The Legend of Zelda: Breath of the Wild - E3-Vorschau, Action, Nintendo Wii U, Nintendo Switch - 4Players.de

 

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Action-Adventure
Publisher: Nintendo
Release:
03.03.2017
03.03.2017
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ab 45,97€
Spielinfo Bilder Videos

Überbleibsel vergangener Tage

 

Als ich mich bereits wundere, wieso ich keine anderen Menschen treffe, entdecke ich endlich einen in eine Robe gehüllten alten Mann. Dieser kommentiert direkt mein Outfit, das nur aus einer Boxershorts besteht, mit der Frage, ob mir denn nicht kalt sei. Ich schäme mich dafür, dass ich in meiner Erkundungslust vergessen habe, Link etwas Vernünftiges anzuziehen. Zum Glück erzählt er mir trotzdem, dass wir uns auf dem „Great Plateau“ befinden, dem Geburtsort von Hyrule. Leider muss ich erfahren, dass das Königreich mittlerweile verfallen ist und dass im Tempel in der Ferne keine Zeremonien mehr stattfinden. Schaut man sich die Spielwelt etwas genauer an, findet man einige Hinweise auf diesen Zustand.

Link ist in einer vollkommen offenen Welt unterwegs, in der Hyrule in Trümmern liegt und es keine traditionellen Städte gibt.
Link ist in einer vollkommen offenen Welt unterwegs, in der Hyrule in Trümmern liegt und es keine traditionellen Städte gibt.
So scheint es kaum Überlebende zu geben, die zum Beispiel wie in Twilight Princess in einem Dorf herumwuseln. Immer wieder sehe ich Überbleibsel alter Ruinen, die zum Großteil im Boden versunken, oder von Pflanzen überwuchert wurden. Ein großes Geheimnis liegt in der Luft und ich bin heilfroh, dass ich das Gefühl vermittelt bekomme, über die Umgebung nach und nach selbst zu erfahren, was passiert ist. Wirft man mit der "Sheikah Slate" einen Blick auf die Karte, kommt eine weitere Unbekannte hinzu. Was erwartet mich in dieser riesigen Welt? Man kann wichtige Punkte markieren und die Schnellreise-Funktion nutzen. Zoomt man etwas heraus, erhält man einen kleinen Einblick, wie viel es zu erkunden gibt. Als wär das nicht genug, wird mir von Nintendo erklärt, dass selbst das nur ein kleiner Ausschnitt ist und dass das Spiel zwölfmal so groß sei wie Twilight Princess.

 

 

Rätselfreuden und Monster

 

 

Partner-Charaktere wie Midna oder Navi sind ebenso nicht vorgesehen. Link wird bis zum Ende alleine unterwegs sein (außer mit dem Wolf-Link amiibo).
Partner-Charaktere wie Midna oder Navi sind nicht vorgesehen. Link wird bis zum Ende alleine unterwegs sein - außer, man setzt z.B. den Wolf-Link amiibo ein.
Das Auffinden von Türmen gibt einen Blick auf Abschnitte der Karte frei und ich kann den Weg zum ersten Schrein markieren, von denen es insgesamt 100 geben soll. Wie in den klassischen Dungeons gilt es dort Rätsel zu lösen, Gegner zu bekämpfen und Links Fähigkeiten zu nutzen. Mit der Magnesis-Rune kann ich im ersten Schrein schwere Steinplatten herumschieben, um mir den Weg zu bahnen. Als mich ein Monster angreift, zücke ich meinen Schild, verteidige im richtigen Moment, um seinen Schlag dann zu parieren. Weiche ich im richtigen Moment aus, wird die Zeit verlangsamt und Link kann viele aggressive Treffer landen. Das Kampfsystem fühlt sich angenehm griffig an. Es macht Spaß, das Monster mit meinem Schwert zu verdreschen oder es nach ihm zu schmeißen. Nach und nach sollen immer mehr strategische Möglichkeiten hinzukommen.

 

 

Das Kampfsystem fühlt sich inkl. Konter & Co schon sehr griffig an.
Das Kampfsystem fühlt sich inkl. Konter & Co schon sehr griffig an.
Ich freue mich bereits darauf auf meinem Pferd reitend Gegner mit Pfeilen zu durchbohren, oder sie einzufrieren. Wer möchte, kann sich im Schrein alternativ zum Kampf auch einfach eine Steinplatte schnappen und sie mit der Magnetfähigkeit auf Gegner fallen lassen. Erneut gibt es unterschiedliche Herangehensweisen. Eine andere Rune verleiht Link die Möglichkeit, Eissäulen zu erschaffen. Ob Link erneut Gegenstände erhalten wird, die ihm komplett neue Fähigkeiten verleihen, wurde zwar nicht verraten, ist aber sehr wahrscheinlich. Immerhin kann man im Debüt-Trailer bereits sehen, dass Link später mit einem Gleiter herumfliegt.

Eins mit der Natur

 

 

Das spezielle Artdesign des Spiels wurde von dem Kunststil „En plan air“ inspiriert, der das Zeichnen in freier Natur beschreibt. So benennt Nintendo die Welt auch nicht als „Open world“, sondern als „Open air“. Auch der Name „Breath of the Wild“

Auch die Erkundung in der Vertikalen ist möglich.
Auch die Erkundung in der Vertikalen ist möglich.
sei nicht willkürlich gewählt worden. Spieler sollen die Natur erkunden, mit ihr interagieren und die verschiedenen Gegenden erkunden. Am Lagerfeuer kann man zwischen Tageszeiten hin und her wechseln, die alle unterschiedliche Effekte auf Waffen und Umgebung haben. Ich treffe auf Eichhörnchen, die ich jagen kann und wie der Trailer zeigt, gibt es noch zahlreiche andere Tiere, die die Welt bereichern. Um mich nochmal richtig neugierig zu machen, wird mir am Schluss des Probespiels endlich ein weiteres Puzzlestück der mysteriösen Geschichte gezeigt. In der Ferne sieht man das Hyrule-Schloss, aus dem sich eine diabolische Gestalt erhebt, die von schwarzem und lila Nebel umhüllt ist.  Diese offenbart mir, dass die Welt dem Untergang geweiht sei und dass es nichts gibt, was ich dagegen tun könnte. Mit dieser positiven Nachricht endet die Demo und ich bin motiviert wie schon lange nicht mehr, eins mit der Natur zu werden und dem Bösen den Garaus zu machen.

 

 

AUSBLICK



Mit The Legend of Zelda: Breath of the Wild inszeniert Nintendo mehr als nur ein Abenteuer in offener Welt. Als Spieler wird man in ein wunderschönes Erlebnis entlassen, das von der ersten Sekunde an meine Entdeckerlust weckt. Man kann klettern, surfen, Objekte aus der Umgebung nutzen, in Schreinen Rätsel lösen, verschiedene Herangehensweisen nutzen, kochen, Waffen und Gegenstände mit unterschiedlichen Statuswerten finden. All diese Möglichkeiten wirken nicht aufdringlich und zu keiner Zeit verkommt Hyrule zu einem Vergnügungspark mit etlichen blinkenden Objekten auf der Karte. Alle Elemente sind organisch in den Spielfluss integriert und auch die Geschichte wird vor allem durch die Umgebung und die mysteriöse Stimmung, die diese vermittelt, erzählt. Auch das Kampfsystem wurde angenehm erweitert und bietet genau wie das Lösen von Rätseln stets verschiedene Herangehensweisen. Ich kann es kaum erwarten mit Link herauszufinden, was während seines hundertjährigen Schlafes in Hyrule geschehen ist!

Einschätzung: sehr gut

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Kommentare

qpadrat schrieb am
Der Wolf ist an sich ja ganz cool. Wenn man den Mangels amiibo aber nicht hat, sollte das nicht weiter tragisch sein, da Zelda vielen eh immer zu leicht ist
Das Miez schrieb am
Viel zu kleinschrittig gedacht.
Stirbt der Wolf, platzt der Amiibo.
Stalkingwolf schrieb am
superboss hat geschrieben:Es gibt jetzt also wirklich nen Wolf Begleiter, den man nur mit Amiibo freischaltet??
ernsthaft??????
Ist noch besser.
Der hat nur 3 Herzen und 24h cooldown wenn er stirbt.
Wenn du aber Twillight Princess das Level mit dem Wolf durchgespielt hast, hast du 10? Herzen.
Ob man den Cooldown mit Echtgeld im Store reduzieren kann? Wäre ein Geschäftsmodell.
Oder man kauft die Wölfe, levelt sie hoch und verkauft sie auf ebay.
Chibiterasu schrieb am
Ja.
Aber warte mal ab, ob es da nicht ähnliche Möglichkeiten im fertigen Spiel geben wird und die Sache mit Wolf-Link eher zum Gimmick verkommt. Evtl. ein anderes Tier (abgesehen von Pferden) oder ein ganz normaler Wolf.
schrieb am