The Outer Worlds - Test, Rollenspiel, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

 

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Rollenspiel
Publisher: Private Division
Release:
25.10.2019
25.10.2019
Q1 2020
25.10.2019
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Schwierigkeitsgrad anheben
 
Den Schwierigkeitsgrad sollten alle einigermaßen erfahrenen Rollenspieler aber auf jeden Fall von Normal auf Hart erhöhen (Gegner verursachen doppelt so viel Schaden, haben doppelt so viel Leben), denn sonst sind die Kämpfe viel zu einfach – selbst eine mächtige Mantiskönigin fällt nach ein paar Attacken. Das liegt nicht nur an reichlich Heilmitteln über den Inhalator oder der enormen Schlagkraft der Spezialattacken der Gefährten, die nach einem Tod wieder aufstehen, sondern auch daran, dass man die Zeit ja kurzfristig anhalten kann, um zunächst die Schwachstellen seiner Gegner zu analysieren (inklusive lustiger Einblicke in deren Verhalten) und dann ähnlich wie im VATS aus Fallout gezielt über das Anvisieren anderer Trefferzonen z.B. zu blenden oder zu verkrüppeln.

Auch das Gegnerverhalten sowie die Balance zwischen Beute und Verbrauch wirkt auf Hart gefühlt besser. Wenn man nicht nur diese dritte Stufe wählt, sondern dazu noch die Zielmarkierungen für Quests deaktiviert, kann man zu den 30 Stunden für die Hauptquest locker nochmal zehn plus mehr für Nebenquests hinzu rechnen, weil man natürlich viel öfter aufgehalten wird. Auf normal kann man auf zwanzig Stunden durch sein - vor allem, wenn man in die sehr effizienten Dialogfertigkeiten investiert, denn ab einem gewissen Punkt kann man nahezu jeden überzeugen oder einschüchtern. Natürlich ist das kein militärischer Shooter, aber auf allen Stufen gibt es einige grobe KI-Aussetzer, wenn Plünderer z.B. erst auf die eigene Anwesenheit reagieren, wenn sie beschossen werden; aktives Umzingeln oder Ähnliche beobachtet man ebenfalls nicht.

Man kann zig Dinge anpassen, auch die Wegmarker oder Konturen ausblenden.
Man kann zig Dinge anpassen, auch die Wegmarker oder Konturen ausblenden.

Darüber hinaus gibt es den vierten Schwierigkeitsgrad Alptraum, der kein manuelles Speichern erlaubt, das Schlafen nicht überall zulässt sowie die Gefährten nicht automatisch nach ihrem Tod im Gefecht wiederbelebt. Schade ist, dass nur auf dieser höchsten Stufe die Survival-Aspekte greifen, die man auch auf der normalen Stufe hätte einbauen können.

Beute ohne Ende

Denn man bekommt angesichts all der Kisten ein Übermaß an Beute und Munition – auch Obsidian schüttet Kamelle kübelweise aus. Warum bloß? Weil es recht einfach zu entwickeln ist. Schon nach wenigen Stunden weiß man gar nicht, was man mit all den Salben, Dosen, Pillen, Tränken und Heilmitteln tun soll, weil man ihre vielen Buffs eigentlich gar nicht benötigt. Auch deshalb empfehle ich den dritten der vier Schwierigkeitsgrade, denn da verbraucht man mehr. Und diese Dinge sind alle als 3D-Modelle designt, die man drehen und zoomen kann, was teilweise richtig klasse aussieht – aber ohne, dass man dort etwas Wichtiges entdecken könnte, das eine weitere Quest öffnet oder eine Lösung für ein Rätsel bietet. Schade!

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Auch wenn manche Teturen, Mimik und Gestik nur solides Niveau erreichen: Das Artdesign ist überaus stimmungsvoll.

Hinzu kommen ebenso plastisch integrierte Rüstungen in drei Stufen (leicht, mittel, schwer) und allerlei Waffen, von zig Pistolen über Gewehre bis hin zu Granatwerfern, aber auch Klingen, Hämmer und Schläger, alle mit eigenem Level, den man immerhin gezielt für mehr Schaden erhöhen kann: So ist ein Plasmakarabiner Stufe 5 immerhin nicht ganz nutzlos, weil man ihn an seine Stufe anpassen kann. Da sie sich abnutzen, muss man sie auch stets reparieren und schließlich kann man sie hinsichtlich Griff, Magazin, Lauf & Co sowie Schadensart modifizieren: Denn je nach Gegner ist Feuer, Säure, Schock, Plasma etc. hilfreicher. Das ist für Tüftler sicher cool, aber wirkt in der Masse wie ein Zugeständnis an den aktuellen Status quo von Sammelei und Crafting. Immerhin gibt es Sortierfunktionen nach Gewicht, Preis und Co; nur hat man den direkten Waffenvergleich bei Händlern vergessen.

Hilfe, welche Waffe soll man mitnehmen?
Hilfe, welche Waffe soll man mitnehmen?

Außerdem haben auch Rollenspieler etwas davon: Es gibt Rüstungen, Helme sowie Modifikationen, die die eigenen Fähigkeiten wie etwa Führung, Hacken & Co erhöhen. Man kann eine eine Rüstung auch gezielt mit mehreren Bausteinen aufwerten, um sich weiter zu spezialisieren. Manchmal steht man vor einem Schloss und kann es öffnen, weil man gerade die richtige Mütze dabei hat. Das alles verstärkt die eingangs erwähnte Generalisierung - man hat zumindest das Gefühl, irgendwann für alles eine Lösung zu haben. Bei aller Kritik an diesem Überfluss habe ich mich allerdings dabei ertappt, wie ich immer wieder alles durchsucht und mitgenommen habe, zumal man auch einzigartige Beute finden kann. Hinzu kommt natürlich, dass man vieles verkaufen kann, um das Geld in neue Ausrüstung oder Upgrades zu investieren, was bequem über die üppig verteilten Automaten abläuft. Nur die Traglastbeschränkung hat mich davon abgehalten, einen Container mit Plunder zu schultern. Aber genauso ging es mir auch in Fallout: New Vegas. Und auch das hat mich damals trotz einiger Schwächen sehr gut unterhalten.

Kommentare

Swar schrieb am
Heute ist ein Patch erschienen, der unter anderen die Schrift vergrößert, ich habe direkt mal reingeschaut und ist sehr gut lesbar.
mansonia schrieb am
Ich finde es miserabel, der Shooter-Part spielt sich total hölzern, die Gegner verfügen nur über Serious-Sam-AI (nach Überschreiten eines Nahbereichs rennen sie frontal auf einen zu) und ich kann einfach keine lootbaren Kisten mehr sehen (schon gar nicht die "clever" versteckten).
Wie lange wollen die Companies uns noch den immer gleichen Mist aufwärmen?
Die Grafik gefällt mir ganz gut (endlich mal knallige Farben), aber ich vermisse das Erforschen unbekannter Zonen wie bei Las Vegas.
BoothTheGrey schrieb am
Naja... ich bin froh, daß ich es nur via Xbox Pass am PC gespielt habe. Vollpreis wär mir das Spiel nicht wert gewesen. Es ist sicher ein nettes RPG mit netter Welt und netter Story... und maximal durchschnittlichem Kampfsystem... tja... und es gibt leider nix in dem Spiel, was auf mich einen echten Sog entfacht.
Was mich am meisten ärgert ist der Shooter-Anteil, den ich eher schlecht fand. Man ballert halt doch relativ viel in so einem Spiel - und ich fand sogar Shooter-Designs, wie z.B. von ME1-3 ziemlich gut. Hier macht sich dasselbe Gefühl wie in New Vegas bei mir breit: Das Ballern ist eher nervig und eine Art notwendiges Übel.
Wie wenig mich irgendwas am Spiel dann so richtig gefesselt hat, lässt sich daran absehen, daß ich die allerletzte "Mission" nach wenigen Minuten abgebrochen habe, weil es zuviel Quälerei gewesen wäre. Hatte eigentlich Waffen und Rüstung sehr gut ausgerüstet, wobei meine Companions trotzdem grundsätzlich wie die Fliegen umkippen - und ich war auch Level 30. Und ich selber habe dann auch zuviel Schaden gefressen (Rüstung bei 108) und das umzergen der Gegner war trotz Heavy MiniGun Version 2 mit hochgepimpten Zahlen (Schaden bei irgendwas mit 170) zu quälerisch. Hätte natürlich eine Schwierigkeitsstufe runterschalten können... habe es dann aber einfach deinstalliert. Es ist mir wirklich egal, was am Ende passiert. Die Welt hat mich nie richtig in ihrem Bann gesogen und es gab keine Seite, der je meine Sympathie so richtig gegolten hätte. Sollen doch alle verhungern. Mir wurscht ;)
Was mich am Shooter am meisten stört - er ist weder ein schneller Movement-Shooter noch ein Deckungs-Shooter. Das sind eigentlich die beiden Shooter-Varianten, die ich am ehesten spassig finde. Outer Worlds ist weder das eine noch das andere. Schade. Aber wenn die Kampfmechnik für mich (!) nicht rund funktioniert, dann kann das Spiel in den allermeisten Fällen nicht begeistern.
Sage Frake schrieb am
Wow, habe auch ca. 31h auf dem Tacho, bin aber erst in Kapite 3 :oops: . Bin schwer begeistert. Viel "Spass" allen
Sorry, falscher Thread. Bin von Death Stranding schwer begeistert :mrgreen:
Swar schrieb am
Spielzeit 31 Stunden und 50 Minuten
ich hab's durch und dabei nicht alle Nebenquests beendet.
Spoiler
Show
Ich habe am Ende die Hope dem Vorstand überlassen, daraufhin zettelt der Professor einen Aufstand an und mit Hilfe der Verbündeteten aus Monarch, Edgewater, Groundbreaker und Co. ist der Wderstand ziemlich schnell gebrochen und stelle dem Professor zur Rede, trotz hoher Intelligenz, Wissenschaft und anderen relevanten Fähigkeiten konnte ich ihn nicht zur Aufgabe zwingen, also kommt es zum letzten Gefecht mit ihm und seinen Roboter, Sophie wird erfolgreich befreit und diverse Einwohner werden danach in den Kyroschlaf versetzt, während die alten Kolonisten im eisigen Weltraum landen und letztendlich hat meine Heldin die Dekadenz auf Terra 2 und Zerfall des Systems nur weiter beschleunigt, bei meinen zweiten Durchgang helfe ich dem Professor
Wertungstechnisch würde ich dem Spiel 87 oder 88 % geben und einen Nachfolger brauche ich ehrlich gesagt nicht, heute Abend ist erstmal zünftige Action mit CoD Modern Warfare angesagt, da muss ich nicht so viel reden :mrgreen:
schrieb am

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