Final Fantasy 15 - gc-Vorschau, Rollenspiel, PlayStation 4, Xbox One

 

gc-Vorschau: Final Fantasy 15 (Rollenspiel)

von Alice Wilczynski



Entwickler:
Publisher: Square Enix
Release:
09.02.2018
08.02.2018
08.02.2018
06.03.2018
29.11.2016
kein Termin
14.09.2018
kein Termin
29.11.2016
Erhältlich: Digital, Einzelhandel
Spielinfo Bilder Videos
Ausflug ins Fischerdorf

In Galding Quay angekommen, kann ich mit Noctis einen Fisch für eine streunende Katze angeln, im edlen Restaurant essen, oder für einen Charakter namens Dino einen Edelstein besorgen. Wie sich herausstellt, ist es nämlich momentan nicht möglich mit der Fähre nach Altissia überzusetzen. Also: alle Mann in den Regalia und von Ignis zum Zielpunkt fahren lassen!

Dort erwartet mich erneut ein toller Wow-Moment. Um zum Edelstein zu gelangen, muss die ganze Truppe um einen riesigen Vogel schleichen, der zwar friedlich schlummert, aber ganz schön bedrohlich aussieht. Prompto zittern die Knie und auch Noctis ist deutlich verunsichert. Immer wieder stelle ich fest, dass vor allem das authentische Verhalten der vier Freunde das Geschehen im Spiel zu etwas Besonderem werden lässt. Als wir uns mit dem Stein in der

Bei diesem Riesenvieh rutscht einem schonmal das Herz in die Hose.
Bei diesem Riesenvieh rutscht einem schonmal das Herz in die Hose.
Tasche auf den Rückweg machen, erwacht das mächtige Vogelwesen plötzlich und mir rutscht das Herz in die Hose. Muss ich das Ding jetzt wirklich bekämpfen? Glück gehabt: Majestätisch erhebt es sich und fliegt davon. Ich bin bereits sehr gespannt, auf wie viele andere dieser mächtigen Kreaturen man treffen wird.

Trotz Edelstein-Abgabe funktioniert die Fähre immer noch nicht. Da meine Truppe ziemlich angeschlagen wirkt, was sich tatsächlich in verdreckten Gesichtern und Kleidung zeigt, beschließe ich ein weiteres Lager aufzuschlagen. Erneut wird gemütlich am Feuer gequatscht, aufgelevelt und Ignis serviert einen deftigen Eintopf. Bevor die Reise am nächsten Morgen weitergeht, probiere ich mal das Training mit Gladiolus aus. Diese Möglichkeit bietet sich an jedem Lagerplatz. Ich schlage ihn bei einem Wettrennen am Strand und erhalte dadurch bessere Ausdauer-Werte.

Schluss mit lustig

Als ich mit meinen Jungs mal wieder im Regalia durch die Gegend heize, um etwas aufzuleveln und Gegenstände zu farmen, erhält Noctis einen fatalen Anruf: Die Hauptstadt Insomnia liege in Trümmern und sei von der Nilfheimischen Armee des Imperiums eingenommen werden. Als wär das nicht genug, soll König Regic Lucis Caelum, Noctis Vater,

Noctis Heimatstadt Insomnia liegt in Türmmern und wurde eingenommen.
Noctis Heimatstadt Insomnia liegt in Türmmern und wurde eingenommen.
gestorben sein. Es ist beeindruckend, wie viel Gefühle die Jungs in diesem Moment zeigen. Sie unterstützen Noctis, versuchen einen kühlen Kopf zu bewahren und entscheiden sich dazu, die Lage in Insomnia selbst zu überprüfen. Es passiert sehr selten, dass mich emotionale Szenen bereits so früh in einem Spiel mitreißen.

Aber zusammen mit dem wundervollen Soundtrack und die authentische Gruppendynamik kommt hier erneut Gänsehaut-Stimmung auf. In Insomnia bestätigt sich der Anruf als wahr: überall befinden sich imperiale Soldaten und Flugschiffe. Die Stadt liegt in Trümmern und der Zugang wurde versperrt. Die entspannte Erkundungsreise mit den Kumpels wird zum knallhartem Krieg. Auch spielerisch zieht der Anspruch an: Die Nilfheimer Armee setzt mir ganz schön zu. Sichtlich verzweifelt erhält Noctis einen Anruf von seinem Onkel Cor, der sich auf dem Weg nach Hammerhead befindet und ihm dort die ganze Wahrheit berichten möchte.

Königliche Waffe und Dungeons

Dort in einer alten Grabkammer angekommen, überreicht er Noctis das „Sword of the Wise“. Es sei Noctis Geburtsrecht dieses mächtige Schwert zu besitzen. Insgesamt sind im Spiel dreizehn dieser so genannten

Die verschachtelten Dungeons enthalten magische Waffen und gefährliche Gegner.
Die verschachtelten Dungeons enthalten magische Waffen und gefährliche Gegner.
königlichen Waffen verteilt. Da Cor Noctis Kräfte prüfen möchte, suchen sie zusammen direkt die nächste Grabkammer auf.

Die neue Waffe vereinfacht den Kampf tatsächlich enorm und ich kann bereits kaum erwarten, was für ein Spielzeug mich am nächsten Ort erwartet. Richtig angenehm ist es, dass man nervigen Zufallskämpfen ausweichen kann, indem man um Gegner herumschleicht oder wegrennt. In Teilen wie Final Fantasy 10 haben mich die Zufallskämpfe manchmal fast in den Wahnsinn getrieben, weil sie mit einem lauten Scheppern ausgelöst wurden und erst durch die Aktion „Flucht“ beendet werden konnten.

Die Erkundung des Dungeons ist sehr stimmungsvoll: Man muss sich den Weg durch verwinkelte Gänge bahnen, um Türen zu finden, die nicht versperrt sind. Dabei trifft man auf giftige Kobolde und Spinnenwesen. Als ich kurz davor bin den nächsten Schatz zu bergen, muss ich meine Spielsession leider beenden.
 

AUSBLICK



Die ersten fünf Stunden machen mich unheimlich neugierig auf die finale Version dieses Abenteuers. Das abwechslungsreiche Kampfsystem bringt vor allem durch die Gruppendynamik und die selbst gebastelten Magie-Granaten jede Menge Freude. Und ch konnte gar nicht genug davon kriegen, die Spielwelt zu erkunden, Nebenquests zu erledigen oder einfach nur mit meinen Kumpels am Lagerfeuer abzuhängen. Die Gespräche mit meiner Truppe und deren natürliche Interaktion gibt einem unheimlich schnell das Gefühl, Teil der Gruppe und somit Teil ihres Schicksals zu sein. Dieses Final Fantasy 15 scheint eine sehr stimmungsvolle Reise voller Gefahren zu werden. Zu schade, dass ich mich nach der kürzlich bekannt gegebenen Verschiebung noch bis zum 29.November gedulden muss.

Einschätzung: sehr gut

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Kommentare

Leon-x schrieb am
Blood-Beryl hat geschrieben:
Wenn du mit mir zur gleichen Schule gegangen wärst, hätte ich das zuhauf tun können. ; )
"sind eben ne Clique" darf ja wohl keine Ausrede für eintöniges Design sein.
Die Erklärung könnte aber sein weil sie eben auf der Flucht vor dem Imperium sind. Da wäre es kontraproduktiv im bunten Hawaii-Hemd rumzulaufen.
Natürlich wird man den Gamer jetzt keine Charaktere in Lumpen präsentieren wenn man andeuten will dass sie aus einem Königreich stammen.
Einzige was da etwas dagegen spricht ist dass der Wagen halt recht auffällig ist. Nur wollte man den Spieler auch nicht in einem rostigen VW Käfer rumgurken lassen.
Wobei es jetzt doch geschichtlich so aussieht dass sie erst mal wegen der angeblichen Hochzeit weggeschickt werden und halt da elegant aufkreuzen wollten. Der Angriff auf die Heimatstadt erfolgt später.
Dass es jetzt doch bunte Anziehsachen im späteren Verlauf gibt war eher dem Wunsch der Gaminggemeinde geschuldet. Denke mal es war nicht gleich geplant.
Mag einem gefallen oder nicht aber kann halt oft auf die Story bezogen sein. Wie auch die Sache beim ersten FF XIII dass man keine Städte frei erkundet.
Aber zumindest gibt es jetzt ja die Möglichkeit die Charaktere in XV etwas anzuspassen.
casanoffi schrieb am
Wenn ich mir die alten FF-Teile anschaue, dann finde ich es gut, dass man endlich mal eine halbwegs aus dem Leben gegriffene Truppe nimmt, selbst wenn diese natürlich etwas überzeichnet wirkt, aber das wird wohl auch der kulturelle Unterschied sein, auf die Mode bezogen.
Alles besser als Tidus ^^
Blood-Beryl schrieb am
"Gescheites Story-Writing" bezog ich hier nicht auf den Grund für ähnliche Klamotten, sondern auf eine potentielle (Dialog-)Dynamik zwischen den Figuren als Ausgleich für die etwas einheitsbreimäßig wirkende Zusammenstellung der Gruppe.
Dass man dafür leicht eine (sehr oberflächliche) Erklärung finden kann, ist mir klar.
Ändert aber nichts daran, dass mir dieses einheitliche Erscheinungsbild erstmal langweilig erscheint.
Die Jungs aus FF15 sind eben ne Clique und die Clique musste mir mal zeigen, vor allem wenn sie seit Jahren zusammenaufwächst, die sich nicht ähnlich kleidet
Wenn du mit mir zur gleichen Schule gegangen wärst, hätte ich das zuhauf tun können. ; )
"sind eben ne Clique" darf ja wohl keine Ausrede für eintöniges Design sein.
4P|Alice schrieb am
Blood-Beryl hat geschrieben:Leute (Tonkra, Vincent), ihr werdet gerade arg kindisch.
@Topic
Mich stört beim Design nicht das Aussehen der einzelnen Charaktere, aber sehr wohl diese (optisch) bisher sehr homogene Gruppe. Die unterscheiden sich für mich einfach zu wenig. Einer ist zwar was kräftiger und einer trägt Brille etc., aber auf den ersten und auch zweiten Blick schlagen die mir alle zu sehr in die Kerbe "schicker, cooler Kerl".
Dass FF ein ähnliches Design schon in früheren (aber längst nicht allen) Teilen verwendet hat, stimmt natürlich (Squall, Xell, das Advent Children Design...), aber da waren die Truppen in der Regel doch um Welten abwechslungsreicher und bunter (man stelle nur mal Kimahri, Tidus, Lulu und Auron gegenüber, oder auch Squall, Quistis, Xell und Irvine etc.).
Hier habe ich nun nur eine Gruppe schicker Kerle. Keine Mädels, keine Tier(-mensch)gefährten oder gar ätherische Begleiter; einfach nur schicke Kerle, die sich für mich zu wenig voneinander unterscheiden.
^Das kann natürlich durch gescheites Story-Writing wieder ausgeglichen werden, aber gerade da bin ich nach FF XII und XIII natürlich erstmal skeptisch.
Die Antwort kannst du dir ganz schnell selbst geben. In FFX fand sich die Truppe zusammen und einige kamen aus völlig anderen Regionen. Die Jungs aus FF15 sind eben ne Clique und die Clique musste mir mal zeigen, vor allem wenn sie seit Jahren zusammenaufwächst, die sich nicht ähnlich kleidet ;)
Blood-Beryl schrieb am
Leute (Tonkra, Vincent), ihr werdet gerade arg kindisch.
@Topic
Mich stört beim Design nicht das Aussehen der einzelnen Charaktere, aber sehr wohl diese (optisch) bisher sehr homogene Gruppe. Die unterscheiden sich für mich einfach zu wenig. Einer ist zwar was kräftiger und einer trägt Brille etc., aber auf den ersten und auch zweiten Blick schlagen die mir alle zu sehr in die Kerbe "schicker, cooler Kerl".
Dass FF ein ähnliches Design schon in früheren (aber längst nicht allen) Teilen verwendet hat, stimmt natürlich (Squall, Xell, das Advent Children Design...), aber da waren die Truppen in der Regel doch um Welten abwechslungsreicher und bunter (man stelle nur mal Kimahri, Tidus, Lulu und Auron gegenüber, oder auch Squall, Quistis, Xell und Irvine etc.).
Hier habe ich nun nur eine Gruppe schicker Kerle. Keine Mädels, keine Tier(-mensch)gefährten oder gar ätherische Begleiter; einfach nur schicke Kerle, die sich für mich zu wenig voneinander unterscheiden.
^Das kann natürlich durch gescheites Story-Writing wieder ausgeglichen werden, aber gerade da bin ich nach FF XII und XIII natürlich erstmal skeptisch.
schrieb am