The Surge 2 - Test, Rollenspiel, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

 

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


Action-Rollenspiel
Entwickler: Deck13
Release:
24.09.2019
24.09.2019
24.09.2019
Jetzt kaufen
ab 42,99€

ab 52,70€
Spielinfo Bilder Videos

Verschachtelte Levelstruktur

Hinsichtlich der Spielwelt wirkt The Surge 2 stimmungsvoller, verschachtelter und ausgefeilter als der Vorgänger. Die Frankfurter zeigen ein besseres "Environmental Storytelling", indem sie die Kulisse öfter für Hinweise, witzige Anspielungen oder kleine Geschichten nutzen  - sei es durch Architektur, Werbeplakate, Graffito oder andere visuelle Botschaften. Alles wirkt handgemachter, so dass intimere Erkundungsreize entstehen.

Dazu trägt auch die wunderbar verzahnte Levelstruktur bei: Es gibt zig kleine Gassen, Türen oder Schalter, die Abkürzungen zu bekannten Gebieten oder geheime Bereiche freischalten, so dass man auf dem Weg durch die neun Sektoren immer wieder

Magnetlifte
Magnetlifte sorgen dafür, dass man schnell von oben nach unten kommt - oder umgekehrt.

lokale Déjà-vus hat. Manchmal muss man Sprünge einsetzen, manchmal nur Kisten zerdeppern oder die Augen offen halten, um weitere Zugänge zu finden. Weil auch die Vertikale über Magnetaufzüge und Treppen sehr gut genutzt wird, und auch die Drohnen erst nach vielen Stunden über Elektrostöße weitere Wege öffnen, entstehen auch auf lange Sicht genug Erkundungsreize.

Online-Modus à la Dark Souls

Dass The Surge 2 von der Soulsreihe inspiriert ist, merkt man nicht nur nach einem Tod: Dann verliert man an Ort und Stelle seine Beute, die man zurückerobern muss - mit dem kleinen Unterschied, dass man dafür nicht unbegrenzt Zeit hat. Dafür bietet man an anderer Stelle mehr Komfort, denn man kann seine Beute in der Basis hochladen und sichern.

Auch der optionale Online-Modus erinnert an das Vorbild: Wer sich verbindet, z.B. Hinweise anderer Spieler in Form von Graffito sehen, wo sich z.B. Fallen, Gegner oder Schätze verbergen - man kann auch selbst diverse Zeichen auf Böden und Wände sprühen; außerdem kann man sich Spieler anzeigen lassen und gegenseitig Feedback geben. Hinzu kommen Banner,
qsxqsx
Es gibt immer wieder tolle Abkürzungen innerhalb der neun verwobenen Sektoren.
die man für Boni an entlegenen Orten errichten kann. Zum anderen gibt es aber auch böse Überraschungen, denn man kann angegriffen werden; tötet man Spieler, wird ein Rachegeist beschworen.

Technische Probleme und Bugs

Die Kulisse ist ansehnlich, bietet einige stimmungsvolle Gebiete und teilweise tolle Beleuchtungen, kann aber nicht begeistern und liegt weit hinter einem Gears 5. Dass Gesichter, Mimik und Gestik nur solides Niveau erreichen, ist ebenso verschmerzbar wie die zu leichte Physik mit den bekannten Ragdolleffekten. Allerdings hat die hauseigene FLEDGE-Engine einige Probleme mit Texturen, auf Xbox One X und PS4 Pro mehr als auf dem PC: Abgesehen davon, dass einigen Oberflächen en detail die Schärfe fehlt, werden sie nahezu ständig nachgeladen, so dass visuelle Brüche entstehen. Hinzu kommen Einbrüche in der Bildrate, die zwar auf lange Sicht nicht fatal sind, weil sie in Kämpfen nur sporadisch auftauchen, aber es gibt einige Szenen, in denen man Zeitlupe beobachtet, wenn man Kisten zerdeppert. Dem kann man allerdings entgegen wirken, denn man hat in den Optionen die Wahl, ob man auf PC, PS4 Pro oder Xbox One X in 4K-Auflösung bei 30fps oder in 60fps bei 1080p spielt.

asddas
An den Stationen kann man sich heilen, Gegenstände herstellen, aufrüsten und Schrott lagern.
Hinzu kommen unabhängig vom Grafikmodus einige leichte und schwere Bugs: Clippingfehler sind nicht schlimm, aber manche Gegner reagieren nicht auf Beschuss oder zeigen Wegfindungsprobleme, indem sie ständig vor Wände rennen. Außerdem gab es einen schweren Bug: Ein Kampf wurde nicht beendet, der Körper hinterher geschleift und ich konnte als Geist weiter spielen und  sowohl normale Feinde als auch einen Boss besiegen - auch das Besuchen einer Ladestation brachte mich nicht zurück in Körper und Schulterperspektive. Erst ein Nachladen hat geholfen, so dass das zumindest kein fataler Fehler war. Apropos: Man kann nicht manuell speichern, sondern ist auf das automatische Sichern angewiesen, das weitgehend gut funktioniert, aber einen schonmal weiter zurück befördert als gedacht.

Kommentare

fanboyauf3uhr schrieb am
Minimax hat geschrieben: ?
06.10.2019 15:30
"Geld": Ich finde das das Geld/Scrap/Seelen/Blutechos bei den soulslikes zu bedeutungslos ist. Ich versuche zwar immer mein verlorenen Scrap zu finden, aber eigentlich brauch ich kein Geld bzw. wenn ich welches bräuchte könnt ichs mir schnell zusammenkloppen. Ich finde da könnte einer mal was machen das es wirklich wichtig wird sein Scrap wiederzuholen. Dadurch ist auch das upleveln eigentlich zu einfach. Souls 2 hatte da einen guten Ansatz, wo die Gegner nach 5x töten verschwanden. Dadurch war die Kohle begrenzt.
Ja, mittlerweile ist es mir auch Latte wenn ich 40.000 Scrap verliere, irgendwie hat man immer Scrap ohne Ende. Ansonsten überraschend geiles Game. Weiche nie aus, versuche immer das mit dem Parieren/Blocken und das fetzt richtig. Bis auf einen Gegner da schaffe ich es fast nie zu parieren (die mit dem Speer mit dem großen Kreis/Loch vorn an der Spitze).
Glaube das ist das erste Spiel aus Deutschland das mir richtig Spaß macht - Hut ab.
Minimax schrieb am
Bin hinterm ersten Boss/PS4:
Kurzform: Surge 2 macht mir mehr Spass als Surge 1.
Besser:
Welt: Ist bunter nicht nur dieses Roboterthema aus Teil 1.
Gegner: Abwechslungsreicher (Schilde, Grösser, Ingenieure etc.). Auch den ersten Boss fand ich sehr gut, hier wurde das Thema mit den verschiedenen Zielzonen wirklich zur Geltung gebracht.
Waffen: Prinzipiell abwechslungsreicher. Ich finde das Speermoveset gerade bei knackigen Gegnern vorteilhaft. Allerdings hätten die Movesets wirklich mehr Charakter vertragen können. Bei den meisten Waffen ist es dann ja doch nur In-your-Face-Gehäcksel/Gewirbel. Bei Souls habe ich mehr rumprobiert mit den Movesets.
Neutral:
Story: Auch wenn ich die Gesellschaftskritik aus Teil 1 gut und noch treffender fand als in Deus Ex. Ist halt auch anstrengend. Dafür ist die Story von Teil 2 ziemlich beliebig. Aprospos: Audiologs waren in Bio Shock eine coole Innovation, es muss jedoch nicht jedes Spiel mit belanglosem Blah überfflutet werden. Auch das belanglose Abhaken von Dialogoptionen bei NPCs nervt. Das erzeugt auch keine Atmosphäre, wenn die nur Unsinn reden.
Schlechter:
Grafik: Alter. Macht die Texturen halt so das die Zielkonsole sie verträgt, dass fühlt sich ziemlich seltsam an wenn die superdetails meiner Klamotten erst so matschig sind und dann nach einiger Zeit in den Detailmodus schalten. Als wenn ich kurz vorm Systemabsturz wäre (So wie bei Days Gone wo Matschtexturen einen Neustart bedeuteten)
Implantate: Vielleicht kommt das ja noch, aber die fand ich ein Teil 1 besser. Da habe ich oft mit verschiedenen Konfigurationen gepuzzlet weil die sich gegenseitig beinflusst haben. Bei Teil 2 sind es oft nur einzelne Verbesserungen, die ich der Beschreibung nach auch oft nicht so nützlich finde.
Leveldesign: Es muss sich ja kein Soulsgefühl einstellen. Aber das bisher alle Abkürzungen aus Türen/Lifts bestehen die fast alle gleich ausehen und die man halt von der andern Seite freischaltet und das man die auch direkt sieht macht es ziemlich...
Todesglubsch schrieb am
PanzerGrenadiere hat geschrieben: ?
29.09.2019 17:21

hab auch aid nightfall genutzt, konnte aber nie stur vor einem boss stehen. hab aber auch nie was geblockt (hab ich in ts1 schon nie genutzt und hat in ts auch nichts zu suchen). gegen den letzten boss hab ich damit aber kein land mehr gesehen. mit dem cerberus-set hab ich ihn regelrecht zerschreddert.
Ich hatte eines dieser SPARK-Sets. Das mit der Schürze und dem Elektro-Bonusschaden, samt Speer. Vor dem Boss stehenbleiben konnte ich nicht. Aber mehr als ein, zwei mal Pseudo-Ausweichmoves zu machen um Heilung einzuwerfen brauchte ich auch nicht.
Das trifft aber auf fast alle Bosse zu. Mit Ausnahme von Little Johnny und den Delver Echos.
PanzerGrenadiere schrieb am
hamstergeddon hat geschrieben: ?
29.09.2019 13:32
PanzerGrenadiere hat geschrieben: ?
28.09.2019 20:41
nach 23 stunden bin ich jetzt durch. das cerberus-set ist op. ich konnte den letzten boss einfach facetanken.
Ich wäre mir gar nicht so sicher, ob das wirklich an dem speziellen Set liegt. In TS1 konnte man am Ende auch schon so überlevelt sein, dass der finale Boss nicht mehr der Rede wert war.
In TS2 hatte ich das AID-Nightfall Set und stand eben auch einfach nur noch vor dem Boss und habe draufgekloppt.
hab auch aid nightfall genutzt, konnte aber nie stur vor einem boss stehen. hab aber auch nie was geblockt (hab ich in ts1 schon nie genutzt und hat in ts auch nichts zu suchen). gegen den letzten boss hab ich damit aber kein land mehr gesehen. mit dem cerberus-set hab ich ihn regelrecht zerschreddert.
hamstergeddon schrieb am
PanzerGrenadiere hat geschrieben: ?
28.09.2019 20:41
nach 23 stunden bin ich jetzt durch. das cerberus-set ist op. ich konnte den letzten boss einfach facetanken.
Ich wäre mir gar nicht so sicher, ob das wirklich an dem speziellen Set liegt. In TS1 konnte man am Ende auch schon so überlevelt sein, dass der finale Boss nicht mehr der Rede wert war.
In TS2 hatte ich das AID-Nightfall Set und stand eben auch einfach nur noch vor dem Boss und habe draufgekloppt.
schrieb am

Angebote

Billiger.de Angebotshinweise:

Preise können jetzt höher sein.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der angegebene Preis seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein kann, da eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise technisch nicht immer möglich ist.

Der maßgebliche Verkaufspreis ist derjenige, welcher zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Webseite des Verkäufer-Shops ausgewiesen wurde.

The Surge 2
Ab 42.99€
Jetzt kaufen