Dirt 5 - Test, Rennspiel, PC, PlayStation 4, Xbox One, Xbox Series X

 

Test: Dirt 5 (Arcade-Racer)

von Michael Krosta



Entwickler:
Publisher: Codemasters
Release:
06.11.2020
06.11.2020
12.11.2020
2021
06.11.2020
10.11.2020
Erhältlich: Digital (PSN, Xbox Store, Steam), Einzelhandel
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Erhältlich: Digital (PSN, Xbox Store, Steam), Einzelhandel
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ab 38,97€
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Ruppige Duelle

Entgegen dem aktuellen Trend verzichtet Codemasters außerdem auf eine Rückspulfunktion, die man sich aber nur in den seltenen Fällen wünscht, wenn die Balance innerhalb mancher Rennen zu sehr schwankt oder man kurz vor der Ziellinie noch Opfer von rüden KI-Attacken wird. Da es keine Qualifikation gibt, startet man in der Regel mitten im Pulk der insgesamt zwölf Fahrer, in dem man sich nach vorne arbeiten muss. In bester Arcade-Manier geht es häufig ziemlich ruppig, aber nur selten unfair zur Sache. Ausnahme bilden die so genannten Throwback-Events, in denen man sich nur mit einem einzigen Widersacher messen muss. In den bereits erwähnten Pathfinder-Events kämpft man dagegen nur gegen die Uhr.

Sponsoren an Bord

Neben dem Ziel eines Rennsiegs kann man weitere Herausforderungen meistern, um schneller im Rang aufzusteigen und seinen Ruf zu verbessern. So gibt es in jedem Rennen drei Zusatzziele, die zufällig zusammengestellt werden. Sie umfassen z.B. eine Mindestanzahl an Überholmanövern und Drifteinlagen, die Zeit auf dem ersten Platz, Gegner-Kontakt während eines Sprungs und viele andere Dinge. Das System erinnert an Project Cars 3, erlaubt es gegen die Bezahlung von Ingame-Geld aber auch, dass die Herausforderungen auf Wunsch ausgetauscht werden.

Der Editor erlaubt den Bau eigener Arenen, die man mit der Community teilen darf.
Der Editor erlaubt den Bau eigener Arenen, die man mit der Community teilen darf.
Darüber hinaus setzt man sich langfristigere Ziele mit abgeschlossenen Sponsorenverträgen. Gab es diesbezüglich bei Grid nur fiktive Marken, lassen sich hier Partnerschaften mit bekannten Herstellern wie AMD, Goodyear, Beats by Dr. Dre, Monster Energy und weiteren eingehen, um seinem Bankkonto einen weiteren Geldregen zu bescheren, sofern man die gesetzten Ziele erreicht. Allerdings ist die Ausschüttung ein Preisgeldern innerhalb der Karriere ohnehin sehr hoch, sofern man nicht umgehend den kompletten Fuhrpark freischalten will. Da man in der Regel für die meisten Klassen bereits standardmäßig ein Auto in der Garage stehen hat, wird man nur selten zum Kauf weiterer Boliden gezwungen. An dieser Stelle sei aber angemerkt, dass Codemasters uns für den Test mit der Amplified Edition ausgestattet hat, die nicht nur automatisch ein weiteres Fahrzeug, sondern auch ein "Gameplay Booster Pack" automatisch installiert, das die Ausschüttung von Erfahrungspunkten und Preisgeldern (!) erhöht. Dies ist auch separat zum Preis von 5,49 Euro erhältlich.

Für Kreative und Party-Raser

Künstler können sich neben dem Arena-Baukasten kreativ zusätzlich im Fotomodus oder dem Lackierungs-Editor austoben. Weitere Muster, Aufkleber & Co lassen sich zusammen mit fertigen Lackierungen innerhalb der Karriere freischalten. Was man jedoch vermisst, sind Wiederholungen, in denen man nicht nur seine Rennkünste, sondern auch die erstellten Kunstwerke nochmal in Aktion sehen könnte.

Gymkhana feiert ein Comeback in DiRT 5.
Gymkhana feiert ein Comeback in DiRT 5.
Für eine kleine Runde zwischendurch bieten sich Einzelrennen nach individuellen Regeln und Zeitfahren für Platzierungen auf den Online-Bestenlisten an, die aber auch im Rahmen der Karriere automatisch gefüllt werden. Online wird ebenfalls um den Sieg gefahren, wobei man die Wahl zwischen Standard-Rennen oder einer Reihe an Party-Modi hat, die wir im Test mangels Mitspielern leider nicht ausprobieren konnten. Bei Vampir begibt sich etwa ein Blutsauger auf vier Rädern auf die Jagd nach anderen Spielern, um sie mit einem „Rempel-Biss“ ebenfalls in einen Untoten zu verwandeln, während man im Moodus King die längste Zeit im Besitzt einer Krone bleiben und Verfolger möglichst lange abschütteln muss. Ein ähnliches Konzept verfolgt die Variante „Transporter“: Hier muss man zunächst den Gegenstand auf der Karte aufsammeln und ihn dann möglichst schnell ans Ziel befördern, was die bis zu elf Gegner selbstverständlich verhindern wollen. Für die lokale Mehrspieler-Gaudi gibt es zwar leider keine Party-Modi, doch dürfen immerhin bis zu vier Spieler am geteilten Bildschirm rasen und sogar die Karriere gemeinsam bestreiten.
Dirt 5 ab 38,97€ bei vorbestellen

Kommentare

MikeimInternet schrieb am
hA1Nz hat geschrieben: ?10.03.2021 08:30
MikeimInternet hat geschrieben: ?09.03.2021 12:01 Ich habe mir das Spiel kürzlich für die PS5 besorgt und nach den ganzen Updates läuft es wirklich sehr sauber.
Also das kann ich nicht bestätigen.
Zuletzt vor einer Woche gespielt und habe teilweise immer noch deutlich sehbares Ruckeln.
Ich mag so "Just for Fun" Racer sehr gerne aber permanentes Ruckeln nimmt mir etwas den Spaß daran.
Ja, Ruckeln kommt vor, aber ist gewiss kein Dauerzustand.
hA1Nz schrieb am
MikeimInternet hat geschrieben: ?09.03.2021 12:01 Ich habe mir das Spiel kürzlich für die PS5 besorgt und nach den ganzen Updates läuft es wirklich sehr sauber.
Also das kann ich nicht bestätigen.
Zuletzt vor einer Woche gespielt und habe teilweise immer noch deutlich sehbares Ruckeln.
Ich mag so "Just for Fun" Racer sehr gerne aber permanentes Ruckeln nimmt mir etwas den Spaß daran.
MikeimInternet schrieb am
@Leon-x
Ja, oder Codemasters fügt bei Dirt 5 einfach nachträglich noch einen weiteren S-Grad hinzu. Mal'ne Mail schreiben. :P
Leon-x schrieb am
MikeimInternet hat geschrieben: ?10.03.2021 06:58 sich bei normalen Kampagnen Rennen (2-3 Runden) normaler anfühlenden S-Grad hat als Dirt 5, oder nicht ?
Kann man sicherlich. Hast recht. Wobei Dirt 5 ja reiner Arcade-Racer ist wie Teil 1 bis 3 und GT ja Semi-Sim. Wäre ja schlimm wenn die KI gleich wäre bei dem leicht unterschiedlichem Ansatz.
Kenne auch kaum einen Arcade-Racer wo KI mal nicht seltsam fährt.
Dirt 4 und Dirt Rally 1 bis 2 sind dann wieder was anderes. Zumindest wenn man es mit den Rally Cross Events direkt gegen die KI vergleicht.
Dirt 5 kannst halt daher in erster Linie mit Grid, DriveClub, Motorstorm usw auf Ebene stellen. GT ist eher die Richtung Forza.
Grundsätzlich wäre mal Arcade-Racer der nicht ausfallende KI oder Übermächtige, durch zu starkes Gummiband, hat mal interessant.
MikeimInternet schrieb am
Leon-x hat geschrieben: ?09.03.2021 16:01
MikeimInternet hat geschrieben: ?09.03.2021 12:01
Um einen Vergleich zu Gran Turismo Sport herzustellen: Dort brauche ich auf dem höchsten S - Grad
( dort "schwer" ) regelmäßig einige Versuche um den ersten Platz zu erreichen - man muss dort um jeden Meter und Position kämpfen und manchmal fahre ich auch nur auf "normal" weil die K.I so stark ist.
Den Schwierigkeitsgrad hat Codemasters bei Dirt 5 also komplett vergeigt !
Naja, wo ist denn GT Sport eigentlich schwierig? Schwierigkeitsgrad "Profi" ist nur so wild wie "Durchschnitt" oder "Sehr Erfahren" von Forza.
Einzige wenn man Windschatten-Boost anlässt zieht halt das Gummiband-Effekt stark an. Fahren die Gegner über die Verhälnisse der Karren unterm Hintern. Solche Zweikämpfe wo KI sehr offensichtlich Vorteile bekommt finde ich langweil7g. War schon bei DriveClub nervig wo jeder Mini 300km/h Spitze von der KI fährt.
Ware KI "Stärke" ist wenn man im Custom Rennen den Windschatten-Boost deaktiviert in GT. Wenn man ab 6-7 Runden eingestellt hat holt man Führendem immer ein. Die sind in GT Sport wie durch Script immer gleichen Fahrzeuge. Schon mal in einem GT3 Rennen wen Anderes als beiden BMW M6 Vorn gesehen gefolgt vom Nissan GT3? Ich nicht.^^
Dirt 5 wird auch nur bisschen schwierig wenn man alle Fahrhilfen deaktiviert und reinen Recktriebler hat. Auf der PS5 ist mir aber aufgefallen dass Gegner in einer Kurve schon mal zurückversetzt werden. Man selber auch wenn man manche Kurven sehr eng nimmt. Seltsamerweise kann man auf der Xbox und PC Version die selben Kurven enger nehmen ohne dass was passiert. Scheint irgendwas in der Playstation-Fassung anders eingestellt.

6-7 Runden Rennen bin ich bei GT Sport noch nicht gefahren also glaube ich dir das einfach ;) Ohne jetzt aber zu sehr ins Detail zu gehen, kann man aber doch festhalten, dass GT Sport einen vernünftigeren, sich bei normalen Kampagnen Rennen (2-3 Runden) normaler anfühlenden S-Grad hat als Dirt 5, oder nicht ?
schrieb am