Warhammer: Chaosbane - Vorschau, Rollenspiel, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

 

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Warhammer: Chaosbane (Rollenspiel) von Bigben Interactive
Diablo in der Warhammer-Welt?
Action-Rollenspiel
Entwickler: Eko Software
Release:
04.06.2019
04.06.2019
04.06.2019
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ab 39,99€

ab 49,99€
Spielinfo Bilder Videos

Obwohl selbst das Diablo-3-Add-On Reaper of Souls bereits gut fünf Jahre zurück liegt, scheint es abseits von Free-to-Play-Titeln kaum Studios zu geben, die Blizzard auf einem seiner Spezialgebiete herausfordern wollen. Dabei gibt es durchaus interessante Alternativen. Wie z.B. Warhammer Chaosbane, das wir nicht nur bei einem Entwicklerbesuch, sondern auch in der jüngst beendeten Closed Beta ausführlich vorab spielen konnten – mehr dazu in der Vorschau.


Diablo ist überall

Egal ob ein Action-Rollenspiel mit Iso-Ansicht und einer Menge Beute ein Fantasy-Setting hat, in der Zukunft angesiedelt ist oder ein bodenständigeres Szenario verfolgt: Es wird zwangsläufig immer zu einem Vergleich mit Diablo kommen. Blizzard hat über drei Haupt-Teufelsjagden sowie zahlreiche Add-Ons nicht nur das Genre quasi im Alleingang aus dem Boden gestampft, sondern beinahe nach Belieben dominiert. Natürlich gab es auch immer wieder Herausforderer, die am Thron gewackelt haben: Sacred ist dabei zu nennen, Evil Islands, Dungeon Siege, Titan Quest, Victor Vran, Path of Exile, The Incredible Adventures of Van Helsing oder Grim Dawn, dazu in Entwicklung befindliche Projekte wie Wolcen und Co. Bedarf für das, was in unserer Redaktion liebevoll gerne auch als „Kloppmist“ durchgeht, ist auf jeden Fall da. Und mit Games Workshop hat sich letztes Jahr einer der ganz großen Lizenzgeber in den Kampf eingeschaltet, als Neocore Warhammer 40K Inquisitor – Martyr veröffentlichte. Das Ergebnis war ambitioniert und im Kern spielenswert, konnte aber an der Vormachtstellung von Diablo 3 nicht rütteln.

Mit Warhammer Chaosbane, das von den Eko Studios für Big Ben Interactive produziert wird, bedient man das der Diablo-Serie deutlich näher stehende Fantasy-Universum der britischen Tabletop-Spezialisten. Und wie mir einer der Entwickler im Gespräch verriet, hat man sich natürlich angeschaut, was Diablo gut macht. Aber auch, wo Blizzard es versäumt hat, dem Genre neue Facetten hinzuzufügen oder bei der Benutzerführung Wünsche offen ließ. Bei der Kulisse, die ihre Ursprünge zwar zwangsläufig aus der verwendeten Warhammer-Lizenz zieht, aber dennoch Ähnlichkeiten zu Diablo 3 offenbart, wird man früher oder später um Vergleiche mit der Jagd auf Belial, Azmoden und dergleichen ebenfalls nicht herumkommen. Den Gefechten, die man hier gegen deutlich mehr gleichzeitig angreifende Gegner bestreitet als in D3, fehlt zwar die allerletzte Wucht und damit auch Eindringlichkeit. Doch wenn sich der Qualm des Kampfes verzogen hat und die Effektflut der Spezialattacken abebbt, ist dies beinahe egal: Der Boden ist mit Leichen, Gold und Beute gefüllt. Und wie ein Großteil aller Action-Rollenspiele lebt auch Warhammer Chaosbane von diesen Elementen.

Story und Charakter-Entwicklung

Warhammer Chaosbane fordert Diablo 3 zum Duell. In einigen Punkten ist man unterlegen. In anderen versucht man mit guten Ideen an der Blizzard
Warhammer Chaosbane fordert Diablo 3 zum Duell. In einigen Punkten ist man unterlegen. In anderen versucht man mit guten Ideen an der Blizzard'schen Teufelsjagd vorbeizuziehen.
Natürlich darf  man die Geschichte nicht außer Acht lassen, die maßgeblich von Games Workshop mitgestaltet wurde und deren Dialoge zwar keine Auswahlmöglichkeiten erlauben, aber abhängig von der aus vier Archetypen gewählten Hauptfigur leicht unterschiedlich verlaufen. Die konnte sowohl beim Spiel mit den Entwicklern als auch in der Beta in den ersten Stunden zwar keine Ausrufezeichen setzen, bietet mit ihrer Gut-Böse-Mär allerdings dennoch einen passablen erzählerischen Unterbau – der sich zudem nahtlos in das aufgebaute Warhammer-Lore einfügen soll. Darum werden wir uns jedoch im Test eindringlicher kümmern. Für die Vorschau stehen Mechanik, Charakterentwicklung und Benutzerführung im Vordergrund. Und hier liefert Chaosbane durch die Bank mindestens gute Ergebnisse ab. Egal ob man sich für den menschlichen Ritter, den Hochelfen-Magier, die Waldelfen-Bogenschützin oder den Zwerg mit seinen Äxten entscheidet, ist die Steuerung angenehm direkt und bietet mit der individuellen Verwendung des rechten Sticks eine interessante Variante des üblichen Klick-und-Weg-Kampfsystems. Der Ritter z.B. kann darüber eine magische Schildattacke mit Abkühltimer in einem 360-Grad-Radius aktivieren, die Gegner zurückwirft. Zwerg und Waldelfe können auf Bewegungsmodifikatoren zurückgreifen. Und der Magier hat die Möglichkeit, einige seiner Zauber aktiv zu steuern, anstatt den Feuerball „einfach“ nach vorne abfeuern zu können. Diese Ergänzung des Kampfsystems ist besser gelungen als die zwar gut gemeinte, aber hinsichtlich der Echtzeit-Umsetzung nicht akkurate Ausweichrolle, die in den Konsolenversionen von Diablo 3 eingeführt wurde und Pate für den Stickeinsatz hier stand.


Kommentare

cHL schrieb am
LePie hat geschrieben: ?
09.05.2019 15:05
BotB 6L + 4x blaue Sockel ... auweia >_<
wobei der nicht mandatory ist.
trotzdem aus dem buildguide:
SpoilerShow
"Do not use Chromatic Orbs on the Belly, as getting so many blue sockets is way too hard. Instead, use the socketing trick at your crafting bench. You will find the socket crafting recipes in Delve. Craft 2 sockets, then set them to blue to with "Two Blue Sockets" recipe. Now add a third socket. If it's not blue, craft the Belly back to two sockets. Only the newly added third socket will be removed. Now you can keep trying until you get a third blue socket. Repeat this process for the fourth socket. The fifth and sixth sockets are the same procedure, only now instead of blue we want the last two sockets to be green. We do green last because Belly has a Dexterity requirement, so it rolls greens much easier than blues. The fifth and sixth socket recipes are the most expensive, so we don't want to have to repeat it too much. Once you have your 4B2G Belly, all that's left is to link it. No special trick there. Gamble by spamming Fusing Orbs on it, or fork up 1.5k Fusings to craft it. I prefer the craft to save my mouse button.
LePie schrieb am
BotB 6L + 4x blaue Sockel ... auweia >_<
cHL schrieb am
LePie hat geschrieben: ?
07.05.2019 13:35
Stimmt zwar, aber ich nehme an, dass Marobod erstmal nur auf einen Playthrough und eher nicht auf Elite / Ultimate bzw. das wirkliche Endgame aus ist. Und zumindest da funktioniert's noch recht ordentlich.
Minionbuilds sind balancingtechnisch ohnehin oft ein Problem. Bei PoE bspw. sind die meisten Minions nicht aggressiv und schnell genug, wodurch sich das Mapping sehr zäh gestalten kann, und deren Pathfinding zickt bisweilen auch noch rum. Besonders übel kann's zudem werden, wenn irgendein rare Mob auf der anderen Seite mit Cannot Die Aura herumläuft.
D3 hat das imho noch mit am besten gelöst.
Also der Behauptung, dass Minionbuilds in POE langsam sein müssen, möchte ich entschieden widersprechen.
Ich spiel gerade diesen Build und das ist schon fast absurd schnell. :)
https://www.pathofexile.com/forum/view-thread/2242389
Marobod schrieb am
LePie hat geschrieben: ?
07.05.2019 13:35
Stimmt zwar, aber ich nehme an, dass Marobod erstmal nur auf einen Playthrough und eher nicht auf Elite / Ultimate bzw. das wirkliche Endgame aus ist. Und zumindest da funktioniert's noch recht ordentlich.
Minionbuilds sind balancingtechnisch ohnehin oft ein Problem. Bei PoE bspw. sind die meisten Minions nicht aggressiv und schnell genug, wodurch sich das Mapping sehr zäh gestalten kann, und deren Pathfinding zickt bisweilen auch noch rum. Besonders übel kann's zudem werden, wenn irgendein rare Mob auf der anderen Seite mit Cannot Die Aura herumläuft.
D3 hat das imho noch mit am besten gelöst.
Der Zug ist abgefahren. Mein Bruder zockt es ja durchaus regelmaeßig, wenn er zumindest Zeit dafuer findet. Und nahh, ich habs probiert. Irgendwas ist da mit dem D3 was nicht so ueberspringen will.
LePie schrieb am
Stimmt zwar, aber ich nehme an, dass Marobod erstmal nur auf einen Playthrough und eher nicht auf Elite / Ultimate bzw. das wirkliche Endgame aus ist. Und zumindest da funktioniert's noch recht ordentlich.
Minionbuilds sind balancingtechnisch ohnehin oft ein Problem. Bei PoE bspw. sind die meisten Minions nicht aggressiv und schnell genug, wodurch sich das Mapping sehr zäh gestalten kann, und deren Pathfinding zickt bisweilen auch noch rum. Besonders übel kann's zudem werden, wenn irgendein rare Mob auf der anderen Seite mit Cannot Die Aura herumläuft.
D3 hat das imho noch mit am besten gelöst.
schrieb am

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