Warhammer: Chaosbane - Vorschau, Rollenspiel, PC, PlayStation 4, Xbox One - 4Players.de

 

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Action-Rollenspiel
Entwickler: Eko Software
Release:
04.06.2019
04.06.2019
04.06.2019
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ab 39,99€

ab 49,99€
Spielinfo Bilder Videos
Ebenfalls interessant und zumindest in den ersten Stunden gut gelungen ist die Charakterentwicklung: Abhängig vom erreichten Figurenlevel werden aktive und passive Fähigkeiten in drei Stärken freigeschaltet. Von den schließlich gut 40 zur Verfügung stehenden aktiven Optionen, darf man sechs ausrüsten und jederzeit austauschen, wobei diese teils mit Abkühltimer versehen sind, teils auf Energiebasis abgerufen werden, deren Vorrat sich in Kampfpausen und mit dem Töten von Gegnern wieder auffüllt. Der Clou: Man muss seine Bedürfnisse an die zur Verfügung stehenden Punkte anpassen. So kann man sich z.B. dafür entscheiden, nur drei Fähigkeiten mitzunehmen, diese aber in ihrer stärksten Form anzuwenden. Oder man nimmt sechs mit und geht dafür an dieser oder jener Stelle Kompromisse ein. Diese Vielfalt muss im Test noch die Ausgewogenheit beweisen, doch das Konzept ist in sich schlüssig und hinsichtlich der Benutzerführung sehr gut umgesetzt, zumal man auch die aufladbare Götterfähigkeit im Auge behalten sollte, die in einem separaten Baum aufgewertet wird

Koop-Spiel und Inventarfreiheit


Auch beim Inventar versucht man, einen Schritt nach vorne zu machen. Solisten wird dies jedoch nur wenig auffallen, da man wie bei Diablo über ein Radialmenü zwischen den Einzelkategorien wechselt und dort komfortabel die angelegte Ausrüstung mit dem potenziellen Ersatz vergleicht. Ganz anders jedoch beim Koop-Spiel, das jegliche- Off-/Online-Kombination unterstützt, so dass man z.B. zu viert auf der Couch am Splitscreen auf Monsterjagd gehen kann, aber auch problemlos mit nur zwei Spielern lokal die Dungeons säubert, während man von zwei Online-Spielern unterstützt wird. Denn sobald man mit mehreren Helden unterwegs ist und einer davon nach dem Aufsammeln neuer Beute in die Gepäckansicht wechselt, geht das Spiel für die anderen weiter. Sprich: Die endlos scheinenden Pausen, wenn man in Sanktuario auf seine Mitspieler wartet, die sich nicht entscheiden können, welches Wams sie jetzt anlegen sollen, gehören hier der Vergangenheit an. Und nicht nur das. Der (oder die) Inventar-Forscher müssen sich nicht darum sorgen, nach der Ausrüstungsoptimierung fern vom Geschehen zu sein und lange Wege auf sich nehmen zu müssen. Die Figuren trotten den aktiven Kämpfern hinterher und werden normalerweise nicht als primäres Ziel der Gegner festgelegt. Viel komfortabler geht es nicht.

Warhammer Chaosbane lässt sich allein oder mit bis zu vier Spielern kooperativ in jeder Klassen- bzw. On-/Offline-Kombination angehen.
Warhammer Chaosbane lässt sich allein oder mit bis zu vier Spielern kooperativ in jeder Klassen- bzw. On-/Offline-Kombination angehen.
Da sich alle die Beute teilen und alles von jedem aufgesammelt werden kann, sollen klassenspezifische Gegenstände im Rucksack der jeweiligen Figur landen. Wie dies gehandhabt wird, wenn mehrere Waldelfen oder Zwerge unterwegs sind, muss die Testversion zeigen. Auch auf das Aufrüsten der Ausrüstung über das sogenannte „Segnen“, bei dem man besondere Steine einsetzt, um z.B. die Waffen zu veredeln und ihre Effektivität mit der anderer Gegenstände zu verbinden, werden wir erst im Test eingehen. Interessant: Es gibt keinen Online-Zwang, so dass man sich im Zweifelsfall auf den Couch-Koop oder das Solospiel konzentrieren kann. Die Daten werden lokal gespeichert. Inwieweit dies der Manipulation für die angepeilten Endgame-Inhalte Tür und Tor öffnet, bleibt abzuwarten. In jedem Fall scheint man für die Zeit nach dem Ende der Geschichte vorbereitet zu sein. Mit dem sich über zehn Schwierigkeitsgrade erstreckenden Boss-Rush und vor allem der auf mit Zufallsparametern veränderten Karten stattfindenden Reliktjagd soll die Grundmotivation gelegt werden, sich längerfristig auf die Jagd nach Rüstungssets zu machen, die in vier Qualitäts- und damit auch Seltenheits-Stufen verfügbar sein sollen.
 

AUSBLICK



In der Theorie ist es ein schier aussichtsloses Unterfangen, den Hack&Slay-Primus aus dem Hause Blizzard zum Kampf herauszufordern. Dabei macht das Team von Eko gar nicht erst den Fehler, mit Warhammer Chaosbane unbedingt „anders“ sein zu wollen. Stattdessen zitiert man mechanisch nicht nur Diablo 3, sondern auch andere Action-Rollenspiele, schafft es aber mit einigen frischen Ideen, eine eigene Identität zu finden. Die Kampfmechanik wirkt gleichermaßen eingängig wie vielfältig und wird von einer enormen Auswahl an aktiven oder passiven Fähigkeiten für jede der vier Standard-Klassen unterstützt, die man im Rahmen eines cleveren Systems weitgehend frei kombinieren darf. Es sieht allerdings nicht danach aus, dass es beim kooperativen Spiel, das nicht nur alle Klassenkombinationen, sondern auch eine freie Zusammenstellung von On- und Offline-Helden erlaubt, direkte Angriffs-Kombos gibt. Stattdessen gibt es nur Effekte und Aktionen, die sich gegenseitig unterstützen können. Ein potenzielles Highlight: Das ausgefeilte Inventarsystem, bei dem man eine intelligente Lösung gefunden hat, damit die Gruppe nicht von Rucksackwühlern und Ausrüstungsoptimierern aufgehalten wird. Ob es gelingen wird, die eher durchschnittliche Kulisse, der auch die Kampfwucht von Diablo fehlt, mit der Geschichte oder den ambitionierten Endgame-Inhalten zu kompensieren, wird sich im Test zeigen. Doch auch, wenn es nicht  ganz reichen sollte, um den Platzhirschen stürzen zu können, sieht es nach gegenwärtigem Stand danach aus, als ob Hack&Slay Fans sich auf ein sehr kompetentes Action-Rollenspiel freuen dürfen.

Einschätzung: gut

Kommentare

cHL schrieb am
LePie hat geschrieben: ?
09.05.2019 15:05
BotB 6L + 4x blaue Sockel ... auweia >_<
wobei der nicht mandatory ist.
trotzdem aus dem buildguide:
SpoilerShow
"Do not use Chromatic Orbs on the Belly, as getting so many blue sockets is way too hard. Instead, use the socketing trick at your crafting bench. You will find the socket crafting recipes in Delve. Craft 2 sockets, then set them to blue to with "Two Blue Sockets" recipe. Now add a third socket. If it's not blue, craft the Belly back to two sockets. Only the newly added third socket will be removed. Now you can keep trying until you get a third blue socket. Repeat this process for the fourth socket. The fifth and sixth sockets are the same procedure, only now instead of blue we want the last two sockets to be green. We do green last because Belly has a Dexterity requirement, so it rolls greens much easier than blues. The fifth and sixth socket recipes are the most expensive, so we don't want to have to repeat it too much. Once you have your 4B2G Belly, all that's left is to link it. No special trick there. Gamble by spamming Fusing Orbs on it, or fork up 1.5k Fusings to craft it. I prefer the craft to save my mouse button.
LePie schrieb am
BotB 6L + 4x blaue Sockel ... auweia >_<
cHL schrieb am
LePie hat geschrieben: ?
07.05.2019 13:35
Stimmt zwar, aber ich nehme an, dass Marobod erstmal nur auf einen Playthrough und eher nicht auf Elite / Ultimate bzw. das wirkliche Endgame aus ist. Und zumindest da funktioniert's noch recht ordentlich.
Minionbuilds sind balancingtechnisch ohnehin oft ein Problem. Bei PoE bspw. sind die meisten Minions nicht aggressiv und schnell genug, wodurch sich das Mapping sehr zäh gestalten kann, und deren Pathfinding zickt bisweilen auch noch rum. Besonders übel kann's zudem werden, wenn irgendein rare Mob auf der anderen Seite mit Cannot Die Aura herumläuft.
D3 hat das imho noch mit am besten gelöst.
Also der Behauptung, dass Minionbuilds in POE langsam sein müssen, möchte ich entschieden widersprechen.
Ich spiel gerade diesen Build und das ist schon fast absurd schnell. :)
https://www.pathofexile.com/forum/view-thread/2242389
Marobod schrieb am
LePie hat geschrieben: ?
07.05.2019 13:35
Stimmt zwar, aber ich nehme an, dass Marobod erstmal nur auf einen Playthrough und eher nicht auf Elite / Ultimate bzw. das wirkliche Endgame aus ist. Und zumindest da funktioniert's noch recht ordentlich.
Minionbuilds sind balancingtechnisch ohnehin oft ein Problem. Bei PoE bspw. sind die meisten Minions nicht aggressiv und schnell genug, wodurch sich das Mapping sehr zäh gestalten kann, und deren Pathfinding zickt bisweilen auch noch rum. Besonders übel kann's zudem werden, wenn irgendein rare Mob auf der anderen Seite mit Cannot Die Aura herumläuft.
D3 hat das imho noch mit am besten gelöst.
Der Zug ist abgefahren. Mein Bruder zockt es ja durchaus regelmaeßig, wenn er zumindest Zeit dafuer findet. Und nahh, ich habs probiert. Irgendwas ist da mit dem D3 was nicht so ueberspringen will.
LePie schrieb am
Stimmt zwar, aber ich nehme an, dass Marobod erstmal nur auf einen Playthrough und eher nicht auf Elite / Ultimate bzw. das wirkliche Endgame aus ist. Und zumindest da funktioniert's noch recht ordentlich.
Minionbuilds sind balancingtechnisch ohnehin oft ein Problem. Bei PoE bspw. sind die meisten Minions nicht aggressiv und schnell genug, wodurch sich das Mapping sehr zäh gestalten kann, und deren Pathfinding zickt bisweilen auch noch rum. Besonders übel kann's zudem werden, wenn irgendein rare Mob auf der anderen Seite mit Cannot Die Aura herumläuft.
D3 hat das imho noch mit am besten gelöst.
schrieb am