Need for Speed: Carbon - Test, Rennspiel, PC, PlayStation 2, GameCube, Xbox, Xbox 360 - 4Players.de

 

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Arcade-Racer
Entwickler: EA Canada
Publisher: Electronic Arts
Release:
09.11.2006
02.11.2006
09.11.2006
15.04.2010
22.03.2007
15.10.2008
09.11.2006
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ab 21,90€
Spielinfo Bilder Videos

Helfer im Straßenkampf

Als weitere Neuerung in der Serie präsentiert EA ein Crew-Feature, mit dem ihr während der Rennen auf Knopfdruck Hilfe anfordert. Es gibt drei verschiedene Arten von Mitgliedern: Blocker, Scouts und Drafter. Während Blocker die Verfolger abdrängen und in Unfälle verwickeln, lassen euch Drafter in ihrem Windschatten fahren, was euch gegenüber den Konkurrenten einen Geschwindigkeitsvorteil bringt. Allerdings stehen euch die Fähigkeiten der Crew nur für eine begrenzte Zeit zur Verfügung und ihr müsst zudem deren Energie durch schnelle Fahrten durch die Straßen aufladen. Einzig die Scouts stehen euch ständig zur Verfügung und zeigen euch versteckte Streckenabschnitte, wenn ihr ihnen folgt. Schade eigentlich, denn war das eigenständige Finden von Abkürzungen in den Vorgängern noch eine Bereicherung für die Motivation, bekommt man in Carbon alles auf dem Präsentierteller geliefert. Überhaupt scheint mir das Feature irgendwie in den Spielablauf hineingequetscht worden zu sein, um zwanghaft etwas Neues bieten zu können. Aber worin besteht die große Herausforderung, einen Knopf auf dem Pad zu drücken, sobald die Energieleiste aufgeladen ist? Wenn man schon ein Team-Feature integrieren muss, hätte ich es besser gefunden, meinem Crew-Mitglied gezielt Befehle geben zu können und mich nicht vor dem Rennen auf eine Fähigkeit festlegen zu müssen. Doch gerade in späteren Rennen werdet ihr die Hilfe eures Kameraden zu schätzen wissen: Zwar ist der Schwierigkeitsgrad generell recht niedrig angesetzt, doch gibt es euch mehr Sicherheit, wenn ihr euch im Windschatten, durch Block-Aktionen oder Verfolgungs-Stopper einen komfortableren Vorsprung

Die Verfolgungs-Stopper setzt ihr nicht nur gegen die Cops, sondern auch gegen die anderen Fahrer ein.
einfahrt. Dennoch hätte man auf das Crew-Feature komplett verzichten können, da es insgesamt keine wirkliche Bereicherung des Spielablaufs darstellt, aber auch nicht wirklich nervt - einzig die ständigen Kommentare der Mitstreiter gehen einem irgendwann auf den Zeiger.

Beschämender Online-Auftritt

Okay, die Karriere ist gemeistert, alle Herausforderungen sind erfolgreich abgeschlossen und die schnellen Rennen allein oder im Splitscreen mit einem weiteren Mitspieler werden irgendwann auch langweilig. Was bleibt noch? Richtig: der Onlinemodus. Allerdings nur auf der Xbox 360 und dem PC, denn die Current-Gen-Konsolen bleiben komplett offline. Dass dies beim GameCube so ist, war schon zu erwarten und auch das Fehlen der Online-Unterstützung auf der PS2 war nach der plötzlichen Streichung in Most Wanted abzusehen. Dass jetzt aber auch der Onlinemodus der Xbox-Fassung gestrichen wird, ist schon eine kleine Überraschung und spricht nicht unbedingt für die Entwickler. Schon mal daran gedacht, dass Xbox-Besitzer mit ihrem Live-Abo auch mit Carbon gerne online durchgestartet wären? Glücklicher können sich da 360- und PC-Besitzer schätzen, die neben Standard-Modi wie Runden-, Sprint-, Radarfallen und Canyonrennen auch an ausgefalleneren Varianten wie dem Verfolgerwechsel teilnehmen können - sowohl in Fun- als auch in Ranking-Matches. Dabei ist ein Spieler als Raser unterwegs, der von den Cops - und damit allen anderen Spielern - gejagt wird. Kann er sich nicht absetzen, wechselt der Raser-Status auf den Cop-Spieler, der ihn am besten verfolgt hat. Am Ende gewinnt derjenige, der die meiste Zeit als Raser unterwegs gewesen

Die spannenden Canyon-Duelle stellen eine der wenigen, aber gleichzeitig interessantesten Neuerungen dar.
ist. Die KO-Verfolgung setzt dagegen nur den letzten Spieler einer Runde in die Polizei-Kutsche, der versuchen muss, die anderen Raser abzudrängeln, so dass in der nächsten Runde ein anderer als Cop auf die Jagd geht. Zwei wirklich herrliche Modi, die viel Spaß bringen, sofern sie stabil laufen.

In der Theorie klingt der Onlinemodus interessant, abwechslungsreich und motivierend. Doch in der Praxis wird man mit der grausigen Realität konfrontiert, die fast schon einem kapitalen Motorschaden gleicht: NFS Carbon laggt! Böse. RICHTIG BÖSE! Selbst mit nur zwei von maximal acht Teilnehmern und flotten Leitungen im Rücken kommt ein halbwegs flüssiger Spielablauf nicht zustande. So wie die Fahrzeuge lächerlich über den Asphalt hoppeln, müsste man fast lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Doch es kommt noch schlimmer: Oft genug, wurde mitten im Rennen einfach die Verbindung zum Server gekappt, was besonders im Rahmen eines gewerteten Spiels mehr als ärgerlich ist. Ein neuer Versuch war erst dann erfolgreich, wenn beide das Spiel komplett neu gestartet haben. Fakt ist: Im jetzigen Zustand ist Carbon auf der Xbox 360 online nahezu unspielbar! Auf Nachfrage bei EA wurde uns mitgeteilt, dass man sich des Problems bewusst sei und man nicht auf einen derartigen Ansturm an Online-Spielern gefasst war. Deshalb will man die Schwierigkeiten, die von den Überlastungen der Server ausgehen, möglichst bald in den Griff bekommen. Zwar konnte ich gestern (8. November 2006) erstmals über eine Stunde am Stück ohne einen Verbindungsabbruch spielen, doch waren die mitunter krassen Lags nach wie vor vorhanden, mit denen der Online-Spielspaß auf der Strecke bleibt! Die PC-Version konnten wir im Onlinemodus leider noch gar nicht antesten, da EA auch hier noch Probleme zu haben scheint, die jedoch bald mit einem Patch behoben werden sollen. Sobald wir mit dem PC online rasen können, werden wir den Bericht mit unseren Erfahrungen aktualisieren.

 

         

Kommentare

johndoe803702 schrieb am
Eigentlich ein sehr schönes Spiel mit einigen Makeln, weswegen der Spielspaß auf der Strecke bleibt.
Nervige Cops, muss es denn sein, dass Cops im Rennen auftauchen, das nervt total, zumal sie sehr schwer abzuschütteln sind (schwerer als bei Most Wanted) und wenn alle Wagen weg sind, dann heißt es alles noch mal von vorne. Besser wäre, wenn es extra dafür solche Cops & Robbers Rennen gäbe.
Lästige Canyon Rennen, Frust pur sag ich da nur, lieber weg lassen, Drift und Drag waren da besser gewählt.
Verteidigungsrennen, obwohl schon alles eingennommen wurde nerven total.
Der lästige Gummiband-Effekt sorgt dafür, dass man einige Rennen einfach nicht gewinnen kann, weil man nicht an die Gegner herankommen kann.
Und wieso man trotz 2. oder 3. Platz verliert ist mir total unverständlich,
nach meinem Verständnis bedeutet 2 Silber und 3 Bronze. Wieso gibt es kein Medaillen-System wie bei Burnout? Die machen es richtig, da müssen die Entwickler von Ea noch einiges aufholen wie mir scheint.
UAZ-469 schrieb am
Ist mir keine 40 Teuros wert.
Spiel ist etwas kurz (Ist auch nicht wirklich schlimm), aber dass man die Muscle-Cars KAUM um die Kurve kriegt, ohne jedesmal Bekanntschaft mit der Wand zu machen (Wände muss man schon als Fahrverhalten mit einbeziehen), stößt mir als Muscle-Car-Fan sauer auf. :evil:
Und warum zur Hölle wird der normale Streifenwagen im Quickrace als Muscle-Car eingestuft? Ebenso wie Feuerwehrwagen und Laster? Bestimmt, damit sie sich grausig steuern lassen.
Nicht zu vergessen: Zu wenig Preisgeld nach dem Durchspielen.
palle2706 schrieb am
Die Darstellung der Dynamik bei dem letzten Need for Speed Ableger wurde nie richtig gewürdigt. das neu hinzugekommene Feature der Verschiebung nach rechts/links im rahmen der Fliehkraftdarstellung ist durchaus mitnehmend und wird bestimmt noch oft kopiert werden.
Kratos-93 schrieb am
ich habe wirklich nichts gegen tuning aber irgendwann reichts mit nfsu2 hat ea eien großen hit gelandet. aber wie heißt das sprichwort so schön: Wenns am schönsten ist soll man aufhören. man kann ja vielleicht auch ein paar andere automarken vorstellen ( z.b. anstatt porsche mal mercedes oder was weiß ich was noch) Das einzig schöne an carbon sind die musclecars mehr net. :evil:
schrieb am