Doom Eternal - Test, Shooter, PC, PlayStation 4, Xbox One, Stadia

 



Doom Eternal: Der Heavy-Metal-Shooter *Jetzt mit Stadia-Wertung*
Der Death-Metal-Shooter
Shooter
Entwickler: id Software
Publisher: Bethesda
Release:
20.03.2020
20.03.2020
13.12.1993
20.03.2020
2020
20.03.2020
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Im Jahr 2016 läutete Doom die Wiedergeburt einer der wichtigsten Shooter-Reihen überhaupt ein. Id brachte damals die brachiale Essenz des klassischen Ego-Shooters auf einen modernen Punkt. Und heute? Doom Eternal ist der nächste Schritt – und dreht alle Regler dieses Heavy-Metal-Shooters auf 11.



Komm, hol die Kettensäge raus 
Für alle, die nicht lange lesen wollen, weil im Hintergrund schon die Kettensäge rattert, mache ich es an dieser Stelle kurz: Doom Eternal ist der beste Shooter seiner Art seit sehr langer Zeit. Es überflügelt sogar das grandiose Doom von 2016, indem es gezielt auf den Stärken des Vorgängers aufbaut und seine Schwächen konsequent ausmerzt. So, da habt ihrs. Und jetzt ran an die Dämonen!
Moment ihr seid immer noch da? Na gut. Bitte. Dann schauen wir doch mal, wie genau es id Software gelungen ist, die altbekannte Formel aus Arena-Action, Erkundung und brachialer Gewalt so auf elf zu drehen, dass man das Gefühl bekommt, eine völlig neue Art von Shooter zu erleben. 
Reißen und zerfetzen
Zunächst mal ist da der großartige und einzigartige Flow im Kampf, der Doom Eternal auch unter Hochgeschwindigkeits-Shootern hervorstechen lässt. Der Doom Slayer schießt die dämonischen Fieslinge nämlich nicht einfach nur in Stücke: Wie schon im Vorgänger zerfetzt der gepanzerte Krieger die Ausgeburten der Hölle außerdem per Glory-Kill oder sägt sie mit der Kettensäge fein säuberlich in Stücke. Ersteres generiert Lebensenergie, während die brutalen Säge-Kills Munition aus den Feinden platzen lassen. Zusätzlich besitzt der Slayer jetzt einen schultergestützten Flammenwerfer, der den Feinden nicht nur Schaden zufügt, sondern die brennenden Viecher bei Beschuss auch Rüstung generieren lässt.
Setzt man diese Aktionen also kombiniert ein, platzen die Dämonen wie große Höllen-Pinatas auseinander, wenn der Slayer die Säge schwingt. Diese Mechanik lässt die Schlachten zudem ungemein taktisch werden. Da die Munition von den zehn Knarren fast genauso schnell ausgespuckt wird, wie man sie sammeln kann und sich unter anderem die beiden Shotguns oder auch Chaingun und Kanone den gleichen Munitionstyp teilen, ist man ständig auf der Suche nach neuem Futter für die Dämonen-Kärcher. Zudem teilen Höllenbaron und. Co. auch auf dem normalen Schwierigkeitsgrad ordentlich aus, sodass man in den dynamischen Gefechten auch immer seine Ressourcen im Blick haben muss.
Zusammen mit den neuen Bewegungsoptionen wie Doppelsprung und Doppel-Dash entsteht ein unglaubliches, einzigartig flüssiges Kampfgefühl. Fernbeschuss wechselt sich nahtlos mit brachialem Nahkampf ab. Deckung? Rückzug? Bei Doom Eternal völlig sinnlos. Fehlt es an Munition oder Lebensenergie, dann gibt es hier nur einen richtigen Weg: Vorwärts! Ran an den Feind! Zudem ist es immer relevant, die richtige Position zu haben und ständig in Bewegung zu bleiben. Wer zielgenau Springen, Dashen, Ausweichen und gleichzeitig noch einigermaßen präzise schießen kann, der erlebt jede einzelne Arena wie einen brachialen Rausch aus Kugeln, Blut und Eingeweiden, während er sich  untermalt von drückenden E-Gitarren oder fiesen Elektro-Beats dank einer fantastischen Steuerung laserpräzise durch die Dämonenhorden fräst.
Mehr, mehr, mehr
Und hier ist der Facettenreichtum des Gemetzels noch lange nicht vorbei – es gibt sowohl Spreng als auch Frostgranaten, die die Feinde entweder in ihre Einzelteile zersprengen oder eine kurze Atempause ermöglichen, indem die satanischen Viecher kurzzeitig eingefroren werden. Bestimmte Dämonen wie der Mancubus, Revenant oder Arachnotron (eine Art Gehirn auf Spinnenbeinen) haben spezielle Schwachstellen, die mit gezieltem Beschuss abgetrennt werden können, um ihre Offensivkapazität zu dämpfen. Dazu besitzt jede Waffe des Slayers nicht nur einen, sondern gleich zwei alternative Feuermodi, die über das Finden von Upgrade-Kisten in den Gebieten freigeschaltet und per Tastendruck getauscht werden können. Spätestens wenn im späteren Spielverlauf die Höllenbarone oder die fiesen Beschwörer-Genräle „Archvile“ auftauchen, muss man sehr genau wissen welche Knarre am meisten Schaden anrichtet, welche Viecher man wie verwundbar schießt und wie man ihren Angriffen am besten entgehen kann. 
Vor allem die Arenen bieten dafür durch die neuen Bewegungen sowie das Schwingen an Stangen deutlich mehr Action in der Vertikalen. Oft sind die Kampfgebiete von hohen Plattformen durchzogen oder finden gleich an der Flanke einer großen Klippe statt, an der man sich von oben nach unten durchkämpft, um aus luftiger Höhe bis auf Lava-Ebene herunterzustoßen. Viele der Elemente können genutzt werden, um die Dämonen auszumanövrieren und sie von oben, hinten oder von der Seite zu attackieren. Besonders cool: Es gibt gleich mehrere Runen, die entweder die Bewegung in der Luft verbessern oder bei Druck der Alternativen Feuertest die Zeit verlangsamen – was zu spektakulären Zeitlupen-Manövern im Sprung führt. 
Komm, hol die Kettensäge raus

Für alle, die nicht lange lesen wollen, weil im Hintergrund schon die Kettensäge rattert, mache ich es an dieser Stelle kurz: Doom Eternal ist der beste Shooter seiner Art seit sehr langer Zeit. Er baut gezielt auf den Stärken des Vorgängers auf und merzt dessen Schwächen konsequent aus. So, da habt ihrs. Und jetzt ran an die Dämonen! Falls ihr Hilfe braucht: Wir haben hilfreiche Tipps im Einsteiger-Guide gesammelt.

Moment ihr seid immer noch da? Na gut. Bitte. Dann schauen wir doch mal, wie genau es id Software gelungen ist, die altbekannte Formel aus Arena-Action, Erkundung und brachialer Gewalt so auf elf zu drehen, dass man das Gefühl bekommt, eine völlig neue Art von Shooter zu erleben.
 
Reißen und zerfetzen

Ab in die Hölle: Doom Eternal bietet tolle Ego-Shooter-Action.
Ab in die Hölle: Doom Eternal bietet tolle Ego-Shooter-Action.
Zunächst mal ist da der großartige und einzigartige Flow im Kampf, der Doom Eternal auch unter Hochgeschwindigkeits-Shootern hervorstechen lässt. Der Doom Slayer schießt die dämonischen Fieslinge nämlich nicht einfach nur in Stücke: Wie schon im Vorgänger zerfetzt der gepanzerte Krieger die Ausgeburten der Hölle per Glory-Kill oder sägt sie mit der Kettensäge fein säuberlich in Stücke. Ersteres generiert Lebensenergie, während die brutalen Säge-Kills Munition aus den Feinden platzen lassen. Zusätzlich besitzt der Slayer jetzt einen schultergestützten Flammenwerfer, der den Feinden nicht nur Schaden zufügt, sondern die brennenden Viecher bei Beschuss auch Rüstung generieren lässt.

Setzt man diese Aktionen also kombiniert ein, platzen die Dämonen wie große Höllen-Pinatas auseinander. Diese Mechanik lässt die Schlachten zudem ungemein taktisch werden. Da die Munition von den zehn Knarren fast genauso schnell ausgespuckt wird wie man sie sammeln kann und sich die beiden Shotguns oder auch Chaingun und Kanone den gleichen Munitionstyp teilen, ist man ständig auf der Suche nach neuem Futter. Zudem teilen Höllenbaron & Co auch auf dem normalen Schwierigkeitsgrad ordentlich aus, sodass man in den dynamischen Gefechten immer seine Ressourcen im Blick haben muss.

Zusammen mit Doppelsprung und dem neuen Doppel-Dash entsteht ein unglaubliches, einzigartig flüssiges Kampfgefühl. Fernbeschuss wechselt sich nahtlos mit brachialem Nahkampf ab. Deckung? Rückzug? Bei Doom Eternal völlig sinnlos. Fehlt es an Munition oder Lebensenergie, dann gibt es hier nur einen richtigen Weg: vorwärts! Ran an den Feind! Zudem ist es immer relevant, die richtige Position zu haben und ständig in Bewegung zu bleiben. Wer zielgenau Springen, Dashen, Ausweichen und gleichzeitig noch einigermaßen präzise schießen kann, der erlebt jede einzelne Arena wie einen brachialen Rausch aus Kugeln, Blut und Eingeweiden, während er sich, untermalt von drückenden E-Gitarren oder fiesen Elektro-Beats, dank einer fantastischen Steuerung laserpräzise durch die Dämonenhorden fräst.

Mehr, mehr, mehr

Die Waffen haben gleich zwei alternative Feuermodi, die als Upgrade gefunden werden können.
Die Waffen haben gleich zwei alternative Feuermodi, die als Upgrade gefunden werden können.
Und hier ist der Facettenreichtum des Gemetzels noch lange nicht vorbei: es gibt sowohl Spreng- als auch Frostgranaten, die die Feinde entweder in ihre Einzelteile zerlegen oder eine kurze Atempause ermöglichen, indem die satanischen Viecher kurzzeitig eingefroren werden. Bestimmte Dämonen wie der Mancubus, Revenant oder Arachnotron (eine Art Gehirn auf Spinnenbeinen) haben spezielle Schwachstellen, die mit gezieltem Beschuss abgetrennt werden können, um ihre Offensivkapazität zu dämpfen.

Dazu besitzt jede Waffe des Slayers nicht nur einen, sondern gleich zwei alternative Feuermodi, die über Upgrade-Kisten in den Gebieten freigeschaltet und per Tastendruck getauscht werden können. Spätestens wenn die Höllenbarone oder die fiesen Beschwörer-Genräle „Archvile“ auftauchen, muss man sehr genau wissen, welche Knarre am meisten Schaden anrichtet, welche Viecher man wie verwundbar schießt und wie man ihren Angriffen am besten entgehen kann.

Vor allem die Arenen bieten dafür durch die neuen Bewegungen sowie das Schwingen an Stangen deutlich mehr Action in der Vertikalen. Oft sind die Kampfgebiete von hohen Plattformen durchzogen oder finden gleich an der Flanke einer großen Klippe statt, an der man sich von oben nach unten durchkämpft, um aus luftiger Höhe bis auf Lava-Ebene herunterzustoßen. Viele der Elemente können genutzt werden, um die Dämonen auszumanövrieren und sie von oben, hinten oder von der Seite zu attackieren. Besonders cool: Es gibt gleich mehrere Runen, die entweder die Bewegung in der Luft verbessern oder bei Druck der alternativen Feuertaste alles verlangsamen – was zu spektakulären Zeitlupen-Manövern im Sprung führt. Dabei sind die Arenen zwar generell fordernd, aber doch meistens fair - bis auf zwei ganz spezielle Kandidaten im letzten Drittel, die einen plötzlichen und damit unangenehmen Sprung im Anspruch darstellen und für die ich "ein paar" Anläufe mehr benötigte. 

Kommentare

Rooster schrieb am
id hat sich mit Eternal selbst übertroffen. Der Gameplay Flow lässt einen förmlich mit dem Spiel verschmelzen. Dann dieses tolle Artdesign und der geniale Soundtrack obendrauf... einfach göttlich. Ist auch ein Spiel in das man sich so richtig reinbeissen kann. Ultra violence war eine richtig starke Herausforderung. Habe jetzt immer noch richtig Bock drauf und werde mir erst einmal alle Secrets holen, um dann kläglich auf Nightmare versagen :-)
Civarello schrieb am
Lotus54 hat geschrieben: ?
Gestern 19:51
Civarello, das stimmt schon. Dieses Doom stellt wirklich alles in den Schatten was im Ego-Shooter-Genre unterwegs ist.
Habe bei Taras Nabad auch vergessen erst den Anführer zu killen. Deshalb kamen immer wieder neue Dämonen. Aber das macht dieses Doom auch so spannend. Man findet immer wieder neue Geheimnisse, die dem Spiel eine neue Wendung geben.
Als der Arch Vile das erste mal aufgetaucht ist bin ich ersteinmal 2 Minuten durch die komplette Arena gehüpft um dieses verflixte Totem zu finden; bis ich dann gemerkt habe dass das Spiel mir gar nicht mitgeteilt hat dass ein Totem überhaupt in der Nähe ist (was bei einem Totem normalerweise der Fall ist)..........und dass die Dämonen beim beschwören von Haus aus stärker sind. Manchmal steht man echt auf dem Schlauch..... :mrgreen:
Lotus54 schrieb am
Civarello, das stimmt schon. Dieses Doom stellt wirklich alles in den Schatten was im Ego-Shooter-Genre unterwegs ist.
Habe bei Taras Nabad auch vergessen erst den Anführer zu killen. Deshalb kamen immer wieder neue Dämonen. Aber das macht dieses Doom auch so spannend. Man findet immer wieder neue Geheimnisse, die dem Spiel eine neue Wendung geben.
Civarello schrieb am
Lotus54 hat geschrieben: ?
Gestern 15:12
Doppelt so viele Dämonen wie bei Doom 2016? In einigen Abschnitten habe ich das Gefühl es wären zehnmal so viele Gegner. Beim Level Taras Nabad - war schon froh, es bis dorthin zu schaffen - überfällt mich eine Dämonenschar, die ich selbst auf der ersten Stufe: ?zu Jung um zu Sterben? nicht bewältigen kann. Hier wäre meines Erachtens weniger wohl mehr gewesen; hinsichtlich des Fortkommens. Was mich auch ein wenig nervt, sind die Waffen, zum Beispiel die Panzerfaust, die erst beim dritten oder vierten mal einen Dämonen wegpustet. Bei so einer Waffe erwartet man natürlich schon mehr Wums. Gut Doom 2016 war vielleicht manchmal ein wenig zu leicht, aber bei Doom Eternal muss ich schon sagen: ?wer alle Level ohne Tobsuchtsanfall schafft, hat die Aufnahmeprüfung für den chinesischen Staatszirkus bestanden.?
Dafür gibts beim Rocket Launcher ja die Lock-On-Mod. Damit werden 3 Raketen auf einmal verschossen. Aber dass gerade dickere Dämonen mehrere Treffer brauchen ist ja jetzt auch nix neues; in Classic-DooM brauchte so ein Baron of Hell auch seine 5 Rockets; oder 4 für den Mancubus.
DooM Eternal hat auf jeden Fall eine steilere Lernkurve als DooM2016. Aber ich finde sobald die Mechaniken einmal in Fleisch und Blut übergegangen sind, und damit meine ich auch die Steuerung (mit den verschiedenen Tasten für die Granaten, Flame Belch, Chainsaw, Crucible etc.; zusätzlich zu den Waffen die alle ihre eigene Taste haben) entwickelt sich ein "Flow" der einfach Wahnsinn ist. Wozu natürlich auch der Double Jump sowie der Dash ihren Beitrag leisten.
Ich bin bei meinem ersten Playthrough von Eternal in den ersten 4 Leveln wohl öfter gestorben als in der ganzen Kampagne von DooM2016; bei beiden jeweils auf Ultra Violence. Durch die Extraleben musste ich aber zumindest nie von einem Checkpoint neustarten. Nach hinten raus merkt man aber (zumindest war es bei mir so) wie man selber immer besser mit den Mechaniken und den Tasten klarkommt;...
Dark_Veinion schrieb am
WOW!!!
Also ich mochte ja schon Doom 2016 und auch alle vorhergehenden Teile. Aber dieses Doom ist eines der allerbesten!
Superflüssig, egal wieviele Gegner in einem Gebiet sind. Die Grafik hat mich auch umgehauen.
Das Sammlersystem finde ich auch sehr viel besser. Während man in Doom 2016 noch erst die entsprechende Mod freischalten musste, sieht man in Doom Eternal schon so naheliegende Geheimnisse. Natürlich gibt es auch hier eine entsprechende Mod. Aber diese zeigt dann auch wirklich alles!
Allerdings sind es teilweise bisschen zuviele Kämpfe. Vor allem zu hektisch und oft unübersichtlich.
Aber Spaß macht es allemal!!!
* ungepatchte Version *
schrieb am

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