Doom Eternal - Test, Shooter, PC, PlayStation 4, Xbox One, Stadia

 



Shooter
Entwickler: id Software
Publisher: Bethesda
Release:
20.03.2020
20.03.2020
13.12.1993
20.03.2020
2020
20.03.2020
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Mittlerweile konnte Michael auch einen Blick auf die Stadia-Version von Doom Eternal werfen. Hier seine Eindrücke, die sich vor allem auf die technischen Qualitäten konzentrieren:

Kein echtes 4K

Schon im Vorfeld hat die Stadia-Fassung von Doom Eternal für Wirbel gesorgt, weil Bethesda und Google zugeben mussten, das vollmundige Versprechen einer nativen 4K-Darstellung beim Streamingservice doch nicht einlösen zu können. Trotzdem sieht der Shooter immer noch klasse aus – unabhängig davon, ob man im Chrome-Browser oder via Chromecast am TV spielt, wo man zusätzlich auch noch einen 5.1. sowie eine HDR-Unterstützung mit satteren Farben geboten bekommt.

Im Detail-Vergleich mit der Version für Xbox One X zieht die Stadia-Variante dennoch den Kürzeren. Wenn man ganz genau hinschaut, weisen viele Texturen nicht ganz so feine Strukturen auf und es kommt aufgrund der Bildkomprimierung zu einer leichten Artefaktbildung, die sich z.B. auch an manchen Objekten durch flimmernde Ränder bemerkbar macht. Tatsächlich reicht schon ein Blick auf die Schrift im Pause-Menü: Während sie auf der Xbox One X knackscharf dargestellt wird, wirkt das Stadia-Pendant schwammiger und man kann erkennen, dass die Wörter von einem leichten Flimmern umgeben werden. Zwar fallen die Details im Eifer des Gefechts kaum auf, aber bei einer direkten Gegenüberstellung liegt die Xbox One X technisch erkennbar vorne.

Corona-Auswirkungen?

Trotz kleiner grafischer Abstriche: Doom Eternal sieht auch auf Stadia klasse aus.
Doom Eternal sieht auch auf Stadia klasse aus, obwohl es kleine grafische Abstriche gibt.
Das gilt auch für die Performance: Bei der für Stadia zulässigen maximalen Bildqualität (4K, HDR) mit dem höchsten Datendurchsatz gab es während des Tests hin und wieder Einbußen bei der Darstellung, die sich in leichten Rucklern bemerkbar machten. Die zunehmende Belastung der Netze aufgrund der Corona-Pandemie könnte eventuell dazu beitragen, dass Doom Eternal auf diesen höchsten Einstellungen mit einem Verbrauch von bis zu 20 Gigabyte pro Stunde nicht immer ganz rund läuft. Mit der reduzierten Auflösung auf 1080p und ohne HDR / Raumklang wirkte das Spielgeschehen im Chrome-Browser umgehend flüssiger.

Mit Controller oder Maus und Tastatur

Hat man keine Vergleichswerte, fühlt sich die Steuerung mit dem Stadia-Controller im ersten Moment erfreulich flott an und erlaubt es trotz des enorm hektischen Spielverlaufs, in den Flow aus brutalem Nahkampf, Sprungeinlagen und Dauerfeuer zu kommen. Doch greift man danach zum Xbox-Controller an der One X offenbaren sich die Unterschiede: An der stationären Konsole wirkt die Steuerung bei der Umsetzung der Eingaben spürbar reaktionsschneller als bei Googles Streamingservice. Im Zusammenspiel mit der saubereren Darstellung fühlt sich die Action auf der Xbox One X entsprechend merklich runder an. Dafür verbucht Stadia den Vorteil, dass man alternativ zum Controller auch zu Maus und Tastatur greifen darf – zumindest, wenn man via PC oder Laptop im Browser spielt. Zwar gab es auf dem Startbildschirm hin und wieder Probleme mit der Mauserkennung, die ich mit einem Druck auf das Beenden-Icon oben in der Mitte des Bildschirms aber einfach lösen konnte. Aber trotzdem ist es schön, dass Stadia-Nutzern diese präzise Steuerungsvariante als Option angeboten wird, selbst wenn die leichte Eingabeverzögerung damit auch nicht aus der Welt geschafft werden kann. Es besteht aber kein Grund zur Panik: Doom Eternal lässt sich auch auf Stadia prima spielen! Allerdings könnte es passieren, dass man im späteren Verlauf oder auf höheren Schwierigkeitsgraden irgendwann dann doch das Quentchen Präzision vermisst, das über Leben und Tod entscheiden kann.

Keine Spracheinstellungen

Trotz Einbußen bei der Steuerung kann man auch mit Stadia ordentlich austeilen - und das auch mit Maus und Tastatur.
Trotz Einbußen bei der Steuerung kann man auch mit Stadia ordentlich austeilen - und das sogar mit Maus und Tastatur.
Was manche auf jeden Fall vermissen dürften, sind Sprachoptionen. Da es Bethesda einmal mehr nicht für nötig erachtet, die Sprachwahl über Optionen im Spiel zu gestatten und die Spieler stattdessen lieber auch auf Stadia mit einer verpflichtenden Verknüpfung zu Bethesda.net gängelt, kann man Doom Eternal hier leider nur auf Deutsch erleben. Im Rahmen des Streamingservice gibt es direkt keine Möglichkeit, Spracheinstellungen vorzunehmen. Selbst wenn man die präferierte Sprache in seinem Google-Konto ändert, das ja mit Stadia verknüpft ist, orientiert man sich offenbar weiter an der Region und alles bleibt auf Deutsch. Einzige Ausnahme: Beim Spielen über den Browser kann man Doom Eternal auch in der präferierten Sprache erleben, die man in seinem Google-Konto ausgewählt hat. Beim anschließenden Spielen via Chromecast oder mobil über die App auf dem Handy wird allerdings wieder automatisch umgestellt. Wann lernt es Bethesda endlich, Sprachoptionen direkt im Spiel anzubieten?

Kommentare

Rooster schrieb am
id hat sich mit Eternal selbst übertroffen. Der Gameplay Flow lässt einen förmlich mit dem Spiel verschmelzen. Dann dieses tolle Artdesign und der geniale Soundtrack obendrauf... einfach göttlich. Ist auch ein Spiel in das man sich so richtig reinbeissen kann. Ultra violence war eine richtig starke Herausforderung. Habe jetzt immer noch richtig Bock drauf und werde mir erst einmal alle Secrets holen, um dann kläglich auf Nightmare versagen :-)
Civarello schrieb am
Lotus54 hat geschrieben: ?
Gestern 19:51
Civarello, das stimmt schon. Dieses Doom stellt wirklich alles in den Schatten was im Ego-Shooter-Genre unterwegs ist.
Habe bei Taras Nabad auch vergessen erst den Anführer zu killen. Deshalb kamen immer wieder neue Dämonen. Aber das macht dieses Doom auch so spannend. Man findet immer wieder neue Geheimnisse, die dem Spiel eine neue Wendung geben.
Als der Arch Vile das erste mal aufgetaucht ist bin ich ersteinmal 2 Minuten durch die komplette Arena gehüpft um dieses verflixte Totem zu finden; bis ich dann gemerkt habe dass das Spiel mir gar nicht mitgeteilt hat dass ein Totem überhaupt in der Nähe ist (was bei einem Totem normalerweise der Fall ist)..........und dass die Dämonen beim beschwören von Haus aus stärker sind. Manchmal steht man echt auf dem Schlauch..... :mrgreen:
Lotus54 schrieb am
Civarello, das stimmt schon. Dieses Doom stellt wirklich alles in den Schatten was im Ego-Shooter-Genre unterwegs ist.
Habe bei Taras Nabad auch vergessen erst den Anführer zu killen. Deshalb kamen immer wieder neue Dämonen. Aber das macht dieses Doom auch so spannend. Man findet immer wieder neue Geheimnisse, die dem Spiel eine neue Wendung geben.
Civarello schrieb am
Lotus54 hat geschrieben: ?
Gestern 15:12
Doppelt so viele Dämonen wie bei Doom 2016? In einigen Abschnitten habe ich das Gefühl es wären zehnmal so viele Gegner. Beim Level Taras Nabad - war schon froh, es bis dorthin zu schaffen - überfällt mich eine Dämonenschar, die ich selbst auf der ersten Stufe: ?zu Jung um zu Sterben? nicht bewältigen kann. Hier wäre meines Erachtens weniger wohl mehr gewesen; hinsichtlich des Fortkommens. Was mich auch ein wenig nervt, sind die Waffen, zum Beispiel die Panzerfaust, die erst beim dritten oder vierten mal einen Dämonen wegpustet. Bei so einer Waffe erwartet man natürlich schon mehr Wums. Gut Doom 2016 war vielleicht manchmal ein wenig zu leicht, aber bei Doom Eternal muss ich schon sagen: ?wer alle Level ohne Tobsuchtsanfall schafft, hat die Aufnahmeprüfung für den chinesischen Staatszirkus bestanden.?
Dafür gibts beim Rocket Launcher ja die Lock-On-Mod. Damit werden 3 Raketen auf einmal verschossen. Aber dass gerade dickere Dämonen mehrere Treffer brauchen ist ja jetzt auch nix neues; in Classic-DooM brauchte so ein Baron of Hell auch seine 5 Rockets; oder 4 für den Mancubus.
DooM Eternal hat auf jeden Fall eine steilere Lernkurve als DooM2016. Aber ich finde sobald die Mechaniken einmal in Fleisch und Blut übergegangen sind, und damit meine ich auch die Steuerung (mit den verschiedenen Tasten für die Granaten, Flame Belch, Chainsaw, Crucible etc.; zusätzlich zu den Waffen die alle ihre eigene Taste haben) entwickelt sich ein "Flow" der einfach Wahnsinn ist. Wozu natürlich auch der Double Jump sowie der Dash ihren Beitrag leisten.
Ich bin bei meinem ersten Playthrough von Eternal in den ersten 4 Leveln wohl öfter gestorben als in der ganzen Kampagne von DooM2016; bei beiden jeweils auf Ultra Violence. Durch die Extraleben musste ich aber zumindest nie von einem Checkpoint neustarten. Nach hinten raus merkt man aber (zumindest war es bei mir so) wie man selber immer besser mit den Mechaniken und den Tasten klarkommt;...
Dark_Veinion schrieb am
WOW!!!
Also ich mochte ja schon Doom 2016 und auch alle vorhergehenden Teile. Aber dieses Doom ist eines der allerbesten!
Superflüssig, egal wieviele Gegner in einem Gebiet sind. Die Grafik hat mich auch umgehauen.
Das Sammlersystem finde ich auch sehr viel besser. Während man in Doom 2016 noch erst die entsprechende Mod freischalten musste, sieht man in Doom Eternal schon so naheliegende Geheimnisse. Natürlich gibt es auch hier eine entsprechende Mod. Aber diese zeigt dann auch wirklich alles!
Allerdings sind es teilweise bisschen zuviele Kämpfe. Vor allem zu hektisch und oft unübersichtlich.
Aber Spaß macht es allemal!!!
* ungepatchte Version *
schrieb am

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