Zombie Army 4: Dead War - Test, Shooter, PlayStation 4, Xbox One

 

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Zombie Army 4: Dead War (Shooter) von Rebellion
Nazi-Zombies auf dem Vormarsch
Shooter
Entwickler: Rebellion
Publisher: Rebellion
Release:
04.02.2020
04.02.2020
04.02.2020
Jetzt kaufen
ab 44,90€
Spielinfo Bilder Videos

Zombie-Hitler schmort seit den letzten Ereignissen der Zombie Army Trilogy zwar in der Hölle, aber die faulige Armee aus Untoten marschiert dennoch unbeirrt weiter, um die Welt ins Chaos zu stürzen. Daher bittet Rebellion in Zombie Army 4 einmal mehr zum (kooperativen) Gemetzel. Ob man dabei in die Fußstapfen eines Left 4 Dead treten kann, klären wir im Test...



Quartett auf Zombie-Jagd

Am grundlegenden Spielprinzip ändert sich beim vierten Teil der Reihe nichts: In der relativ umfangreichen Kampagne, die sich über neun Episoden erstreckt und eine Spielzeit von etwa zehn Stunden bietet, kämpft man sich einmal mehr entweder alleine oder kooperativ mit bis zu drei Mitstreitern durch die Zombiehorden. Dabei führt die Reise hauptsächlich durch Südeuropa, wo man sich unter anderem auf einem Boot durch die Kanäle von Venedig schlägt, in Sardinien düstere Nebelwälder von den Untoten befreit oder in Kroatien sogar einen Zombie-Zoo besucht. Als willkommene Abwechslung zum Dauer-Gemetzel erweisen sich die eingestreuten, aber auf Dauer etwas redundanten Aufgaben, in denen man z.B. erst Teile für Reparaturen suchen, Vehikel auftanken oder Objekte wie Generatoren vor der anstürmenden Meute verteidigen muss. Die Level sind mit ihren künstlichen Begrenzungen zwar linear designt, bieten neben ein paar schönen Arenen stellenweise aber auch eine verwinkelte Struktur. Daher nimmt man den kleinen Navigationspfeil bei den auferlegten Suchaufgaben dankend zur Kenntnis, sollte sich aber generell immer abseits des Hauptpfades umsehen. Denn neben Sammelobjekten wie Comics und Dokumenten findet man mit etwas Glück nützliche Dinge wie Upgrade-Kits für seine Waffen oder Modifikationen, die dem Arsenal kurzzeitig mehr Wumms verleihen. Vielleicht stolpert man sogar in eine Heldentat und rettet einen Zivilisten vor der blutrünstigen Meute.

Rudimentäres Arsenal

Standardmäßig stehen vier Helden zur Auswahl: Der aus Sniper Elite bekannte Karl, die Spionin Shun, Ingenieurin Shola und der hartgesottene Russe Boris. In der Theorie sollen die Charaktere über verschiedene Attribute hinsichtlich Faktoren wie Ausdauer oder Nehmerqualitäten verfügen, doch in der Praxis fühlen sie sich dann doch alle sehr ähnlich an. Zwei weitere Figuren bzw. ein alternatives Outfit bekommen Besitzer des Season Pass oder können mit Mikrotransaktionen zum stolzen Preis von 4,99 Euro einzeln erworben werden.

Man sollte immer die Augen nach Fallen offen halten, die sich aktivieren lassen.
Man sollte immer die Augen nach Fallen offen halten, die sich aktivieren lassen.
Alle Charaktere haben Zugriff auf das gleiche Waffenarsenal: Die Auswahl wirkt zwar rudimentär, aber mit Pistole, Sturmgewehr, Shotgun und Scharfschützengewehr bekommt man eigentlich alles, was man für eine gepflegte Zombie-Schnetzelei braucht. Entsprechend kann man die kostenpflichtigen DLC-Waffen ruhigen Gewissens links liegen lassen. Trotzdem ist es schade, dass man sowohl bei den Waffen als auch den Charakteren innerhalb der Menüs ziemlich penetrant auf diese optionalen Mikrotransaktionen oder den Erwerb des Season Pass hingewiesen wird, der auch drei weitere Kapitel für die Kampagne beinhalten soll.

Auf in den Kampf!

Abseits der mitgeführten Waffen findet man in den zahlreichen Kisten weiteres nützliches Equipment im Kampf gegen die untote Brut, das von diversen Granat-Typen über Sprengfallen bis hin zu Heilpaketen reicht. Nicht zu vergessen die bereits erwähnten Modifikationen, mit denen man die Schusswaffen unabhängig von den permanenten Upgrades wie größeren Magazinen, flotterem Nachladen oder mehr Durchschlagkraft kurzzeitig aufwerten kann. Besiegt man XXL-Gegner, lassen sich deren schwere Waffen wie ein Flammenwerfer oder ein mächtiges MG ebenfalls übernehmen oder man klemmt sich hinter eines der Geschütze. Und falls alle Stricke reißen und einem trotz der vielen Nachschub-Kisten mal die Kugeln ausgehen, kann man immer noch mit einem Nahkampf-Angriff zulangen oder den Takedown-Move als letzten Ausweg aktivieren, mit dem man sich nicht nur den Gegner endgültig vom Hals hält, sondern gleichzeitig auch etwas Lebensenergie regeneriert. Diese mächtige Aktion ist allerdings nur möglich, wenn man zuvor mit einer Kill-Kombo die entsprechende Leiste gefüllt habt.

Im Kampf gegen den Flammenwerfer-Zombie geht es heiß her.
Im Kampf gegen den Flammenwerfer-Zombie geht es heiß her.
Auch für das Aktivieren einer kurzen Zeitlupen-Phase ist zunächst Vorarbeit nötig. Um frische Munition, Granaten oder sogar Heilpakete zu bekommen, kann man zudem auch Zombie-Leisten zerstampfen. Das ist auf Dauer zwar nervig, aber in manchen Situationen trotzdem hilfreich. Schließlich gibt es auch noch zahlreiche Fallen, die man bereits aus Strange Bridage kennt und sich mit einem gezielten Schuss aktivieren lassen. Mit ihnen setzt man z.B. kleine Bereiche kurzzeitig unter Strom oder lockt die Meute an, um sie anschließend mit einer Explosion in Stücke zu zerreißen. Die Fallen sind eine tolle und spaßige Sache! Von daher sollte man immer die Augen nach diesen Möglichkeiten offen halten.

Kommentare

K@ktusfresser schrieb am
Ich spiele es solo auf "normal", und mir macht es bisher viel Spaß. Es ist halt ein "Hirn aus, Flinte raus"-Spiel. :ugly:
Spiritflare82 schrieb am
nawarI hat geschrieben: ?
10.02.2020 10:27
Die Reihe ist bisher komplett an mir vorbei gegangen, aber erst neulich hatte ich mit Sniper Elite 4 auch von Rebellion im PS+ überraschend viel Spaß. Keine hohe Dichtkunst, aber durchaus unterhaltsam.
Einzig die Gegner-KI hat mich bei Sniper Elite nicht wirklich überzeugt, aber in einem Zombie-Spiel fällt dieser Negativ-Punkt ja wohl weg. Außerdem sieht man in den Trailer öfter mal einen Zombie-Hai, was alleine schon Grund genug wäre da mal näher hinzugucken!
Test macht schonmal Lust auf mehr. Etwas schade, dass es auf 4-Spieler-Coop ausgelegt ist. Ich zocke lieber alleine. IGN hat aber gemeint, dass das Solo-Spiel auch ok ist und sich dann halt etwas taktischer spielen lässt.
Irgendwann guck ich sicher mal rein
das ist nicht auf 4 Spieler ausgelegt, es gibt eine dedizierte Solo Kampagne.
Man kann halt einstellen ob man die Gegneranzahl für 1,2,3 oder 4 Spieler haben möchte.
ich finde das Game auf schwer mit Gegneranzahl für eine Person zu einfach, sobald man ein paar Perks freigeschaltet hat ist das relativ witzlos. Hab mir die Gegneranzahl für 2Spieler eingestellt, ist besser.
Swar schrieb am
nawarI hat geschrieben: ?
10.02.2020 10:27
Etwas schade, dass es auf 4-Spieler-Coop ausgelegt ist. Ich zocke lieber alleine. IGN hat aber gemeint, dass das Solo-Spiel auch ok ist und sich dann halt etwas taktischer spielen lässt.
Irgendwann guck ich sicher mal rein
Als Einstieg würde ich die Zombie Army Trilogy von 2015 empfehlen, die kostet aktuell um die 15 ? und macht auch alleine ziemlich viel bock.
nawarI schrieb am
Die Reihe ist bisher komplett an mir vorbei gegangen, aber erst neulich hatte ich mit Sniper Elite 4 auch von Rebellion im PS+ überraschend viel Spaß. Keine hohe Dichtkunst, aber durchaus unterhaltsam.
Einzig die Gegner-KI hat mich bei Sniper Elite nicht wirklich überzeugt, aber in einem Zombie-Spiel fällt dieser Negativ-Punkt ja wohl weg. Außerdem sieht man in den Trailer öfter mal einen Zombie-Hai, was alleine schon Grund genug wäre da mal näher hinzugucken!
Test macht schonmal Lust auf mehr. Etwas schade, dass es auf 4-Spieler-Coop ausgelegt ist. Ich zocke lieber alleine. IGN hat aber gemeint, dass das Solo-Spiel auch ok ist und sich dann halt etwas taktischer spielen lässt.
Irgendwann guck ich sicher mal rein
Finanzberater schrieb am
Spiritflare82 hat geschrieben: ?
08.02.2020 16:12
Smer-Gol hat geschrieben: ?
07.02.2020 18:31
Ohne Bots wirds wohl kein Kauf. Schade. Daran ist schon Strange Brigade bei mir gescheitert.
wer will bitte mit Bots spielen? ist doch total öde...außerdem war Strange Brigade auf extrem mit voller Gegneranzahl auch gut alleine zu packen, nur die letzten 3 Level waren da wirklich herausfordernd. aber gut, ich spiel eh alles auf hardmode, vielleicht bin ich da nicht der Maßstab für andere. Kann mir schon lange nixmehr auf normal geben, ich brauch eine Herausforderung wenn ich zocke.
hab mir das Zombie Army 4 heute geholt, bisher das beste Rebellion Spiel würde ich sagen. Spiele auf schwer und hab die Gegneranzahl für 2 Spieler angepasst, macht soweit Laune. Klar, es ist dumpfer Fun aber die Präsentation ist nice, 80er Jahre Splatter Style, sogar mit stilechten Filmplakaten an den Levelanfängen. Gibt auch viel zum anpassen: Perks, Waffenmods, Klamotten, Collectibles usw...
läuft auch echt sauber auf der Pro im Leistungsmodus
Wie du schon mehrmals jetzt gemerkt hast haben andere halt andere Bedürfnisse.
schrieb am

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