Streets of Rage 4 - Test, Prügeln & Kämpfen, PC, PlayStation 4, Nintendo Switch, Xbox One

 

Test: Streets of Rage 4 (Prügeln & Kämpfen)

von Matthias Schmid



Release:
30.04.2020
30.04.2020
30.04.2020
30.04.2020
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ab 34,11€
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Serien-Best-of

Die neuen Entwickler liefern mit Streets of Rage 4 einen modernen Sidescroll-Klopper ab, der sinnvoll zwischen spürbarem Gewicht und Agilität abwägt - und sich in puncto Spielbarkeit am meisten an Teil 2 orientiert. Es gibt keine Smartbomb wie im Erstling (Stichwort: Bazooka aus dem Auto), keine Ausweichrolle in die Tiefe wie in der dritten Episode. Dafür eben Lebensenergie abziehende Spezialschläge und mannigfaltige Schlagvarianten, die schon mal Ryus Shoryuken erinnern. Auch die Platzierung von Kisten und Tonnen, mit Messer im Anschlag heranrennende Schurken sowie die Spielcharakter-Melange erinnern an Streets of Rage 2.

Bisschen unfair? Manche Stellen wie der Kampf gegen Polizisten mit Schilden erfordern viel Übung.
Bisschen unfair? Manche Stellen in der zweiten Spielhälfte, wie dieser Kampf gegen Polizisten mit Schilden, erfordern viel Übung.
Wer schon lange keines oder eventuell noch nie ein scrollendes Beat’em-Up gezockt hat, dem sei gesagt, dass Streets of Rage 4 vielen ungeschriebenen Gesetzen des Subgenres treu bleibt: Zum Beispiel erwartet einen der typische Levelmix aus Hinterhöfen, Hausdächern und Laboren, zum anderen liest man regelmäßig stärkende Mahlzeiten oder abnutzbare Waffen auf. Und natürlich ist der Spielablauf, allen Feinheiten zum Trotz, tendenziell monoton. Dazu gibt es verschiedene Farbvarianten der Gegner, rutschende Feinde und solche die Feuerbomben werfen, aber auch herumpolternde Dickwänste und blockende Kung-Fu-Meister. Das kennen wir Fans so, und das mögen wir auch so. Natürlich können „wir“ in Streets of Rage 4 auch im Mehrspieler-Modus ran: An einer Konsole zu viert, online immerhin zu zweit. Bei meinen Onlinepartien, sowohl mit Freunden per Einladung als auch per Suche nach einem offenen Spiel, lief dann auch fast alles glatt: Die Action war meist flüssig und außer einem Absturz (vor dem aktuellen Patch 1.02) kam uns nichts in die Quere. Man darf auch bei Zockern einsteigen, die in der Geschichte schon weiter sind, und schaltet so auch die Zusatz-Modi frei (dafür braucht es nämlich einen Story-Durchlauf). Diese sind: ein Arcade-Modus ohne Continues (!), eine ebenso knifflige Boss-Rush-Variante und eine Stage-Auswahl. Vom Start weg verfügbar hingegen ist der Battle-Modus: Hier haut man sich in acht Arenen in schlichter Versus-Manier auf die Mütze. Netter Bonus ja, Kaufargument nein.

Doppelter Axel

Kein Straßenklopper ohne Aufzug-Abschnitt. Hier seht ihr den neuen und den alten (Pixel-) Axel vereint.
Kein Straßenklopper ohne Aufzug-Abschnitt. Hier seht ihr alten und neuen (Pixel-) Axel vereint.
Cooler finde ich da natürlich die zusätzlichen Pixel-Charaktere aus den Vorgängern, die vor den Comic-Hintergründen bewusst deplatziert wirken: Es fetzt aber ziemlich, kooperativ mit einem alten und neuen Axel die Punks aufzumischen. Die Freischalt-Mechanik ist simpel: Die Punkte, die man an jedem Levelende erhält, summieren sich auf und füllen eine lange Leiste - und wann immer an dieser Leiste ein Diamant steht, so kann man sich freuen, dort einen neuen Retro-Charakter zu erhalten. Die haben übrigens ihre alten Moves am Start - Axel aus dem Erstling muss also auf Spezialattacken verzichten, dafür steht ihm der Smartbomb-Notruf zur Verfügung.

Kommentare

darkchild schrieb am
Zumal viele der neueren Arcade-Spiele einen leichten Schwierigkeitsgrad anbieten, der zwar mitunter auch kein Spaziergang sein kann, aber gerade Streets of Rage ist auf "Leicht" gut machbar meiner Meinung nach. Ab "Normal" wird's schon knackig, ja, aber das Spiel lässt sich wahnsinnig gut lernen.
Das Einzige, was ich hierbei leicht bemängeln würde, ist, das die Stages hinsichtlich des Anspruchs etwas arg schwanken. Und, dass manche Attacken sich durch die Ebenen etwas unnötig schwer absehen und dodgen lassen.
Kuttelfisch schrieb am
DARK-THREAT hat geschrieben: ?
28.05.2020 12:10
Mit dem Kumpel in der Online-Coop-Story gezockt und spätestens ab dem 4. Level wird das Spiel so extrem schwer. Selbst zu Zweit ist das dann eher kaum zu schaffen...
Ein Glück, dass wir dafür kein Geld ausgeben mussten auf der Xbox. Mal sehen wie Battletoads wird, das nächste ähnliche Spiel. Bin enttäuscht, wegen der Schwierigkeit und den zu vielen Kombinationen für Moves auf dem Controller. Für mich persönlich eines dieser 5 Euro Spiele die 40-50% hätten.
Auf den ersten Blick spassig, aber in solchen "Feierabend"-Spielen, die ich mal eine Runde zocke, taugt es nicht. Auch wenn es so rüberkommen will, zB durch die Spiellänge.
Höh? Es ist ein Arcade Spiel. Also Kurz und schwer. So will es rüberkommen. Und nach deiner Erzählung ist es doch auch so?
Also ist es doch genau das was es sein will. Klingt eher danach das du ne komplett andere Erwartungshaltung hattest, was aber dank Gamepass ja eh letztendlich egal ist ist ?
DARK-THREAT schrieb am
Mit dem Kumpel in der Online-Coop-Story gezockt und spätestens ab dem 4. Level wird das Spiel so extrem schwer. Selbst zu Zweit ist das dann eher kaum zu schaffen...
Ein Glück, dass wir dafür kein Geld ausgeben mussten auf der Xbox. Mal sehen wie Battletoads wird, das nächste ähnliche Spiel. Bin enttäuscht, wegen der Schwierigkeit und den zu vielen Kombinationen für Moves auf dem Controller. Für mich persönlich eines dieser 5 Euro Spiele die 40-50% hätten.
Auf den ersten Blick spassig, aber in solchen "Feierabend"-Spielen, die ich mal eine Runde zocke, taugt es nicht. Auch wenn es so rüberkommen will, zB durch die Spiellänge.
step2ice schrieb am
Wunderbar, endlich mal ein würdiger Nachfolger.
SEGA, jetzt bitte die Unterlassungsklage an Bombergames zurücknehmen und Streets of Rage Remake einkaufen.
Dann bin ich glücklich. :König:
;sabienchen schrieb am
Kirk22 hat geschrieben: ?
09.05.2020 22:44
Wozu? :| Im Juli kommt doch auch eine Retail-Version nach Deutschland:
Weils zu dem Zeitpunkt noch nicht bekannt war. ;)
//Zumindest wusste ich das nicht. EU Release habe ich vorgestern erstmalig von gehört. :Blauesauge:
schrieb am

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