Assassin's Creed Odyssey - Vorschau, Action, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

 

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Action-Adventure
Entwickler: Ubisoft
Publisher: Ubisoft
Release:
05.10.2018
05.10.2018
05.10.2018
05.10.2018
05.10.2018
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Besser ohne Vorgaben

Hinsichtlich der Gebietserforschung und da vor allem bei der Suche nach Missionszielen bietet Ubisoft endlich etwas mehr Freiheit an. Zwar werden auf Karte und in der Kompassleiste immer noch (wie bei Bethesdas Rollenspiel-Schwergewichten) interessante Orte etc. markiert. Doch man kann und sollte zum Start mit der Wahl des Schwierigkeitsgrades, von denen vier zur Verfügung stehen (für die Vorschau habe ich „Normal“ gewählt) den Modus „Exploration“ aktivieren. Dann nämlich werden wichtige Questziele nicht umgehend auf der Karte markiert wie bisher. Stattdessen bekommt man Hinweise, mit deren Hilfe man das Gebiet eingrenzen und sich einen ungefähren Zielpunkt setzen kann. Oder aber man versucht, durch Gesprächsoptionen weitere Informationen zu bekommen, um das möglich Zielgebiet weiter zu verkleinern. So ganz ohne Hilfe kommt aber auch die „Exploration“ nicht aus: ist man ca. 200 Meter vom Ziel entfernt, bekommt man eine Mitteilung, dass man seinen Adler, der sich identisch zu dem in Origins steuert, losschicken kann, um das Gebiet auszuspionieren. Diese antike Variante einer Drohne ist hinsichtlich der Entdeckung von Gegnern, Schätzen etc. immer noch etwas zu übermächtig und lässt sich später zudem erneut aufwerten, um Feinde abzulenken oder ihnen mit einem Sturzflugangriff zuzusetzen. Mit den Haupt- und Nebenaufgaben, die einen noch vor der offiziellen Einblendung des Spielelogos als Ende des Einstiegs/Tutorials erwarten, kann man sich einige Stunden angenehm aber weitgehend überraschungsfrei unterhalten – vor allem, wenn man letztes Jahr in Ägypten unterwegs war und daher die Höhlenerforschung etc. kennt.

Die Kämpfe bieten mechanisch zwar nur wenige Unterschiede zum Vorgänger, wirken aber wuchtiger.
Die Kämpfe bieten mechanisch zwar nur wenige Unterschiede zum Vorgänger, wirken aber wuchtiger.
Bei der zwar umfangreichen, aber letztlich auch zeitlich eingeschränkten Sitzung für die Vorschau habe ich nach etwa drei bis vier Stunden sogar einige Nebenmissionen links liegen lassen. Das lag aber nicht an der Qualität der Mini-Geschichten, die einige interessante Ansätze boten. Sondern vielmehr daran, dass man mechanisch zumeist Bekanntes aufrief. Bei einigen Aufgaben war allerdings das neue Dialogsystem mit seinen Konsequenzen spürbar. Vorerst zwar nur in Ansätzen, da man zum einen mit nur wenigen Ausnahmen noch keine wirklich gravierenden Entscheidungen treffen konnte. Und zum anderen, da in einer etwa fünf Stunden „kurzen“ Session natürlich keine Zeit war, um feststellen zu können, welche Auswirkungen eine Entscheidung aus der Frühphase in späteren Phasen haben. Doch was zu spüren war, macht Lust auf mehr und soll sich auf verschiedene Bereiche auswirken. Das können Allianzen zu Personen sein, Romanzen und einiges mehr, wobei sich sogar neue Missionen hinter dieser oder jener Dialog-Option verstecken können. Man kann sogar versuchen, sich als Gott auszugeben oder die Erfüllung einer Quest vortäuschen, obwohl man sie nicht beendet hat. Dabei war Ubisoft Quebec wichtig, kein Wertesystem anzusetzen. Hier soll es nicht um richtige oder falsche Entscheidungen gehen, sondern darum, wie man mit der Welt interagiert und wie sie ihrerseits darauf reagiert. Im Test werden wir beantworten, ob es gelungen ist, mit diesem System die Welt von Assassin’s Creed maßgeblich aufzuwerten.

Griechenland ist mein Spielplatz

Hat man Kefalonia den Rücken gekehrt, wird man von einer zurückkehrenden, aber erweiterten sowie einer neuen Mechanik begrüßt. Fans von Assassin’s Creed 4 – Black Flag wird es freuen, dass die Seefahrt samt imposanter Gefechte wieder ein essenzieller Bestandteil der Spielerfahrung sein wird. Neu dabei ist allerdings, dass man Offiziere anheuern und so die Effektivität seiner Triere verbessern kann. Dass diese Offiziere erst gefunden oder im Kampf beim Entern eines gegnerischen Schiffs besiegt werden müssen, macht die Gefechte einen Tick spannender, da man etwas vorsichtiger agieren muss, wenn man sie nicht „aus Versehen“ töten will. Dass beim Durchqueren der Ägäis ähnlich wie beim etwa 2200 Jahre später angesiedelten Piraten-Abenteuer mit Edward Kenway zu viele Schiffe unterwegs sind und auch das Zusammentreffen mit der
Seefahrt und Schiffskämpfe dürften eine ähnlich große Rolle spielen wie seinerzeit bei Assassin
Seefahrt und Schiffskämpfe dürften eine ähnlich große Rolle spielen wie seinerzeit bei Assassin's Creed Black Flag.
Meeresfauna zu häufig stattfindet, ist allerdings schade. Wenn man quasi alle Nase lang auf Delfine oder Wale trifft, werden diese Momente ihres „Speziellen“ beraubt. Dennoch scheint die Re-Integration der bei Assassin’s-Creed-Fans beliebten Seefahrerei eine gute Wahl gewesen zu sein.

Ebenfalls interessant ist das Metaspiel, das einem bei seinem Ausflug durch das enorm große Griechenland begegnet. Man kann versuchen, durch bestimmte Aktionen und Kämpfe (sprich: die Dezimierung der gegnerischen Truppen) den Ausgang des Peloponnesischen Krieges zwischen Athen und Sparta maßgeblich zu beeinflussen. Leider hatte die Zeit nicht mehr gereicht, um diesen Bereich etwas weiter auszuloten und so z.B. festzustellen, ob man auf eine Seite (Sparta) festgelegt ist oder sich später in bester Söldnermanier beiden Fronten anbieten kann. Ebenfalls muss im Test geklärt werden, inwiefern die lokalen Einmischungen Auswirkung auf den Kriegsverlauf hat und ob man eventuell sogar das historisch verbürgte Ende verändern kann. Vieles davon wird natürlich auch davon abhängen, wie der Kampf zwischen Assassinen und den Vorfahren der Templer auf der Jagd nach Edensplittern integriert wird. Doch auch davon waren bis hierhin nur interessante Ansätze zu spüren.
 

AUSBLICK



Meine ursprüngliche Skepsis, dass Assassin’s Creed Odyssey nur ein extrem aufwändiges Missions-Pack für den Vorgänger Origins sein könnte, wurde in den ersten fünf Stunden im antiken Griechenland fast vollends beseitigt. In der Anfangsphase, in der man die nahezu identischen Kampf- sowie Erforschungsmöglichkeiten einsetzt, während man die abermals sehr ansehnliche Kulisse bestaunt, erinnert zwar vieles an Bayeks Ägypten-Abstecher – inklusive der noch schwach reagierenden KI. Doch sowohl der neue Explorations-Modus, bei dem man nicht direkt das Questziel auf der Karte angezeigt bekommt, sondern durch Auswertung von Informationen sein Ziel eingrenzen muss, die interessanten Nebenmissionen als auch die Hauptgeschichte, die um ein Dialogsystem samt Entscheidungen sowie Konsequenzen ergänzt wurde, machen Lust auf mehr. Zwar ließen sich noch keine gravierenden Auswirkungen der getroffenen Entscheidungen feststellen, doch die in Aussicht gestellten Möglichkeiten wecken die Neugier. Mit der Rückkehr der Seefahrt samt imposanter Schlachten und des ebenfalls interessanten Metaspieles, bei dem man durch kleine und größere Aktionen direkt in den Krieg zwischen Athen und Sparta eingreift, kommen zudem Elemente hinzu, die es in dieser Form bzw. diesem Umfang noch nicht gab. In jedem Fall scheint es so, dass Fans des Vorgängers auch mit Odyssey lange Spaß haben werden.

Einschätzung: gut

Kommentare

gEoNeO schrieb am
Stalkingwolf hat geschrieben: ?
21.09.2018 13:45
gEoNeO hat geschrieben: ?
21.09.2018 13:19
Gerade Teil 1 war so unglaublich repetitiv wie kein anderer Teil zuvor. Immer das gleiche Machen ging mir damals mächtig auf den Keks.
Fand den ersten fast am besten. Er hat sich auf das wesentliche Konzentriert und man ist nicht im Mikromanagment untergegangen. Dazu war alles auch neu
Erst AC:Origins hat mir wieder gut gefallen, aber Odyssey werde ich wohl auslassen, da mir wieder zuviel Schiffskampf darin vorkommt.
Ist natürlich Geschmackssache. Ich empfinde Teil 1 mit 3 als schlechteste Teile der Serie. Gut das mit dem Mikromanagement liegt aber daran, dass die Konsolen gerade mal 1-2 jahre auf dem Markt waren Wäre AC 1 später gekommen, wer weiß....wer weiß.
Stalkingwolf schrieb am
gEoNeO hat geschrieben: ?
21.09.2018 13:19
Gerade Teil 1 war so unglaublich repetitiv wie kein anderer Teil zuvor. Immer das gleiche Machen ging mir damals mächtig auf den Keks.
Fand den ersten fast am besten. Er hat sich auf das wesentliche Konzentriert und man ist nicht im Mikromanagment untergegangen. Dazu war alles auch neu
Erst AC:Origins hat mir wieder gut gefallen, aber Odyssey werde ich wohl auslassen, da mir wieder zuviel Schiffskampf darin vorkommt.
gEoNeO schrieb am
Hab bis dato jeden Teil (bis auf liberation) durchgezockt.
Und finde AC einfach gut. Egal wie, oder was sie verändern, sie versuchen zumindest neue Akzente zu setzen.
AC 1&3 sind für mich die schlechtesten Teile.
Gerade Teil 1 war so unglaublich repetitiv wie kein anderer Teil zuvor. Immer das gleiche Machen ging mir damals mächtig auf den Keks. Der zweite Teil war dafür aber richtig geil. Brotherhood war ganz okay. Revelation mit seinem Touch und Bomben hatte wieder Spaß gemacht. Dann kam dieser dritte Teil und ich habe zum ersten Mal ein AC nicht beendet. Das Spiel war so unglaublich verbugt, dass ich es am liebsten in den Müll geworfen hätte. Die unpräzise Steuerung machte natürlich das Spiel nur noch schlechter. Hab es jetzt vor 2 Monaten endlich beendet und war Storymäßig, solide.
Black Flag fand ich ganz geil, die Idee mit dem Schiff gab es zwar schon bei AC 3, wurde aber sinnvoll ins Spiel integriert. Unity war anfangs ein Bugfest und war kaum genießbar, aber mit einigen Patches wurde es zu einem guten AC Erlebnis. AC Syndicat empfanden ja viele für sehr schlecht, ich fand es richtig gut. London war einfach schön gemacht. AC Origins empfand ich anfangs geil, dann leider für Mist abgestempelt. Nach 1-2 Wochen Pause und beenden der Hauptstory, sprang der Funke und hatte unglaublich viel Spaß mit dem Game. Auf Odyssey freu ich mich natürlich richtig Hart.
zappaisticated schrieb am
JunkieXXL hat geschrieben: ?
17.09.2018 01:54
...
Arcadig ist das Spiel auch ohne HUD :Blauesauge:
Ich hatte testweise das HUD mit allen Optionen angehabt.. Die Kulisse ist dann derart in den Hintergrund gerückt, daß es irgendwie den ganzen Aufwand, die Welt derart schön/"realistisch" darzustellen, ad absurdum geführt hat.
Bin aber auch ein Immersions-Monster :Blauesauge:
...wollt ohnehin nur drauf hinaus, daß mehr Optionen immer willkommen sind.
vA bei einem OW-Spiel von UBI, die immer versuchen wollen "Jack of all Trades" zu sein.
schefei schrieb am
Aläx hat geschrieben: ?
14.09.2018 18:22
Ach Assassins Creed... hör mir auf.
...
Bin genau deiner Meinung, alles was nach Altair und Ezio kam hat doch mit Assassins Creed eigentlich nichts mehr zu tun, Ubisoft war nur zu feige neu IPs zu etablieren.
Beim 3. Teil hab ich mittendrin aufgehört, gut das ich jetzt weiß das Desmond stirbt, kann ich das auch von meiner "vielleicht irgendwann Mal - Liste" streichen.
schrieb am