Zombie Army 4: Dead War - Test, Shooter, PlayStation 4, Xbox One

 

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Shooter
Entwickler: Rebellion
Publisher: Rebellion
Release:
04.02.2020
04.02.2020
04.02.2020
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ab 40,00€
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Vorteile mit Perks

Komplett unnütz sind dagegen die dämlichen Tänze und Gesten, die man mit Rangaufstiegen freischaltet und die nach Fortnite & Co offenbar in keinem Spiel mehr fehlen dürfen. Traurig, dass Entwickler mit diesem überflüssigen Quatsch ihre Zeit verschwenden. Deutlich sinnvoller erscheint die Auswahl an Perks, die mit Rangaufstiegen ebenfalls wächst: Ausgerüstet ermöglichen sie z.B. eine „Auferstehung“ oder weniger Nahkampf- und Explosionsschaden. Hat man zu Beginn lediglich zwei Plätze zur Verfügung, kann man in höheren Rängen noch mehr Perks gleichzeitig nutzen. Im Gegensatz zu World War Z sind die freigeschalteten Extras, Waffen-Upgrades und Ränge nicht an die einzelnen Figuren gebunden, sondern lassen sich auch nach einem Charakterwechsel weiterverwenden. Gut so, denn so erspart man sich hier den zähen Grind, den man mittlerweile leider in zu vielen anderen Titeln vorfindet, um künstlich die Spielzeit zu strecken!

Gemeinsam stark

Rebellion fährt zwar nicht ganz so beeindruckende Zombie-Massen auf wie World War Z, trotzdem tummeln sich mehr als genug Untote in den Schauplätzen herum. Deren Anzahl lässt sich übrigens in Relation zur Spieleranzahl skalieren. Im Gegensatz zu Left 4 Dead werden einem hier keine KI-Mitläufer zur Seite gestellt. Damit kann man sich zwar auf Wunsch vollkommen alleine durchbeißen, aber der richtige Metzel-Spaß kommt trotz chaotischer Zustände nur in einer Gruppe auf – sei es im Rahmen von öffentlichen oder privaten Sessions. Denn erst mit mehreren Spielern kann man sich taktisch klug positionieren, gut geschützte Gegner clever flankieren und sich im Notfall wieder gegenseitig auf die Beine helfen. Das spiegelt sich auch im Leveldesign wider, das ganz klar auf Koop ausgerichtet ist. Muss man als Solist die einzelnen Kampagnen erst mühsam nacheinander freischalten, hat man im Koop von Beginn an die freie Auswahl und darf sogar direkt im bevorzugten Kapitel starten.

Zombies, Zombies und noch mehr Zombies

Die Kill-Cam darf nicht fehlen.
Die Kill-Cam mit optionaler Röntgen-Ansicht darf nicht fehlen.
Neben der fauligen Standard-Brut wird man immer wieder mit spezielleren Varianten konfrontiert. Das sind nicht einfach nur dumme Nazi-Zombies, sondern die Untoten können sich auch hinter Geschütze klemmen und sogar Auto fahren. Selbst zielsichere Scharfschützen finden sich neben gängigen Varianten wie Spitter oder Kriecher in der Zombie-Armee. Besonders fies sind die Selbstmord-Attentäter, die wild auf den Spieler zurennen und versuchen, sich direkt neben ihm in die Luft sprengen. Gleichzeitig kann man die explosiven Kerle taktisch für die eigenen Zwecke missbrauchen: Bringt man sie mit einem gezielten Schuss in einem Zombie-Pulk zur Strecke, kann man dank des Kollateralschadens viele Fliegen mit einer Klappe schlagen. Gleiches gilt für die zahlreichen explosiven Objekte, mit denen man ebenfalls ein schönes Barbeque veranstalten kann. Zwar sorgen zwischendurch neben den Massen auch stärkere Gegnervarianten für panische Schweißausbrüche, klassische Bosskämpfe gibt es aber leider nicht.

Ungeschnittene Metzelorigie

Dafür ist der Gore-Faktor hoch: In Kombination mit dem ansehnlichen, aber schwankenden Trefferfeedback und ein paar sehenswerten Animationen werden die Zombies regelrecht zerfetzt. Platzende Köpfe und umherfliegende Fleischbröckchen gibt es gefühlt im Sekundentakt, inklusive der Kill-Cam, in der besonders durchschlagende Treffer mit Zeitlupe und Röntgensicht gefeiert werden. Nur gut, dass man sich selbst nicht allzu ernst nimmt: Schon die belanglose und schwach inszenierte Hintergrundgeschichte ist ziemlich bescheuert, doch auch im Spiel muss man zwischendurch immer wieder schmunzeln, wenn man z.B. zombifzierten Boxern in einer Turnhalle begegnet oder „Killer-Hände“ durch die Gegend krabbeln. Selbst Verweise auf die Netflix-Serie Stranger Things lassen sich entdecken. Trotzdem ist das 18er-Siegel der USK angebracht, denn die deutsche Version ist komplett ungeschnitten – verfassungsfeindliche Symbole inklusive. Was fehlt ist eine  Rundum-Lokalisierung, so dass man sich mit einer Kombination aus englischer Sprachausgabe und optionalen Untertiteln begnügen muss, die man im Eifer des Gefechts aber kaum lesen kann, zumal auch die Schriftgröße ziemlich klein ausfällt.

In diesem Boxkampf sind beide die Verlierer.
In diesem Boxkampf sind beide die Verlierer.
Neben der Kampagne und wöchentlichen Herausforderungen findet sich außerdem noch ein Horde-Modus, in dem man sich alleine oder gemeinsam den Zombie-Wellen stellen muss. Leider werden nur vier Karten geboten, deren Areale sich zunehmend öffnen. Lustiges Detail am Rande: Stirbt einer der Mitstreiter, feiert er irgendwann als Zombie eine Wiederauferstehung und will seinem ehemaligem Mitstreiter ebenfalls ans Leder. Genau wie bei der Kampagne ist es aber auch hier bedauerlich, dass man lediglich online gemeinsam losziehen darf. Eine lokale Variante am geteilten Bildschirm, wie sie z.B. Gears 5 bietet, wird daher schmerzlich vermisst. Im Gegensatz zu Left 4 Dead gibt es außerdem keinen Versus-Modus, in dem man als Spieler ebenfalls in die faulende Haut der Untoten schlüpfen könnte. Für kompetitives Flair sorgen lediglich die separaten Punktzahlen der einzelnen Zombie-Jäger, die mit langen Kombo-Ketten in der Highscore davonziehen können.

Kommentare

forest_hunter schrieb am
Jun - A former diplomat and a selfless team player, Jun joins the fight to send those wretched beings straight back to hell! Die hat einen guten Humor ich mag sie. Habe mir auch schon den Season Pass für 34 Euro gekauft da steht was von 3 neuen Karten man bekommt alle Kostüme und noch irgendwas. Eigentlich hätten mir sicher 1-2 Kostüme gereicht aber ich will die Firma unterstüzten damit sie mehr Kostüme usw. rausbringen.
Die wichtigste Information die hier im Test fehlt.
Ich habe mal testweise das Netzwerkkabel meiner Ps4 gezogen, man kann das Spiel auch jetzt schon offline im Hordenmodus spielen. Im Offlinemodus kommt es mir so vor als ließen die Gegner weniger Munition und sonstige Gegenstände fallen, ich finde diesen Modus super.
Was ich alles rausgefunden habe:
  • Wenn man startet macht man nur die Kiste mit den Heilitems auf und nimmt keines eventuell findet man eines und man hebt sie sich für später auf.
Man holt sich sofort die nächste starke Waffe, benutzt aber in den ersten 1-2 Runden nur Nahkampf und eventuell etwas die Pistole.
Gegen die schwer gepanzerten Gegner sind Schrotflinten und MP-Gewehr gut.
Man schießt auf eine Stelle bis die Rüstung weg ist dann zielt man auf die verletzbare rote Stelle.
Selbst schwer gepanzerte Gegner lassen sich mit Spezialmoves im Nahkampf killen ist riskant aber spart Munitoin.
Minen und Sprengfässer kann man auch nutzen um schwere Gegner zu beschädigen.
Es gibt einen Aufladbaren Nahkampfangriff, der ist nach Anwendung erst einige Zeit nicht verfügbar.
  • Es gibt bestimmte Stellen im Level wo man sich gut zurückziehen kann um dann Gegnerhorden zu bekämpfen.
  • Wenn die Selbstmordangreifer auf einen zu kommen entweder rechtzeigtig töten oder wegrennen.
  • Habe gesehen es gibt Gegenstände die erst auf Level97 freigeschaltet werden. :Hüpf:
  • Wer schnell aufleveln will spielt die Kampagne auf schwer und zwar einen Checkpoint mit vielen Gegnern.

Habe mal kurz im Multiplayer gespielt und persönlich hat es mir nicht so gefallen, ist eventuell...
forest_hunter schrieb am
Herschfeldt hat geschrieben: ?
07.02.2020 17:49
Schöner Test der auf den Punkt kommt! Sehr gut. Mich hätte natürlich die PC-Qualität sehr interessiert. Stark auch das diese Art von Games mit WWII Szenarien mittlerweile mit Symbölchen daherkommen.
Die Zombies im Hordenmodus sehen für mich aus wie ganz normale Zombies, ich habe diese Killkamera gleich abgeschaltet bisher würde ich das Spiel ab 16 freigeben.
Das Spiel hat auch eine Installation angelegt die laut PS4 15 Minuten gebraucht hat habe nicht gestoppt. Danach wurde ein 2 oder 3 GB großer Patch geladen, die Ladezeiten sind sehr gering er lädt ein Level vermutlich schneller als in Uncharted4 Multiplayer.
forest_hunter schrieb am
Habe das Spiel nun angespielt sprich den Hordenmodus gestartet.
Es gefällt mir äußerst gut, die Killcam habe ich ausgeschaltet, dass kostet sicher nur Zeit dann habe ich die Empfindlichkeit auf 85 hochgestellt (vertikal und horizontal).
Man startet auf Level1 mit einer feschen Frau die mir äußerst gut gefällt, man kann gesten und so was ausführen auch sehr gut. Die Zombies treiben einen in die Enge, ich habe allein gespielt und bin dann bei Welle 4 gestorben weil ich keine Munition hatte, der Nahkampf war sehr ineffektiv. Habe anfangs zu viel Munition verschwendet.
Sprich man muss auf die Köpfe zielen und Sachen einsammeln, man kann Leichen zerstampfen um was zu finden. :Hüpf: Es gibt Elektro-Granaten. Der Gewaltgrad ist Mittel also bisher habe ich nichts all zu schlimmes gesehen, vielleicht ist das im Story Modus anders. Denke das Spiel macht sehr viel Spass alleine oder auch mit anderen.
Die Grafik ist extrem gut, performance Modus auf der Playstation 4pro, natürlich Performance, das werden 60 FPS sein damit zielt man viel besser. Abgesehen davon braucht der Qualitätsmodus sicher etwas mehr Strom.
Obwohl ich bei Welle 4 auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad gestorben bin habe ich es fast zum Levelup geschafft, habe den mal gewählt um mir die Steuerung anzusehen und spiele es jetzt auf normal weiter, sehr gutes Spiel meiner Meinung, der Test meinerseits bestätigt das nach 15 Minuten. :mrgreen: Ich gehe davon aus man bekommt mehr Erfahrung auf hohen Schwierigkeitsgraden, also eventuell da spielen, andererseits macht es Spass Erfahrung zu sammeln keine Ahnung wie hoch das Maximallevel ist.
Da ein Zombiespiel eher ein Nieschenprodukt ist denke ich, dass jemand der so etwas mag und auch Hordenmodus mag da 10-19% auf die Wertung hier addieren kann.
Habe jetzt nicht viel über diese Grafikengine des Spiels gefunden (Rebellion_Engine). Nur einen Artikel in dem etwas von einer sehr hohen Bildrate bei geringer Leistung der CPU steht, kann ich bestätigen habe noch nie ein Ps4...
forest_hunter schrieb am
Ein gutes Zombiespiel also wenn ich Jörg kennen würde würde ich sagen das jedes Spiel welches mehr als 69% hat bereits als gut Eingestuft wird.
vom Fazit: "Alternativ kämpft man im Horde-Modus ums Überleben, der mit vier Karten etwas mager ausgefallen ist. "
Ok mit PSN+ kann man online mit anderen Spielen, man kann die Waffen benutzen und alle Zombies töten mit verschiedenen Waffen, mehr muss man doch gar nicht wissen um das zu kaufen.
Solo Kampangne: Spiele ich, wenn ich es kaufe vermutlich gar nicht.
4 Karten interessiert mich an sich gar nicht ob da noch welche dazu kommen oder nicht. Wenn es mindestens eine Karte gibt die mir gefällt wäre das schon genug für mich. Sicher man spielt gerne mal auf einer anderen Karte, aber ich benutze eh immer die gleiche Waffe wenn ich die beste für mich gefunden habe. Eventuell gibt es Zombies bei denen bestimmte Waffen nicht so effektiv sind, aber was ist mit Kopfschüssen mit einem Scharfschützengewehr, die sind gegen jeden Gegner stark.
Edit: Ich habe es schon gekauft, wenn ich mal Lust drauf habe lege ich es ein, keine Ahnung wann das sein wird, heute sicher nicht vielleicht noch im Februar. Der Preis war gut, der wird so schnell nicht fallen, 71% auf 4players ist ja schon als recht gut einzustufen für so ein Spiel.
K@ktusfresser schrieb am
Ich spiele es solo auf "normal", und mir macht es bisher viel Spaß. Es ist halt ein "Hirn aus, Flinte raus"-Spiel. :ugly:
schrieb am

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