NEO: The World Ends With You - Test, Rollenspiel, PlayStation 4, Nintendo Switch

 

Test: NEO: The World Ends With You (Rollenspiel)

von Jens Bischoff



NEO: The World Ends With You (Rollenspiel) von Square Enix
Die Reaper sind zurück
Entwickler:
Publisher: Square Enix
Release:
28.09.2021
27.07.2021
27.07.2021
Jetzt kaufen
ab 56,99€
Spielinfo Bilder Videos

Ende Juli ist uns NEO: The World Ends with You doch tatsächlich durch die Test-Lappen gerutscht. Inzwischen haben wir allerdings Zeit für eine Rückkehr nach Tokio gefunden und klären, ob das Anime-Rollenspiel von Square Enix und h.a.n.d. ähnlich begeistert wie sein grandioser Vorgänger.



Es geht wieder los

Nach dem Erwerb zweier modischer Pins werden die beiden Freunde Rindo Kanade und Tosai Furesawa plötzlich Zeuge eines spektakulären Kampfes auf den Straßen Shibuyas. Was sie anfangs noch für Dreharbeiten zu einem neuen Superheldenfilm halten, wird jedoch schnell lebensbedrohlich. Nur dank einer unerklärlichen Vorsehung kann Rindo seinen Kumpel vor einem fatalen Zusammenprall bewahren, während die übrigen Passanten gar keine Notiz von den Ereignissen zu nehmen scheinen. Kurze Zeit später wird ihnen mitgeteilt, dass sie Teil eines Spiels sind, dem Spiel der Reaper.

Was zunächst wie Dreharbeiten für einen Film wirkt, wird schnell lebensbedrohlich.
Was zunächst wie Dreharbeiten für einen Film wirkt, wird schnell lebensbedrohlich.
Fortan müssen die beiden - wie auch schon Neku Sakuraba in The World Ends with You - diverse Aufgaben meistern, um nach sieben Tagen genug Punkte für den Sieg und damit einen möglichen Spielausstieg zu ergattern. Doch dieses Ziel haben auch andere und eins steht fest: Keiner will bei diesem Spiel Letzter werden...

Um die Aufgaben zu meistern, sind meist übersinnliche Fähigkeiten vonnöten. Anfangs können die beiden aber lediglich einen Scan ausführen, um Gedanken zu lesen. Durch das Scannen werden aber auch übersinnliche Monster sichtbar und auf die Ausführenden aufmerksam. Kommt es zum Kontakt, findet man sich kurz darauf in einer abgegrenzten Kampfarena wieder, wo man seinen Widersachern als Team gegenübertritt und mit psychischen Kräften einen Sieg zu erringen versucht.

Kämpferisches Kollektiv

In den teambasierten Echtzeit-Kämpfen kontrolliert man die auf getragenen Pins basierenden Fähigkeiten aller Teilnehmer.
In den teambasierten Echtzeit-Kämpfen dirigiert man die Fähigkeiten aller Gruppenmitglieder.
Im Kampf übernimmt man quasi parallel die Kontrolle über alle aktiven Gruppenmitglieder, die sich eine Lebensenergieleiste teilen und je nachdem, welche Pins sie ausgerüstet haben, entsprechende Aktionen per Knopfdruck ausführen können. Manche Manövern können aufgeladen und im richtigen Moment entfesselt, andere dauerhaft eingesetzt oder in schneller Folge wiederholt werden - zumindest so lange es genug Energie für die entsprechende Aktion gibt.

Durch wiederholte Einsätze nimmt diese nämlich stetig ab, während sie sich durch Aktionspausen wieder schrittweise aufladen lässt. Wer sämtliche Energie verbraucht, muss eine längere Zwangspause einlegen, kann anschließend aber wieder aus den Vollen schöpfen - taktisches Ressourcen-Management eben.
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Kommentare

Dunning-Kruger schrieb am
Alex_Omega hat geschrieben: ?03.09.2021 16:43 genau wie Bewegungssteuerung. Braucht keiner und ist Müll welcher nie richtig funktioniert. Spiele die darauf ausgelegt sind, sind IMMER schlechter als wenn sie auf eine traditionelle Steuerung ausgerichtet wären.
*laughs in Half Life: Alyx*
*laughs in Beatsaber*
*laughs in Disc-Frisbee bei Sports Champions für PS3*
*laughs in Lone Echo*
Möchtest du dir vielleicht angewöhnen nicht so zu verallgemeinern? Könnte auf andere so wirken, als wäre der eigene Tellerrand etwas hoch.
Zum Spiel: mich spricht der Stil nicht an. Für die Leute, die auf das Spiel gewartet haben aber eine gute Neuigkeit, dass es so gut geworden ist
JesusOfCool schrieb am
nawarI hat geschrieben: ?06.09.2021 07:36 Ähnlichkeiten zu Persona 5?
da würde ich eher ein großes fragezeichen dahinter setzen.
ähnlichkeit gibt es da mMn sehr wenig. das setting vielleicht noch am ehesten, aber auch nicht so ganz.
allerdings mag ich persona 5 und ich mag auch NEO:TWEWY, aber das sind dann doch sehr andersartige spiele.
Khorneblume schrieb am
FlintenUschi hat geschrieben: ?04.09.2021 14:23 Das ich den ersten Teil gespielt habe ist Ewigkeiten her. Hätte dazu nie eine Fortsetzung erwartet. Ich denke das Spiel werde ich mir für die Switch gönnen.
Es gibt btw. sogar eine Demo.
nawarI schrieb am
Als PS4ler hab ich noch nie was von der Reihe gehört und es ist immer irgendwie seltsam zu einem Quereinstieg gezwungen zu sein, wenn es Vorgängerteile nicht auf der eigenen Plattform gibt. Diesen Teil werde ich mir aber mal angucken. 88% und Ähnlichkeiten zu Persona 5? Da kann ich nur schwer Nein sagen.
Immer schön, wenn man auf einen Geheimtipp aufmerksam gemacht wird, der in der breiten Masse komplett untergegangen ist. Gerade Japan ist da gerne mal für eine Überraschung gut.
Puroto schrieb am
Interessante Diskussion. Ich bin auch hier nur in den Kommentarbereich gegangen, um ebenso das Fazit wegen der Touch-Steuerung zu kommentieren. Denn auch ich gehöre zur Fraktion, welche diese beim Vorgänger nicht wirklich mochten. Allerdings habe ich den Final Remix auf der Switch gespielt (vielleicht war es auf dem DS ja besser?).
Den neuen Teil hier habe ich nun durch und bin deutlich mehr begeistert als noch vom Erstling! Und das ist zum Großteil darauf zurückzuführen, dass es nicht die Touch-Steuerung gibt. Das Spiel hier geht durchaus noch eigene Wege, aber es stimmt schon, dass vieles davon schon bekannt ist. Dennoch ist der Stil und die Thematik noch immer recht unverbraucht und frisch, so dass ich wirklich Spass mit dem Titel hatte, der sich im Laufe des Spiels immer mehr gesteigert hat. Nur mehr Abwechslung beim Gegnerdesign hätte ich mir vielleicht noch gewünscht.
schrieb am