Lego Indiana Jones: Die legendären Abenteuer - Test, Action-Adventure, Nintendo Wii, PlayStation 3, Xbox 360, PlayStation 2, PC, Sony PSP

 

Test: Lego Indiana Jones: Die legendären Abenteuer (Action-Adventure)

von Paul Kautz



Entwickler:
Publisher: Activision
Release:
05.06.2008
15.12.2009
05.06.2008
30.11.2009
05.06.2008
19.03.2009
05.06.2008
Spielinfo Bilder Videos
Einige Charaktere haben Phobien, die Hilfe erfordern: Blondine Willie muss hier sicher durch ein Spinnennest gelotst werden.
 
Mehr denn je in der Serie wird jetzt die Zusammenarbeit vorausgesetzt - zwei Schalter gleichzeitig bedienen ist dabei noch die leichteste Übung: Mal muss Indy Elsa Schneider eine Fackel zuwerfen, damit sie über einen Ratten-verseuchten Fluss kommt. Oder Willie zieht an einem Seil, woraufhin eine Brüstung gesenkt wird, über die Indy drüberlaufen kann. Manche Figuren haben sogar Phobien, um die ihr herum arbeiten müsst: Willie hat z.B. panische Angst vor Spinnen, Indy hasst bekanntermaßen Schlangen - in der Nähe der Hassobjekte erstarren die Opfer zu schlotternden Salzsäulen, die Begleiter müssen sich dann um das Problem kümmern.

Dankbarerweise ist die KI ein sehr zuverlässiger Partner, der immer an der richtigen Stelle die richtige Aktion ausführt. Logischerweise kann der zweite Slot auch von einem Forscher aus Fleisch und Blut besetzt werden, der jederzeit ein- und aussteigen darf. Allerdings nur, wenn er sich den Fernseher mit Spieler Eins teilt, denn der famose Online-Modus aus Lego Star Wars: Die komplette Saga wurde leider sang- und klanglos gekippt. Was hingegen leider noch drin ist, ist die Beschränkung auf das automatische Speichersystem: Die Levels sind teilweise sehr lang, im Normalfall braucht man 15 bis 25 Minuten für einen kompletten Abschnitt - der Spielstand wird allerdings erst am Ende gesichert. Speicherbare Checkpunkte innerhalb der Welten wären komfortabel gewesen.

Das X markiert den Spaß

 Neben Action und Puzzles ist das Zerkloppen der Welt-Einrichtung die dritte große Säule, auf die sich das Indy-Spieldesign stützt. Als Faustregel gilt: Wenn es aus Lego  besteht,
Zwischen den Aufträgen könnt ihr euch die Zeit am Barnett College vertreiben: Hier könnt ihr Bonusfiguren freischalten oder die witzigen Filme nochmal ansehen.
kannst du es kaputt machen. Büsche, Bänke, Feinde, Stühle, Tische, Spinnweben, Statuen, Blumenvasen, Holzstapel, Bücher, Fässer - alles zerfällt nach einem kräftigen Fausthieb in Dutzende kleiner Lego-Klötze, von denen ihr die glänzenden dringend einsammeln solltet. Denn die stellen die interne Spielwährung dar, für die gibt's nicht nur Bonuspunkte, sondern damit könnt ihr auch weitere Spielfiguren und Extras freischalten. Das macht ihr im Barnett College, Indys Arbeitsplatz und hiesiges Pendant der Mos Eisley Bar in den Star Wars-Spielen: Hier könnt ihr euch alle bislang freigespielten Filme ansehen, Extras kaufen, einen personalisierten Charakter bauen oder in Indys Büro ein paar kleine Extra-Puzzles lösen - putzig. Neben dem Nahkampf, in dem Indy einen Gegner schon mal in den Schwitzkasten nimmt oder ihm einen Doppelkick verpasst, könnt ihr auch allerlei Waffen einsetzen: MG, Raketenwerfer, Schwert, Flinte, Speer, Granaten oder Armbrust zielen automatisch auf den nächstbesten Widersacher. Das Gekloppe läuft ziemlich chaotisch ab, hin und wieder zerfällt man selbst in seine Bestandteile und weiß nicht genau warum. Ist aber nicht weiter schlimm, denn außer Punktverlust gibt es in einem solchen Fall keine negativen Konsequenzen.

      

Kommentare

killahkillah schrieb am
Das Spiel ist sowas von beschissen. Vorallem die kack Kamera.
Blackflash schrieb am
Ich find das Spiel einfach mal geil! Auch wenn es Streckenweise ziemlich langweilig und einfach ist, muss man schonmal ein Lob an die Programmierer aussprechen das sie es so kreativ gestaltet haben!!! Man muss manchmal tatsächlich nachdenken wie man zu so einem Gottverdammten Schlüssel kommt! Letztendlich sage ich das es ein Spiel ist was man, wenn man es durchschaut hat, ruhig als Spiel für zwischendurch bewerten könnte.
gracjanski schrieb am
den eindruck habe ich auch...weswegen ich mir Indy nicht hoen werden, Batman schon eher. Denke für die Serie muss man ein Fan der Filme sein und Indy finde ich albern, kindlich, scheisse. Habe vor kurzem 2 mal versucht die Trilogie durchzustehen und nach max. 30 min. aufgehört den ersten Teil zu sehen... einfach zu dumm der Film.
bablfish schrieb am
Aber die abartige Lenkung ( + miese Kollisionsabfrage ) ist wohl niemandem aufgefallen ?? ^^
Oder das es echt Null Evolution gibt und es sich im Endeffekt um einen Lego Star Wars Mod mit Indy handelt ...
85% .. ihr seit wohl irre :wink:
TFrings schrieb am
Hi Jungs und Mädels,
hab ein massives Problem. Heute ist Lego Indy gekommen (PC version) und habs direkt installiert. Beim Spielstart wo man ein Eingabegerät drücken soll hab ich mein Gamepad (Logitech WingMan RumblePad) genommen und kam zum Menü um es zu konfigurieren.
Oben drüber steht auch der Name vom Gamepad, aber ich kann keine (KEINE !!!) Buttons/Achsen zuweisen.
Bei Lego Star Wars ging es. Da hab ich auch beide Teile von. In der lego Indy Demo, hab ich gerade runtergeladen, gehts auch nichts.
Was tun?
Hab neben dem Gamepad noch zwei Guitar Hero Gitarren-Controller angeschlossen. Liegts daran?
schrieb am