The Outer Worlds - Test, Rollenspiel, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

 

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Rollenspiel
Publisher: Private Division
Release:
25.10.2019
25.10.2019
Q1 2020
25.10.2019
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Spielinfo Bilder Videos

Keine offene Welt

Obsidian hatte im Vorfeld bereits erklärt, dass man sich bewusst für ein kleines Spiel mit einigen Beschränkungen entschieden hat - die Entscheidungen des Spielers sollten im Vordergrund stehen, nicht die simulierte Umwelt. Dabei hat man auf einiges verzichtet, so dass die Welt an einigen Stellen statisch wirkt: Es gibt zwar einen Tag- und Nachtwechsel, aber die Bewohner gehen nicht ihrem Tagesgeschäft nach. Sie unterhalten sich, arbeiten, aber verharren meist an derselben Stelle und reagieren nicht auf das, was um sie herum passiert - es sei denn, man beschießt sie. Die Tierwelt ist bis auf Monster entweder nicht existent oder auf kleine, dahin wuselnde Viecher reduziert, die aber putzig animiert sind. Mimik und Gestik erreichen ebenso wie Texturen oder das Wasser lediglich solides Niveau, zumal die Lippensychronität nicht immer gegeben ist und nur Englisch mit deutschen Untertiteln gesprochen wird.

Trotz dieser Defizite und der territorialen Fragmentierung entsteht aber ein angenehmes Gefühl von Freiheit. Es gibt ja auch zusammenhängende Areale inklusive einer Wildnis mit kleinen Lagern, Dörfern und Höhlen, wo man auch abseits des Weges etwas entdecken kann. Das wirkt zu Beginn allerdings noch sehr überschaubar, es gibt deutlich weniger Erkundungsreize als in Fallout 4 oder New Vegas, so dass man kaum mal durch entfernte Ruinen oder Gebäude in die Ferne gelockt wird. Das ist kein Abenteuer für Leute, die abseits der Hauptquest auf eigene Faust durch die Wälder oder das Ödland streifen wollen. Aber als sich auf dem ersten Planeten Terra 2, nach Edgewater und Umgebung, gerade die böse Ahnung einschleichen will, dass Obsidian vielleicht eine zu kleine Welt entwickelt hat, öffnet sich die Sternenkarte auf dem eigenen Raumschiff. Das ist durchaus ein magischer Moment, weil sich ein Tor zu anderen Schauplätzen öffnet.

Reise durch das Halcyon-System

Auf der Sternenkarte wählt man das nächste Ziel.
Auf der Sternenkarte wählt man das nächste Ziel.
Zwar kann man zunächst noch nicht viele Orte auswählen, weil einem die Flugdaten fehlen, aber wenn man zur Groundbreaker fliegt, lässt die Spielwelt schonmal ihre monumentalen Muskeln spielen – das ist mal eine ansehnliche, weitläufig konzipierte Raumstation! Hier bekommt man richtig Lust, die Bars, Shops und Büros zu erkunden, denn das wirkt visuell alles sehr stimmungsvoll, zumal man Gesprächen lauschen oder Konflikte beobachten kann. Aber wie gesagt: nur in Ansätzen, in klar erkennbaren Situationen, ohne lebendigen Alltag. Das ist aber in diesem Kontext gar nicht schlimm, denn Obsidian erzeugt auf den ersten Blick durchaus eine glaubwürdie Illusion. Hier bekommt man jedoch eine Ahnung davon, was man in Cyberpunk 2077 auf den zweiten und dritten Blick erwarten kann.
Die Raumstation Groundbreaker ist imposant designt.
Die Raumstation Groundbreaker ist imposant designt.

Diese Reize werden dann auch in der Landschaft erhöht. Zum einen gibt es auf dem Planeten Terra 2 eine zweite Station und Siedlung zum Andocken. Und der größere Planet Monarch lockt sowohl mit gefährlicher Wildnis als auch mehreren Siedlungen, die man ohne hintereinander erkunden kann, indem man wandert. Das Artdesign der exotischen Flora sowie die Beleuchtung der Städte sorgt dabei für Stimmung, teilweise fühlt man sich wie in einem SciFi-Western. Auf Monarch öffnet sich das Spiel dann auch so richtig, hier begegnet man endlich den anderen Fraktionen. Und kaum besucht man diese oder spricht mit den Bewohnern, wird man in ein gekonnt verflochtenes Netz aus Quests hineingezogen, hat quasi überall etwas zu tun oder zu entscheiden. Ein Junge wird vermisst, eine mysteriöse Energiequelle gesucht, irgendwo müssen Anlagen repariert werden, Söldner suchen gefallene Kameraden und auch die Begleiter haben alle etwas vor. Außerdem sollen da draußen Mantisköniginnen und andere Gefahren lauern. Braucht man eine offene Welt mit dreihundertvierzigtausend Quadratkilomtern simulierter Flora und Flora für Abenteuerflair und Rollenspielspaß? Nein!

Kommentare

Swar schrieb am
Heute ist ein Patch erschienen, der unter anderen die Schrift vergrößert, ich habe direkt mal reingeschaut und ist sehr gut lesbar.
mansonia schrieb am
Ich finde es miserabel, der Shooter-Part spielt sich total hölzern, die Gegner verfügen nur über Serious-Sam-AI (nach Überschreiten eines Nahbereichs rennen sie frontal auf einen zu) und ich kann einfach keine lootbaren Kisten mehr sehen (schon gar nicht die "clever" versteckten).
Wie lange wollen die Companies uns noch den immer gleichen Mist aufwärmen?
Die Grafik gefällt mir ganz gut (endlich mal knallige Farben), aber ich vermisse das Erforschen unbekannter Zonen wie bei Las Vegas.
BoothTheGrey schrieb am
Naja... ich bin froh, daß ich es nur via Xbox Pass am PC gespielt habe. Vollpreis wär mir das Spiel nicht wert gewesen. Es ist sicher ein nettes RPG mit netter Welt und netter Story... und maximal durchschnittlichem Kampfsystem... tja... und es gibt leider nix in dem Spiel, was auf mich einen echten Sog entfacht.
Was mich am meisten ärgert ist der Shooter-Anteil, den ich eher schlecht fand. Man ballert halt doch relativ viel in so einem Spiel - und ich fand sogar Shooter-Designs, wie z.B. von ME1-3 ziemlich gut. Hier macht sich dasselbe Gefühl wie in New Vegas bei mir breit: Das Ballern ist eher nervig und eine Art notwendiges Übel.
Wie wenig mich irgendwas am Spiel dann so richtig gefesselt hat, lässt sich daran absehen, daß ich die allerletzte "Mission" nach wenigen Minuten abgebrochen habe, weil es zuviel Quälerei gewesen wäre. Hatte eigentlich Waffen und Rüstung sehr gut ausgerüstet, wobei meine Companions trotzdem grundsätzlich wie die Fliegen umkippen - und ich war auch Level 30. Und ich selber habe dann auch zuviel Schaden gefressen (Rüstung bei 108) und das umzergen der Gegner war trotz Heavy MiniGun Version 2 mit hochgepimpten Zahlen (Schaden bei irgendwas mit 170) zu quälerisch. Hätte natürlich eine Schwierigkeitsstufe runterschalten können... habe es dann aber einfach deinstalliert. Es ist mir wirklich egal, was am Ende passiert. Die Welt hat mich nie richtig in ihrem Bann gesogen und es gab keine Seite, der je meine Sympathie so richtig gegolten hätte. Sollen doch alle verhungern. Mir wurscht ;)
Was mich am Shooter am meisten stört - er ist weder ein schneller Movement-Shooter noch ein Deckungs-Shooter. Das sind eigentlich die beiden Shooter-Varianten, die ich am ehesten spassig finde. Outer Worlds ist weder das eine noch das andere. Schade. Aber wenn die Kampfmechnik für mich (!) nicht rund funktioniert, dann kann das Spiel in den allermeisten Fällen nicht begeistern.
Sage Frake schrieb am
Wow, habe auch ca. 31h auf dem Tacho, bin aber erst in Kapite 3 :oops: . Bin schwer begeistert. Viel "Spass" allen
Sorry, falscher Thread. Bin von Death Stranding schwer begeistert :mrgreen:
Swar schrieb am
Spielzeit 31 Stunden und 50 Minuten
ich hab's durch und dabei nicht alle Nebenquests beendet.
Spoiler
Show
Ich habe am Ende die Hope dem Vorstand überlassen, daraufhin zettelt der Professor einen Aufstand an und mit Hilfe der Verbündeteten aus Monarch, Edgewater, Groundbreaker und Co. ist der Wderstand ziemlich schnell gebrochen und stelle dem Professor zur Rede, trotz hoher Intelligenz, Wissenschaft und anderen relevanten Fähigkeiten konnte ich ihn nicht zur Aufgabe zwingen, also kommt es zum letzten Gefecht mit ihm und seinen Roboter, Sophie wird erfolgreich befreit und diverse Einwohner werden danach in den Kyroschlaf versetzt, während die alten Kolonisten im eisigen Weltraum landen und letztendlich hat meine Heldin die Dekadenz auf Terra 2 und Zerfall des Systems nur weiter beschleunigt, bei meinen zweiten Durchgang helfe ich dem Professor
Wertungstechnisch würde ich dem Spiel 87 oder 88 % geben und einen Nachfolger brauche ich ehrlich gesagt nicht, heute Abend ist erstmal zünftige Action mit CoD Modern Warfare angesagt, da muss ich nicht so viel reden :mrgreen:
schrieb am

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