Spyro Reignited Trilogy - Test, Action, Nintendo Switch, PC - 4Players.de

 

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Spyro Reignited Trilogy (Action) von Activision
Drachenausflug in die Vergangenheit
Action-Adventure
Publisher: Activision
Release:
03.09.2019
13.11.2018
03.09.2019
13.11.2018
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ab 21,93€
Spielinfo Bilder Videos
Angefeuert vom Erfolg der Crash Bandicoot N.Sane Trilogy hatte Activision im hauseigenen Archiv gewühlt und eine weitere PSone-Serie gefunden. Auf PS4 und Xbox One wurde das aufgefrischte nostalgische Dreierpaket zum Drachen Spyro bereits zum Weihnachtsgeschäft 2018 abgefackelt -  mittlerweile sind die restlichen Umsetzungen erhältlich. Im Test überprüfen wir den technischen Glanz der PC-Fassung und ob die Switch ins Stottern gerät.

Frühe Insomniac-Perlen

Die Trilogie besteht aus Spyro the Dragon, Spyro 2: Ripto's Rage! sowie Spyro: Year of the Dragon und bietet mehr als 100 Levels, optimierte Belohnungssequenzen, Spyros exzentrische Freunde (darunter die Libelle Sparx, Jäger, Sheila, Agent 9 und Wachtmeister Byrd), eine verbesserte Steuerung und aufpolierte HD-Grafik. Wer mehr über die Vorgeschichte von Insomniacs frühem Hüpf-und-Schwebe-Maskttchen erfahren möchte, sollte einen Blick auf den Original-Test werfen, in dem Kollege Mathias über Erinnerungen und Besonderheiten der drei überarbeiteten Serienteile plaudert.

Im Nachtest konzentrieren wir uns auf technische Feinheiten; inhaltlich hat sich im Vergleich zu PS4 und Xbox One schließlich kaum etwas geändert. Mal befreit man Drachen aus ihrer Edelstein-Starre, anderswo sammelt man Dracheneier ein. Und vor allem in Teil 2 und 3 lernt man nach und nach neue Fähigkeiten, mit denen man Kisten öffnet oder Gebiete erreicht, die einem vorher verschlossen waren. Es warten fordernde Sprungpassagen, die man nach den jeweils eher unaufgeregten Einstiegsabschnitten nicht vermutet hätte. Mit einer clever auf die Fähigkeiten abgestimmten Gegnerpalette wird man ebenfalls zunehmend gefordert.

PC-Power

Ein Blick auf Teil 3 (PC, 1080p, Grafik-Einstellung: Ultra)
Ein Blick auf Teil 3 (PC, 1080p, Grafik-Einstellung: Ultra)
Die Switch-Umsetzung entstand bei Toys for Bob, für die PC-Fassung wurde zudem Iron Galaxy engagiert: Mit möglicher 4K-Auflösung und einer unbegrenzten Bildwiederholrate dürften Besitzer einer potenten Grafikkarte das hübscheste Bild aus dem Spiel kitzeln. Auf unserem Test-Setup mit einer GeForce GTX 1070 lief das Ergebnis in 1080p auch auf Ultra-Einstellungen stets flüssig. Ein nettes Extra ist die optionale Maus-Steuerung, bei der sich die Kamera von traniger Langsamkeit bis hin zu Kolibri-schnellen Rotationen feintunen lässt. Schade, dass man sich diese Option für den Controller gespart hat: Ich hätte die Sicht auch mit dem rechten Stick gerne etwas flotter rotieren lassen.

Die freie Tastenbelegung bleibt ebenfalls Tastatur-Benutzern vorbehalten: Beim Spiel mit dem Controller muss man sich mit der Wahl zwischen einem klassischen sowie einem modernen Steuerungsschema zufrieden geben. Die moderne Kamera bleibt entweder komplett manuell (z.B. per rechtem Stick) oder bewegt sich bei Drehungen langsam zurück in die Laufrichtung.

Switch-Umsetzung gelungen?

Hier zu sehen: Teil 2 auf der Switch im Mobilmodus. Für bewegte Eindrücke beider Umsetzungen im TV- bzw. Monitor-Betrieb haben wir im Teaser oben ein Spielszenen-Video verlinkt.
Hier zu sehen: Teil 2 auf der Switch im Mobilmodus. Für bewegte Eindrücke beider Umsetzungen im TV- bzw. Monitor-Betrieb haben wir im Teaser oben ein Spielszenen-Video verlinkt.
Auf der Switch muss man leider mit sehr langen Ladezeiten zwischen den Levels leben. Einen Deut ärgerlicher ist zudem die gesunkene Bildrate des Unreal-Engine-Titels: Sie wird immer mal wieder vom Absacken unter 30 Bilder pro Sekunde gestört; manchmal friert das Bild sogar kurz komplett ein. Nach einer kleinen Gewöhnungsphase fallen diese Mankos nicht mehr so stark ins Gewicht, aber eine bessere Framerate hätte der eigentlich unbeschwerten Abenteuer-Stimmung natürlich besser gestanden. Manchmal wirkt sich der Bildraten-Schluckauf sogar minimal auf die Steuerung aus, die sich dann einen Deut träger anfühlt.

Dank der farbenfrohen Comicgrafik und der verhältnismäßig klar abgegerenzten Level-Architektur wirken die 720p im TV-Betrieb aber völlig ausreichend. Klar – wenn man mal kurz das entsprechende Bild der technisch potenteren Systeme auf den TV legt, bemerkt man einen deutlichen Unterschied bei der Bildschärfe. Doch auch die Switch-Fassung liefert ein insgesamt hübsches Ergebnis ab, das im mobilen Betrieb auf dem kleinen Screen noch eine Ecke schärfer rüberkommt.

Kommentare

CJHunter schrieb am
Der Chris hat geschrieben: ?
Heute 11:13
...wenn Gameplay als Last empfunden wird, meinste? ;) Dann kommt Uncharted um einen da abzuholen wo man ist.
CJHunter hat geschrieben: ?
13.09.2019 13:59
Die Kletter- und Rätselpassagen in Uncharted sorgen dafür das man die IP eben halt nicht in die 3rd Person-Shooter-Schublade stecken kann, so einfach ist das...Mit persönlichem Empfinden hat das wenig zu tun, es ist eben letztlich Definitionssache. Uncharted bezeichnet man im Prinzip als Action-Adventure mit 3rd Person-Shooter-Elementen..
3rd-Person-shooter wären z.b. Gears oder Spec Ops...Tomb Raider (seit dem Reboot) ist z.b. auch kein 3rd-Person-Shooter...
Basta, sachste? Ich weiß ja nicht...meine 100 Headshots-Trophy (gefühlt nach dem zweiten Kapitel) sagt da ein bisschen was anderes. ;) Uncharted wurde ja schließlich auch als Antwort auf Gears entwickelt. Das TR Reboot seh ich noch eher in der Nähe von einem Action-Adventure. Ich seh das nicht so klar wie du, weil die Elemente die du da anführst jetzt eher der Fassade dienen...zugegeben, dass man es sicherlich trotzdem so sehen kann wie du. Aber ich seh nicht, dass man läuft, klettert rätselt...diese Dinge passieren zwar irgendwie auf dem Screen, aber als Spieler tut man halt nicht wirklich was dazu. Gerade beim 1er Teil ist mir eigentlich klar, dass man da einen Third-Person Shooter spielt. Klar, anderes Lametta als bei Gears, aber viel mehr Abweichung als das, seh ich da fast nicht.
Nicht als Last, aber es ist halt "casualiger" und storybasierter...Wer sagt denn das Spiele schwer oder das Gameplay "anstrengend" sein muss um gut zu sein?
Ähm nein, Uncharted wurde als Indian Jones-Verschnitt entwickelt und nicht als Gears-Antwort. Man hat sich höchstens am Deckungssystem bedient, ansonsten haben die beiden Spiele wenig gemeinsam. TR orientiert sich seit dem Reboot wiederum an Uncharted, nicht umsonst gabs damals die schöne Umschreibung "Tomb Charted"...
Natürlich läufst, rennst, ballerst, kletterst und rätselt du, das...
Der Chris schrieb am
...wenn Gameplay als Last empfunden wird, meinste? ;) Dann kommt Uncharted um einen da abzuholen wo man ist.
CJHunter hat geschrieben: ?
13.09.2019 13:59
Die Kletter- und Rätselpassagen in Uncharted sorgen dafür das man die IP eben halt nicht in die 3rd Person-Shooter-Schublade stecken kann, so einfach ist das...Mit persönlichem Empfinden hat das wenig zu tun, es ist eben letztlich Definitionssache. Uncharted bezeichnet man im Prinzip als Action-Adventure mit 3rd Person-Shooter-Elementen..
3rd-Person-shooter wären z.b. Gears oder Spec Ops...Tomb Raider (seit dem Reboot) ist z.b. auch kein 3rd-Person-Shooter...
Basta, sachste? Ich weiß ja nicht...meine 100 Headshots-Trophy (gefühlt nach dem zweiten Kapitel) sagt da ein bisschen was anderes. ;) Uncharted wurde ja schließlich auch als Antwort auf Gears entwickelt. Das TR Reboot seh ich noch eher in der Nähe von einem Action-Adventure. Ich seh das nicht so klar wie du, weil die Elemente die du da anführst jetzt eher der Fassade dienen...zugegeben, dass man es sicherlich trotzdem so sehen kann wie du. Aber ich seh nicht, dass man läuft, klettert rätselt...diese Dinge passieren zwar irgendwie auf dem Screen, aber als Spieler tut man halt nicht wirklich was dazu. Gerade beim 1er Teil ist mir eigentlich klar, dass man da einen Third-Person Shooter spielt. Klar, anderes Lametta als bei Gears, aber viel mehr Abweichung als das, seh ich da fast nicht.
CJHunter schrieb am
sabienchen hat geschrieben: ?
Gestern 21:45
Scorplian190 hat geschrieben: ?
Gestern 21:28
Mit der Panzer-Steuerung nicht wirklich, aber ich hab das Remake (von PS2 remastered auf PS3) vor ein paar Monaten mal ziemlich begeistert begonnen.
Hmm, könnte ich mal weiterspielen o.o
Japp Tomb Raider Anniversary war ein sehr positive Überraschung für mich.
Habs erst nach dem TR Reboot gespielt, und mich deutlich besser unterhalten.
Ich kann mit diesem "Uncharted" Gameplay nicht viel anfangen.
Habs sie zwar alle gespielt, wurde auch nett "unterhalten", aber das eigentliche Gameplay ist in meinen Augen grauselig.
Diese "vorgetäuschte" Freiheit.. und sobald man sich etwas vom vorgegebenen Korsett versucht zu befreien.
Gibt es Fehler, Auto- bzw. InstaDeaths etc.
Für viele mögen all die Automatismen im Bewegungsablauf schön sein, mir macht der eingehende gefühlte Kontrollverlust meiner Spielfigur den Spaß zunichte.
Und fangen wir gar nicht erst vom 2. Spieldurchgang an...
Wenn man merkt, wie man Dialoge nicht skippen kann, ... man langsam gehen muss etc.
Find ich schrecklich.
Weil im Gegensatz zu nem Ladebildschirm wird ja ne Aktion [spw. "gehen"] verlangt.
Kann das also auch nit für nen Toilettengang etc nutzen.
@CJHunter
. .. das alte TR ist aufgrund der Steuerung recht unzugänglich heute.
Die Inszenierung/Story etc. spielt da gar keine Rolle.
Die reicht mir auch heute noch.
Kommt halt drauf ob man die Einbindung der filmischen Elemente mag oder eben eher nicht. Mir gefällt das "neue" TR halt auch viel besser als die Teile von früher. Ich mag dieses "durchinszenierte" oder wie du es nennst Uncharted-Gameplay. Bin aber auch großer Uncharted-Fan, insofern ist das dann die logische Schlussfolgerung...Eine Art vorgetäuschte Freiheit gibts in dem Sinne ja nicht, zumindest Uncharted 1-3 waren ja mehr oder weniger linear, du hattest deinen vorgegebenen Weg dem du gefolgt bist, Teil 4 bot dann etwas weitläufigere Areale was ich dann auch besser fand...Grundsätzlich fand ich das aber auch nicht...
sabienchen schrieb am
Scorplian190 hat geschrieben: ?
Gestern 21:28
Mit der Panzer-Steuerung nicht wirklich, aber ich hab das Remake (von PS2 remastered auf PS3) vor ein paar Monaten mal ziemlich begeistert begonnen.
Hmm, könnte ich mal weiterspielen o.o
Japp Tomb Raider Anniversary war ein sehr positive Überraschung für mich.
Habs erst nach dem TR Reboot gespielt, und mich deutlich besser unterhalten.
Ich kann mit diesem "Uncharted" Gameplay nicht viel anfangen.
Habs sie zwar alle gespielt, wurde auch nett "unterhalten", aber das eigentliche Gameplay ist in meinen Augen grauselig.
Diese "vorgetäuschte" Freiheit.. und sobald man sich etwas vom vorgegebenen Korsett versucht zu befreien.
Gibt es Fehler, Auto- bzw. InstaDeaths etc.
Für viele mögen all die Automatismen im Bewegungsablauf schön sein, mir macht der eingehende gefühlte Kontrollverlust meiner Spielfigur den Spaß zunichte.
Und fangen wir gar nicht erst vom 2. Spieldurchgang an...
Wenn man merkt, wie man Dialoge nicht skippen kann, ... man langsam gehen muss etc.
Find ich schrecklich.
Weil im Gegensatz zu nem Ladebildschirm wird ja ne Aktion [spw. "gehen"] verlangt.
Kann das also auch nit für nen Toilettengang etc nutzen.
@CJHunter
. .. das alte TR ist aufgrund der Steuerung recht unzugänglich heute.
Die Inszenierung/Story etc. spielt da gar keine Rolle.
Die reicht mir auch heute noch.
Scorplian190 schrieb am
CJHunter hat geschrieben: ?
12.09.2019 12:15
Im Endeffekt ist mir schon klar worauf du hinauswillst, du willst einfach nur spielen und den ganzen Ballast wie Story, Cutscenes, Dialogen etc. einfach am liebsten ganz weglassen...
Ich muss hier kurz aber nochmal hinweisen, dass ich es nicht komplett weg haben will. Es soll für mich aber sehr dezent sein. Eine kurze Info warum ich überhaupt das mache, was ich mache und das eben nicht entschleunigt dargestellt. Wunderbar!
Wie gesagt, Spyro ist für mich da ziemlich perfekt.
Aber dennoch netter Schlagabtausch ohne irgendwelche Beleidigungen was ja in Foren auch nicht immer selbstverständlich ist...
Ja, sollte eigentlich Standard in einem Forum sein ^^'
CJHunter hat geschrieben: ?
12.09.2019 12:44
Nehmen wir doch mal das TR aus 1996. Wenn wir alle mal unsere Nostalgiebrille abnehmen, wer würde das heute noch mit Begeisterung spielen wollen?. Da fehlt quasi alles was heute längst Standard ist...
Mit der Panzer-Steuerung nicht wirklich, aber ich hab das Remake (von PS2 remastered auf PS3) vor ein paar Monaten mal ziemlich begeistert begonnen.
Hmm, könnte ich mal weiterspielen o.o
schrieb am

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