Remnant: From the Ashes - E3-Vorschau, Action, PC, PlayStation 4 PSN, Xbox One XBL - 4Players.de

 

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Remnant: From the Ashes (Action) von Perfect World
Souls-Shooter
Survival-Horror
Entwickler: Gunfire Games
Publisher: Perfect World
Release:
20.08.2019
20.08.2019
20.08.2019
Spielinfo Bilder Videos
Achtung, Baumangriff: Mit Remnant: From the Ashes inszenieren die Gunfire Studios intensive Kämpfe in einer zufallsgenerierten, postapokalytischen Welt. Die Menschen werden von Baumwesen aus einer anderen Welt gejagt – und die Entwickler verbinden Souls-Grundlagen mit Shooter-Action. Wir konnten in LA die ersten, der vermutlich tausend Tode sterben.


Dark Souls with Guns?

Die Entwickler von Gunfire Games haben sich im grundlegenden Spielablauf von Remnant: From the Ashes sehr genau angeschaut, was Dark Souls für viele Spieler so interessant macht. Schon kleine Gegner setzten meiner ehemaligen Kultistin, die mit Schrotflinte und Pistole ausgestattet ist, stark zu. Ich muss geschickt taktieren, ihren Angriffen per Rolle ausweichen und im richtigen Moment zurückschießen, um im Kampf die Oberhand zu behalten. Dabei besonders fies: Anders als bei From Software werden die maskierten Schamanen-Kämpfer, Magier und Co. zufällig in den verwinkelten Levels platziert.

Jeder Tod und jede Rückkehr zum Speicherkristall erzeugt eine neue Variante der Feindeshorde, sodass ich nicht lernen kann – ich muss nur reagieren. Und das möglichst schnell, um nicht sofort das Zeitliche zu segnen. Glücklicherweise überzeugt die Shooter-Mechanik: Zielen, Schießen und Deckung suchen funktionert griffig und knackig, Kopfschüsse gehen nach kurzer Eingewöhnung angenehm flüssig von der Hand und Pistole, Shotgun und Co. fühlen sich durchschlagskräftig und unterschiedlich an. Und auch generell können die zum Teil zufallsgenerierten, mit der Unreal Engine entworfenen,
Remnant of the Ashes orientiert sich an der Soulsreihe.
Remnant of the Ashes orientiert sich an der Soulsreihe.
überwucherten Areale und Feinde visuell überzeugen. Da zucken Blitze, krachen Schüsse und glimmen geheimnisvolle Kristalle. Zusätzlich zu den normalen Feuermodi besitzt jede Waffe eine weitere Fähigkeit, die zunächst im Kampf aufgeladen werden muss. So kann etwa die Schrotflinte einen heilenden Bereich erschaffen, während die Pistole meine Rüstung gegen Nahkampfattacken verstärkt. Der Spieler soll laut den Entwicklern übrigens in der Basis, die ich in der Messe-Demo nicht erkunden konnte, seinen Charakter frei ausrüsten und entwickeln können. Nur zu Demonstrationszwecken habe man für dieses Areal mit Sniper, Ex-Kultistin und Schrottsammler drei Archetypen festgelegt. Aufgesammelter Schrott kann dort wohl ebenfalls zu Waffen und anderen Items geschmiedet werden.

Fieser Demo-Boss

Wie ernst Gunfire Games die Souls-Vorlage nehmen zeigt sich spätestens beim Demo-Boss, den man wie üblich erst nach dem Schritt durch eine Nebelwand erreicht. Der haarige Totem Father springt in einem großen Areal auf Steinsäulen herum,
Das Spiel ist für PC, PS4 und Xbox One angekündigt.
Das Spiel ist für PC, PS4 und Xbox One angekündigt.
attackiert mich mit Blitzschlägen und anderen Magie-Attacken und beginnt nach einiger Zeit damit, über Totem-Stäbe kleinere Feinde in das Gebiet zu rufen. Diese setzen mich so schnell unter Druck, dass bei den ersten Versuchen schnell Schluss ist – immerhin muss man erst mal begreifen, was genau die Viecher in die Arena lockt und wie man sie dann auch wieder los wird. Doch auch im zehnten Versuch ist der Boss eine harte Nuss – zumal die Ränder des Kampfplatzes einen fiesen Sturz in die Unendlichkeit bereithalten. Auf Nachfrage grinst der anwesende Entwickler: „Wir wollten euch einen starken Boss aus dem späteren Spiel zeigen. Eigentlich habt ihr hier schon deutlich mehr Zeit mit der Spielmechanik verbracht. Außerdem hättet ihr schon viel mehr Ladungen für euer Heil-Item.“ Na vielen Dank auch!
 

AUSBLICK



Mit Remnant: From the Ashes gelingt es Gunfire Games auf den ersten Blick, die Schwierigkeits-Tugend eines Dark Souls mit einem knackigen Shooter aus der Verfolgerperspektive zu verbinden. Die Kulisse überzeugt, die Feinde sind variantenreich und herrlich knackig und der Demo-Bosskampf ist ganz klar ein Fehdehandschuh, der mir mit voller Wucht in Gesicht gepfeffert wurde. Natürlich ist es unmöglich aus einem einzelnen Demo-Level auf die Gesamtfaszination von Remnant: From the Ases zu schließen – wie spannend ist die Welt mit ihrer ungewöhnlichen Prämisse? Wie gut funktionieren Upgrades, Level und Quests. Und wie wird eine mögliche Story erzählt? Doch eines bleibt festzuhalten: Die Kampf-Grundlagen stimmen!

Einschätzung: gut

Kommentare

Spiritflare82 schrieb am
hört sich nicht schlecht an, behalt ich mal im Auge
cpt_quarktasche schrieb am
Dark souls Manier klingt für mich nach Marketing Gebluber!
Geht doch eher in die Richtung l4d, wenn man da gestorben ist waren die Zombies, Spezialzombies und Horden auch neu verteilt:/
Das Spiel ist einfach nur in Third-Person, mit mehr Gimmicks und Personalisierung!
Aber wenn das Gameplay gut ist und man es unkompliziert im coop spielen kann, könnte es ein guter Shooter für Zwischendurch mit Freunden sein :)
blackwood schrieb am
Ich kann den Begriff Soulslike, Rogue light oder Metroidvania nicht mehr lesen ohne Abneigungen zu bekommen. Es wird so inflationär missbraucht das es gar keine Aussage mehr trifft und nur noch zum clickbait mutiert.
Balla-Balla schrieb am
Sieht leider gut aus, nur wenn ich souls-like lese hört sich das wieder mal eher nach endloser zeitfressender Arbeit an denn als Spielspaß. Also eher was für Kiddies ohne Hausaufgaben (ab 18 haha).
Und "zufallsgeneriert". Gab es da eigentlich schon mal irgendetwas aus dieser Rubrik, das einigermaßen funktionierte im Sinne von Grafik, Immersion und Story?
Ich bleibe mal wage dran, auf die gezeigte Atmo hätte ich schon Bock aber tagelang auf die Fresse zu bekommen um einen Boss zu studieren um ihn dann endlich in einer fehlerloses Kür abzuservieren und dann in die nächste, zufallsgenerierte, Arena zu latschen, no thanks.
Todesglubsch schrieb am
Ach, ich dachte das wird ein ganz "normaler" Coop-Shooter. Dass dann doch "mehr" drinsteckt freut mich, auch wenn die zufallsgenerierten Levels wieder nach Monotomie stinken.
schrieb am