GRID - Test, Rennspiel, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

 

Um dieses Feature zu nutzen, musst du
"4Players pur" nutzen:

Du hast schon einen pur-Account? Dann logge dich ein!
Noch kein pur-Nutzer? 4Players pur – Zahl, was du willst!

Hinweis schließen.


GRID (Rennspiel) von Codemasters
Rudimentärer Raser
Simulation
Entwickler: Codemasters
Publisher: Codemasters
Release:
11.10.2019
11.10.2019
11.2019
11.10.2019
Jetzt kaufen
ab 46,74€

ab 46,99€
Spielinfo Bilder Videos

GRID ist wieder da! Mit einer Mischung aus Remix und Reboot will Codemasters alte Fans der Reihe zurückholen, gleichzeitig aber auch Neueinsteigern die Chance bieten, in sportlichen Flitzern  über Pisten rund um den Globus zu brettern. Wir haben für den Test ordentlich Gas gegeben und sagen euch, ob das Comeback gelungen ist.



Ab auf die Piste

Die Kiste ordentlich mit Tuning-Upgrades aufmotzen? Stundenlang mit Feineinstellungen am idealen Setup feilen? Strategische Boxenstopps mit Reifenverschleiß und Benzinverbrauch? In einem Foto-Modus schicke Bildkompositionen basteln? Sponsoren-Management? Das alles gibt es beim neuen Grid nicht oder nicht mehr! Stattdessen konzentriert sich Codemasters auf das Wesentliche: Rennen fahren, Rennen fahren und noch mehr Rennen fahren. Tatsächlich klappert man in der Karriere einfach nur eine Veranstaltung nach der nächsten ab, um erst weitere Events freizuschalten, sich am Ende einer Serie dem Showdown zu stellen und schließlich für die World Series zu qualifizieren, wo mit dem Team Ravenwest ein alter Bekannter wartet und die Rennen etwas länger ausfallen. Dabei führt die Reise rund um den Globus: Neben klassischen Rennpisten wie Silverstone, Sepang International Circuit oder Indianapolis finden sich auch wieder einige Stadtkurse, darunter alte Bekannte wie San Francisco und Barcelona, aber auch attraktive Neuzugänge wie Havana. Zwar ist die Anzahl der Schauplätze überschaubar, doch dank zahlreicher Layouts in Kombination mit wechselnden Fahrtrichtungen, Witterungsbedingungen und Tageszeiten wird dennoch ein ordentlicher Umfang geboten.

Vor allem die Stadtkurse überzeugen grafisch mit einer ansprechenden Kulisse.
Vor allem die Stadtkurse überzeugen grafisch mit einer ansprechenden Kulisse.

Zudem sehen insbesondere die Stadtkurse klasse aus. Wenn man z.B. bei Nacht durch die verschlungenen Straßen von Shanghai heizt und einen Blick auf die spektakuläre Skyline mit ihren Neonlichtern wirft, möchte man am liebsten anhalten, um den Moment noch weiter zu genießen.  Ebenso sehenswert sind die Regengüsse, auch wenn man leider auf ein dynamisches Wettersystem verzichtet hat. Nettes Detail am Rande: Die zahlreichen Passanten am Streckenrand reagieren sogar auf Unfälle und schrecken zurück, wenn man in die Bande knallt. Nur bei den überzogenen Lichteffekten hat man es teilweise etwas übertrieben, wenn man von der Sonne geblendet wird. Technisch überzeugt Grid mit einer sauberen Darstellung und einem guten Geschwindigkeitsgefühl. Nur darf man nicht den Fehler begehen, einen Blick in die Spiegel zu werfen, denn im Gegensatz zur flüssigen Bildrate auf der Strecke erwartet einen dort nur eine schlimme Ruckelorgie. Man sollte daher besser davon absehen, den optionalen Innenspiegel in den Anzeige-Optionen zu aktivieren, da er die Performance auf den Standard-Konsolen beeinträchtigen kann, wo die Bildrate ohnehin schon zu "nur" 30fps tendiert.   

Breit gefächerter Fuhrpark

Es gibt viel zu tun in der Karriere.
Es gibt viel zu tun in der Karriere.

Als geistiger Nachfolger von DTM Race Driver bleibt Grid der alten Tradition treu und liefert in der Karriere ein Motorsportpaket, das verschiedene Klassen mit entsprechenden Fahrzeugmodellen umfasst. Neben Touring, Stock Cars, Tuning-Karossen und der GT-Serie warten außerdem eine Reihe von Veranstaltungen, die sich um das eSport-Team des zweifachen Formel-Eins-Weltmeisters Fernando Alonso drehen, der Codemasters auch als Berater zur Seite stand. Darüber hinaus gibt es Einladungs-Events, in denen man meist in vorgegebenen Boliden sein Können unter Beweis stellen muss. Entsprechend breit gefächert präsentiert sich der Fuhrpark: Angefangen bei kleinen Sportwagen wie dem VW Golf GTI oder Ford Focus TC-2 reicht die Auswahl von modifizierten Muscle Cars wie dem Dodge Challenger SRT über asiatische Tuner-Lieblinge wie den Honda S2000 bis hin zu noblen Renn-Karossen wie dem Ferrari 488 GTE oder Porsche 911 RSR. Selbst Alonsos Weltmeister-Wagen aus der Formel Eins, der Renault R26, hat den Weg ins Spiel gefunden und man darf sich in einem Showdown sogar höchstpersönlich mit dem Asturier duellieren. Mit Modellen wie dem alten Mini oder dem kultigen Ford GT40 finden sich zudem einige Klassiker der Motorsport-Historie in der überschaubaren, aber gut zusammengestellten Fahrzeugauswahl, die etwa 70 Wagen umfasst. Leider sind vor dem Kauf keine Probefahrten möglich, doch kann man sich für Rennen außerhalb der Karriere immerhin ein paar Modelle mieten, muss dafür aber auf einen Teil der Einnahmen verzichten.

Ein Ohrenschmaus

Die Fahrzeuge sind zwar nicht gerade Hochglanz-Polygonmodelle, aber dafür hören sie sich klasse an.
Die Fahrzeuge sind zwar nicht gerade Hochglanz-Polygonmodelle, aber dafür hören sie sich klasse an.

Leider sehen die Polygon-Modelle nur durchschnittlich aus und es mangelt den Boliden an Details. Vor allem die Innenräume sind grob gestaltet und die Instrumente in der Cockpitansicht teilweise erschreckend unscharf. Dafür klingen sie umso besser: Die Motoren röhren herrlich aggressiv und die Abmischung ist erste Sahne. Je nach Position der Aggregate dröhnen die Geräusche in einem 5.1.-Setup entweder aus den Front- oder Rear-Lautsprechern und selbst die gewählte Kameraperspektive wirkt sich auf den Klang aus. Ebenso wuchtig präsentieren sich Zusammenstöße und Unfälle. Schön auch, dass im Gegensatz zur Vorschau-Version jetzt auch die krachenden Fehlzündungen in Bild und Ton eingefangen werden. Nur auf einen Soundtrack wird im Rennen komplett verzichtet, so dass man die Motorenklänge voll und ganz genießen kann.


Kommentare

UAZ-469 schrieb am
Nachdem ich auch mehrere Stunden gespielt habe, würde ich meine persönliche Wertung im niedrigen 80er-Bereich ansetzen. Für 'nen Award ist mir der Schwierigkeitsgrad noch zu unausgewogen (Manche Rennen sind so kurz dass man selbst auf Mittel kaum Chancen auf den ersten Platz hat), der Funk zu reduziert und der Wegfall des ein oder anderen "Nice-to-have"-Features wie Sponsorenherausforderungen und Le Mans stößt unglücklich auf. Auch ist mir das Fahrverhalten etwas zu Simlastig, doch geht das in Ordnung.
Nichtsdestotrotz ist es, finde ich, endlich wieder ein vernünftiges GRID, nachdem die Serie mit jedem Teil abgebaut hat.
Darwin Jones schrieb am
Ich muss mal meine Meinung schreiben, weil ich´s einfach lächerlich finde: Hier wird einem ein Spiel vorgegaukelt, dass so wenig Inhalt hat und sich nicht mal auf´s Wesentliche konzentriert. Alles wirkt oberflächlich. Weder Fahrphysik noch sonst was sind hier hervorzuheben und als "gut" zu bezeichnen. Der Content ist ein Witz. Wieder ein halb veröffentlichtes Spiel, dass mit Season Passes aufgewertet werden soll. Es ist nichts Ganzes und nichts Halbes. Die Grafik ist gut. Das war´s dann aber auch, was hier positiv hervorzuheben ist.
Und jetzt kommt der Grund, warum ich meine Meinung schreiben möchte: Grid wird mit "gut" bewertet und Assetto Corsa Competizione mit "ausreichend"? Das ist echt zum Lachen und zum Weinen gleichzeitig. Das, was man ACC vorwerfen kann (bzw. den Publishern) sind die Bugs zum Start. Ja. Das war echt nicht berauschend. Wird aber Schritt für Schritt behoben und hat natürlich eine Abwertung verdient.
ACC lebt von der Liebe zum Detail. Die Physik ist ein Traum. Hier wird versucht etwas nachzubilden. Man kann sich komplett in den Settings austoben. Alles wird simuliert. Die Strecke, die Bodenwellen, jede kleine Unebenheit; Alles ist gescanned. Jede Stellschraube am Auto kann gedreht werden. Und vor allem: Das Spiel wird weiter optimiert und verbessert. Ja: Auch hier gibt es DLCs. Aber es wird auch nichts in geplanten Season-Passes oder verkauft. Es ist schlicht und einfach noch in der Entwicklung.
Und dann wird ein Spiel im Test so abgestraft? Und bei einem Grid wird "nochmal ein Auge zugedrückt"? So wirkt es zumindest. Das ist doch einfach nicht ernst gemeint, oder?
Für mich ist das ein Zeichen, dass hier Leute testen, die nur auf das Oberflächliche Bling-Bling achten. Oder tiefer greifendes nicht wahrnehmen. Und nicht das schätzen, was ein Spieleentwickler für das tut, was er veröffentlicht und wohinter er steht. Bitte überdenkt eure Art zu testen nochmal.
MikeimInternet schrieb am
Superzoom hat geschrieben: ?
08.10.2019 13:27
Nach 5 Stunden Spielzeit bekommt das Spiel von mir 86%
Michael Krosta ist wie immer zu hart mit seinem Urteil über Rennspiele.
Ich will nicht stundenlang mit Feineinstellungen am idealen Setup feilen
und strategische Boxenstopps mit Reifenverschleiß und Benzinverbrauch.
Das Spiel ist sehr motivierend, sieht wirklich super aus,
und ich bin absolut verliebt in die Steuerung, so muss es sein !
Ich hatte nicht mehr gehofft, das die PS4 noch so ein prima Rennspiel bekommt.
.

Wreckfest ist auch richtig gut.
Und vor allem im Multiplayer gut besucht, was man aktuell von Grid nicht sagen kann.
kurimuzon aidoru schrieb am
So, mittlerweile habe ich etwas mehr Zeit (insgesamt knapp 9 Stunden) mit dem Spiel verbracht und ich muss sagen, im Vergleich zu den Vorgängern ist Grid 2019 schon eine ziemliche Ernüchterung.
Die Karriere ist alles andere als motivierend gestaltet und man merkt deutlich, dass die KI auch auf Schwierig darauf ausgelegt ist, dass man von den hinteren Plätzen bis kurz vor Ziel (was mal 2, mal 4 Minuten sind) als Erster übers Ziel rast. Gibt nur wenige Fälle, wo es wirklich mal lohnt, die Hot Lap zu fahren.
Was mich persönlich extrem nervt:
Selbst bei den unteren Wagenklassen neigen Autos mal gerne zum Übersteuern, was halt bedingt vor allem bei den Heckantrieblern auffällt. Wobei da auch nicht bei allen. Das ist mir vor allem bei den Supertourern (u.a. der Ford Falcon) aufgefallen, wo ich trotz Traktionskontrolle eigentlich in jeder Kurve dazu tendiere, mich zu drehen, weswegen ich um den Frust zu vermeiden, die Rückspulfunktion aktiviert habe. Bin dann vorhin mal die Karriereevents mit dem Ferrari 512 BB gefahren und habe schon das schlimmste befürchtet. Aber ich war überrascht, denn der fährt sich mMn großartig im Vergleich zum Ford, trotz gleicher Einstellungen (ABS 2 von 5, TCS 2 von 5, STM 0 von 5). Wenn man anhand der "tollen" Leistungsbalken immerhin erkennen könnte, ob ein Auto eher vom Handling geeignet ist als ein anderes. Aber nur "Leistung" und Gewicht. Wie wäre es mal mit Lenkung, Bremskraft, Beschleunigung oder Höchstgeschwindigkeit? Ging in den vorherigen Teilen doch auch.
Was mich allgemein nervt ist auch die Unausgeglichenheit bei der Karriererennen. 3 Runden um einen Kurs mit 1,5 km pro Runde? Und direkt davor dann immerhin 3 Runden um den den kompletten Kurs von Silverstone. Da sind ja selbst die Rennen bei FM 7 in der Standardlänge länger.
Das Nemesissystem wirkt auch ein bisschen unausgegoren. Teamkollege leicht berührt --> Er wird dein Rivale. Er berührt dich (fährt dir hinten rein) --> Er wird dein Rivale. Ja leck mich doch. :roll:
Für zwischendurch...
MikeimInternet schrieb am
StolleJay hat geschrieben: ?
09.10.2019 11:47
Naja... Ich finde das GRID´19 mehr so "La la" ist... Viel Hype um nahezu nichts.
So einen Rennkalender finde ich Super (wie damals bei Forza Motorsport 3/4. Aber mehr als gute Grafik, "Übertriebene" Effekte und gute Sounds hat das Spiel nicht zu bieten.
Steuerung... naja... Fühlt sich viel zu Künstlich an... Selbst für ein Arcade Racer.
Man fährt stur ein Rennen nach dem anderen bis man alle durch hat das war es dann. Dafür ist mir das Geld dann doch zu schade. Dieses Rivalen/Team Kollege System ist auch mehr für "Hintern".
Gut das es zumindest eine Refund Option gibt mittlerweile :Applaus:
Hatte echt mehr Erwartet...
Sag mal, hast du das Spiel selber gespielt ?
Alle die Grid damals geil fanden werden auch mir dem Reboot Spaß haben !
schrieb am

Angebote

Billiger.de Angebotshinweise:

Preise können jetzt höher sein.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der angegebene Preis seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein kann, da eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise technisch nicht immer möglich ist.

Der maßgebliche Verkaufspreis ist derjenige, welcher zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Webseite des Verkäufer-Shops ausgewiesen wurde.

GRID
Ab 46.74€
Jetzt kaufen