Deathloop - Test, Shooter, PC, PlayStation 5

 

Test: Deathloop (Shooter)

von Benjamin Schmädig



Deathloop: Sonys exklusive Zeitschleife
Raus aus dem Loop!
Entwickler:
Publisher: Bethesda Softworks
Release:
14.09.2021
14.09.2021
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Spielinfo Bilder Videos
Als hätte man die Splicer aus BioShock auf einer Insel abgesetzt und ihnen Farbeimer der 60er-Jahre in die Hand gedrückt: So sieht es auf Blackreef aus, wo ein paar Verrückte jeden Abend eine Party feiern. Nur dass mit „jedem Abend“ stets derselbe Abend desselben Tages gemeint ist. Denn Blackreef ist nicht nur ein verqueres Urlaubsparadies. Es ist vor allem eine Zeitschleife, in der man als Colt am Morgen erwacht, bevor die Uhr spätestens am Abend wieder zurückgedreht wird. Warum dieser nicht enden wollende Kreislauf ein famoses Spiel sein könnte, haben wir im Test herausgefunden.

Mit Sehnsucht in die Zukunft schauen

Colt erlebt tagein, tagaus das gleiche: am Strand aufwachen, Eternalisten töten, Rätsel lösen, Geheimnisse herausfinden und irgendwann sterben oder einfach am Abend ankommen, bevor das alles von vorn beginnt. Und wofür? Um diesen verdammten Loop endlich zu durchbrechen! So trug es ihm jedenfalls eine gewisse Julianna auf, nachdem sie ihn kurz zuvor ermordet hatte. Macht hier ja nichts. So weiß er jetzt wenigstens, dass er zwar nicht unsterblich ist, aber nach jedem Tod eine neue Chance erhält. Bleibt die alles entscheidende Frage, wie er die riesige Zeitmaschine anhalten soll, die wie ein riesiges stählernes Auge über die Insel wacht.

Nun, die Lösung scheint überschaubar, da er lediglich acht so genannte Visionäre töten muss; eine Reihe Künstler und Wissenschaftler, die entscheidend am Erhalt des Loops beteiligt waren, es noch sind und das auch immer sein werden. Acht Morde also – das ist in einem Ego-Shooter nicht gerade viel, auch wenn die Ziele natürlich bewacht werden und selbst den einen oder anderen Trick auf Lager haben. Acht Morde aber, die innerhalb eines Tages gar nicht machbar sind, weil die Abfolge der Ereignisse das schlicht nicht zulässt.

Acht Fliegen mit einer Klappe

Wie ein stählernes Auge wacht die Maschine über Blackreef.
Wie ein stählernes Auge wacht die Maschine über Blackreef.
Die Zeit vergeht im Spiel nämlich anders als in der Realität, da sie in vier Zeitzonen (Morgen, Mittag, Nachmittag und Abend) unterteilt ist, zwischen denen man durch die Rückkehr ins Menü wechseln muss. Dabei gibt es mitunter zwar zeitlich bedingte Abläufe, im Grunde steht die Sonne aber stets am selben Fleck, sodass man nie unter Zeitdruck gerät. Und auch die Insel Blackreef ist kein einheitliches Ganzes, sondern besteht aus vier Gebieten, zwischen denen man ebenfalls nur über eine Rückkehr ins Menü wechseln kann. Mit anderen Worten, Blackreef besteht aus vier mal vier streng voneinander getrennten Levels, und es gibt zu Beginn keine Kombination besuchter Levels, in der man alle Visionäre umbringen könnte.

Das ändert sich erst, wenn Colt entscheidende Ereignisse so verändert, dass sich bestimmte Visionäre zu späteren Tageszeiten an einem anderen Ort befinden als im Urzustand. Immerhin kann man fast immer frei wählen, welches Level er als nächstes besucht, wobei dort ausgelöste Veränderungen anschließend auf der gesamten Insel Bestand haben. Nur am Abend werden sämtliche Manipulationen freilich zurückgesetzt – man muss also herausfinden, in welcher Reihenfolge Colt was tun muss, um alle Visionäre binnen eines Tages zu erledigen.

„Wenn dann heute wieder gestern ist...“

Praktisch: Codes tippt man entweder manuell ein oder hält eine Taste gedrückt, die bekannte Kombinationen automatisch eingibt.
Praktisch: Codes tippt man entweder manuell ein oder hält eine Taste gedrückt, die bekannte Kombinationen automatisch einsetzt.
Und dafür benötigt man zunächst einmal Informationen. Stellt euch z.B. einen Code vor, den Colt nur am Nachmittag einsehen kann, um eine Tür am Morgen zu öffnen. Denkt euch ein paar solcher miteinander verflochtener Abläufe hinzu und schon wisst ihr, warum es Deathloop nicht einfach darum geht, möglichst schnell an allen Gegnern vorbeizukommen, sondern vielmehr darum, Stück für Stück ein großes Puzzle aufzutragen, das nicht nur die Geschichte des Loops, sondern auch die seiner Protagonisten erzählt.

Keine Sorge: Ich werde weder Lösungen noch Überraschungen verraten. Alles, was ihr in diesem Text lest, bezieht sich auf grundlegende Informationen, die man in den ersten Minuten erhält, um zu verstehen, worum es überhaupt geht. Ein paar Fähigkeiten und Waffen, mit denen Colt hantiert, müssen natürlich erwähnt werden, aber das soll’s auch schon gewesen sein.

Kommentare

qkiazd schrieb am
Vin Dos hat geschrieben: ?Gestern 18:57 Ich habe es versucht auf PC mit gamepad zu spielen, ist aber für mich nicht spielbar, weil wie schon bei Metro, die maximale sensitivy viel zu niedrig ist. Es kommt dem gameplay absolut nicht zu gute. Auch die Videos die ich bisher von der PS5 gesehen habe, kamen mir wie im Schneckentempo vor. Doom Eternal hab ich mit Controller sehr gerne durchgespielt, das hat richtig Laune gemacht. Hier habe ich recht früh aufgegeben da die Grundeinstellungen für mich schon nicht passen. Hab dann auch erst gar kein Feintuning mehr betrieben. Normalerweise bevorzuge ich das Gamepad, Deathloop ist das erste Spiel bei dem ich froh bin eine Alternative zu haben.
Wer spielt auch schon einen Shooter auf dem PC per Gamepad ;-)
Für mich eher unsinnig.
artmanphil schrieb am
ich faier das game hart, es fühlt sich echt so an, als sei man in diesem loop. WIE ZUR HÖLLE GEHE ICH DAS JETZT AN?! und realistisch betrachtet: immer wieder, bisschen anders, fehler tolerieren (gibt kein quicksave oder so), dadurch lernt man den loop zu nutzen. das kann nerven, aber ist auch teil der coolness irgendwie :D
MikeimInternet schrieb am
@Ziegelstein12
Majoras Mask habe ich nicht gespielt.
Vin Dos schrieb am
Ich habe es versucht auf PC mit gamepad zu spielen, ist aber für mich nicht spielbar, weil wie schon bei Metro, die maximale sensitivy viel zu niedrig ist. Es kommt dem gameplay absolut nicht zu gute. Auch die Videos die ich bisher von der PS5 gesehen habe, kamen mir wie im Schneckentempo vor. Doom Eternal hab ich mit Controller sehr gerne durchgespielt, das hat richtig Laune gemacht. Hier habe ich recht früh aufgegeben da die Grundeinstellungen für mich schon nicht passen. Hab dann auch erst gar kein Feintuning mehr betrieben. Normalerweise bevorzuge ich das Gamepad, Deathloop ist das erste Spiel bei dem ich froh bin eine Alternative zu haben.
Xris schrieb am
Scheint ja recht gut geworden zu sein. Wie stark fallen die zuschaltbaren Zielhilfen aus? Ich überlege es ansonsten eher für PC zu holen. Ich sehe bspw in Doom mit einem Gamepad kein Land.
schrieb am

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