The Outer Worlds - Test, Rollenspiel, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

 

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Rollenspiel
Publisher: Private Division
Release:
25.10.2019
25.10.2019
Q1 2020
25.10.2019
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Spielinfo Bilder Videos

Figurenverhalten & Co

Die Steuerung in Egosicht funktioniert sauber, es gibt keine Schulterperspektive, zudem gibt es zig Optionen, um Benutzeroberfläche sowie visuelle Hilfen anzupassen. Man kann sprinten, aber auch dem Nahkampf ausweichen oder bei der Erkundung springen, was in einigen Situationen gefordert bzw. belohnt wird, wenn man über eine Mauer in eine Anlage kraxelt oder geheime Bereiche entdeckt. Aber obwohl man sogar an Links- und Rechtshänder gedacht und mehrere Layouts mit anderen Tastenbelegungen anbietet, leistet man sich eine Schlampigkeit: denn das Wegstecken bzw. Ziehen der Waffe und das Starten eines Dialogs liegen auf einer Taste. 

Das führt dazu, dass man manchmal umgehend die Flinte zückt, wenn man jemanden anspricht. Das wirkt unheimlich plump, zumal es offenbart, dass die Leute nicht darauf reagieren, ob sie ein Fremder bedroht. Auf diesem Auge sind sie leider blind. Aber an anderer Stelle sorgt Obsidian zumindest dafür, dass man im Gegensatz zu vielen aktuellen Rollenspielen nicht alles plündern darf.
 
Diebstahl wird bestraft

Privatbesitz wird rot markiert...
Privatbesitz wird rot markiert...

Es gibt klar in Rot markierte Gegenstände, die zum Privatbesitz gehören. Und wer sich einfach bedient, begeht Diebstahl. Wenn man dabei gesehen wird, muss man der Wache oder dem Besitzer erklären, was das soll. Je nachdem wie gut man sich über seine rhetorischen Fähigkeiten herausreden kann, steigt der negative Ruf bei der jeweiligen Fraktion. Ist man hilfsbereit und erledigt Quests, steigt der positive Ruf von annehmbar bis freundlich etc., so dass man Rabatte beim Händler, spezielle Waren oder bestimmte Quests erhält.

...wer trotzdem zugreift, muss sich wegen Diebstahl verantworten.
...wer trotzdem zugreift, muss sich wegen Diebstahl verantworten.

Es gibt für jede Fraktion zwei parallele Rufleisten, man kann also theoretisch gleichzeitig bewundert als auch gefürchtet werden. Für meinen Geschmack hätte sich aber viel früher eine deutlichere Auswirkung des Rufs zeigen können, so dass einem ganze Areale nicht zugänglich sind oder komplett neue erzählerische Wege öffnen. Letztlich gibt es auch hier Auswirkungen, aber erst recht spät und nicht in der direkten Art wie etwa in früheren Deus-Ex-Spielen. Trotzdem geht Obsidian weiter als andere Rollenspiele, was die anarchistische Freiheit betrifft - es gibt kaum Tabus: Man kann selbst auf der riesigen Raumstation der Groundbreaker um sich schießen und ein Gemetzel anrichten, so dass sich selbst eigene Gefährten gegen einen wenden und das eigene Schiff gesperrt wird.

Holo-Mantel zur Infiltration

asff
Sam landet mit seinem mächtigem Spezialangriff!

Apropos Schleichen: Abgesehen davon, dass man sich geduckt im Gebüsch oder hinter Kisten verstecken kann und diese Fähigkeit noch ausbauen darf, ist der Holo-Mantel eine coole Idee! Bevor man ihn einsetzen darf, muss man eine Sicherheitskarte des jeweiligen Bereichs finden – denn nur dann geht kein Alarm los, wenn man diese klar markierte Zone betritt. Allerdings läuft die Zeit ab und man darf sich nicht auffällig verhalten, also nichts stehlen oder kämpfen. Gelingt es einem in der kurzen Zeit das Ziel zu erreichen? Schafft man es nicht, wird man von Wachen zur Rede gestellt. Dann hat man die Chance, sie rhetorisch davon zu überzeugen, dass das Ganze nur ein Missverständnis ist. Gelingt einem das, hat man wieder einen vollen Tarnbalken zur Verfügung, nur wird die Würfelprobe beim nächsten Erwischen schwieriger.  

Das ist trotz der Logikfehler (die Gefährten ohne Mantel werden ignoriert) ein schönes System, das sehr gut in einige Quests integriert wurde. Außerdem öffnet es eine weitere Alternative für das Erreichen eines Ziels: Meist hat man die Wahl, ob man einfach aggressiv vorgeht und alle tötet, ob man einen Schleichweg in ein Gebäude findet und drinnen entweder Anlagen sabotiert oder Feinde über Gas ausschaltet. Wer zudem Computer hackt, bekommt wertvolle Informationen, kann Türen öffnen oder andere Funktionen aktivieren, sogar alle Feinde auf einen Knopfdruck töten. Das Level- und Missionsdesign ist gut und vielfältig, zudem profitiert man von den Gefährten.

Kommentare

Swar schrieb am
Heute ist ein Patch erschienen, der unter anderen die Schrift vergrößert, ich habe direkt mal reingeschaut und ist sehr gut lesbar.
mansonia schrieb am
Ich finde es miserabel, der Shooter-Part spielt sich total hölzern, die Gegner verfügen nur über Serious-Sam-AI (nach Überschreiten eines Nahbereichs rennen sie frontal auf einen zu) und ich kann einfach keine lootbaren Kisten mehr sehen (schon gar nicht die "clever" versteckten).
Wie lange wollen die Companies uns noch den immer gleichen Mist aufwärmen?
Die Grafik gefällt mir ganz gut (endlich mal knallige Farben), aber ich vermisse das Erforschen unbekannter Zonen wie bei Las Vegas.
BoothTheGrey schrieb am
Naja... ich bin froh, daß ich es nur via Xbox Pass am PC gespielt habe. Vollpreis wär mir das Spiel nicht wert gewesen. Es ist sicher ein nettes RPG mit netter Welt und netter Story... und maximal durchschnittlichem Kampfsystem... tja... und es gibt leider nix in dem Spiel, was auf mich einen echten Sog entfacht.
Was mich am meisten ärgert ist der Shooter-Anteil, den ich eher schlecht fand. Man ballert halt doch relativ viel in so einem Spiel - und ich fand sogar Shooter-Designs, wie z.B. von ME1-3 ziemlich gut. Hier macht sich dasselbe Gefühl wie in New Vegas bei mir breit: Das Ballern ist eher nervig und eine Art notwendiges Übel.
Wie wenig mich irgendwas am Spiel dann so richtig gefesselt hat, lässt sich daran absehen, daß ich die allerletzte "Mission" nach wenigen Minuten abgebrochen habe, weil es zuviel Quälerei gewesen wäre. Hatte eigentlich Waffen und Rüstung sehr gut ausgerüstet, wobei meine Companions trotzdem grundsätzlich wie die Fliegen umkippen - und ich war auch Level 30. Und ich selber habe dann auch zuviel Schaden gefressen (Rüstung bei 108) und das umzergen der Gegner war trotz Heavy MiniGun Version 2 mit hochgepimpten Zahlen (Schaden bei irgendwas mit 170) zu quälerisch. Hätte natürlich eine Schwierigkeitsstufe runterschalten können... habe es dann aber einfach deinstalliert. Es ist mir wirklich egal, was am Ende passiert. Die Welt hat mich nie richtig in ihrem Bann gesogen und es gab keine Seite, der je meine Sympathie so richtig gegolten hätte. Sollen doch alle verhungern. Mir wurscht ;)
Was mich am Shooter am meisten stört - er ist weder ein schneller Movement-Shooter noch ein Deckungs-Shooter. Das sind eigentlich die beiden Shooter-Varianten, die ich am ehesten spassig finde. Outer Worlds ist weder das eine noch das andere. Schade. Aber wenn die Kampfmechnik für mich (!) nicht rund funktioniert, dann kann das Spiel in den allermeisten Fällen nicht begeistern.
Sage Frake schrieb am
Wow, habe auch ca. 31h auf dem Tacho, bin aber erst in Kapite 3 :oops: . Bin schwer begeistert. Viel "Spass" allen
Sorry, falscher Thread. Bin von Death Stranding schwer begeistert :mrgreen:
Swar schrieb am
Spielzeit 31 Stunden und 50 Minuten
ich hab's durch und dabei nicht alle Nebenquests beendet.
Spoiler
Show
Ich habe am Ende die Hope dem Vorstand überlassen, daraufhin zettelt der Professor einen Aufstand an und mit Hilfe der Verbündeteten aus Monarch, Edgewater, Groundbreaker und Co. ist der Wderstand ziemlich schnell gebrochen und stelle dem Professor zur Rede, trotz hoher Intelligenz, Wissenschaft und anderen relevanten Fähigkeiten konnte ich ihn nicht zur Aufgabe zwingen, also kommt es zum letzten Gefecht mit ihm und seinen Roboter, Sophie wird erfolgreich befreit und diverse Einwohner werden danach in den Kyroschlaf versetzt, während die alten Kolonisten im eisigen Weltraum landen und letztendlich hat meine Heldin die Dekadenz auf Terra 2 und Zerfall des Systems nur weiter beschleunigt, bei meinen zweiten Durchgang helfe ich dem Professor
Wertungstechnisch würde ich dem Spiel 87 oder 88 % geben und einen Nachfolger brauche ich ehrlich gesagt nicht, heute Abend ist erstmal zünftige Action mit CoD Modern Warfare angesagt, da muss ich nicht so viel reden :mrgreen:
schrieb am

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