scrap zu finden, aber eigentlich brauch ich kein Geld bzw. wenn ich welches bräuchte könnt ichs mir schnell zusammenkloppen. Ich finde da könnte einer mal was machen das es wirklich wichtig wird sein Scrap wiederzuholen. Dadurch ist auch das upleveln eigentlich zu einfach. Souls 2 hatte da einen guten Ansatz, wo die Gegner nach 5x töten verschwanden. Dadurch war die Kohle begrenzt.
Ja, mittlerweile ist es mir auch Latte wenn ich 40.000 Scrap verliere, irgendwie hat man immer Scrap ohne Ende. Ansonsten überraschend geiles Game. Weiche nie aus, versuche immer das mit dem Parieren/Blocken und das fetzt richtig. Bis auf einen Gegner da schaffe ich es fast nie zu parieren (die mit dem Speer mit dem großen Kreis/Loch vorn an der Spitze).
Glaube das ist das erste Spiel aus Deutschland das mir richtig Spaß macht - Hut ab.
Minimax schrieb am
Bin hinterm ersten Boss/PS4:
Kurzform: Surge 2 macht mir mehr Spass als Surge 1.
Besser:
Welt: Ist bunter nicht nur dieses Roboterthema aus Teil 1.
Gegner: Abwechslungsreicher (Schilde, Grösser, Ingenieure etc.). Auch den ersten Boss fand ich sehr gut, hier wurde das Thema mit den verschiedenen Zielzonen wirklich zur Geltung gebracht.
Waffen: Prinzipiell abwechslungsreicher. Ich finde das Speermoveset gerade bei knackigen Gegnern vorteilhaft. Allerdings hätten die Movesets wirklich mehr Charakter vertragen können. Bei den meisten Waffen ist es dann ja doch nur In-your-Face-Gehäcksel/Gewirbel. Bei Souls habe ich mehr rumprobiert mit den Movesets.
Neutral:
Story: Auch wenn ich die Gesellschaftskritik aus Teil 1 gut und noch treffender fand als in Deus Ex. Ist halt auch anstrengend. Dafür ist die Story von Teil 2 ziemlich beliebig. Aprospos: Audiologs waren in Bio Shock eine coole Innovation, es muss jedoch nicht jedes Spiel mit belanglosem Blah überfflutet werden. Auch das belanglose Abhaken von Dialogoptionen bei NPCs nervt. Das erzeugt auch keine Atmosphäre, wenn die nur Unsinn reden.
Schlechter:
Grafik: Alter. Macht die Texturen halt so das die Zielkonsole sie verträgt, dass fühlt sich ziemlich seltsam an wenn die superdetails meiner Klamotten erst so matschig sind und dann nach einiger Zeit in den Detailmodus schalten. Als wenn ich kurz vorm Systemabsturz wäre (So wie bei Days Gone wo Matschtexturen einen Neustart bedeuteten)
Implantate: Vielleicht kommt das ja noch, aber die fand ich ein Teil 1 besser. Da habe ich oft mit verschiedenen Konfigurationen gepuzzlet weil die sich gegenseitig beinflusst haben. Bei Teil 2 sind es oft nur einzelne Verbesserungen, die ich der Beschreibung nach auch oft nicht so nützlich finde.
Leveldesign: Es muss sich ja kein Soulsgefühl einstellen. Aber das bisher alle Abkürzungen aus Türen/Lifts bestehen die fast alle gleich ausehen und die man halt von der andern Seite freischaltet und das man die auch direkt sieht macht es ziemlich...
Todesglubsch schrieb am
PanzerGrenadiere hat geschrieben: ?
29.09.2019 17:21

hab auch aid nightfall genutzt, konnte aber nie stur vor einem boss stehen. hab aber auch nie was geblockt (hab ich in ts1 schon nie genutzt und hat in ts auch nichts zu suchen). gegen den letzten boss hab ich damit aber kein land mehr gesehen. mit dem cerberus-set hab ich ihn regelrecht zerschreddert.
Ich hatte eines dieser SPARK-Sets. Das mit der Schürze und dem Elektro-Bonusschaden, samt Speer. Vor dem Boss stehenbleiben konnte ich nicht. Aber mehr als ein, zwei mal Pseudo-Ausweichmoves zu machen um Heilung einzuwerfen brauchte ich auch nicht.
Das trifft aber auf fast alle Bosse zu. Mit Ausnahme von Little Johnny und den Delver Echos.
PanzerGrenadiere schrieb am
hamstergeddon hat geschrieben: ?
29.09.2019 13:32
PanzerGrenadiere hat geschrieben: ?
28.09.2019 20:41
nach 23 stunden bin ich jetzt durch. das cerberus-set ist op. ich konnte den letzten boss einfach facetanken.
Ich wäre mir gar nicht so sicher, ob das wirklich an dem speziellen Set liegt. In TS1 konnte man am Ende auch schon so überlevelt sein, dass der finale Boss nicht mehr der Rede wert war.
In TS2 hatte ich das AID-Nightfall Set und stand eben auch einfach nur noch vor dem Boss und habe draufgekloppt.
hab auch aid nightfall genutzt, konnte aber nie stur vor einem boss stehen. hab aber auch nie was geblockt (hab ich in ts1 schon nie genutzt und hat in ts auch nichts zu suchen). gegen den letzten boss hab ich damit aber kein land mehr gesehen. mit dem cerberus-set hab ich ihn regelrecht zerschreddert.
hamstergeddon schrieb am
PanzerGrenadiere hat geschrieben: ?
28.09.2019 20:41
nach 23 stunden bin ich jetzt durch. das cerberus-set ist op. ich konnte den letzten boss einfach facetanken.
Ich wäre mir gar nicht so sicher, ob das wirklich an dem speziellen Set liegt. In TS1 konnte man am Ende auch schon so überlevelt sein, dass der finale Boss nicht mehr der Rede wert war.
In TS2 hatte ich das AID-Nightfall Set und stand eben auch einfach nur noch vor dem Boss und habe draufgekloppt.
schrieb am

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