Control - Test, Action, PlayStation 4 Pro, PC, Xbox One X - 4Players.de

 

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


Action-Adventure
Publisher: 505 Games
Release:
27.08.2019
27.08.2019
27.08.2019
27.08.2019
27.08.2019
Jetzt kaufen
ab 53,99€
Spielinfo Bilder Videos
Zusätzlich kann man sowohl Jesse als auch die Servicewaffe über Modifikationen aufwerten, die man entweder in den zu zahlreich in den großräumigen Abschnitten versteckten Kisten oder als Beute von Feinden finden kann und so den Munitionsverbrauch senken, die Lebensenergie erhöhen und vieles mehr. Die Auswirkungen dieser in fünf Stufen verfügbaren Modifikationen sind mitunter allerdings nur marginal spürbar und unterstreichen damit, dass es nur integriert scheint, um Jäger und Sammler zufriedenzustellen. Doch es erfüllt seinen Zweck und zeigt, dass Remedy durchaus gewillt ist, auch neue Wege zu gehen.

Das gilt umso mehr für die Levelstrukturen. Folgten die bisherigen Action-Titel der Finnen zumeist mal kleineren, mal größeren linearen Abschnitten, wird im Ältesten Haus diese Struktur nach einer linearen Anfangsphase und dem Erwerb der ersten Fähigkeiten weitgehend aufgegeben. Folgt man der Hauptgeschichte, wird zwar zumindest in Ansätzen eine lineare Struktur gewahrt, wobei man auch hier immer wieder Gebiete findet, deren Türen à la Dark Souls Abkürzungen zu bereits besuchten Arealen offenbaren, die neben dem guten Teleportsystem für ein schnelles Erreichen der nächsten Missionsziele sorgen. Sehr schön auch, dass man nicht halbautomatisch zu den nächsten wichtigen Story-Triggern gelotst wird, sondern erst einmal der Bureau-Beschilderung folgen muss. Denn man findet zusätzlich auch rechts und links, oben und unten genug Erkundungsreize, denen man mit dem Hinzugewinn neuer Fähigkeiten nachgehen kann und die nicht nur weitere Kisten mit Mods als Belohnung bieten, sondern auch mit interessanten Nebengeschichten gefüllt sind. Und hier sind auch die härtesten Bosse  und coolsten Rätsel zu finden, die Control zu bieten hat – glücklicherweise sind diese optional. Denn wenn ich diese Viecher auch hätte knacken müssen, um das gelungene Finale zu sehen, würde ich evtl. noch ein paar Tage benötigen.

Technologie-Sieger?


An Effekten wird in den Gefechten nicht gespart.
An Effekten wird in den Gefechten in zerstörbaren Umgebungen nicht gespart.
Wie auch bei seinen letzten Titeln setzt Remedy in erster Linie auf die hauseigene Northlight-Engine. Und die hinterlässt auf allen getesteten Systemen (PS4 Pro, One X, PC) einen richtig guten Eindruck. Hinsichtlich des Artdesigns wird Control zwar polarisieren. Doch mir gefällt das mitunter minimalistische Design  mit seinen anachronistisch, beinahe „antik“ wirkenden Einrichtungen, die eher an SciFi-Filme der achtziger Jahre erinnern als an eine Institution, die mit modernster Technik versucht, außerdimensionalen Bedrohungen zu begegnen. Doch bei den Effekten feuert Remedy aus allen Rohren: Partikel, Qualm und Lichtstimmung oder die überzeugend in Szene gesetzte Umgebungszerstörung lassen nahezu jede noch so kleine Auseinandersetzung wie ein Finale in einem Hollywood-Streifen wirken. Dass man spätestens zur Hälfte von Control gegen diesen Wow-Effekt leicht abstumpft und damit als „normal“ hinnimmt, während Remedy nur noch in einigen geskripteten Szenen die Möglichkeit hat, die Schraube weiter zu drehen, und auch visuell weiter zu überraschen, ist zwar schade, aber letztlich ein Luxusproblem. Störend ist allerdings, dass als Standard jedes Objekt, das man als Wurfgeschoss verwenden kann, von einem kleinen Rahmen umgeben ist. Dies erleichtert zwar die Aufnahme, da ein Gastank natürlich mehr Schaden anrichtet als eine Schreibtischlampe. Dennoch wird das ansonsten sehr stimmungsvolle Gesamtbild des abwechslungsreiche Bereiche bietenden Ältesten Hauses dadurch immer wieder gestört.

Man kann nicht nur alle Formen der Service-Waffe, sondern auch Jesse über Modifkationen aufwerten.
Man kann nicht nur alle Formen der Service-Waffe, sondern auch Jesse über Modifkationen aufwerten.
Auf den Konsolen zeigten sich nur in sehr seltenen Ausnahmefällen in extremen Effektgewittern Bildratenprobleme, während am PC mit Standard-Einstellungen alles sauber lief und man mit entsprechenden Grafikkarten sogar Raytracing hinzuschalten kann, was die Kulisse nochmals realistischer wirken lässt. Mehr zur PC-Version findet ihr auf der nächsten Seite. Sehr schade: Die deutsche Lokalisierung ist zwar inhaltlich gelungen und es wurden auch gute Sprecher ausgewählt. Doch dass die Texte fernab jeglicher Versuche einer Lippensynchronisierung aus den Lautsprechern schallen, zieht einen noch mehr aus der Spielwelt als die Mimik einiger Figuren, die im Allgemeinen zwar gelungen ist, aber in ein paar Detailmomenten nicht die Qualität erreicht, die man zuletzt in Quantum Break zeigte. Auf Englisch gibt es das Problem der Lippendesynchronität nicht, so dass wir zum Umschalten auf diese Version raten.

Kommentare

Ryo Hazuki schrieb am
Hab jetzt die Story durch. Noch ein paar Nebenmissionen offen, die ich einfach nicht so interessant fand,
Spoiler
Show
Pilze sammeln oder noch ein paar entflohene AWE einfangen
.. am Ende haben sie es aber etwas übertrieben, da bin ich schon oft gestorben, allgemein war es etwas lange. Schön aber das es nach dem Ende weitergeht und man den Rest nachholen kann. Jetzt aber erst mal Greedfall.
Achja
Spoiler
Show
die Brücke zu Alan Wake finde ich fantastisch und ich freue mich auf die Erweiterungen!
MaxDetroit schrieb am
Spiele es seit ein paar Tagen und habe richtig Spass mit dem Game. die Action fetzt, das Metroidvania Konzept fällt eh in mein Beuteschema und die Story ist schön schräg und wirr, da passt gerade alles für mich. Bin gerade in der Parapsychologischen Abteilung angekommen und bin gespannt wie es weitergeht.
PS: Und ich spiele es auf Englisch, deshalb kann ich für mich die Minuspunkte der deutschen Synchronisation wieder drauf rechnen.
NigelOclamus schrieb am
Athi the Janitor hat geschrieben: ?
09.09.2019 21:13
NigelOclamus hat geschrieben: ?
09.09.2019 20:45
Was meinst du mit nicht ingame?
Cutscenes oder Abschnitte, in denen man in erster Linie nur zuhört.
Ah okay, ich glaub in den Szenen hatte ich auf die nicht geachtet, außer bei
Spoiler
Show
Dylan natürlich, der ja auch Teile davon wiedergibt.
Allgemein hab ich den Eindruck, dass die zum Ende hin immer mehr zugenommen haben und dabei intensiver und aggressiver wurden.
Athi the Janitor schrieb am
NigelOclamus hat geschrieben: ?
09.09.2019 20:45
Was meinst du mit nicht ingame?
Cutscenes oder Abschnitte, in denen man in erster Linie nur zuhört.
schrieb am

Angebote

Billiger.de Angebotshinweise:

Preise können jetzt höher sein.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der angegebene Preis seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein kann, da eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise technisch nicht immer möglich ist.

Der maßgebliche Verkaufspreis ist derjenige, welcher zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Webseite des Verkäufer-Shops ausgewiesen wurde.