GRID - Test, Rennspiel, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

 

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Simulation
Entwickler: Codemasters
Publisher: Codemasters
Release:
11.10.2019
11.10.2019
11.2019
11.10.2019
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Öde Belohnungen

Viel entgeht einem dabei nicht: Bei den Belohnungen, die man auch für den Abschluss von Events und Rangaufstiege erhält, handelt es sich vornehmlich um kosmetischen Firlefanz wie weitere Lackierungsmuster oder visuelles Zeug wie Bannerbilder, Hintergründe und Auszeichnungs-Symbole, mit denen man seine Spielerkarte designen kann. Für jemanden, dem dieser ganze Design-Schnickschnack gestohlen bleiben kann, halten sich Motivation und Freude über diese Art von Belohnungen in Grenzen. Selbst nach dem Sieg in den Showdown-Events wird man nur mit diesem belanglosen Kram abgespeist. Selbst die Erweiterung der Liste an potenziellen Teamkollegen entlockt mir eher ein Gähnen als Freudensprünge. Gut, dass nach den Rennen wenigstens noch Preisgelder ausgeschüttet werden, die man neben dem Anwerben von Piloten auch in den Kauf weiterer Fahrzeuge investieren kann und muss. Denn manche Events verlangen einen bestimmten Wagentyp, für dessen Anschaffung man gerade zu Beginn der Karriere einen gewissen Grind-Aufwand in Kauf nehmen muss, den man durch die Möglichkeit zum Wiederverkauf aber etwas entschärfen kann. Schöner und motivierender wäre es gewesen, neben all dem Kosmetik-Quatsch hin und wieder mit einem neuen Wagen belohnt zu werden.

Sinnlose Qualifikation?

Mit der Zeit erhält man als Belohnungen immer mehr Lackierungsmuster, mit denen man die Fahrzeuge individuell gestalten darf.
Mit der Zeit erhält man als Belohnungen immer mehr Lackierungsmuster, mit denen man die Fahrzeuge individuell gestalten darf.

Apropos Quatsch: Die optionale Qualifikationsrunde, die man vor dem Rennen zur Verbesserung der Startposition absolvieren darf, kann man sich sparen. Tatsächlich bringt es mehr Nachteile, wenn man von der Pole Position losfährt und einen Start-Zielsieg hinlegt. Warum? Weil man hauptsächlich mit Dingen wie Überholmanövern, Zweikämpfen und Windschattenfahren Punkte für die Fahrer-Bewertung sammelt. Und die gibt es nicht, wenn man einsam an der Spitze fährt, sondern nur mitten im Getümmel. Ein weiterer Grund, warum man auf die Qualifikation pfeifen kann, ist der niedrige Schwierigkeitsgrad: Selbst auf der vierten von fünf Stufen war es meist problemlos möglich, sich innerhalb der wenigen Runden vom Ende des Feldes bis ganz nach vorne zu kämpfen. Anspruchsvoll sind höchstens die Duelle gegen Widersacher, aber Profis hinter dem Steuer werden bei Rennen gegen die KI schlichtweg unterfordert.  

Inkonsequentes Schadensmodell

Bis bei Grid trotz des vollständigen Schadensmodells ernsthaft etwas kaputt geht, muss man schon sehr viel dummes Zeug anstellen, um Auswirkungen auf das Fahrverhalten zu spüren. Visuell  machen die vielen Beulen, Kratzer und wackelnden Teile deutlich mehr her, obwohl die Zerstörung der Karosserie offenbar nur bis zu einem gewissen Punkt möglich ist. Komplett abfallende Komponenten wie Stoßstangen, Spiegel oder Spoiler darf man hier nur selten bewundern und viele Dinge bleiben auf magische Weise haften. Immerhin darf man in den Optionen einen potenziellen Totalschaden nach harten Einschlägen aktivieren. Ähnlich inkonsequent wie das Schadensmodell präsentiert sich das Strafsystem, das manchmal schon nach kleinen Abflügen neben die Strecke greift, bei manchen Abkürzungen dagegen beide Augen zudrückt, selbst wenn man sich dadurch Vorteile verschafft und viele Konkurrenten überholt. Schade zudem, dass man das Ausmaß der Verwarnungen erst nach der Zieldurchfahrt mit den addierten Strafzeiten erfährt.

Zack, schon haben wir wieder einen neuen Intimfeind.
Zack, schon haben wir wieder einen neuen Intimfeind - und dann ist es auch noch der Teamkollege...

Genau wie Unfälle lassen sich aber auch die Strafen mittels der optionalen Rückspulfunktion ungeschehen machen, deren Anwendung sich wahlweise auch beschränken oder sogar komplett deaktivieren lässt. Aber Achtung: Manchmal sorgt ein Bug dafür, dass Fahrfehler nicht rückgängig gemacht, sondern beim Rückspulen übernommen werden. Bricht der Wagen z.B. in einer Kurve aus und man spult auf die vorangegangene Gerade zurück, kann es passieren, dass man beim Wiedereinstieg ebenfalls umgehend die Kontrolle verliert, weil die Fahrphysik immer noch die vergeigte Kurve abbildet. Ein ärgerlicher Fehler, der sich teilweise auch auf die KI auswirkt, die beim Zurückspulen manchmal ebenfalls aus der Spur gerät. Hin und wieder sind Unfälle aber auch einem miserablen Skript geschuldet, das dafür sorgt, dass sich Fahrzeuge teilweise sogar auf gerader Strecke plötzlich wie aus dem Nichts überschlagen, um für einen künstlichen Zwischenfall zu sorgen. Andere Fahrfehler wie Dreher werden dagegen besser kaschiert und wirken natürlicher.           


Kommentare

MikeimInternet schrieb am
Superzoom hat geschrieben: ?
08.10.2019 13:27
Nach 5 Stunden Spielzeit bekommt das Spiel von mir 86%
Michael Krosta ist wie immer zu hart mit seinem Urteil über Rennspiele.
Ich will nicht stundenlang mit Feineinstellungen am idealen Setup feilen
und strategische Boxenstopps mit Reifenverschleiß und Benzinverbrauch.
Das Spiel ist sehr motivierend, sieht wirklich super aus,
und ich bin absolut verliebt in die Steuerung, so muss es sein !
Ich hatte nicht mehr gehofft, das die PS4 noch so ein prima Rennspiel bekommt.
.

Wreckfest ist auch richtig gut.
Und vor allem im Multiplayer gut besucht, was man aktuell von Grid nicht sagen kann.
kurimuzon aidoru schrieb am
So, mittlerweile habe ich etwas mehr Zeit (insgesamt knapp 9 Stunden) mit dem Spiel verbracht und ich muss sagen, im Vergleich zu den Vorgängern ist Grid 2019 schon eine ziemliche Ernüchterung.
Die Karriere ist alles andere als motivierend gestaltet und man merkt deutlich, dass die KI auch auf Schwierig darauf ausgelegt ist, dass man von den hinteren Plätzen bis kurz vor Ziel (was mal 2, mal 4 Minuten sind) als Erster übers Ziel rast. Gibt nur wenige Fälle, wo es wirklich mal lohnt, die Hot Lap zu fahren.
Was mich persönlich extrem nervt:
Selbst bei den unteren Wagenklassen neigen Autos mal gerne zum Übersteuern, was halt bedingt vor allem bei den Heckantrieblern auffällt. Wobei da auch nicht bei allen. Das ist mir vor allem bei den Supertourern (u.a. der Ford Falcon) aufgefallen, wo ich trotz Traktionskontrolle eigentlich in jeder Kurve dazu tendiere, mich zu drehen, weswegen ich um den Frust zu vermeiden, die Rückspulfunktion aktiviert habe. Bin dann vorhin mal die Karriereevents mit dem Ferrari 512 BB gefahren und habe schon das schlimmste befürchtet. Aber ich war überrascht, denn der fährt sich mMn großartig im Vergleich zum Ford, trotz gleicher Einstellungen (ABS 2 von 5, TCS 2 von 5, STM 0 von 5). Wenn man anhand der "tollen" Leistungsbalken immerhin erkennen könnte, ob ein Auto eher vom Handling geeignet ist als ein anderes. Aber nur "Leistung" und Gewicht. Wie wäre es mal mit Lenkung, Bremskraft, Beschleunigung oder Höchstgeschwindigkeit? Ging in den vorherigen Teilen doch auch.
Was mich allgemein nervt ist auch die Unausgeglichenheit bei der Karriererennen. 3 Runden um einen Kurs mit 1,5 km pro Runde? Und direkt davor dann immerhin 3 Runden um den den kompletten Kurs von Silverstone. Da sind ja selbst die Rennen bei FM 7 in der Standardlänge länger.
Das Nemesissystem wirkt auch ein bisschen unausgegoren. Teamkollege leicht berührt --> Er wird dein Rivale. Er berührt dich (fährt dir hinten rein) --> Er wird dein Rivale. Ja leck mich doch. :roll:
Für zwischendurch...
MikeimInternet schrieb am
StolleJay hat geschrieben: ?
09.10.2019 11:47
Naja... Ich finde das GRID´19 mehr so "La la" ist... Viel Hype um nahezu nichts.
So einen Rennkalender finde ich Super (wie damals bei Forza Motorsport 3/4. Aber mehr als gute Grafik, "Übertriebene" Effekte und gute Sounds hat das Spiel nicht zu bieten.
Steuerung... naja... Fühlt sich viel zu Künstlich an... Selbst für ein Arcade Racer.
Man fährt stur ein Rennen nach dem anderen bis man alle durch hat das war es dann. Dafür ist mir das Geld dann doch zu schade. Dieses Rivalen/Team Kollege System ist auch mehr für "Hintern".
Gut das es zumindest eine Refund Option gibt mittlerweile :Applaus:
Hatte echt mehr Erwartet...
Sag mal, hast du das Spiel selber gespielt ?
Alle die Grid damals geil fanden werden auch mir dem Reboot Spaß haben !
StolleJay schrieb am
Naja... Ich finde das GRID´19 mehr so "La la" ist... Viel Hype um nahezu nichts.
So einen Rennkalender finde ich Super (wie damals bei Forza Motorsport 3/4. Aber mehr als gute Grafik, "Übertriebene" Effekte und gute Sounds hat das Spiel nicht zu bieten.
Steuerung... naja... Fühlt sich viel zu Künstlich an... Selbst für ein Arcade Racer.
Man fährt stur ein Rennen nach dem anderen bis man alle durch hat das war es dann. Dafür ist mir das Geld dann doch zu schade. Dieses Rivalen/Team Kollege System ist auch mehr für "Hintern".
Gut das es zumindest eine Refund Option gibt mittlerweile :Applaus:
Hatte echt mehr Erwartet...
OpenMike schrieb am
Superzoom hat geschrieben: ?
08.10.2019 13:27
Nach 5 Stunden Spielzeit bekommt das Spiel von mir 86%
Michael Krosta ist wie immer zu hart mit seinem Urteil über Rennspiele.
Ich will nicht stundenlang mit Feineinstellungen am idealen Setup feilen
und strategische Boxenstopps mit Reifenverschleiß und Benzinverbrauch.
Das Spiel ist sehr motivierend, sieht wirklich super aus,
und ich bin absolut verliebt in die Steuerung, so muss es sein !
Ich hatte nicht mehr gehofft, das die PS4 noch so ein prima Rennspiel bekommt.
.
So etwas liest man doch immer gern. Viel Spaß beim Rasen.
schrieb am

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