Gears 5 - Test, Shooter, Xbox One X, PC - 4Players.de

 

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Science Fiction-Shooter
Entwickler: The Coalition
Publisher: Microsoft
Release:
10.09.2019
10.09.2019
10.09.2019
Alias: Gears of War 5
Jetzt kaufen
ab 59,99€
Spielinfo Bilder Videos

Pfiffiger Begleiter

Während die Gears schon früher von einer Roboterdrohne begleitet wurden, bekommt der nützliche Helfer im neuen Teil eine größere und gewichtigere Rolle. Denn kaum ist das alte Modell „Dave“ ausgemustert, tritt „Jack“ die Nachfolge an und hat dabei deutlich mehr auf dem Kasten. Allerdings muss man die Fähigkeiten des Blechkameraden erst mit Komponenten freischalten, über die man mehr oder weniger stolpert. Darüber hinaus versorgt auch Tüftler-Experte Baird seine Schöpfung kontinuierlich mit Upgrades, mit denen weitere Aufrüst-Optionen und Einsatzmöglichkeiten ergänzt werden. So legt Jack u.a. Schockfallen, generiert ein Tarnfeld oder Schutzschild und kann später sogar kurzzeitig die Kontrolle über Feinde übernehmen. Als besonders nützlich erweisen sich die ultimativen Upgrades, die man meist als Belohnung für das Abschließen von Nebenmissionen erhält. Es lohnt sich also, die Zeit für den Extra-Aufwand zu investieren, denn diese hochwertigen Verbesserungen machen das Leben und selbst Bosskämpfe leichter.

Spielt man im Koop, darf einer der drei Spieler sogar selbst in die blecherne Haut der hilreichen Drohne schlüpfen und sie direkt steuern. Das erfordert zunächst eine gewisse Ein- und Umgewöhnung, da sich Jack im Vergleich zu den Gears komplett anders anfühlt. Zum einen bewegt er sich schwebend fort und nutzt ein Tarnfeld statt der klassischen Deckung. Mit dem Einsatz der Fähigkeiten muss man ebenfalls erst warm werden, bevor man das Team effektiv unterstützen kann. Dabei darf man nicht nur online, sondern auch lokal am geteilten Bildschirm gemeinsam losziehen. Darüber hinaus können Besitzer der PC-Version dank Xbox Play Anywhere plattformübergreifend mit Xbox-Nutzern zusammen spielen, sofern der Kauf über den Microsoft Store erfolgt ist. Wer sich dagegen für die Steam-Version entscheidet, muss auf das CrossPlay-Feature

Findet man ausreichend Komponenten, lässt sich Jack ordentlich aufpeppen.
Findet man ausreichend Komponenten, lässt sich Jack ordentlich aufpeppen.

verzichten.    

Ein großer Schritt nach vorne

Insgesamt liefert The Coalition eine deutlich bessere Kampagne ab als beim Vorgänger: Die Gefechte sind gewohnt intensiv und blutig, die Tempowechsel trotz vereinzeltem Backtracking gut durchdacht und technisch zählt der Titel dank seiner atemberaubenden 4K-HDR-Kulisse mit ihren sehenswerten Licht- und Partikeleffekten, der überwiegend sauberen Darstellung mit 60 Bildern pro Sekunde sowie des brachialen Soundgewitters in Dolby Atmos zum Besten, was man derzeit auf der Xbox One X erleben kann. Der Wechsel zwischen offenen und mitunter sogar klaustrophobisch engen Arealen verleiht dem Spielverlauf zusammen mit der stärkeren Einbindung von Jack sowie kleinen Umgebungsrätseln sogar eine neue Facette. Mit dem Fokus auf Kait, über die man ab dem zweiten Akt die Kontrolle übernimmt, hat man ebenfalls alles richtig gemacht. Sie zählte schon im Vorgänger zu den interessanteren Charakteren und demonstriert mit ihrer Suche nach Antworten zu ihrer Herkunft jetzt eindrucksvoll, dass sie das Zeug zur ersten echten weiblichen Protagonistin im Gears-Universum hat, über das man dank zahlreicher Dokumente und mitunter überraschenden Handlungsbögen noch mehr erfährt. Schade nur, dass die Kampagne trotz ihrer ordentlichen Spielzeit von neun bis zwölf Stunden relativ abrupt endet und in bester Cliffhanger-Manier viele Fragen offen lässt. In diesem Zusammenhang dürfte sich eine zentrale Entscheidung als interessant herausstellen,  die man kurz vor Ende schweren Herzens treffen muss. Sie sorgt nicht nur für einen leicht

Neu: Ab sofort lassen sich Gegner auch über eine Deckung ziehen und so in Stealth-Manier überwältigen.
Neu: Ab sofort lassen sich Gegner auch über eine Deckung ziehen und so in Stealth-Manier überwältigen.

alternativen Ausgang der Kampagne, sondern wird auch Auswirkungen auf die Handlung eines potenziellen Nachfolgers haben, sofern die Entwickler keine billige Auflösung für das Dilemma anbieten.   
 
Zu viele Bugs

Leider wird der Spielspaß immer wieder durch nervige Bugs massiv getrübt: Vor allem das fehlerhafte Speichersystem bei Kontrollpunkten sorgt immer wieder dafür, dass Skripts nicht ausgelöst werden und man deshalb bereits gemeisterte Passagen nach dem Laden des letzten Spielstands erneut spielen muss. Stellenweise gehen dabei auch bereits gesammelte Dokumente verloren und man kann sie nicht mehr aufnehmen, obwohl sie noch genauso penetrant blinken wie alle anderen Objekte, die man sich unter den Nagel reißen kann. Das hätte man auch etwas dezenter gestalten können. Mit dem Sammelzeug hat man es für meinen Geschmack generell etwas übertrieben. Es gibt Abschnitte, in denen man gefühlt im Sekundentakt über neue Zettel und anderen Krimskrams stolpert. Ärgerlich zudem, dass ich es trotz der vorbildlichen Optionen mit ihren vielen Einstellungsmöglichkeiten bezüglich Steuerung, Anzeigen & Co nach Spielstart nicht geschafft habe, die deutschen Untertitel in den Zwischensequenzen zu deaktivieren. Immerhin konnte ich so feststellen, dass nicht nur die durchweg professionellen deutschen Sprecher überzeugen, sondern auch die übersetzten Texte einen guten Eindruck hinterlassen, obwohl sie sich teilweise leicht von den gesprochenen Wörtern unterscheiden. Die KI-Begleiter erweisen sich ebenfalls als zweischneidiges Schwert: In der Regel leisten sie zwar gute Unterstützung und eilen schnell zu Hilfe, wenn man am Boden liegt. Es gibt aber auch Situationen, in denen sie einen einfach verbluten lassen oder sich so dumm anstellen, dass man selbst ständig als Lebensretter bzw. Babysitter einspringen muss.

Kommentare

Civarello schrieb am
Hab mir jetzt mal den Game Pass auf dem PC für 1 (!!) Euro "gegönnt" (noch Standardpreis; ich denke mal weil noch Beta). Hauptsächlich wegen Gears 5 und Metro: Exodus.
Als erstes ist mir aufgefallen wie lahmarschig die Downloadgeschwindigkeit über die XBox-App ist. 4-5 MB/s......wtf; bei einer 400.000er Leitung. Also im Microsoft Store vorbeigeguckt; hier war die Geschwindigkeit etwas besser (14-16 MB/s), aber trotzdem noch weit von den Geschwindigkeiten zb. bei Steam entfernt (durchgängig 45-48 MB/s). Bei der XBox-App kann man das noch unter "Beta" verbuchen; beim Microsoft Store nicht. Auch dass es im Microsoft Store noch immer nicht möglich ist einfach die Sprache zu wechseln, ohne direkt den ganzen PC umzustellen ist schon irgendwie arm.
Zu Gears 5: Mein letztes Gears welches ich wirklich durchgespielt hatte war Judgement auf der 360. Am Remaster und an Gears 4 hatte ich eher weniger Interesse; aber durch den Game Pass kann man ja mal in Gears 5 reinschnuppern. Die Performance ist klasse; selbst auf meinem alten Rechner durchgehend 60fps in hohen Einstellungen in 1080p; auf meinem Hauptrig läuft es selbst in 4k fast durchgehend mit 60 fps; ebenfalls in "High". Absolut kein Vergleich zu einem BL3.
Zum Spiel selber muss ich allerdings sagen dass es mich nicht so ganz abholt: Habe aber auch erst bis Kapitel 1-3 gespielt. Covershooter waren jetzt nie mein Favorit, hatte die ersten 4 Teile (Gears 1-3 + Judgement) aber doch ganz gerne gespielt. Bei Gears 5 ist der Reiz nicht mehr so da; spielt sich für meinen Geschmack einfach zu undynamisch.
nepumax schrieb am
Habe gerade meinen Walktrough auf Intermediate durch. Bin nicht überwältigt. Leider...
Das Ende war einfach nur anstrengend und spielerisch total brüchig. Die NPC's hatten Totalaussetzer und ich bin mehrere Male durch drei (!!!) lebende NPC gekrochen und keiner hat mir hochgeholfen. Als ob das nicht dämlich genug gewesen wäre, sind da noch diese vollkommen unnützen Checkpoints die einen soweit es nur geht zurücksetzen. Die Krönung war, dass ich beim Endboss durch die Decke gefallen bin und so die Schlussszene quasi überspingen konnte. :lol:
Spoiler
Show
Und richtig bescheuert war die Situation, in der es kurz vor der Endphase noch schnell einen Nebencharakter zu töten galt. Vollkommen unnötig! So nach dem Motto: "Scheiße, wir sind gleich am Ende und alle haben bisher überlebt. Das geht nicht! Da müssen wir einen wegmachen!...". Das gleiche mit dem Amulett: Vollkommen unnötig weil überhaupt nicht genutzt. Im ganzen Spiel.
Das schlimmste ist jedoch die Musik: Was ist aus dem eingängigen GoW-Score geworden, der einen so schön durch die ersten drei Teile begleitet hat? Das war für mich eines der wichtigsten Wiedererkennungswerte eines Gears of War!
Die Wertung erachte ich als großzügig.
Sugandhalaya schrieb am
Ach, eine Anmerkung noch, werter Tester. Das fiel mir schon in der Vorschau auf...aber das herüberziehen über Deckung ist keine Neuerung in Gears 5. Das gab es in Gears 4 schon, da gibt es auch einen entsprechenden Erfolg. Das als neu anzusehen wäre eventuell nachvollziehbar, wenn man Gears 4 nicht angefasst hat, aber Gears 4 und 5 wurden von der gleichen Person getestet. Und obwohl diese Mechanik in der Kampagne von Gears 4 erklärt wird, sieht 4players das als Neuerung in Gears 5 an? O.o
Crow1981 schrieb am
gEoNeO hat geschrieben: ?
17.09.2019 03:35
Was bist du bitte schön für ein Gamer?!?
Jemanden der Xbox Besitzer, als Xbots bezeichnet ist einfach nur ein Neid, auf eine Serie, die es eventuell nicht auf deiner Konsole gibt. Die Serie Besitzt ihre Berechtigung, ob du es willst, oder nicht. Deine Meinung ist einfach nur naive! Ich mag meine Spiele, egal ob Xbox, Sega, Sony, oder Nintendo, ich zock was mir gefällt. Anscheinend hast du nie wirklich viel gezockt?. Ähnliches Verhaltensmuster kann man bei extremen Fans einer Fussball manschaft beobachten. Zock es erstmal bevor du dein Halbwissen über etwas Preis gibst, wo du selbst ein Bild gemacht hast. Bild Zeitung Niveau gibt es reichlich, auch hier. Echt zum Fremdschämen.
Ich zock es seit dem Vorabzug und hab bist dato 0 Bugs, oder ähnliches. Andere Games von Sony werden gerne Stiefmütterlich abgehandelt. Aber mir egal, den ich bin Gamer seit C64 und Brauch kein Penisvergleich....
Wenn du denkst du brauchst dies, dann biete schön, hast ja MS als Sündenbock für deine sogenannten Zockererfahrung.
Der Vergleich mit den extremen Fans einer Fussballmanschafft ist echt gut. Ich denke, der IQ wird auch auf einem vergleichbaren Level wie den von irgendwelchen Ultras liegen.
Was den Gears 5 Test angeht: Ja, ob 82%, 85%, 90% ist doch nur dann wichtig, wenn man sich immer noch der Illusion hergibt und glaubt, mit einer Skala diverse Spiele aus den verschiedensten Bereichen/Genres und getestet von unterschiedlichen Redakteuren miteinander vergleichen zu können. Wichtig ist doch das Fazit und was da drin steht. Wenn das zum großen Teil lobend ausfällt und dann das Spiel mir selbst auch noch Spaß macht: wo ist das Problem?
Vielleicht bin ich aber einfach aus dem "Spiel X hat aber 2% mehr bekommen, also ist Spiel Y das schlechtere Spiel auf eurer schlechteren Konsole ... mimimimi"-Alter heraus. Da schämt man sich fast schon wieder, sich selbst als Gamer zu bezeichnen.
sourcOr schrieb am
Warum Gears überhaupt bei Steam oder im Windows Store kaufen? Ergibt wegen Game Pass eigentlich 0 Sinn. Rausgeschmissenes Geld.
schrieb am

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