Pistol Whip - Test, Shooter, Oculus Rift S, Virtual Reality, Oculus Quest, Valve Index - 4Players.de

 

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Arcade-Shooter
Entwickler: Cloudhead Games
Publisher: Cloudhead Games
Release:
07.11.2019
07.11.2019
07.11.2019
07.11.2019
Q4 2019
Q4 2019
07.11.2019
07.11.2019
Spielinfo Bilder Videos
Minimalistischer Rahmen

Kleine Symbole und Punktzahlen geben direkt Auskunft darüber, wie erfolgreich ein Schuss war. Davon abgesehen bleibt Musikspielneuling Cloudhead Games (The Gallery) beim Drumherum aber viel minimalistischer als etwa Veteran Harmonix. Das mechanisch ähnliche Audica hat mehr als drei mal so viele Songs in der Vollversion (sogar mit Stars wie Zedd, David Guetta oder Deadmau5), bietet zusätzliche Gruppen- und Kampagnen-Modi, ausführlichere Tutorials, genauere Statistiken und vor allem deutlich komplexere Bewegungen. Dort muss man schließlich auch mal zwei unterschiedlich eingefärbte Ziele gleichzeitig treffen, den Trigger gedrückt halten oder die Arme in einem Herzbogen durch die Luft führen. Solche Finessen fehlen hier leider. Trotzdem macht mir Pistol Whip deutlich mehr Spaß – ganz einfach, weil im aufwändigeren Action-Szenario ein besserer Flow aufkommt als wenn man die ganze Zeit vorm gleichen simplen Hintergrund steht. In Pistol Whip kommt viel mehr musikalische Railshooter-Stimmung auf, die angenehm an Klassiker wie Rez oder Cloudheads Vorbild Virtua Cop erinnert.

Ein wenig aufpeppen lässt sich die Action mit wenigen Waffen-Personalisierungen (z.B. Farben, Muster, Schalldämpfer-Sound) sowie einer Hand voll Modifikatoren, so dass man plötzlich zweihändig statt mit nur einer Pistole um sich ballert. Oder man erhöht den Schwierigkeitsgrad - z.B. mit weniger Leben, die normalerweise mit Treffern aufgeladen werden. Schade, dass die Höhe der aktuellen Kombo nur zum Schluss angezeigt wird (soll bald gepatcht werden) – und dass es keine einzelnen Bestenlisten für die Modifikatoren gibt. Stattdessen kommt z.B. beim „Dual-Wield“ mit zwei Pistolen ein Multiplikator zum Einsatz, so dass man nur 75% der Punkte einstreicht. Einige kleine technische Macken sollen laut Entwickler mit dem Start-Patch ausgebessert werden: In seltenen Fällen haben bei uns die Menüs herumgesponnen oder das Spiel stürzte komplett ab.

System-Unterschiede


Tanz für mich!
Klassiker Superhot VR dient ebenfalls als Inspirationsquelle: Wie dort ertönt auch hier bei Treffern ein Klirren.
Auf der Rift S und der Valve Index habe ich keine entscheidenden Unterschiede festgestellt. Wichtig war nur, dass das Spiel auf der SSD installiert war, damit es nicht manchmal zu Mikro-Rucklern kam. Schön, dass sich einige Details wie die exakte Ausrichtung des Spielfelds oder der Controller feintunen lassen. Vor allem wenn man gerade von der Rift S zur Index umgestiegen ist, zielt man mit deren Controllern doch ein wenig anders. Ein Equalizer hilft zudem dabei, mehr Bass aus den schwebenden Index-Hörern oder den blechernen „Schlitzen“ der Rift S herauszuholen. Am besten klingt es bei diesem Genre natürlich mit eigenen hochwertigen Kopfhörern. Die Umsetzung für Oculus Quest wirkt angesichts der nicht all zu anspruchsvollen Grafik etwas schwach. Hier bleibt es zwar ebenfalls ordentlich spielbar – die Darstellung mit gröberen Pixeln und eine spürbar niedrigere Framerate strapazieren aber schneller die Augen. Schaut ihr mal komplett zur Seite, seht ihr besonders deutlich, mit wie wenigen Bildern pro Sekunde die Kulissen "vorbeiruckeln". Die PC-Fassung unterstützt übrigens auch die alte Vive und WMR-Headsets. Die Umsetzung für PlayStation VR soll später folgen.

Kommentare

Roadrunner M33P schrieb am
Ich finde momentan Audica spielerisch abwechslungsreicher und dank bereits erhältlicher custom songs auch langfristig motivierender als Pistol Whip. Pistol Whip ist natürlich auch ein tolles Spiel aber aufgrund der Spielmechanik wird es vermutlich schwieriger custom maps dafür zu erstellen.
Astorek86 schrieb am
Es fängt spätestens seit der Oculus Quest halt schön langsam auch eine Zeit an, in der die VR-Einrichtung viel einfacher wird und keine externen Sensoren mehr fürs Gaming benötigt werden. Und vorallem: Keine "Leine" (/Kabel) mehr, die zwangsläufig mit dem PC bzw. der Konsole verbunden werden müssen. Das ist mir zumindest um Welten lieber als eine "realistische" Grafik; lieber stilisierte Grafik und dafür Bewegungsfreiheit.
Meine VR-Investition bereue ich jedenfalls nicht, vorallem zu Beat Saber kehre ich jedes Mal zurück... Aber Pistol Whip könnte bei mir ebenfalls ein Dauerbrenner werden (falls der Muskelkater nicht mehr so schlimm ist... Ich bin sportlich eine Niete^^...)
ClassicGamer76 schrieb am
Uwe sue hat geschrieben: ?
11.11.2019 11:02
so schön langsam aber sicher werde ich wohl auch richtung VR planen - wollte die "sturm und drang"-zeit auslassen und erst bei marktreifen produkten zuzgreifen. evtl warte ich auch noch was die ps5 da zu bieten hätte... nur so schön langsam finde ich, dass sich VR für casual-gamer lohnt...
Geht mir genau so, werde auch die PS5 abwarten, VR ist nun definitiv bei mir eingeplant, liegt aber nicht an diesem Spiel, allgemein plane ich es genau aus dem Grunde, schauen ob es ála 3D-Fernseher eher nur eine kurze Zeit Bestand haben wird oder was langfristiges wird. Sieht positiv aus. Gibt dann auch ne Menge nachzuholen, da die PS5 zur PS4 abwärts kompatibel sein wird. Nett.
Uwe sue schrieb am
so schön langsam aber sicher werde ich wohl auch richtung VR planen - wollte die "sturm und drang"-zeit auslassen und erst bei marktreifen produkten zuzgreifen. evtl warte ich auch noch was die ps5 da zu bieten hätte... nur so schön langsam finde ich, dass sich VR für casual-gamer lohnt...
4P|Jan schrieb am
SpookyNooky hat geschrieben: ?
08.11.2019 14:54
Das klingt sehr cool. Ist direkt auf meiner Wunschliste gelandet und wird wohl dieses Wochenende mal angetestet. Ich fand das Spielgefühl in Super Hot VR schon toll und das "Flow"-Gefühl in Beat Saber euphorisierend. In Kombination stelle ich mir das sehr reizvoll vor.
Stimmt, der Flow-Faktor ist hier auf jeden Fall vorhanden! :)
schrieb am