The Outer Worlds - Test, Rollenspiel, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

 

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Rollenspiel
Publisher: Private Division
Release:
25.10.2019
25.10.2019
Q1 2020
25.10.2019
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Spielinfo Bilder Videos

Fallout lässt grüßen

Aber wichtiger als die Entwicklung ist natürlich das Spielerlebnis! Und schon in den ersten Minuten duftet es so stark nach Fallout, dass man sich nicht wundern würde, wenn sich Todd Howard hinter einem materialisieren und “Fallout Space Vegas” präsentieren würde: Denn egal ob Artdesign, Humor, Erkundung, Kampf oder Beute – vieles fühlt sich so an wie in einem Spiel von Bethesda, zumal es einige witzige Anspielungen gibt. Obwohl man für alle jüngeren Leser, die lediglich das 3D-Fallout kennen, deutlich betonen muss, dass Obsidian hier nicht etwas Fremdes nachahmt, sondern an seine eigenen Black-Isle-Wurzeln anknüpft. Schließlich haben Leonard Boyarski und Timothy Cain das erste Fallout von 1997 konzipiert. Und es ist cool, dass sie nach über zwanzig Jahren noch ein Team bilden!

Diesmal servieren die beiden eine Science-Fiction mit ganz eigener visueller und inhaltlicher Ästhetik. Auch wenn die von der Unreal Engine befeuerte Kulisse unter dem Nachladen von Texturen und später einigen Bildrateneinbrüchen leidet, entsteht ein harmonisches Gesamtbild – von der von Bugs geplagten Welt eines Fallout: New Vegas ist man weit entfernt, weil man auch intern die Qualitätskontrolle verbessert hat. Außerdem inszeniert Obsidian ja keine klassische offene Welt, sondern ein Sternensystem mit diversen Planeten und Stationen, auf denen man abgegrenzte Gebiete und Siedlungen erkunden kann. Die Rolle des Captains samt seiner Party weckt zudem einige Erinnerungen an Mass Effect, hinzu kommen einige Anspielungen an den Wilden Westen, die ein wenig an die TV-Serie Firefly erinnern.

Raumschiff mit Gästekabinen und Bordcomputer

Die Gefährten dekorieren ihre Kabine im Raumschiff individuell.
Die Gefährten dekorieren ihre Kabine im Raumschiff individuell.

Man hat sehr früh ein eigenes Raumschiff zur Verfügung, das als Basis dient. Und wie nennt man das, wenn man Humor hat? Richtig: The Unreliable, die Unzuverlässige. Man kann es nicht direkt fliegen oder bewaffnen, aber hier hat man ein Zimmer samt Truhe für all die Gegenstände, die über die Traglast hinaus gehen. Außerdem hat jeder Gefährte eine eigene Kammer, die mit der Zeit immer persönlicher ausgestattet wird – beim Vikar gibt es Bücher und Schriftrollen, bei der Jägerin Monstertrophäen, beim Roboter mit seinem Putzfimmel diverse Reinigungsmittel, aber auch neue Dinge aus Quests kommen hinzu.

Der Bordomputer ADA sorgt immer wieder für ein Schmunzeln.
Der Bordomputer ADA sorgt immer wieder für ein Schmunzeln.

Wenn man ein halbes Dutzend Leute dabei hat, entsteht zwar keine lebendiges Gewusel, aber man kann sie bei Tätigkeiten beobachten. Das Highlight an Bord ist aber schon vorher der “weibliche” Bordcomputer ADA, der einen mit seiner herrlichen KI-Perspektive immer wieder zum Lachen oder Kopfschütteln bringt. Es macht einfach Spaß, sich mit ihr zu unterhalten. Jedenfalls freut man sich, nach einer Mission an Bord zu kommen und entweder von ADA oder Phineas Welles angefunkt zu werden oder einem Disput zwischen der Besatzung zu lauschen. An Bord gibt es übrigens auch eine Werkstatt für die Reperatur oder Modifizierung der Ausrüstung; außerdem kann man gegen eine Gebühr von 500 Bits alle seine Fertigkeiten zurücksetzen und seinen Charakter quasi neu ausbilden.

Kommentare

Swar schrieb am
Heute ist ein Patch erschienen, der unter anderen die Schrift vergrößert, ich habe direkt mal reingeschaut und ist sehr gut lesbar.
mansonia schrieb am
Ich finde es miserabel, der Shooter-Part spielt sich total hölzern, die Gegner verfügen nur über Serious-Sam-AI (nach Überschreiten eines Nahbereichs rennen sie frontal auf einen zu) und ich kann einfach keine lootbaren Kisten mehr sehen (schon gar nicht die "clever" versteckten).
Wie lange wollen die Companies uns noch den immer gleichen Mist aufwärmen?
Die Grafik gefällt mir ganz gut (endlich mal knallige Farben), aber ich vermisse das Erforschen unbekannter Zonen wie bei Las Vegas.
BoothTheGrey schrieb am
Naja... ich bin froh, daß ich es nur via Xbox Pass am PC gespielt habe. Vollpreis wär mir das Spiel nicht wert gewesen. Es ist sicher ein nettes RPG mit netter Welt und netter Story... und maximal durchschnittlichem Kampfsystem... tja... und es gibt leider nix in dem Spiel, was auf mich einen echten Sog entfacht.
Was mich am meisten ärgert ist der Shooter-Anteil, den ich eher schlecht fand. Man ballert halt doch relativ viel in so einem Spiel - und ich fand sogar Shooter-Designs, wie z.B. von ME1-3 ziemlich gut. Hier macht sich dasselbe Gefühl wie in New Vegas bei mir breit: Das Ballern ist eher nervig und eine Art notwendiges Übel.
Wie wenig mich irgendwas am Spiel dann so richtig gefesselt hat, lässt sich daran absehen, daß ich die allerletzte "Mission" nach wenigen Minuten abgebrochen habe, weil es zuviel Quälerei gewesen wäre. Hatte eigentlich Waffen und Rüstung sehr gut ausgerüstet, wobei meine Companions trotzdem grundsätzlich wie die Fliegen umkippen - und ich war auch Level 30. Und ich selber habe dann auch zuviel Schaden gefressen (Rüstung bei 108) und das umzergen der Gegner war trotz Heavy MiniGun Version 2 mit hochgepimpten Zahlen (Schaden bei irgendwas mit 170) zu quälerisch. Hätte natürlich eine Schwierigkeitsstufe runterschalten können... habe es dann aber einfach deinstalliert. Es ist mir wirklich egal, was am Ende passiert. Die Welt hat mich nie richtig in ihrem Bann gesogen und es gab keine Seite, der je meine Sympathie so richtig gegolten hätte. Sollen doch alle verhungern. Mir wurscht ;)
Was mich am Shooter am meisten stört - er ist weder ein schneller Movement-Shooter noch ein Deckungs-Shooter. Das sind eigentlich die beiden Shooter-Varianten, die ich am ehesten spassig finde. Outer Worlds ist weder das eine noch das andere. Schade. Aber wenn die Kampfmechnik für mich (!) nicht rund funktioniert, dann kann das Spiel in den allermeisten Fällen nicht begeistern.
Sage Frake schrieb am
Wow, habe auch ca. 31h auf dem Tacho, bin aber erst in Kapite 3 :oops: . Bin schwer begeistert. Viel "Spass" allen
Sorry, falscher Thread. Bin von Death Stranding schwer begeistert :mrgreen:
Swar schrieb am
Spielzeit 31 Stunden und 50 Minuten
ich hab's durch und dabei nicht alle Nebenquests beendet.
Spoiler
Show
Ich habe am Ende die Hope dem Vorstand überlassen, daraufhin zettelt der Professor einen Aufstand an und mit Hilfe der Verbündeteten aus Monarch, Edgewater, Groundbreaker und Co. ist der Wderstand ziemlich schnell gebrochen und stelle dem Professor zur Rede, trotz hoher Intelligenz, Wissenschaft und anderen relevanten Fähigkeiten konnte ich ihn nicht zur Aufgabe zwingen, also kommt es zum letzten Gefecht mit ihm und seinen Roboter, Sophie wird erfolgreich befreit und diverse Einwohner werden danach in den Kyroschlaf versetzt, während die alten Kolonisten im eisigen Weltraum landen und letztendlich hat meine Heldin die Dekadenz auf Terra 2 und Zerfall des Systems nur weiter beschleunigt, bei meinen zweiten Durchgang helfe ich dem Professor
Wertungstechnisch würde ich dem Spiel 87 oder 88 % geben und einen Nachfolger brauche ich ehrlich gesagt nicht, heute Abend ist erstmal zünftige Action mit CoD Modern Warfare angesagt, da muss ich nicht so viel reden :mrgreen:
schrieb am

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