Ghost Recon Breakpoint - Test, Shooter, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

 

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Military-Shooter
Entwickler: Ubisoft Paris
Publisher: Ubisoft
Release:
04.10.2019
04.10.2019
kein Termin
04.10.2019
Alias: Tom Clancy's Ghost Recon Breakpoint
Spielinfo Bilder Videos

Mal Stealth, mal Action

Breakpoint spielt man nicht wegen der Geschichte und schon gar nicht wegen der Inszenierung. Das eigentliche Spielgeschehen, also wenn es um den lauten oder leisen Angriff auf einen gegnerischen Stützpunkt geht, ist wesentlich besser gelungen und übertrumpft auch Wildlands, wobei das kein Kunststück ist. Das Verhalten der Waffen fühlt sich im Vergleich besser und präziser an, die Stealth-Elemente sind deutlich ausgebaut worden (Leichen lassen sich wegtragen und verstecken) und das Kampf-Interface sowie Treffer-Feedback sind sehr ordentlich.

Die Freiheit, wie man die Mission angehen will, ist hervorragend. Man kann mit einer sehr hilfreichen Hosentaschen-Drohne die Gegner markieren, die Basis bis in den letzten Winkel ausspionieren, sich die Laufwege der Patrouillen einprägen, Schleichwege finden oder erhöhte Positionen für Scharfschützen suchen. Nach dem Überblick geht es mit der Angriffsplanung weiter. Stürmt man mit viel Krach zur Vordertür rein? Oder schaltet man die Gegner mit dem Scharfschützengewehr aus einem Helikopter aus? Oder nutzt man Explosionen zur Ablenkung der Feinde? Oder soll vielleicht nur das eigentliche Ziel angegangen werden, anstatt alle Gegner auszuschalten?

Entscheidet man sich für die leisen Ansatz, sollte im Vorfeld eine Taktik zu Grunde gelegt werden, idealerweise findet man möglichst schnell den Funker, bevor dieser Verstärkung ruft, sofern es mit dem unbemerkten Angriff nicht klappt. Dann sollten Scharfschützen und Gegner ausgeschaltet werden, die sich gegenseitig nicht im Sichtfeld haben. Manche Einsätze kann man sogar lösen, ohne Gegner auszuschalten, z.B. wenn nur eine Person verhört oder Informationen gesammelt werden müssen. Selbst in der Hauptstadt der Insel ist dies möglich.

Viel Freiheit und blöde Drohnen

Die Aufklärungsdrohne verfügt auch über unterschiedliche Sichtmodi, sofern man die entsprechenden Punkte in den Talentbaum investiert.
Die Aufklärungsdrohne verfügt auch über unterschiedliche Sichtmodi, sofern man die entsprechenden Punkte in den Talentbaum investiert.

Verläuft eine Mission nach Plan und alles wird im Idealfall leise ausgeschaltet, wirkt das Ganze sehr befriedigend und macht Spaß. Getrau dem A-Team: Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert. Der Freiheit, die Missionen zu welcher Tageszeit und von wo auch immer anzugehen, ist vorbildlich, zumal die meisten Schauplätze mehrere, versteckte Zugänge haben. Trotzdem könnte es mehr Gadgets neben der Drohne, den Wärmebild/Restlichtverstärker-Sichtmodi und der Zaun-Schere geben.

In Hinblick auf das Ausschalten von fliegenden oder fahrenden gegnerischen Drohnen, von denen es leider zu viele gibt, fehlt es an Möglichkeiten, sie gezielt aus der Ferne und vor allem leise zu erledigen. Hat man ein Lager ohne Aufmerksamkeit zu erhaschen gesäubert, muss am Ende eine Drohne mit mächtig Krawumms und viel Munition ausgeschaltet werden. Das passt irgendwie nicht richtig zusammen. Es hätten mehr Möglichkeiten eingebaut werden müssen, wie man mit den Drohnen leise umgehen kann, denn ignorieren ist auch keine Lösung. Als Phantom, eine der vier Klassen, kann man zumindest im Bereich Drohnen-Umgehung etwas machen, aber anschleichen und "hacken" funktioniert nicht.

Im Alleingang oder kooperativ?

Nichtdestotrotz ist und bleibt Ghost Recon Breakpoint auf den kooperativen Mehrspieler-Modus mit bis zu vier Personen ausgelegt. Es kann auch im Alleingang, ohne ebenso störende wie nützliche KI-Mitstreiter (sollen via Update nachgeliefert werden) gespielt werden, doch manche Einsätze sind im Solo-Modus eher quälend, z.B. wenn man eine Person im Schwitzkasten durch ein Lager geleiten muss. Eine permanente Internetverbindung ist übrigens im Solo-Modus erforderlich.

Alle menschlichen Gegner sind ausgeschaltet. Am Ende ist die Drohne dran ...
Alle menschlichen Gegner sind ausgeschaltet. Am Ende ist die Drohne dran ...

Obgleich die Einsätze im Alleingang machbar sind, ist das Spiel voll und ganz auf kooperative Gefechte ausgelegt, deswegen ist es unverständlich, warum die KI-Mitstreiter eingespart wurden. Die gegenseitige Unterstützung, die zusätzlichen Augen sowie Koordination und Kommunikation untereinander sind wichtige Spielelemente. Es lassen sich sogar Ziele mit unterschiedlichen Buchstaben markieren, damit man besser absprechen kann, wer wen ausschaltet. Vieles ist durchdacht, aber längst nicht alles: Brechen manche Spieler im kooperativen Match z.B. eine Zwischensequenz ab, kann es sein, dass andere Mitspieler dieses Video noch gucken, während die gegnerische Verstärkung eintrifft und alle Mitspieler erledigt. Hier hätte man wenigstens warten können, bis alle Spieler bereit sind ...

Kommentare

CthulhuLover schrieb am
flo-rida86 hat geschrieben: ?
10.10.2019 11:56
just_Edu hat geschrieben: ?
09.10.2019 16:49
Whoa 61!?
Damit ist es hier ja vergleichsweise noch milde davon gekommen.. wenn ich da so an Destructoid denke mit 3/10 :mrgreen:
Lustigerweise ist der "neue" AC-Oische RPG Ansatz genau das, was mich auf das Game neugierig macht.. evtl. in nem Schnapper Sale, um mit dem Hausgrisu ein wenig zu Coop-en.
Hol dir lieber wildlands und es kostet weniger:)
Selbst bei Wildlands verpasst man nichts.. das es noch dröger geht mit AAA-Budget ist schon eine Leistung
Danilot schrieb am
monthy19 hat geschrieben: ?
11.10.2019 09:47
Ich bin immer noch nicht sicher.
Wenn wer Geld ausgeben will, dann kann er das. Scheinbar reichen die leicht fangbaren Wale aus um ein Spiel zu finanzieren.
Die hier angewandten Methoden sind doch aber auch nicht neu. Jedes Rollenspiel basiert auf diesen.
Progress durch Erfahrung und Ausrüstung.
Wenn jemanden das zu lange dauert, dann muss er Geld ausgeben.
Ich mag diese Art Spiele. Bei WoW ja auch nicht anders. Da beschleunige ich auch nichts.
Trotz allem ist es auf jeden Diskussionswürdig.
Für mich ist es nun einmal so, dass wenn es nicht penetrant ist, mich das nicht stört.
Handy Spiele gehen deshalb bei mir garnicht.
Hier aber, ist es für mich ok gelöst.
Allein hier in Forum gibt es die unterschiedlichsten Meinungen zum Thema MTs.
Mich z.B. stören MTs nicht, so lange ihre Bewerbung nicht nervt und ich mich nicht z.B. durch Paytowin gezwungen fühle sie zu kaufen. Breakpoint bewirbt den Ingameshop nicht penetrant und auch Paytowin hält sich in Grenzen.
Mein Kernproblem mit den Mechaniken, die den Shop im Spiel unterstützen, ist, dass sie alle mein Spielgefühl, meinen Spaß und die Immersion zerstören.
Das an den unglauwürdigsten Orten Beutekisten rumliegen reißt mich raus, dass Waffen jetzt Level haben, obwohl ich einen realistischen Militärshooter erwarte, macht mir das Spiel komplett madig, dass eine Stoffmütze einen höheren Gearscore haben kann als ein Militärhelm finde ich lächerlich, dass im Hub 50 letzte Überlebende rumrennen killt meine Immersion und das tote Gegner in diesem Spiel Lila-Waffen fallen lassen ist auch zum Abwinken.
Ghost Recon war als Marke bisher kein Lootshooter und hatte dafür aber andere Stärken.
monthy19 schrieb am
Ich bin immer noch nicht sicher.
Wenn wer Geld ausgeben will, dann kann er das. Scheinbar reichen die leicht fangbaren Wale aus um ein Spiel zu finanzieren.
Die hier angewandten Methoden sind doch aber auch nicht neu. Jedes Rollenspiel basiert auf diesen.
Progress durch Erfahrung und Ausrüstung.
Wenn jemanden das zu lange dauert, dann muss er Geld ausgeben.
Ich mag diese Art Spiele. Bei WoW ja auch nicht anders. Da beschleunige ich auch nichts.
Trotz allem ist es auf jeden Diskussionswürdig.
Für mich ist es nun einmal so, dass wenn es nicht penetrant ist, mich das nicht stört.
Handy Spiele gehen deshalb bei mir garnicht.
Hier aber, ist es für mich ok gelöst.
TheoFleury schrieb am
Bis heute sauer bin.....Wurde ursprünglich genauso verunstaltet wie Rainbow Six, nur schlimmer...
Wo ist der militärische, realistische Anspruch mit Taktik Geplenkel dahin? Dafür stand diese Serie... Bitte macht mir ja kein neues Splinter Cell Ubisoft, danke!
Rabidgames schrieb am
Ein fairer Test eines Ubisoft-Titels? Das ist spannend.
Eine gnädigere Wertung, als die, die ich geben würde? Was ist denn hier los!
Ich finde das Spiel erstaunlich. Allein der Anfang - man ist verletzt, auf sich allein gestellt, es geht ums Überleben, laut Story gibt es kaum Verbündete - bis dann im Hub Dutzende Verbündete sind. Suspension of disbelief suspended.
Dann gibt es ein bescheuertes Loot-System, das keine Sau braucht, ein überflüssiges Crafting-System, und ein überkompliziertes Lagersystem. Hinzu kommen noch 336547 Mikrotransaktionen und tonnenweise Bugs und Glitches sowie Online-Zwang.
Leider ist das Grundspiel an sich gelungen. Mit Stealth allein eine Basis ausräumen ist schon cool. Die Welt erkunden macht ebenfalls Spaß. Die Story ist halt eine typische Tom Clancy-Story - blablabla gut gegen böse blabla, aber immerhin nicht übelst patriotisch. Aber es motiviert mich immer wieder, Stunden im Spiel zu verbringen.
Leider erübrigt sich das schnell, sobald all der Loot nutzlos ist, ich ins Hub muss und Leute sehe, die ich nicht sehen will (also alle anderen menschlichen Spieler), und dann der Auftraggeber erst mal 20 Sekunden braucht, um sich zu materialiseren.
Will heißen, das Spiel auf seine Grundfunktion heruntergebrochen hat Potenzial. Das Potenzial wird aber von Unmengen an erbrochenen Systemen verdeckt, weshalb ich nach 2 Stunden Spaß nach 1 Minute schon mal so gefrustet bin, dass ich das Spiel 2 Tage nicht anrühre, nur um dann doch wieder Spaß zu haben ...
schrieb am