World of WarCraft Classic - Test, Rollenspiel, PC - 4Players.de

 

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World of WarCraft Classic (Rollenspiel) von Blizzard Entertainment
Entschleunigung und Warteschlangen
Online-Rollenspiel
Release:
27.08.2019
27.08.2019
Alias: World of WarCraft: Classic , WoW Classic , WoW Vanilla
Spielinfo Bilder Videos
Verrückt! Hunderttausende von Zuschauern verfolgen das Geschehen in World of WarCraft Classic auf Twitch, während Tausende von Spielern teilweise stundenlang in Warteschlangen ausharren. World of WarCraft ist ein Phänomen - in der Classic-Variante noch mehr als im mittelprächtigen Battle for Azeroth. Nun ist es Zeit für unseren Test von WoW Classic.

Vanilla WoW und die Nostalgie

World of WarCraft Classic bringt das "alte Vanilla-WoW-Gefühl" überraschend gut zurück - mit all den Stärken und den Schwächen. Der Ausflug in das bekannte Asbach-Azeroth fühlt sich im Vergleich zu Battle for Azeroth und vielen vorherigen Erweiterungen sehr entschleunigt an - und das schreibe ich als langjähriger und sehr erfahrener WoW-Spieler mit viel zu viel Ingame-Spielzeit. Manchmal muss man mehrere Minuten auf den Respawn eines Gegners oder eines Questgebers warten. Oftmals erkennt man schon, wo der Nicht-Spieler-Charakter in der Welt stehen müsste, denn dort sammeln sich bereits andere Spieler und bilden Gruppen, tauschen Gegenstände oder Buffen sich ungefragt gegenseitig.

Interaktion mit anderen Spielern

Bei sämtlichen Erweiterungen nach Wrath of the Lich King gingen diese Community-Interaktionen und die Spontangruppenbildung immer weiter zurück - einerseits weil die Spielmechaniken es zuließen, da mehrere Leute in unterschiedlichen Gruppen das gleiche Ziel angreifen konnten und die nötige Kommunikation untereinander dadurch wegfiel. Andererseits, weil der Respawn so stark aufgedreht wurde, dass neu gespawnte Gegner in der Regel mehrere Leichen ihrer selbst sehen konnten; irgendwie gruselig die Vorstellung.

Auf manchen Servern haben sich gar Warteschlangen aus Charakteren gebildet, damit alle Spieler der Reihe nach ihre Quests erledigen konnten.
Die Anzahl der Spieler von WoW Classic dürfte auch Blizzard Entertainment überrascht haben. Da sie aber davon ausgehen, dass der Ansturm schneller vorbeigehen wird, werden nur wenige neue Realms aufgesetzt, damit es später wenig Geisterserver gibt.
Die Anzahl der Spieler, die Interesse an WoW Classic haben, dürfte auch Blizzard überrascht haben. Da die Entwickler davon ausgehen, dass der Ansturm schnell vorbeigehen wird und viele Spieler nach einem kurzen Vanilla-Blick wieder weiterziehen, werden nur wenige neue Realms aufgesetzt, damit es später kaum Geisterserver gibt - eine Gratwanderung.
Verrückt und irgendwie einmalig. Abgesehen davon, dass man die ursprünglichen Quest-Designer heutzutage eigentlich bestrafen müsste, dass sie mit einer Begleitquest durchgekommen sind, die mehrere Minuten dauert und nur von einer Gruppe gemacht werden kann, während alle anderen in dem "Massen-Multiplayer-Online-Rollenspiel" warten müssen. So war das damals. Wie gesagt: Stärken und Schwächen.

Die Spieler versuchen derweil das Beste daraus zu machen, obgleich es natürlich trotzdem Ninja-Looter, Trolle und Co. gibt. Auch ich habe einem Spieler eine Begleitquest vor der Nase weggeschnappt, obwohl sie brav gewartet hatten. Ich wurde danach freundlich darauf hingewiesen, wobei die Quest-Beschreibung gar nicht hergab, dass es eine Begleitquest war, die man besser in einer Gruppe machen sollte. Na ja, Strafe muss sein, dachte sich das Spiel und sorgte dafür, dass die Quest am Ende nicht abgeschlossen wurde, obwohl die Ziele eigentlich erfüllt waren. Aus Frust mussten dann einige unbeteiligte Furbolgs dran glauben ...

Es ist auffällig, dass die Spieler in WoW Classic irgendwie stärker zusammenarbeiten und zusammenhalten. Das ist zwar nur eine Momentaufnahme, jedoch meine ich mich zu erinnern, dass es damals bei World of WarCraft vor 15 Jahren so ähnlich war, noch bevor irgendwelche Automatismen und vermeintliche Komfortoptionen die Interaktion zwischen den Spieler überflüssig gemacht haben.

Spontane Gruppenbildung beim Warten auf den Respawn von Anaya.
Spontane Gruppenbildung beim Warten auf den Respawn von Anaya.
Alles dauert länger und ist umständlicher

Gewöhnen muss man sich an überlange Laufwege, z.B. vom Norden in Darkshore bis in den Süden und zurück. Bei Sammelquests sind die Dropraten von Questgegenständen jenseits von Gut und Böse, was vor allem in Gruppen die Nerven strapaziert, denn der gewünschte Gegenstand kann stets nur von einem Gruppenmitglied erbeutet werden. 15 Minuten für eine Sammelquest sind keine Seltenheit.

Apropos Quests: Im Vergleich zu späteren Erweiterungen gibt es in WoW Classic nicht in allen Gebieten genug Quests für die Stufenaufstiege. Mein Zwerg musste Loch Modan z.B. verlassen, weil mittendrin die Quests aufhörten oder zu schwer wurden. Klar hätte man Grinden können, aber ohne Auftrag ist das nicht dasselbe. Alternative Orte gibt es hingegen reichlich in Azeroth, beispielsweise das stets überfüllte Westfall oder Darkshore, jedoch müsste man dazu erst über den großen Teich - und ist man zu Fuß unterwegs, ist die Welt wirklich groß.

Kommentare

Triadfish schrieb am
Balance- Macken: manche Klassen sind im Endgame unbrauchbar
So ein Unsinn.. Welche Klasse(n) sollen das denn sein? Stimmt einfach absolut nicht.
Cheraa schrieb am
MC
Onyxia
BWL
ZG
AQ20
Diese sind mega einfache Raids mit dem aktuellen Patch Stand und können problemlos mit einer Random Gruppe komplett gesäubert werden.
AQ40 und vor allem Naxx sind die einzigen wirklich schweren Raids. Wobei ich denke das AQ40 auch noch Random möglich sein wird, da viel mehr Leute im Vergleich zu Vanilla komplett T2 equipped sein werden.
Naxx bleibt ein Raidkiller, da dieser Raid auch abartig skalliert. Teilweise machen die Raidboss Mechaniken den gleichen Schaden wie später in WOTLK nur das die Spielercharakere in Classic bei 4-6k Leben stehen statt 20-40k.
LePie hat geschrieben: ?
10.09.2019 00:34
Überarbeitungsbedarf gibt es derzeit zwar auch im Hinblick auf Nin, Ast und Smn, aber sie sind da vorsichtiger und wollen nicht wieder so etwas wie in Stormblood resultieren lassen, wo die Utilitymonster alles steamrollen.
Square Enix muss die kompletten Heiler überarbeiten. Shadowbringers ist für Heiler einfach ein langweiliger grauss.
Als WHM hat man noch 1 Dot und 1 Nuke...es wurde gesagt, Heiler sollen sich wieder mehr auf das heilen fokussieren. das fand ich gut und hätte mit den DMG Skill Entfernungen zufriedengestellt.
Realität: Man muss noch weniger heilen wie in Stormblood und gleichzeitig wurde einem die Schadensrotation weiter verlangweilt.
Entweder gibt man den Heilern 2-3 weitere DMG Skills um das Leben als DMG Supporter spassiger zu gestalten oder aber in sämtlichen Content wird der eingehende Schaden um mindestens 50% erhöht.
TheGandoable schrieb am
DEMDEM hat geschrieben: ?
10.09.2019 21:33
Was wird hier eigentlich für eine scheiße gelabert? Wer harte Dungeons will, kommt um Retail-WoW nicht herum. Härtere Dungeons als die M+ wird man in keinem anderen MMO aktuell finden. Meine Fresse. Leute spielen den leichten Content, kratzen den schweren nicht mal an und heulen dann rum, dass der Content zu easy sei? WTF?
Da Instanzen ganz Diablo Like quasi unendlich mitskalieren auch keine Kunst. Der taktische Anspruch ist dagegen jetzt nichts unmögliches. Klar komplexer als classic was allerdings auch keine Kunst ist.
Bzgl classic muss man halt auch sehen das der aktuelle Patch Stand quasi das Ende damals war. Alle Klassen überarbeitet/mehr debuff slots/integrierte Gegner Markierungen! ( wer garr schon mal ohne gemacht hat weiß was ich meine..) Und ob das balancing passt weiß leider auch keiner wirklich. Das macht die Sache zwar von den taktiken nicht komplexer aber insgesamt durchaus leichter als damals.
scrai schrieb am
World of WarCraft die Hosen anhat, und zwar die Gegner, der Respawn und der Geistheiler. World of WarCraft Classic ist das, was man heute als Zeitfresser oder "Hardcore-MMO" bezeichnen würde,
Das ist schon witzig. Ich habe damals Everquest 2 gespielt, mein erstes (und einziges länger gezocktes ) MMORPG. Dort sind nach dem release von WoW locker 2/3 der Spieler abgewandert, was dann zum Zerfall meiner Gilde und der ganzen Community geführt hat. Der Hauptgrund war, dass WoW viel entspannter, weniger zeitintensiv und familienfreundlicher war. Deswegen hatte ich da auch nie Bock drauf, trotz kurzem Anstesten. Viel zu casuals und gar keine 30 verschiedenen aktiven Skills zum Kombinieren :D Am Ende standen nach 1,5 Jahren Everquest 2 187 Tage reale Spielzeit :Hüpf:
DEMDEM schrieb am
Was wird hier eigentlich für eine scheiße gelabert? Wer harte Dungeons will, kommt um Retail-WoW nicht herum. Härtere Dungeons als die M+ wird man in keinem anderen MMO aktuell finden. Meine Fresse. Leute spielen den leichten Content, kratzen den schweren nicht mal an und heulen dann rum, dass der Content zu easy sei? WTF?
schrieb am

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