Wichtig sind verschiedene Objekte, die Agent 47 einstecken kann. So findet der anfangs mit leeren Händen schleichende Hitman etwa ein Stromkabel, das ihm als Ersatz für seinen Draht dient. Eine der Wachen erdrosselt er jedenfalls damit. Selbstverständlich hat man dabei erneut die Wahl, einen Feind zu töten oder ihn lediglich unschädlich zu machen. Auch die Pistole für den späteren Schusswechsel muss er erst auflesen und wenn nötig, nutzt er Gegner als menschlichen Schutzschild. Wer sich genau umschaut, findet also wichtige oder einfach nur praktische Hilfsmittel.
Brandneu ist der Instinkt des Killers: Aktiviert man den speziellen Sichtmodus, erkennt der Hitman nicht nur alle Wachen, sondern erspäht auch nutzbare Objekte und sieht sogar den genauen Weg, den ein Gegner laufen wird. Außerdem stehen ihm über den Instinkt bestimmte Fähigkeiten zur Verfügung – eine davon zeigt IO im späteren Verlauf der Demo.
 |
Die neue Stealth-Action? Hitman: Absolution will Film und Spiel eindringlich miteinander verbinden.
|
Wichtig ist: Die Hilfen des Instinkts hängen u.a. vom Schwierigkeitsgrad ab. Wer will, darf natürlich auf Einsteiger-Unterstützung wie vorgezeichnete Laufwege verzichten!
Falscher Freund
Hat der Gesuchte die Bibliothek endlich verlassen, ist der Abschnitt längst nicht vorbei. Denn auf dem Dach wird Agent 47 vom Scheinwerfer eines Polizeihubschraubers erfasst, der sofort das Feuer eröffnet. Er flüchtet sich unter ein Dach, während das MG des Hubschraubers mit voller Kraft durch die Wände rattert. Etliches Holz geht zu Bruch, während sich der Killer so lange versteckt hält, bis der Hubschrauber den Beschuss abbricht. Die Polizei entsendet daraufhin eine Wache aufs Dach – und als der arme Tölpel unter das Dach tritt, erledigt ihn der Gesuchte und streift sich die Uniform über. Noch immer kreist der Hubschrauber über dem Dach. Trotzdem tritt der Hitman in seiner Verkleidung aus dem Versteck, die Musik schwillt plötzlich aufgeladen an, mehrere Sekunden vergehen... und der Hubschrauber lässt den vermeintlichen Kollegen ziehen. Ein toller Moment!
Den kenn' ich doch!
Wieder im Haus schleicht Agent 47 schließlich durch eine Wohnung voller Hippies und als die mitbekommen, dass die Polizei im Anmarsch ist, versuchen sie im Eiltempo mehrere Dutzend Hanfpflanzen zu vernichten. Noch bevor der Gejagte die Wohnung allerdings verlassen kann, treten zwei Polizisten herein und fragen zunächst alarmiert, wer der vermeintliche Kollege eigentlich ist. Doch der Killer ist schneller und erledigt beide mit zwei Schüssen. Die Kollegen im Treppenhaus sind noch ahnungslos, denn problemlos schleicht Agent 47 an ihnen vorbei. Nur zwei von ihnen kommt sein Gesicht bekannt vor – jetzt hilft ihm sein Instinkt. Auf Kosten des Instinkvorrats zieht er die Hand an die Mütze und versteckt so sein Gesicht vor den Blicken. Zweimal entstehen so spannende Augenblicke, bevor er endlich den Ausgang erreicht, an dem allerdings im Moment schwer bewaffnete Männer stehen.
Was tun? Agent 47 lungert zunächst herum, dabei wird er von einem Polizisten entdeckt. Glück im Unglück: Der hält ihn für einen ehemaligen Kollegen. Mit ihm reden will 47 aber natürlich nicht. Also dreht er ihm den Rücken zu, während der Polizist munter auf ihn einredet. Man könnte die Tarnung jederzeit unterbrechen – der Knopfdruck wird extra angezeigt. Doch was dann? Glück gehabt: Im letzten Moment lässt der Polizist von dem Killer ab, der daraufhin endlich das Haus verlässt und an einer U-Bahn-Station in einer großen Menschenmenge untertaucht. Ja, man wird aktiv untertauchen können! Die Darstellung vieler Menschen gehört immerhin zu den Eckpfeilern der neu entwickelten Technik. Wie genau das funktioniert – das verrät der Gameplay Director allerdings noch nicht.