Cyberpunk 2077 - Vorschau, Rollenspiel, PC, PlayStation 4, Xbox One, Stadia, Xbox Series X, PlayStation 5

 

Vorschau: Cyberpunk 2077 (Rollenspiel)

von Jörg Luibl



Entwickler:
Release:
19.11.2020
19.11.2020
19.11.2020
2020
19.11.2020
19.11.2020
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Kopfschuss aus der Deckung

Wie wirkte das Wachverhalten? Noch etwas durchwachsen. Für meinen Geschmack beruhigten sich die Alarmierten nach einem Schusswechsel zu schnell und suchten zu lasch - sie gingen z.B. nicht in Gebäude, ich habe keine Absprachen gehört. Sobald die Projektile fliegen, könnt ihr geduckt in Deckung gehen, aber euch ohne Upgrades nicht auf einen Kopfschuss verlassen: Selbst wenn ihr trefft, reicht der Schaden vielleicht noch nicht aus. Alle Gegner haben einen sofort erkennbaren Level, Lebenspunkte & Co., ganz schwere Brocken einen roten Totenschädel - die winden sich übrigens auch aus einer Stealth-Attacke. Ist die Differenz zu groß, sollte man nichts riskieren.

Bisher wirkte die Action flüssig, temporeich und präzise, aber weil ich gerade eben die intensiven Schusswechsel aus The Last of Us Part 2 hinter mir habe, fiel mir die fehlende Wucht und Wirkung im direkten Vergleich sofort auf - alles fühlte sich arcadiger an, geht eher Richtung Borderlands 3. Das kann auch Laune machen, zumal die Vielfalt an Waffen und Talenten auf lange Sicht zum Experimentieren einlädt.

Nahkampf und Hacken

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Freaks und Cyberware bestimmen das Bild. Wem kann man trauen?
Der Nahkampf ist übrigens auch eine Option: Ihr könnt inklusive Block, Konter, leichtem sowie schweren Hieb boxen oder per Klinge zuschlagen, wobei man auf seine Ausdauer achten muss. Das funktionierte gut, nur vermisse ich eine Gegnerfixierung, denn sobald man den Ausweichschritt macht, kann die Kamera plötzlich ins Nichts zeigen.

Was mir sehr gut gefällt, sind die subversiven Tricks beim Hacken: Ihr könnt zwei entfernt stehende Wachen über eine Ablenkung an eine Stelle locken, um dann eine von ihnen über einen Hack zur Granatzündung zu animieren - rumms, beide tot. Was noch seltsam wirkte, war das poröse Mauerwerk: Neben einer Tür konnte ich mit einer einfachen Pistole z.B. die Wand perforieren und irgendwann hindurch schlüpfen. Aber noch kann ich Durchschlagskraft der Waffen, das Leveldesign sowie alternative Routen nicht einschätzen, weil ich viel zu wenig gesehen habe.

ede2dde
Das Artdesign ist klasse.
Interessant für die Recherche ist der "Braindance": Man kann wie ein Sherlock Holmes 2.0 in Erinnerungen anderer Leute nach Hinweisen suchen, indem man ihre Erlebnisse vor- und zurückspult, um gezielt nach Technik, Audio- oder Wärmequellen Ausschau zu halten. Im ersten Anlauf empfand ich das System ein wenig spröde, aber das könnte innerhalb der Quests für den nötigen investigativen Anspruch sorgen, den der Hexer manchmal vermissen ließ.

Kommentare

TheoFleury schrieb am
Jetzt mal abgesehen von der coolen Sci-Fi Grafik , Mechaniken und Gameplay und OW Konstruktion.
Ein bißchen habe ich Sorge das die Story samt Charakteren und Neben Quests diesmal eher auf der Strecke bleibt? Gerade das hat den Witcher 3 so gut damals gemacht und wenn sie dies schaffen in eine SCI-FI Welt zu transferieren und es inzenatorisch und dialogtechnisch zu verbessern und verfeinern anno 2020 wäre es ein Traum.
Wird es ein düsterer , intelligenter , tiefgängiger Thriller mit gut geschriebenen Charakteren wie ZB. Blade Runner oder Matrix?
Oder erwartet uns eher durchgestylte, Popcorn getriebene Sci Fi Action das an der Oberfläche herumkratzt und sich mehr auf Style over Substance definiert?
Randall Flagg schrieb am
Efraim Långstrump hat geschrieben: ?
05.07.2020 16:15
4P|T@xtchef hat geschrieben: ?
26.06.2020 14:54
@casanoffi: Sorry, hab mir null Notizen dazu gemacht. Aber: Soundtrack merk ich mir für den Test.;)
Was man ja schon weiß: Es wird einen Mix geben; darunter Songs von Nina Kraviz, Rat Boy, Tina Guo, Richard Divine Grimes, Run the Jewels, Refused, Gazelle Twin...
Ich hatte eher auf Perturbator, Gunship, Lazerhawk und dergleichen gehofft, um mal ein paar zu nennen. :?
Man stelle sich vor, einem Millionen Dollar Projekt fehlen die paar Kröten, um sich Songs von Mega Drive, Pertubator oder Carpenter Brut zu lizenzieren :ugly: Das wäre bitter.
Efraim Långstrump schrieb am
4P|T@xtchef hat geschrieben: ?
26.06.2020 14:54
@casanoffi: Sorry, hab mir null Notizen dazu gemacht. Aber: Soundtrack merk ich mir für den Test.;)
Was man ja schon weiß: Es wird einen Mix geben; darunter Songs von Nina Kraviz, Rat Boy, Tina Guo, Richard Divine Grimes, Run the Jewels, Refused, Gazelle Twin...
Ich hatte eher auf Perturbator, Gunship, Lazerhawk und dergleichen gehofft, um mal ein paar zu nennen. :?
Swar schrieb am
Ich finde das gezeigte Gameplaymaterial aus dem Prolog sieht doch ziemlich ansprechend aus und ein endgültiges Urteil kann man ohnehin erst im November erwarten.
GenerationX schrieb am
Wenn ich daran denke dass fast jedes RPG entweder ein Fantasy-Mix, Dungeon-Exzess oder Anime-Overload ist, dann freue ich mich einfach endlich mal ein Setting zu bekommen welches in dem Genre noch nicht totgetreten wurde.
schrieb am

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