Lapis x Labyrinth - Test, Rollenspiel, PlayStation 4, Nintendo Switch - 4Players.de

 

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Lapis x Labyrinth (Rollenspiel) von NIS America / Koch Media
Huckepack durchs Labyrinth
Action-Rollenspiel
Release:
31.05.2019
31.05.2019
Spielinfo Bilder Videos
Mit Lapis x Labyrinth lädt Nippon Ichi Software zur munteren Beutehatz mit sich Huckepack tragenden Helden. Wie uns der Ausflug in die 2D-Labyrinthe auf PlayStation 4 und Nintendo Switch gefallen hat, verrät der Test.

Tragende Rolle

In Lapis x Labyrinth macht sich eine Gruppe von Abenteurern auf die Suche nach dem legendären Goldenen Baum, der sich tief in einem monsterverseuchten Wald befinden soll. Als Ausgangspunkt dient ein kleines Dorf, in dem man seine Expeditionen ins gefährliche Dickicht planen, Ausrüstung erwerben und Verstärkung anheuern kann.
Bei der Wahl der stapelbaren Helden kann man aus acht Klassen wählen.
Bei der Wahl der stapelbaren Helden kann man aus acht verschiedenen Klassen wählen.
Letztere kann aus acht individuell bewaffneten Abenteurerklassen, die von Großschwert schwingenden Zerstörern über Zauber schleudernde Hexen bis hin zu beidhändig schießenden Pistolenschützen reichen, frei ausgewählt werden.

Ein Expeditionsteam besteht aus bis zu vier Mitgliedern, die sich zwischen ihren auftragsbasierten Erkundungseinsätzen mit immer mächtigeren Waffen, Rüstungen und Artefakten ausstatten lassen. Das Besondere daran: Der Anführer trägt die übrigen Gruppenmitglieder Huckepack und erhält so einen Teil ihrer Stärke und Talente. Zudem kann der Anführer jederzeit gewechselt werden, um individuelle Waffen und Fertigkeiten einzusetzen. Bei schweren Verletzungen sollte man den Anführer ebenfalls wechseln, denn wenn ein Gruppenmitglied das Zeitliche segnet, erlöschen auch dessen Bonuseffekte auf die Kameraden.

Die Uhr tickt

Die verwinkelten 2D-Labyrinthe werden wie in klassischen Jump'n'Runs aus der Seitenansicht erkundet, die Kämpfe gegen die oft in Horden auftauchenden Gegner in Echtzeit bestritten. Ziel ist es, unter Zeitdruck magische Kristalle aufzuspüren und mit deren Hilfe den jeweiligen Levelausgang zu finden.
Wird der Level nicht rechtzeitig abgeschlossen, kommt ein tödlicher Verfolger ins Spiel.
Wird der Level nicht rechtzeitig abgeschlossen, tritt ein tödlicher Verfolger auf den Plan.
Manchmal wird man zudem von Barrieren aufgehalten, die erst verschwinden, wenn man alle Gegner in der Nähe bezwungen hat. Ist die Uhr abgelaufen und der Ausgang noch nicht erreicht, erscheint ein tödlicher Verfolger, der rasch für ein unfreiwilliges Ende der Expedition sorgt.

Bei weit fortgeschrittenen Expeditionen kann da auch schon mal Frust aufkommen, obwohl erbeutetes Gold behalten werden darf und die Charakterentwicklung ohnehin bei jedem Einsatz wieder von vorn beginnt, so dass dauerhafte Verbesserungen in erster Linie von der erbeuteten Ausrüstung abhängen. Bezwingt man besonders gefürchtete Bossgegner siedeln sich sogar neue Handwerker und Händler im Dorf an, die einen mit immer mächtigeren Ausrüstung und anderen Verbesserungen versorgen. Dieser Kreislauf ist trotz gewisser Wiederholungen und nerviger Gruppen-Neuausrüstungen beim Auswechseln einzelner Mitglieder kurzweilig und motivierend.

Berauschendes Chaos

Steuerung und Spielablauf sind intuitiv und unkompliziert. Es wird gehüpft und gekämpft, während sich Spezial- und Teamangriffe aufladen, die es bei Aktivierung ordentlich krachen lassen.
Auch wenn die Übersicht teils leidet, sorgen die Effektgewitter für berauschende Punktejagden.
Auch wenn die Übersicht teils leidet, sorgen die Effektgewitter für berauschende Punktejagden.
Die Übersicht geht bei all den Effektgewittern allerdings öfters mal verloren, während Bild und Ton gelegentlich ins Stocken geraten - vor allem im stationären Betrieb der Switch. Trotzdem kann man sich gerade im Schutz der vorübergehenden Unverwundbarkeit des Fiebermodus' in einen regelrechten Effekte- und Punkterausch spielen.

Je besser die Leistung am Ende einer Expedition war, um so mehr Beutekisten können anschließend geöffnet werden. Mikrotransaktionen kommen dabei allerdings nicht zum Einsatz. Nennenswerte Systemunterschiede gibt's bis auf die auf der PS4 geschmeidigere Bildrate ebenfalls keine. Switch-Spieler, die im Handheld-Modus unterwegs sind, werden höchstens die teils etwas kleine Schrift und fehlende Touch-Unterstützung bemängeln. Dass es nur einen Schwierigkeitsgrad und keine deutsche Lokalisierung gibt, ist ebenfalls schade.

Kommentare

Ultima89 schrieb am
Danke dir. Das hilft mir sehr, besonders der vorletzte Satz hat mich sehr überrascht - positiv. Ich hatte schon befürchtet, dass es allzuleicht wird, aber wenigstens zieht es dann im Postgame an.
4P|Jens schrieb am
@Ultima89: Die Klassen unterscheiden sich allein schon durch ihre individuellen Waffen (vor allem in punkto Geschwindigkeit, Durchschlagskraft und Reichweite), aber mit Button-Mashing kommt man trotzdem auch weit. Der Schwierigkeitsgrad hängt in erster Linie von der erspielten Ausrüstung und anderen Boni ab. Ein gewisser Grind ist jedoch irgendwann unumgänglich - vor allem im Post-Game, wo die Gegnerstufe von Einsatz zu Einsatz jedes Mal um 100 Level ansteigt... XD Ich hoffe, das hilft dir weiter.
Ultima89 schrieb am
Das Spiel ist zwar recht simpel, man könnte es als 2D-Musou bezeichnen, was das Kampfsystem angeht. Trotzdem fand ich den Test recht kurz geraten. Inwieweit unterscheiden sich die Klassen spielerisch? Macht es überhaupt einen Unterschied, ob ich zwischen den "Turmmitgliedern" schalte oder kommt man auch locker mit hirnlosem Aufrüsten und Button-Mashing derselben Charakterklasse durchs Spiel? Apropos Schwierigkeitsgrad: Irgendwann mal ernstzunehmen oder bis ins Postgame banal? Gerade dieses soll ja - nach anderen Stimmen - relativ groß sein.
schrieb am