Journey to the Savage Planet - Test, Action-Adventure, PC, PlayStation 4, Xbox One

 

Test: Journey to the Savage Planet (Action-Adventure)

von Jan Wöbbeking



Entwickler:
Publisher: 505 Games
Release:
28.01.2020
28.01.2020
21.05.2020
28.01.2020
Erhältlich: Digital (Epic Games Store)
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Spielinfo Bilder Videos
Verführerisches Glänzen

Das Verfeinern der Kampftaktiken und die Umgebungsrätsel gehören zu den schönsten Beschäftigungen im Spiel, selbst wenn sich die etwas hölzernen Schießereien eher wie lästiges Pflichtprogramm anfühlen. Wie gelange ich durch die poröse Wand aus Lavagestein, die verführerisch glüht? Wo finde ich die nächste Probe der Alien-Technologie, die mir über die hohe Mauer hilft? Solche Momente wecken Erinnerungen an andere offene Action-Adventures wie Metroid Prime.

Die Stimmung fällt allerdings deutlich alberner aus: Immer wieder bombardiert die aufgekratzte Hilfs-KI den Spieler mit ihren Weisheiten – oder es wird ein neuer bizarrer Werbespot im Robocop-Stil übertragen. Wie wär‘s mit einen selbstgebauten Freund aus Fleischabfällen? Lust auf eine Sex-Hotline mit einem sich geschmeidig räkelnden, knochenlosen Blob? Nein? Auch egal: Der „Held“ des Spiels kann sich solche Freuden ohnehin nicht leisten. Trotz der kürzlichen Beförderung muss er schließlich noch über vierzig Jahre arbeiten, um aus der Schuldenfalle herauszukommen. Wenn das mal kein Ansporn zur Rückkehr ist!

Das viertbeste...mindestens!

Der ultimative Genremix der Zukunft?
Der ultimative Genremix der Zukunft?
Das Sparprogramm des „viertbesten interstellaren Explorationsunternehmens“ Kindred Aerospace dient auch als Erklärung dafür, dass man sich den Sprit für die Heimkehr und diverse andere Dinge selbst craften muss, statt sie von zu Hause mitgebracht zu haben. Die Firma hat sich sogar den Einbau einer Einstiegsluke am Schiff gespart, so dass die zu Beginn ausgesuchte Spielfigur in Wahrheit jedes Mal auf dem Teleportations-Pad stirbt und im Schiff geklont wird.

Immerhin landen dabei aber sämtliche gesammelte Rohstoffe im futuristischen 3D-Drucker, so dass man viel weniger Zeit mit Ressourcen-Management und faden Crafting-Menüs verschwendet als z.B. in Smoke and Sacrifice oder Subnautica. Da es sich trotz Crafting-Gewand und diversen Nebenaufgaben um ein Action-Adventure handelt, gibt es natürlich auch eine unaufdringliche aber nette Veschwörungsgeschichte um den riesigen, zu erforschenden Turm unbekannter Wesen. Eigentlich sollten doch gar keine fremde Intelligenz auf diesem Planeten existieren oder gestorben sein. Trotzdem ist der Weg übersät von steinernen Kultstätten und Grabsteinen. Und natürlich wendet sich CEO Martin Tweed mit verdächtig waberndem Blaustich in privaten Videobotschaften persönlich an uns. Es wäre ja auch zu schade, wenn der Rest des Unternehmens von der ungewöhnlichen Beschaffenheit des Planeten erführe...

Freund gesucht!

Das kann jetzt ein wenig pieksen.
Das kann jetzt ein wenig pieksen!
Das Erforschen und gelegentliche Ausfüllen dämlicher Berichtbögen macht zu zweit eine ganze Ecke mehr Spaß - zumal man dann, wie schon erwähnt, deutlich schneller vorankommt. Schade, dass man nur Online-Freunde einladen darf. Als wir eine gemütliche Koop-Session auf der Couch vor der PS4 starten wollten, war das leider nicht möglich. Wer keine Freunde hat, ist ebenfalls in den Hintern gekniffen. Ein Matchmaking für fremde Helfer fehlt.

Technisch wirkt das Gebotene von seltenen Streaming-Rucklern abgesehen flüssig, aber insgesamt nur durchwachsen. Im Panoramablick auf die knallbunte, leicht comichafte Alienwelt ergeben sich sehr hübsche Panoramen, aus der Nähe besitzen infektiöse Giftpflanzen und andere Dinge aber deutlich weniger Details und gröbere Oberflächen als in den offenen Welten großer Studios wie Ubisoft. Mit einer betagten GeForce GTX 980 mussten wir die Details und Effekte trotzdem ein wenig herunter regeln; mit einer 2070 Super war das nicht nötig. Auf der PS4 sind uns die meisten Bugs begegnet, was aber daran liegen dürfte, dass wir uns in dieser Fassung am längsten aufgehalten haben.
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Kommentare

HardBeat schrieb am
verwinkelt hat geschrieben: ?01.02.2020 10:13
HardBeat hat geschrieben: ?31.01.2020 12:37 Hab es mir gestern für 9,30? im EGSR gegönnt. Ist genau mein Spiel (No Mans Sky ist es leider auch nach dem x-ten Update nie wirklich geworden) und jeden Cent wert :D
Die 69% kann ich nach ca. 3 Spielstunden gestern Abend absolut nicht nachvollziehen, die 82 bei GS schon eher aber was solls...Meinungen sind halt unterschiedlich nur Schade das es hier wahrscheinlich viele vom Kauf abhalten wird....
Ich Habs 7 h gespielt und kann die Wertung nachvollziehen.
Ich mittlerweile ungefähr auch und kann es jetzt sogar noch weniger nachvollziehen. Auch die Bemängelung der nicht akkuraten Steuerung trifft auf komplettes Unverständnis. Mit Gamepad spielt sich das Spiel auf den Punkt genau, noch nie einmal irgendwo vorbei gesprungen oder sonstiges Mängel wie man sie sonst von schwammigen Steuerungen kennt.....
Ich hab in der EGS Version auch bisher keinen Bug gehabt...
verwinkelt schrieb am
HardBeat hat geschrieben: ?31.01.2020 12:37 Hab es mir gestern für 9,30? im EGSR gegönnt. Ist genau mein Spiel (No Mans Sky ist es leider auch nach dem x-ten Update nie wirklich geworden) und jeden Cent wert :D
Die 69% kann ich nach ca. 3 Spielstunden gestern Abend absolut nicht nachvollziehen, die 82 bei GS schon eher aber was solls...Meinungen sind halt unterschiedlich nur Schade das es hier wahrscheinlich viele vom Kauf abhalten wird....
Ich Habs 7 h gespielt und kann die Wertung nachvollziehen.
Brakiri schrieb am
Hi,
weiss einer wie ich die Pfeiltasten remappen kann?
Im Menü gibt es die Option nicht und ich habe bisher keine Config-files gefunden, weder im Benutzer noch im Spieleverzeichnis selber.
Danke!
MrLetiso schrieb am
Das Spiel ist völlig an mir vorbeigegangen, trifft aber auf jeden Fall meinen Geschmack.
Lieber Jan, wie sehr haben die Bugs Einfluss auf Deine Wertung genommen? Wo lägen wir wertungstechnisch ca. ohne die Bugs?
Seppel21 schrieb am
nepumax hat geschrieben: ?30.01.2020 18:40 Bei Steam würde mir schon reichen. ist natürlich wieder dieser EGS-Rotz... Wann hört das endlich auf... Schade drum.
Bei Ashen habe ich auch ein Jahr gewartet, bis die Epic-Exklusivität erloschen war. Dann erschien es auch bei GOG, und zack habe ich es gekauft.
schrieb am

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